7-Parteien-Allianz
संघीय लोकतान्त्रिक गणतन्त्रात्मक नेपाल

Saṃghīya Loktāntrik Gaṇatantrātmak Nepāl
Demokratische Bundesrepublik Nepal[1]

Flagge Nepals
Wappen Nepals
Flagge Wappen
Wahlspruch: जननि जन्मभुमिस्च स्वर्गादपि गरियेशि

Ja'nani Jan'mabhumis'hchaa Svar'gadapi Gariyo'shi
(Sanskrit für „Das Mutterland ist mehr wert als das Königreich des Himmels“)

Amtssprache Nepali
Hauptstadt Kathmandu
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsident Ram Baran Yadav
Regierungschef Premierminister Pushpa Kamal Dahal (Prachanda)
Fläche 147.181 (92.) km²
Einwohnerzahl 29.519.114 [2]
Bevölkerungsdichte 192,2 Einwohner pro km²
BIP nominal (2007)[3] 9.627 Mio. US$ (117.)
BIP/Einwohner 400 US$ (164.)
HDI 0,534 (142.)
Währung Nepalesische Rupie
Nationalhymne Sayaun Thunga Phool Ka
Nationalfeiertag 29. Mai (Ausrufung der Republik)
Zeitzone UTC+5:45
Kfz-Kennzeichen NEP
Internet-TLD .np
Telefonvorwahl +977

Nepal (nepali: नेपाल, Nepāl) ist eine Republik in Südasien. Es grenzt im Norden an die Volksrepublik China und im Osten und Südwesten an Indien.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage

Nepal befindet sich in Asien und erstreckt sich vom 26. bis 30. nördlichen Breiten- und vom 80. bis 88. östlichen Längengrad und umfasst eine Fläche von 147.181 km², wovon etwa 143.000 km² Landfläche sind, die restlichen 4.000 km² Binnengewässer. Nepal liegt zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: Der autonomen Region Tibet der Volksrepublik China im Norden und Indien im Süden, Westen und Osten. Nepal grenzt an die indischen Bundesstaaten Uttarakhand, Uttar Pradesh, Bihar, Westbengalen und das annektierte Königreich Sikkim (von West nach Ost).

Im Norden und im Osten liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8.848 m ü. M. den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Der tiefste Punkt dagegen liegt auf 70 m ü. M., bei Kencha Kalan im Süden Nepals. Trotzdem ist Nepal noch das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 % des Landes liegen über 3.000 m.

Der Himalaya

Der Himalaya ist erdgeschichtlich mit etwa 70 Mio. Jahren ein relativ junges Faltengebirge, daher ist es weniger durch Erosion abgerundet und geglättet als andere Gebirge. Mehrere Flüsse, die alle schließlich in den Ganges münden, haben tiefe Schluchten durch die Berge gegraben, die des Kali Gandaki ist mit etwa 6.000 m die tiefste der Erde.

Dieses gesamte Gebiet ist kaum besiedelt, jedoch beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Die einzigen Rohstoffe in den Bergen sind Quarz, Schiefer,sowie kleine Mengen an Kupfer, Cobalt und Eisenerz. Allerdings wird mit bedeutenden, noch nicht entdeckten Rohstoffvorkommen gerechnet, unter Anderem mit Gold, Kohle und Blei. Deren Nutzung dürfte sich jedoch durch die schlechte Zugänglichkeit noch weiter hinauszögern. Im Himalaya sind seit dem Jahre 1979 etwa 1000 Menschen bei Kletterunfällen und aufgrund der Kälte umgekommen.

Gliederung des Landes

Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Das Terai

Das Terai, mit Höhen von 70 bis 150 m ü. M., bildet den nepalesischen Teil der Gangestiefebene. Es hat sich in den vergangenen 50 Jahren zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Siedlungsraum entwickelt. Obwohl das Terai nur 14 % der Landesfläche ausmacht, leben dort 47 % der Bevölkerung. Fruchtbare, wenig erosionsgefährdete Böden und ganzjährig frostfreies Klima sowie gute Bewässerungsmöglichkeiten machen das Terai zur landwirtschaftlich wertvollsten Region.

In dieser Ebene befinden sich auch nahezu alle Industrieansiedlungen außerhalb des Kathmandutals. Durch das Terai verläuft der Mahendra-Highway als einzige Straße, die eine Ost-West-Verbindung ermöglicht. Neun Inlandsflughäfen befinden sich im Terai und bieten eine direkte Fluganbindung mit Kathmandu.

