6 auf einen Streich

6 auf einen Streich

Sechs auf einen Streich ist eine Reihe von sechs deutschen Märchenverfilmungen der Brüder Grimm, die das Erste Deutsche Fernsehen im Weihnachtsprogramm 2008 ausstrahlte.

Die 60-minütigen Filme orientieren sich an den klassischen Überlieferungen, wurden aber in Erzählweise und Inhalt modernisiert. Veraltete Aussagen und Symboliken der Urfassung wurden neu interpretiert oder ergänzt, um dem sprachlichen Empfinden der Gegenwart Rechnung zu tragen.

Für die unter Aufbietung vieler bekannter deutscher Schauspieler aus Film und Fernsehen entstandene Produktion zeichneten mehrere Landesrundfunkanstalten verantwortlich. In den beteiligten Bundesländern wurden alte Schlösser und Burgen sowie urtümliche Landschaften als Drehorte ausgewählt. Historische Kostüme verleihen den Filmen zusätzliche Authentizität.

Inhaltsverzeichnis

Tischlein deck dich

Tischlein deck dich
Stab Besetzung
Regie: Ulrich König
Drehbuch: David Ungureit
Produktion: Martin Hofmann für Askania Media Filmproduktion
Musik: Andreas Weidinger, Christoph Zirngibl
Kamera: Ludwig Franz
Schnitt: Claudia Fröhlich
Redaktion: WDR
 
 

Hauptartikel: Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack

Von seinem Vater und der schönen Lotte nicht ernst genommen, verlässt Max wie seine älteren Brüder Emil und Jockel das Heimatdorf, um ein Handwerk zu erlernen. Auf dem Weg in die weite Welt wird er im Wald von Räubern überfallen. Er landet bei einem armen Schneider, der Max bei sich und seiner Frau als Lehrling aufnimmt und ihm mühsam das Handwerk beibringt. Eines Tages wird ein Edelmann auf neuartige Latzhosen aufmerksam, welche Max angefertigt hatte. Die Schneidersleute erlangen ungeahnten Wohlstand und belohnen Max mit einem wundersamen „Knüppel-im-Sack“. Auf dem Weg nach Hause trifft er in einem Wirtshaus seine Brüder wieder, die ihre Lehrjahre ebenfalls beendet haben und für ihre guten Leistungen mit einem „Tischlein-deck-dich“ und einem „Goldesel“ beschenkt worden sind. Die gierigen Wirtsleute erfahren von den magischen Gegenständen und bringen diese unrechtmäßig in ihren Besitz. Nun kann Max endlich beweisen, was in ihm steckt. Mit seinem Knüppel beschafft er nicht nur die Geschenke zurück, sondern überwältigt auch die Räuber im Wald, welche ihm ein weiteres Mal auflauern. Zurück in der Heimat kann er stolz seine Lotte in die Arme schließen.

Gedreht wurde im Mai und Juni 2008 im LWL-Freilichtmuseum Detmold und Umgebung. Die Erstausstrahlung fand am 20. Dezember 2008 statt.

Im Gegensatz zur literarischen Vorlage wurde in der Verfilmung auf eine ausführliche Schilderung der Erlebnisse aller drei Brüder zugunsten eines einzelnen Protagonisten verzichtet. Mit Max im Mittelpunkt wurde die Geschichte ohne Wiederholungen gleichartiger Handlungsabläufe durchgängig erzählt und der Zuschauer auf die Seite einer zentralen Figur gezogen.

„Unterhaltsame (Fernseh-)Neuverfilmung des Volksmärchens der Gebrüder Grimm mit schönen Bildern und munteren Darstellern. Die Fabel vom jungen Menschen, der seine Fähigkeiten entwickelt und seine Gaben nutzt, wird zum vergnüglichen Spiel mit den Elementen der Vorlage.“

Lexikon des internationalen Films

König Drosselbart

König Drosselbart
Stab Besetzung
Regie: Sibylle Tafel
Drehbuch: Anja Kömmerling, Thomas Brinx
Produktion: Ingelore König für Kinderfilm
Musik: Enjott Schneider
Kamera: Armin Alker
Schnitt: Gabriele Pötsch
Redaktion: HR

