BLSK
Logo der Sparkassen  Braunschweigische Landessparkasse
Hauptsitz Friedrich-Wilhelm-Platz
38100 Braunschweig
Rechtsform Teilrechtsfähige Anstalt der Norddeutschen Landesbank
Verband Sparkassenverband Niedersachsen
Bankleitzahl 250 500 00
Internet www.blsk.de
Geschäftsdaten
Mitarbeiter 1.000
Filialen >100
Vorstand/Verwaltungsrat
Vorsitzender des Verwaltungsrats

Dr. Gert Hoffmann

Vorsitzender des Vorstands

Christoph Schulz

Liste der Sparkassen in Deutschland

Die Braunschweigische Landessparkasse ist eine teilrechtsfähige Anstalt der Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/LB) mit Hauptsitz in Braunschweig in Niedersachsen. Ihr Geschäftsgebiet umfasst die Stadt Braunschweig sowie Teile des Braunschweiger Landes, bzw. des ehemaligen Herzogtums Braunschweig, also die Regionen Helmstedt, Wolfsburg-Vorsfelde, Wolfenbüttel, Salzgitter, Bad Harzburg, Seesen und Holzminden.

Inhaltsverzeichnis

Organisationsstruktur

Rechtsgrundlagen sind der Staatsvertrag vom 22. August 2007 zwischen den Ländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt über die Norddeutsche Landesbank Girozentrale und das durch die Trägerversammlung der NORD/LB erlassene Statut vom 12. Dezember 2007. Gremien der Landessparkasse sind der Vorstand, der Verwaltungsrat, der Kreditausschuss sowie der Förderausschuss.

Geschäftsausrichtung und Geschäftserfolg

Die Braunschweigische Landessparkasse betreibt als Sparkasse das Universalbankgeschäft. Sie ist Marktführer in ihrem Geschäftsgebiet. Im Verbundgeschäft arbeitet die Braunschweigische Landessparkasse mit der LBS Nord, der DekaBank und der Öffentlichen Versicherung Braunschweig zusammen.

Geschichte

Sitz am Alten Bahnhof

Die NORD/LB wurde zum 1. Juli 1970 (Inkrafttreten des NORD/LB-Gesetzes) durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Finanzinstitute Niedersächsische Landesbank – Girozentrale – und Braunschweigische Staatsbank, einschließlich Braunschweigische Landessparkasse, Hannoversche Landeskreditanstalt und Niedersächsische Wohnungskreditanstalt – Stadtschaft – gebildet. Die Bank ist Gesamtrechtsnachfolgerin dieser Institute.

Die Geschichte der NORD/LB lässt sich bis in das Jahr 1765 zurückverfolgen, in dem das „Herzögliche Leyhaus“ in Braunschweig von Herzog Karl I. von Braunschweig gegründet wurde. Zur Finanzierung von landwirtschaftlichen Betrieben wurde 1804 die Hannoversche Landeskreditanstalt gegründet. 1918 erfolgte die Gründung der Stadtschaft für die Provinz Hannover.

Im alten Herzogtum Braunschweig, das von Teilen Wolfsburgs, über Braunschweig, Helmstedt, Wolfenbüttel, Salzgitter, Seesen bis nach Holzminden reicht, nimmt die NORD/LB parallel, in Form der Sonderabteilung Braunschweigische Landessparkasse, auch die Sparkassenfunktion wahr.

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde die Bank zur Landesbank und Girozentrale für die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Das Land Mecklenburg-Vorpommern schied am 19. Juli 2005 aus der Trägerschaft der NORD/LB aus. Seit diesem Zeitpunkt, übt die NORD/LB in diesem Bundesland keine Landesbankfunktion mehr aus, ist aber gleichwohl Spitzeninstitut der örtlichen Sparkassen.

Seit 1. Januar 2008 ist die Braunschweigische Landessparkasse als „AIDA“ („Anstalt in der Anstalt“) der NORD/LB gegründet worden. Das bedeutet, dass die Braunschweigische Landessparkasse nach außen hin selbstständig auftritt. Nach innen ist sie weiterhin ein Teil der NORD/LB. Man spricht von einer teilrechtsfähigen Gesellschaft.

Weblinks


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