Das Mittelland

Die Siwaliks und die Mahabharat-Kette bilden den Übergang von Terai zum Mittelland, welches Höhen bis circa 3.000 m ü. M. erreicht. Das Mittelland hat ein sehr stark strukturiertes Relief. Faktoren wie Mikroklima, Böden und Geomorphologie variieren im Mittelland auf kleinem Raum, so dass auch die Bedingungen für die Besiedlung und Landwirtschaft stark variieren. Dennoch stellt das Mittelland das altbesiedelte Kernland Nepals dar. Hier leben 45 % der Bevölkerung auf 30 % der Landesfläche.

Durch die hohe Reliefenergie ist das Mittelland hochgradig verkehrsfeindlich. Lediglich das Kathmandu- und das Pokhara-Tal sowie die Ortschaften Jiri, Mugling und Dumre verfügen über eine Straßenanbindung. Kathmandu verfügt über den einzigen internationalen Flughafen des Landes. Darüber hinaus befinden sich drei Inlandsflughäfen im Mittelland.

Die Hochgebirgsregion

Mount Everest

In den Talflächen konzentrieren sich fast alle Siedlungen der Hochgebirgsregion. Sommersiedlungen mit Weidewirtschaft reichen bis 5.000 m ü. M. Die extrem hohe Reliefenergie und die hohen Monsunniederschläge (über 5.000 mm) an den Südhängen tragen zur Bodenerosion bei und machen Landwirtschaft schwierig.

Die im Regenschatten liegenden Nordseiten der Hauptkette erhalten hingegen sehr wenig Niederschlag (unter 200 mm), so dass Landwirtschaft kaum möglich ist. Forst- und Waldwirtschaft sind wichtige Standbeine der bäuerlichen Subsistenzwirtschaft im Gebirge. Insgesamt ist die Hochgebirgsregion Nahrungsmitteldefizitgebiet. Die wichtigste externe Einnahmequelle ist der Tourismus. Straßen sind nicht vorhanden. Lediglich vier Inlandsflughäfen verbinden die Gebirgsregion mit der Außenwelt.

Topographie

Als Konsequenz ist das Laufen zu Fuß, wie auch im Mittelland, die gängigste Fortbewegungsart. Tendenziell sind die Hochgebirgsregionen schlechter entwickelt als der Rest des Landes. Insbesondere in den westlichen Teilen der Hochgebirgsregionen ist der Human Development Index deutlich geringer als im Landesdurchschnitt. Er weicht um 25 % vom Durchschnitt ab.

Bevölkerung

Nepalesisches Ehepaar
Nepalesische Volkstanzgruppe
Alte Frau in Nepal

Nepal ist ethnisch und kulturell ein Minoritätenmosaik. Bei einer Volkszählung im Jahre 2001 wurden über 100 verschiedene ethnische Gruppen und Kasten sowie mehr als 70 unterschiedliche Sprachen und Dialekte gezählt. Dieses komplexe Gefüge ist zudem äußerst dynamisch.

Dialekte werden zu Sprachen, und Sprachen fallen auf die Stufe von Dialekten zurück. Kastengrenzen sind durchlässig. Zugehörigkeiten zu Ethnien und Kasten überschneiden sich oder hängen von der Perspektive des Betrachters ab.

Ethnographie

Das ethnische Mosaik Nepals besteht hauptsächlich aus indo-arischen und tibeto-birmanischen Volksgruppen. Viele der Volksgruppen sind Nachkommen von Flüchtlingen, die sich einst nach Nepal zurückgezogen hatten.

Beispielsweise flohen die Sherpa etwa um das Jahr 1500 n. Chr. vor den Mongolen aus dem Norden. Der Ursprung mancher Ethnien ist bis heute umstritten oder gar unbekannt, beispielsweise der der Newar oder der Tharu.

Die folgende Tabelle soll einen Überblick über die sechs größten Bevölkerungsgruppen in Nepal geben.