Hauptartikel: König Drosselbart

Die schöne, aber hochmütige Prinzessin Isabella von Geranien soll von ihrem Vater vermählt werden. Mit vorgeschobenen Gründen weist sie aber jeden Bewerber von sich. Auch der edle Richard von Begonien, den sie insgeheim verehrt, wird von ihr als „König Drosselbart“ verspottet. Der Vater ist mit seiner Geduld am Ende. Er verspricht, Isabella dem erstbesten Bettler zur Frau zu geben, der um ihre Hand anhält. Als einfacher Spielmann verkleidet betritt Richard das Schloss, um der Prinzessin den Stolz auszutreiben. Er führt sie in seine bescheidene Hütte, wo sie fortan kochen, putzen und sich als Händlerin für billige Waren auf dem Markt betätigen muss, um zu überleben. Durch die harte Schule des einfachen Lebens wird sich Isabella zunehmend ihrer schlechten Charaktereigenschaften bewusst. Als Richard schließlich seine Verkleidung ablegt, steht einer Hochzeit nichts mehr im Wege.

Gedreht wurde im April und Mai 2008 im Schloss Braunfels bei Wetzlar, in Ronneburg bei Hanau, im Schloss Büdingen, im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel sowie im nordhessischen Reinhardswald. Die Erstausstrahlung fand am 25. Dezember 2008 statt.

Das ursprüngliche Märchen wurde im Hinblick auf den Wandel der Frauenrolle in der Gesellschaft seit dem frühen 19. Jahrhundert modernisiert. Aus dem einst unfehlbaren Königssohn wurde ein zuweilen verunsicherter Prinz, den eine im Original nicht existente selbstbewusste Schwester hin und wieder zurechtweist.

„Solide inszenierte (Fernseh-)Märchenverfilmung nach dem Märchenklassiker der Gebrüder Grimm. Dessen handfeste Lektion in Sachen Demut übernimmt der Film, verbindet sie aber mit einer überraschend vielgestaltigen Fabel über die Liebe, falsche Erwartungen an sie sowie lehrreiche Erkenntnisse über überholte Geschlechterrollen.“

Lexikon des internationalen Films

Frau Holle

Frau Holle
Stab Besetzung
Regie: Bodo Fürneisen
Drehbuch: Marlis Ewald
Produktion: Alexander Gehrke für Antaeus Filmproduktion
Musik: Rainer Oleak
Kamera: Sebastian Richter
Schnitt: Matthias Behrens
Redaktion: RBB

Hauptartikel: Frau Holle

Eine Mutter hat zwei Töchter, die unterschiedlicher kaum sein können. Marie beteiligt sich mit Fleiß an der täglichen Arbeit im Haushalt, während Luise auf der faulen Haut liegt. Eines Tages sitzt Marie beim Spinnen am Brunnen und bemerkt, dass ihre Finger wund werden. Beim Reinigen der Spindel fällt Marie in den Brunnen und erwacht auf einer Blumenwiese in einem Zauberland. Dort können Brote („Zieh uns raus, sonst verbrennen wir!“) und Bäume („Ach rüttle mich und schüttle mich, meine Äpfel sind allesamt reif!“) sprechen. Marie eilt wie immer pflichtbewusst zu Hilfe. Der Rabe Gustav führt sie zu Frau Holle. Auch in deren Haus hält Marie Ordnung, schüttelt im Winter die Betten und sorgt somit für Schnee auf der Erde. Zum Dank wird sie von Frau Holle mit einem neuen Kleid belohnt und durch einen Goldregen nach Hause geschickt. In ihrem Heimatdorf glaubt ihr niemand die Geschichte, nur Luise ist neidisch auf das goldene Kleid und springt erwartungsvoll in den Brunnen. Doch auch im Traumland kann Luise ihren wahren Charakter nicht verbergen und kümmert sich im Gegensatz zu ihrer Schwester weder um das Brot noch um den Baum. Auch Frau Holle ist von der abweisenden Art wenig angetan und schickt sie alsbald zurück auf die Erde. Dort angekommen erhält Luise zunächst ihren gerechten Lohn in Form eines an ihr haftenden Pechregens. Erst als auch sie Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigt, fällt die hässliche Gestalt nach und nach von ihr ab.

Gedreht wurde im September und Oktober 2007 im Spreewalddorf Lehde sowie in den Havelstudios Berlin. Die Erstausstrahlung fand am 25. Dezember 2008 statt.

Bei der Umsetzung des Märchens wurden einige Figuren erfunden, um der Geschichte humoristische Züge zu geben: So sind im Original weder ein Bäcker noch eine Wirtin vertreten, auch der sprechende Rabe existiert nicht. Außerdem sind Marie und Luise echte Schwestern und keine Stiefschwestern. Im Gegensatz zur Vorlage gibt es für Luise ein Happy End, da sie nicht dauerhaft vom Schmutz entstellt bleibt. Die Traumwelt im „Frau-Holle-Land“ wurde mit Hilfe digitaler Tricktechnik im Bluescreen-Verfahren erzeugt.

