Axhausen

Georg Axhausen (* 24. März 1877 in Landsberg an der Warthe; † 19. Januar 1960 in Berlin) war eine Kapazität in der deutschen Kieferchirurgie.

Georg Axhausen studierte von 1895 bis 1901 Medizin an der Charité. Seit 1908 arbeitete er an der Chirurgischen Klinik der Charité, Berlin.

Schon 1928 übernahm er die Chirurgie des Berliner Zahnärztlichen Universitäts-Instituts und gründete dort die Kieferklinik. Mit seinen zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der Kieferchirurgie, hier speziell zu Gaumenspalten, wurde er zum führenden Kieferchirurgen seiner Zeit und half, das Gebiet der Kieferchirurgie als eigenständiges Fach zu etablieren. 1939 emeritierte er auf eigenen Wunsch, nahm aber ab 1946 seine Tätigkeit an der neu gegründeten Zahnklinik der Freien Universität Berlin wieder auf. 1953 endet seine Tätigkeit endgültig.

Bibliographie

  • Histologische Studien über die Ursachen und den Ablauf des Knochenbaus im osteoplastischen Karzinom. Virchows Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medizin, Berlin, 1909, 195: 358-462.
  • Atlas der Operationsübungen. München 1914.
  • Chirurgie des Anfängers. Berlin 1923.
  • Technik und Ergebnisse der Gaumenplastik. Leipzig, Thieme, 1936. 126 Seiten.
  • Die Kriegswundbehandlung in Kiefer-Gesichtsbereich; hrsg. im Auftrag der Deutschen Zahnärzteschaft. 2. Auflage, München, Lehmann, 1941. 89 Seiten.
  • Allgemeine Chirurgie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 3. Auflage, München, Hanser, 1947. 461 Seiten. (Forms v. 6, Zahnärztliches Lehrbuch.)

Weblinks


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