Nepals zahlenmäßig stärkste Ethnien/Kasten
Ethnie Prozent an der Gesamtbevölkerung Ursprüngliche Heimat in Nepal ethnische Gruppe
Chhetri 12,8 % im gesamten Land indo-arisch und tibeto-birmanisch
Hill-Bahun 12,7 % im gesamten Land indo-arisch
Magar 7,1 % mittelwestliches Hügelland tibeto-birmanisch
Tharu 6,8 % westliches Terai vermutlich tibeto-birmanisch, indo-arisch und dravidisch
Tamang 5,6 % Kathmandutal und zentrales Hügelland tibeto-birmanisch
Newar 5,5 % Kathmandutal tibeto-birmanisch
Yadav 3,9 % Kathmandutal vermutlich indo-arisch

Außerdem sind die Volksgruppen der Gurung, der Sherpa, der Limbu und der Rai erwähnenswert.

49 % der Gesamtbevölkerung sind laut der Volkszählung von 2001 Nepali-Muttersprachler. Weitere wichtige Sprachen sind: Maithili (12,4 %), Bhojpuri (7,6 %), Tharu (5,9 %), Tamang (5,2 %), Newari (3,6 %) und Kham-Magar (3,4 %).

Religion

Rund 80 % der Bevölkerung sind Angehörige des Hinduismus[4]. Nepal war das einzige Land, in dem der Hinduismus die Staatsreligion war, bis das Parlament sich nach der Entmachtung des Königs im April 2006 zum Säkularismus bekannte.[5]

Weiterhin sind rund 15 % der Bevölkerung als Buddhisten ausgewiesen (insbesondere auch im Königreich Mustang). Außerdem gibt es signifikante Minderheiten von Muslimen (etwa 3 %), Kirant und kleineren animistischen Glaubensrichtungen.[4]

Die etwa 2 % Christen in Nepal sind aufgrund ihrer Religion manchmal Benachteiligungen ausgesetzt, dennoch können sie ihren Glauben öffentlich leben. Es gibt etliche christliche Schulen, vor allem im Kathmandutal, die aufgrund ihrer Qualität auch von Hindus oder anderen Religionsanhängern besucht werden.

Nepalesisches Kastenwesen

Das nepalesische Kastenwesen entwickelt sich parallel zum indischen. Vom historischen Buddha Siddhartha Gautama (geb. 563 v. Chr.) ist bekannt, dass er einer Kshatriya-Kaste angehörte. Der Einfluss aus Indien wuchs während des Guptareiches (320 n. Chr.–500 n. Chr.); Nepal galt zwar als „Nachbarkönigreich“, war jedoch unter Samudragupta abgabenpflichtig.

Ab dem 10. Jahrhundert wanderten viele Hindus (darunter viele Brahmanen) freiwillig aus Indien nach Nepal aus, um vor der arabischen Invasion und der damit einhergehenden Islamisierung, insbesondere des Nordostens Indiens, zu fliehen. Die Flucht diente der Aufrechterhaltung ihrer Kultur und der rituellen Reinheit. Das nepalesische Kastenwesen wandelte sich im Laufe der Zeit und ist auch heute noch Veränderungen unterworfen.

Im folgenden sind die verschiedenen Kastensysteme schematisch im Vergleich dargestellt.

Das klassische hinduistische Modell der Kastenhierarchie

Das klassische hinduistische Modell der Kastenhierarchie

Das nepalesische Kastensystem aus der Sicht eines Bahun oder Chhetri

Das nepalesische Kastensystem aus der Sicht eines Bahun oder Chhetri

Dass in Nepal, wie auch in den meisten anderen Staaten mit Kastensystemen, die Kaste der Unberührbaren eigentlich eine der Stützen der Gesellschaft ist, lässt sich leicht daran erkennen, dass allein die Kami, die Damai und die Sarki als größte Gruppen der Unberührbaren, bereits mehr als 7 % der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Das Kastensystem aus Sicht der Newar

Speziell die hinduistischen Newar haben ein eigenes Kastensystem, das nur die Bewohner des Kathmandu-Tals einschließt. Dieses System wurde teilweise auch von den buddhistischen Newar übernommen. Generell ist das Kastenwesen in der egalitären Newari-Gemeinde schwach ausgeprägt und konnte sich dort nie so stark durchsetzen wie bei anderen Volksgruppen.

