BVFG
Basisdaten
Titel: Gesetz über die Angelegenheiten
der Vertriebenen und Flüchtlinge
Kurztitel: Bundesvertriebenengesetz
Abkürzung: BVFG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Sozialrecht
FNA: 240-1
Ursprüngliche Fassung vom: 19. Mai 1953
(BGBl. I S. 201)
Inkrafttreten am:
Neubekanntmachung vom: 10. August 2007
(BGBl. I S. 1902)
Letzte Änderung durch: Art. 1 G vom 16. Mai 2007
(BGBl. I S. 748)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
24. Mai 2007
(Art. 7 G vom 16. Mai 2007)
Bitte beachten Sie den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung.

Das Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BVFG, auch Bundesvertriebenengesetz) regelt in Deutschland die staatliche Versorgung von Vertriebenen und Flüchtlingen.

Das Gesetz trat in der Bundesrepublik Deutschland am 19. Mai 1953 in Kraft.

Anspruch auf Leistungen

Anspruch auf Leistungen haben Vertriebene, Heimatvertriebene, Sowjetzonenflüchtlinge und Spätaussiedler sowie deren Hinterbliebene.

Aufbau

Das Bundesgesetz ist in acht Abschnitte gegliedert.

  • Erster Abschnitt (§§ 1 bis 6): Allgemeine Bestimmungen
  • Zweiter Abschnitt (§§ 7 bis 20): Verteilung, Rechte und Vergünstigungen
  • Dritter Abschnitt (§§ 21 bis 25): Behörden und Beiräte
  • Vierter Abschnitt (§§ 26 bis 29, §§ 30 bis 93 sind weggefallen): Aufnahme
  • Fünfter Abschnitt (§§ 94 bis 95): Namensführung, Beratung
  • Sechster Abschnitt (§§ 96 bis 97): Kultur, Forschung und Statistik
  • Siebter Abschnitt (§§ 98 bis 99): Strafbestimmungen
  • Achter Abschnitt (§§ 100 bis 104, §§ 105 bis 107 sind weggefallen): Übergangs- und Schlussvorschriften
  • Anhang EV Auszug aus Einigungsvertrag Anlage I Kap. II Sachgebiet D Abschnitt III (BGBl. II 1990, 889, 919)

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