Aßmannshardt
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schemmerhofen
Schemmerhofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schemmerhofen hervorgehoben
48.1736111111119.7894444444445520Koordinaten: 48° 10′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 520 m ü. NN
Fläche: 50,21 km²
Einwohner: 7651 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 152 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88433
Vorwahl: 07356
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 134
Adresse der Gemeindeverwaltung: Ringstraße 2
88433 Schemmerhofen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Eugen Engler
Lage der Gemeinde Schemmerhofen im Landkreis Biberach
Karte
Schemmerberg 1899
Schemmerhofen-Aufhofen

Schemmerhofen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Schemmerhofen liegt etwa 9 km nördlich der Großen Kreisstadt Biberach an der Riß. Der Gemeindeteil Langenschemmern wird von einem Abschnitt des Mühlbachs durchflossen, der knapp unterhalb bzw. südöstlich der Ortschaft in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Riß mündet, die wiederum weiter nördlich den Gemeindeteil Schemmerberg durchfließt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Schemmerhofen besteht aus diesen Gemeindeteilen: Alberweiler, Altheim, Aßmannshardt, Ingerkingen, Schemmerberg und Schemmerhofen (ehemals Aufhofen und Langenschemmern[2]).

Geschichte

In der NS-Zeit bestand im Kinderheim Ingerkingen ein sogenanntes „Kinderasyl“, von dem 1940 im Rahmen der „Euthanasie“-Tötungsaktion T4 72 Kinder zum Opfer fielen, nur elf haben überlebt. Ein Wachsgraffito in der Eingangshalle des Hauses St. Franziskus in der Oberstadionerstraße 14 erinnert an dieses Geschehen.[3]

Eingemeindungen

Schemmerhofen besteht seit dem 1. Januar 1975 als Zusammenschluss der Gemeinden Alberweiler, Altheim, Aufhofen, Aßmannshardt, Ingerkingen, Langenschemmern und Schemmerberg durch die Gemeindereform.

Politik

Wappen

Wappen der Ortsteile

Gemeindepartnerschaften

Schemmerberg

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schemmerhofen liegt an der Bundesstraße 465 sowie an der Württembergischen Südbahn (UlmFriedrichshafen) mit dem Bahnhof „Schemmerberg“. Ein ehemaliger Bahnhof (Langenschemmern) liegt mehr als zwei Kilometer vom nächsten Ort entfernt und wird heute nur für Güterverkehr genutzt (Schüttgüter).

Bildung

  • Schemmerhofen: Mühlbachschule Schemmerhofen (Grund,-Haupt,-Werkrealschule)
  • Schemmerberg: Grundschule
  • Ingerkingen: Grundschule (Außenstelle der Mühlbachschule)
Ingerkingen, Pfarrkirche St. Ulrich

Freizeit- und Sportanlagen

  • Badesee - Baggersee Alberweiler

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Das „Käppele“ in Aufhofen ist eine Wallfahrtskirche
  • Die „Pfarrkirche“ in Langenschemmern ist die kleinere der beiden Kirchen und ist dem hl. St. Mauritius gewiehen. Sie beherbergt Wandbilder aus dem 14. Jahrhundert.
  • Aßmannshardt: Pfarrkirche St. Michael

siehe auch: Burg Langenschemmern, Wasserburg Langenschemmern, Burg Schemmerhofen, Burg Aufhofen

Musik

  • Musikverein Schemmerhofen
  • Musikverein Altheim
  • Musikverein Cäcilia Schemmerberg
  • Musikverein Ingerkingen
  • Musikverein Älberweiler

Persönlichkeiten

  • Joseph Cades (1855–1943), Kirchenarchitekt (geboren in Altheim)
  • Prälat Franz Glaser, Domkapitular und Personalreferent der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Literatur

  • Johann Daniel Georg von Memminger: Beschreibung des Oberamts Biberach. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1837 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks

Quellenangaben

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Der Ortsteil Schemmerhofen auf der Website der Gemeinde Schemmerhofen
  3. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 75, ISBN 3-89331-208-0

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