Das Kastensystem aus Sicht der Newar

Mehrheitliche Sicht auf das Kastenwesen

Die von der Mehrheit (liberale Bahun und Chhetri, ethnische Gruppen ohne eigenes Kastenwesen) akzeptierte religiös-rituelle Sicht sieht eine Zweiteilung vor:

  • chokho jaat (reine Kasten) und
  • pani nachalne jaat (unberührbare Kasten)

In der Praxis ist die Kastenzugehörigkeit manchmal auch an den Wohlstand der Bevölkerung gebunden, das heißt, dass ärmere Einwohner, eher den unberührbaren, reichere eher den oberen Kasten zugeordnet werden. Das führt dazu, dass europäische Ausländer, die als Nicht-Hindus eigentlich Unberührbare sein müssten, meist zur Oberklasse gerechnet werden und nur bei Handlungen von starker ritueller Bedeutung als Unberührbare behandelt werden. Dazu gehören beispielsweise alle jenen Handlungen, die mit Wasser und der Zubereitung von Reis zu tun haben.

Städte

Blick über Kathmandu mit Parlamentsgebäude
Musiker mit traditionellen Instrumenten in der Altstadt von Kathmandu

Die Bevölkerung Nepals ist bis heute zum größten Teil ländlich und bäuerlich geprägt; der Anteil der Stadtbewohner ist mit 15 % der Gesamtbevölkerung nach wie vor einer der kleinsten weltweit. Die Verstädterung ist jedoch in den letzten Jahren stark angestiegen, die Zuwachsraten in diesem Bereich liegen bei 3,5 % pro Jahr und höher.

Nepal wurde bis Anfang der 1990er-Jahre bis hinunter auf die lokale Ebene zentral regiert. Im Rahmen der Demokratisierung und Dezentralisierung wurden in mehreren Schüben die Kommunen in die Selbstständigkeit entlassen. Die „Stadtrechte“ mit dem Titel „Nagarpalika“, „Up-Maha-Nagarpalika“ und „Maha-Nagarpalika“ werden somit von der Regierung erteilt.

Bis auf Kathmandu fehlt es in allen Städten mehr oder weniger an Ressourcen, und die Selbstverwaltung kann daher mehr schlecht als recht umgesetzt werden. Darüber hinaus gibt es in der Landesverwaltung noch immer starke zentralistische Strukturen, die im Widerspruch zur angestrebten kommunalen Selbstverwaltung stehen.

Je nach Größe und Finanzkraft der Kommune gibt es drei verschiedene Grade der Selbstverwaltung. Am meisten Kompetenzen erhält die Maha-Nagarpalika, von dieser Kategorie gibt es in Nepal nur eine Stadt: Kathmandu. Die nächste Stufe ist die Up-Maha-Nagarpalika, wie beispielsweise Lalitpur oder Pokhara; im Ganzen gibt es derer vier. Die unterste der drei Stufen ist die Nagarpalika.

Weitere Bedingungen für die Selbstständigkeit, wie beispielsweise bestimmte infrastrukturelle Einrichtungen oder die Straßenanbindung, sind in etlichen Fällen, zumindest ganzjährig, nicht gegeben. Dass diese Kommunen in die Selbständigkeit entlassen wurden, hat regionalplanerische und politische Gründe. In diesem Lichte betrachtet kann die statistische Stadtbevölkerung Nepals getrost um etwa eine halbe Million gekürzt werden, um sich ein Bild vom tatsächlichen Grad der Verstädterung des Landes zu machen.

Die drei größten Städte liegen im Gebirge, aber die Mehrzahl der Kommunen befindet sich im Terai. Bei den übrigen Kommunen in den Bergen handelt es sich vielfach um kleinste Bergstädtchen, die durch Hinzuziehung von umliegenden Dörfern annähernd auf 20.000 Einwohner kommen. Dass es sich bei einer Anzahl von ihnen nicht um städtische Zentren handelt, zeigt auch ihre vergleichsweise kleine Wachstumsrate.

Neben der hohen Landfluchtrate verzeichnet Nepal eine Schwerpunktverlagerung der Bevölkerung vom Gebirge in das Terai. In diesem Flachlandstreifen entlang der Grenze zu Indien lebt bereits mehr als die Hälfte der Landesbevölkerung, dort entstehen derzeit auch die meisten neuen Städte.

Größtes Bevölkerungszentrum war und ist nach wie vor das Kathmandu-Tal mit der Doppelstadt Kathmandu/Lalitpur (Patan), der kleineren Nachbarstadt Bhaktapur und einigen kleinen Städten wie Madyapur-Timi und Kirtipur. Zu diesem Ballungsraum gehören noch einige kleinere Städte in der Nähe des Tales, nämlich Banepa, Dhulikhel und Panauti. Das Kathmandu-Tal ist weitgehend zersiedelt und die völlige, fast immer unplanmäßige Vereinnahmung als Siedlungsfläche ist abzusehen. Die Gegend um Kathmandu hat heute eine Bevölkerungszahl von etwas mehr als 1,5 Millionen.

