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Wilhelm Heinz Schröder (* 24. Mai 1946 in Mellrichstadt) ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln.

Wilhelm Heinz Schröder studierte Geschichte und Germanistik und schloss sein Studium 1971 mit dem Staatsexamen ab. 1976 folgte die Promotion an der Universität zu Köln im Fach Geschichte und 1986 die Habilitation. Als Privatdozent wirkte er zunächst an der TU Berlin, anschließend ab 1993 an der Universität zu Köln, wo er den Bereich Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Historischen Sozialforschung vertrat. 1996 wurde er zum apl. Professor berufen. Er nahm Lehraufträge an den Universitäten Berlin (HU Berlin), Bielefeld, Dortmund, Hamburg und an der Uni Linz war.

1987 wurde Schröder Wissenschaftlicher Abteilungsleiter der Abteilung "Zentrum für Historische Sozialforschung" am Zentralarchiv für empirische Sozialforschung in der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen bzw. in der Leibniz-Gemeinschaft). Er fungiert als geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Historical Social Research / Historische Sozialforschung (HSR) und ist Leiter der überregionalen Graduierten-Summerschool "ZHSF-Methodenseminar".

Schröder ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gremien, so u.a. Präsident der internationalen Arbeitsgemeinschaft QUANTUM und Sprecher des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. Ein zentrales Forschungsprojekt Schröders war die Untersuchung sozialdemokratischer Parlamentarier zwischen 1867 und 1933; in diesem Zusammenhang entwickelte er u.a. die Kollektive Biografie als Forschungsmethode.

Wilhelm Heinz Schröder lebt in Frechen. Dort ist er insbesondere in der Politik (u.a. Stadtrat für die SPD) und in der Kultur (u.a. Theater als Laienschauspieler) aktiv.

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