BGSW

Die Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW) ist in Deutschland eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme zu Lasten der gesetzlichen Unfallversicherung, gemäß § 34 SGB VII. Sie ist Teil des „Besonderen Heilverfahrens“ für schwere Verletzungen und wird ggf. nach der Akutbehandlung von Arbeitsunfällen eingeleitet.

Die BGSW wird in etwa 150 speziellen Rehabilitationskliniken durchgeführt, die Verträge mit den Landesverbänden der gewerblichen Unfallversicherungen abgeschlossen haben. Jährlich werden zirka 15 000 BGSW-Verfahren durchgeführt, vor allem nach schweren Kopfverletzungen, Amputationen und Polytraumata.

Ziel der BGSW ist die möglichst vollständige Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit des Unfallversicherten in seinem angestammten Beruf und somit die Vermeidung bzw. Verringerung einer möglichen Erwerbsunfähigkeit.

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