„Die (Fernseh-)Neuverfilmung des Grimmschen Märchen beschwört die Kardinaltugend Fleiß und bestraft Faulheit ähnlich wie in der überlieferten Fassung. Ansonsten setzt sie auf eine wenig geglückte Mischung aus Zauberer von Oz und moderner Trickfantasie, die eher kitschig als amüsant erscheint.“

Lexikon des internationalen Films

Das tapfere Schneiderlein

Das tapfere Schneiderlein
Stab Besetzung
Regie: Christian Theede
Drehbuch: Dieter Bongartz, Leonie Bongartz
Produktion: Elke Ried für Zieglerfilm Köln
Musik: Peter W. Schmitt
Kamera: Philipp Timme
Schnitt: Martin Rahner
Redaktion: NDR

Hauptartikel: Das tapfere Schneiderlein

Der Schneider David trifft an einem Sommermorgen auf eine Bauersfrau, die ihm mit den Worten „Gut Mus feil! Gut Mus feil.“ Pflaumenmus verkauft. Beim Essen gestört erlegt er mit einem Schlag sieben Fliegen gleichzeitig. Diese vermeintliche Heldentat spricht sich herum und beeindruckt auch König Ernst und seine Tochter Prinzessin Paula. Er stellt David eine Belohnung in Aussicht, wenn er das Königreich von zwei Riesen befreit, die im Land ihr Unwesen treiben. Mit einer List gelingt es David tatsächlich, die beiden Riesen zu töten. Aber die Hand von Prinzessin Paula und Teile des versprochenen Königreiches bleiben ihm verwehrt. Der König überredet ihn auf Drängen seines Beraters zu weiteren Abenteuern. Erst nach dem Einfangen eines Einhorns und eines tobenden Wildschweins, bei dem David seine Klugheit erneut unter Beweis stellt, ist der König zufriedengestellt. Am Ende darf er die schöne Paula heiraten und am Königreich teilhaben.

Gedreht wurde im Mai und Juni 2008 im Schloss Ahrensburg sowie im benachbarten Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die Erstausstrahlung fand am 26. Dezember 2008 statt.

Die Interpretation orientiert sich weitestgehend an der Vorlage.

„Sehr amüsante, von wunderbar aufgelegten Schauspielern getragene Neuverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm, die Lebensfreude, Spontaneität und Zuversicht feiert und geradezu enthusiastisch proklamiert, dass dem Tüchtigen die Welt gehört.“

Lexikon des internationalen Films

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen
Stab Besetzung
Regie: Wolfgang Eißler
Drehbuch: Gabriele Kreis
Produktion: Albert Schäfer für Studio.TV.Film
Musik: Marian Lux
Kamera: Florian Schilling
Schnitt: Anna Kappelmann
Redaktion: MDR

Hauptartikel: Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen bekommen eine neue Stiefmutter und müssen tatenlos mit ansehen, wie diese ihren Mann vergiftet und zusammen mit ihrer Tochter die Besitztümer der Familie übernimmt. Brüderchen und Schwesterchen werden bei trocken Brot in den Stall gesperrt und entgehen der Peinigung nur durch eine mutige Flucht. Im Wald nimmt der Durst der verzweifelten Kinder Überhand, doch die böse Stiefmutter belegt jede verlockende Quelle mit einem Fluch, der die Kinder in wilde Tiere verzaubert, sobald sie aus der Quelle trinken. Brüderchen kann nach mehreren Versuchen nicht mehr widerstehen und wird in ein Reh verwandelt. Schwesterchen findet eine Hütte und lebt dort zusammen mit ihrem „Brüderchen-Reh“ lange Zeit glücklich. Eines Tages entdeckt der König das Reh während der Jagd, verfolgt es bis zur Hütte und verliebt sich in das Schwesterchen. Nachdem er die beiden zu sich in sein Schloss geholt und Schwesterchen geheiratet hat, bringt diese eine Kind zur Welt. Doch der Neid der Stiefmutter beschwört neues Unheil herauf. Als Amme verkleidet erschleicht sie mit ihrer Tochter das Vertrauen der jungen Königin. Sie lockt diese zu einem heißen Dampfbad in einen abgelegenen Raum und verschließt ihn. Die Königin erstickt und verwandelt sich in eine Taube, welche nachts zum Kinderbett fliegt („Was macht mein Kind? Was macht mein Reh?“). Um den König zu täuschen, legt sich die unansehnliche Stiefschwester in das Bett der Königin und simuliert mit verdecktem Gesicht eine ansteckende Krankheit. Der ahnungslose König wird schließlich auf den Schwindel aufmerksam. Die beiden bösen Frauen kommen zu Tode, während Brüderchen und Schwesterchen wieder ihre alte Gestalt annehmen.

