BSV Menden

Der Ball-Sportverein Menden (kurz: BSV Menden) ist der höchstklassig spielende Fußballverein der Stadt Menden im Sauerland. Er spielt in der Landesliga. In der Saison 2005/ 2006 gelang der Mannschaft der Aufstieg von der Landesliga in die Verbandsliga, in der darauffolgenden Saison stieg der von Rainer Mattukat trainierte Klub wieder ab. Die Mannschaft spielt im Huckenohlstadion am Oesberner Weg.

Der Verein entstand im Jahr 1973 aus einer Fusion der Teams Alemannia Menden 1901 und dem Spiel und Sport Menden 09 (kurz: SuS Menden 09). In den 1990er Jahren spielte der BSV schon einmal in der Verbandsliga.

Das wohl bedeutendste Spiel absolvierte der Vorgängerverein SuS Menden 09 am 5. Juni 1954 im DFB-Pokal-Wettbewerb. Das Spiel gegen den damaligen amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund wurde in der 4. Minute der Verlängerung wegen Dunkelheit beim Spielstand von 1:1 abgebrochen. Das Wiederholungsspiel verloren die damals von Willi Multhaup trainierten Mendener allerdings im Stadion Rote Erde in Dortmund mit 0:2.[1]

SuS Menden 09 war zuvor 1947 der Aufstieg in die höchste Amateurklasse, die Amateurliga Westfalen, gelungen.[1][2] Damit war man bis 1949 zweitklassig, bevor unterhalb der erstklassigen Oberliga West eine eingleisige 2. Division eingeführt wurde und man drittklassig wurde.[3] Bis 1957 konnte sich die SuS in der Amateurliga halten, 1956 hatte man erst im Entscheidungsspiel gegen die Sportfreunde Siegen den Staffelsieg verpasst.[1] Vorübergehend gelang für die Saison 1958/59 die Rückkehr in die Amateurliga, und dann erneut 1961.[2] Mit Einführung der Bundesliga rutschte man jedoch in die Viertklassigkeit ab.

Bekannte ehemalige Spieler

Quellen

  1. a b c BSV Menden: Historie - SuS Menden 09, bsvmenden-hauptverein.de (23. November 2006)
  2. a b Hardy Grüne Anhang 1: Amateurligen im Süden, Südwest und Westen 1945/46-62/63 in: ders. (2001): Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. Kassel: AGON Sportverlag, S. 502 ISBN 3-89784-147-9
  3. Hardy Grüne (2001): Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. Kassel: AGON Sportverlag, S. 14 ISBN 3-89784-147-9

Weblinks


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