Aéroport International de Genève
Aéroport International de Genève
Kenndaten
IATA-Code GVA
ICAO-Code LSGG
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km nördlich von Genf
Straße Autobahn A1
Bahn InterCity (SBB)
Nahverkehr Bus (TPG)
Basisdaten
Eröffnung 1922
Fläche
Passagiere 10'845'545 (2007)
Luftfracht ca. 58'000 t (2005)
Flug-
bewegungen
ca. 166'000 (2005)
Start- und Landebahnen
05/23 3.900 m × 50 m Beton
05/23R 823 m × 30 m Gras

Der Aéroport International de Genève (IATA-Code GVA, ICAO-Code LSGG) im Genfer Vorort Cointrin ist der zweitgrösste Flughafen der Schweiz und zählt zu den grösseren Regionalflughäfen in Europa. Die wichtigsten Fluggesellschaften am Flughafen sind die nationale schweizerische Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) und die Billigfluggesellschaft EasyJet, die am Flughafen ein Drehkreuz betreibt. Daneben ist der Flughafen Genf ein wichtiger Standort der VIP-Fliegerei und profitiert von den zahlreichen Internationalen Organisationen – darunter die UNO und das IKRK, die in Genf ansässig sind.

Inhaltsverzeichnis

Flughafen Genf in Zahlen

2005 zählte der Flughafen Genf rund 9.4 Millionen Passagiere, 166'000 Flugbewegungen und ein Frachtvolumen von etwa 58'000 Tonnen. Für An- und Abflüge steht in Genf eine Start- und Landebahn 5/23 mit einer Länge von 3'900 Metern und einer Kapazität von knapp 40 Flügen pro Stunde zur Verfügung. Im Jahr 2007 wurde mit 10'845'545 Passagieren (9,5% mehr als im Jahr 2006) ein neuer Rekord erzielt.

Unmittelbar südöstlich an den Flughafen angrenzend befindet sich das Genfer Messegelände Palexpo, in dem u.a. der Genfer Auto-Salon stattfindet.

Trivia

Da sich der Flughafen teilweise auf französischem Boden befindet, wurde mit Frankreich ein Abkommen unterzeichnet, das besagt, dass Passagieren, die zu innerfranzösischen Zielen fliegen, die Möglichkeit gegeben wird, an Bord zu steigen, ohne Schweizer Territorium zu durchqueren. Deshalb besitzt der Flughafen einen französischen Sektor, der von Frankreich her direkt über einen Strassentunnel erreicht werden kann. Aus demselben Grund sind auch alle Flüge nach Frankreich als Inlandsflüge eingestuft. Schweizer Passagiere müssen zuerst innerhalb des Flughafens durch den französischen Zoll, bevor sie im Secteur einchecken können.

Der Flughafen hat nur eine Hauptpiste aus Beton.

Blick auf das Vorfeld

Siehe auch

Weblinks


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