Gedreht wurde im Juli 2008 in der Johanniterburg Kühndorf sowie im Kloster Veßra. Die Erstausstrahlung fand am 20. Dezember 2008 statt.

Wie in allen sechs Verfilmungen wurden einige Details ausgelassen. Im Original wird beispielsweise die Tochter am Ende in den Wald geführt und von Tieren zerrissen. Im Film verbleibt von ihr und der Stiefmutter nach einem Sturz nur ein Haufen Asche im Hof des Schlosses.

„Leicht abgewandelte (Fernseh-)Märchenverfilmung, die vor den Folgen von Neid, Missgunst und Selbstsucht warnt. Zwar kindgerecht, aber doch arg betulich erzählte Fabel, die allenfalls in der Beschreibung der bösen Stiefmutter Fahrt und Spannung aufnimmt.“

Lexikon des internationalen Films

Der Froschkönig

Der Froschkönig
Stab Besetzung
Regie: Franziska Buch
Drehbuch: Uschi Reich, Friederike Köpf
Produktion: Uschi Reich für Bavaria Film
Musik: Enjott Schneider
Kamera: Alexander Fischerkoesen
Schnitt: Barbara von Weitershausen
Redaktion: SWR

Hauptartikel: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich

Prinzessin Sophie feiert ihren 18. Geburtstag und soll nach dem Willen ihres Vaters einen reichen Prinzen heiraten, um das marode Königreich vor dem Ruin zu retten. In ihrer Unsicherheit setzt sie die Hoffnung in das Vermächtnis ihrer von Geheimnissen umgebenen verstorbenen Mutter – eine goldene Kugel, die der Prinzessin mit magischen Kräften bei der schwierigen Entscheidung helfen soll. Das Geschenk fällt jedoch beim Spielen in den Schlossteich. Ein verzauberter Froschkönig verspricht, die Kugel zu retten, wenn er als Gegenleistung Zugang zur Speisetafel und zu den privaten Gemächern der Prinzessin bekommt. Nachdem er sein Versprechen eingelöst hat, erklärt sich Sophie im Kreise der Geburtstagsgäste nach einigem Zögern bereit, den Froschkönig von ihrem Teller speisen zu lassen. Als er am Abend in ihr Himmelbett springt, erlöst sie ihn durch einen Wurf an die Wand von seinem Zauber und verwandelt ihn zurück in einen schönen Prinzen namens Floris. Einige Tage später begleitet ihn die verliebte Sophie in der Kutsche auf dem Weg in seine Heimat. Nun kann sich auch endlich der treue Diener Heinrich, der sein Herz vor lauter Schmerz über den Verlust seines Herren mit drei eisernen Banden umspannte, sämtlicher Fesseln entledigen.

Gedreht wurde im April und Mai 2008 in den beiden Barockschlössern Favorite und Rastatt in Baden-Württemberg. Die Erstausstrahlung fand am 21. Dezember 2008 statt.

Auch in dieser Verfilmung wurde die ursprüngliche Fassung überarbeitet. Insbesondere das soziale Umfeld der Prinzessin, deren Umgangsformen und Dialoge haben einen unverkennbaren Bezug zur Gegenwart. Der computeranimierte Frosch wurde nachträglich in die am Filmset gedrehten Szenen integriert.

„Leicht abgewandelte, trotz der historisierenden Inszenierung frisch und unterhaltsam modernisierte (Fernseh-)Variante des Grimmschen Märchens. In den alten Kostümen stecken junge Frauen mit gegenwärtiger Einstellung, die auf dem schweren Weg zur Selbstfindung ihre Erfahrungen machen.“

Lexikon des internationalen Films

DVD-Veröffentlichungen

  • Märchenbox – Sechs auf einen Streich Volume 1 mit Das tapfere Schneiderlein, König Drosselbart und Brüderchen und Schwesterchen
  • Märchenbox – Sechs auf einen Streich Volume 2 mit Der Froschkönig, Frau Holle und Tischlein deck dich

Alle Titel sind auch als Einzelexemplare erhältlich (KNM Home Entertainment GmbH, November 2008).

Weblinks


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