Schrammelgitarre
Kontragitarre

Die Kontragitarre oder auch Schrammelgitarre wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien entwickelt. Sie hat zusätzlich zu dem normalen Gitarrenhals mit sechs Saiten und Griffbrett einen zweiten Hals, über den bis zu neun Basssaiten ohne Griffbrett freischwingend gespannt sind. Diese zusätzlichen Saiten werden üblicherweise chromatisch von Es abwärts gestimmt. Damit hat die tiefste Basssaite bei den 15-saitigen Kontragitarren das „G“. Als Entwickler dieses Instruments gilt der Wiener Instrumentenbauer Johann Gottfried Scherzer, der Versuche seines ehemaligen Lehrherrens Johann Georg Stauffer aus dem Jahr 1848 fortführte und entscheidend verbesserte.

Sie wird in der Wienermusik (Schrammelmusik) fast ausschließlich, teilweise auch in der Alpenländischen Volksmusik verwendet.

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