Schnepfenstrich

Ferdinand von Raesfeld auf dem Schnepfenstrich von Ernst-Hugo von Stenglin

Der Schnepfenstrich ist in der Jägersprache der Balzflug der Waldschnepfe im März/April. Die Hähne verfolgen mit Lautäußerungen die Weibchen. Im Brutrevier werden die in der Abenddämmerung meist in bestimmten Bahnen laut rufend umherstreichenden Hähne durch leise Pieptöne des am Boden sitzenden Weibchens angelockt.

Der Schnepfenstrich ist die Grundlage für die Jagd auf Schnepfen. Dabei wartet der Jäger im „Anstand“, das heißt stehend oder sitzend in guter Deckung, auf die anfliegenden Vögel. Da die Waldschnepfe in Deutschland seit 1977 ganzjährig geschützt ist, wird diese Jagdart nicht mehr praktiziert.

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