Das zweite größere Bevölkerungszentrum in den Bergen, das ebenfalls überdurchschnittliche Wachstumsraten hat, ist das Pokharatal mit den Städten Pokhara und Lekhnath, deren Bevölkerungszahl bereits die 200.000-Einwohner-Grenze überschritten hat. Ansonsten gibt es in den Gebirgsregionen verstreut nur noch einige kleinere nennenswerte Städte (von Ost nach West):

  • Ilam
  • Dhankuta
  • Bhimeswar
  • Gorkha (vormals Prithvinarayan)
  • Tansen
  • Putalibazar
  • Ghorahi (vormals Tribhuvannagar)
  • Tulsipur
  • Birendranagar
  • Dipayal-Silgadhi

Darüber hinaus befinden sich die übrigen größeren Städte des Landes im Terai (von Ost nach West):

Die meisten der aufgelisteten Städte wird man vergeblich in einem Atlas suchen. Selbst gute und großmaßstäbliche Atlanten hinken hinter der Entwicklung her; die meisten dieser Orte fehlen auf den Karten, und die Namen und Größen der dargestellten Orte sind, bis auf Kathmandu, falsch angegeben.

Pokhara, Biratnagar oder Birganj sind selbst in neuesten Auflagen meistens als Dörfer dargestellt, dabei ist beispielsweise Pokhara zur zweitgrößten Stadt außerhalb des Kathmandutales avanciert. Die alte Königsstadt Bhaktapur dagegen ist auf Karten oft gleichwertig mit Kathmandu und Lalitpur als Großstadt gekennzeichnet. Auch in statistischen Jahrbüchern findet man oft lang überholte Angaben zu den Städten Nepals.

Die Namensänderungen einiger Städte in jüngerer Zeit sind darauf zurückzuführen, dass die Gebietskörperschaft mit der Inkorporation einen neuen Namen erhielt. Prominente Beispiele dafür sind der bekanntere Ort Gorkha, die Kommune hieß bis 2009 offiziell Prithivinarayan, wurde dann aber nach dem Kernort Gorkha umbenannt. Die alte Königsstadt Patan bei Kathmandu heißt heute offiziell Lalitpur. Die alten Namen sind aber weiterhin gebräuchlich.

Schüler einer englischen Schule in Kathmandu in Schuluniform

Siehe auch: Liste der Städte in Nepal

Bildung

  • 96.000 Studenten
  • 3,47 Studenten je 1000 Einwohner
  • Bildungsausgaben: 224.732.300 $
  • Bildungsausgaben je Einwohner: 8 $
  • Analphabetenrate: 54,8 %

Geschichte

Alter Palast des Nepalesischen Königshauses in Gorkha

In der Frühzeit war das Tal, in dem die heutige Hauptstadt Kathmandu liegt, ein großer Gebirgssee. Nachdem dieser durch ein Erdbeben verschwunden war, wanderten zahlreiche Menschen aus umliegenden Gebieten ein und vereinigten sich zum Mischvolk der sogenannten Newar. Das Tal war fruchtbar, und es ließ sich Landwirtschaft einfach betreiben, was zur Entwicklung von großen Fertigkeiten im Handwerk in der Bevölkerung führte, welche in ganz Ostasien bekannt waren.

So entstand im 7. Jahrhundert im Kaiserreich China der von Nepalesen aus dem Kathmandu-Tal entwickelte Pagoden-Baustil, welcher sich auch in Japan ausbreitete. Nepalesische Handwerksmeister waren weithin bekannt und gefragt. Zu dieser Zeit begann auch der Buddhismus sich in Nepal auszubreiten, konnte sich jedoch nie gegenüber dem Hinduismus durchsetzen.

Nachdem Nepal lange Zeit unter indischer Rajputenherrschaft gestanden hatte, gelang es im 14. Jahrhundert schließlich dem Newar Jayasthiti Malla, das Tal zu einigen und zu befreien. Sein Enkel, Yakasha Malla, konnte das Herrschaftsgebiet später noch weiter ausdehnen und so in seinem Königreich für großen Wohlstand sorgen. Seine vier Söhne jedoch teilten das Land wieder unter sich auf und schwächten es so in allen Belangen.

Durch diese Schwächung beinahe kriegsunfähig geworden, wurde Nepal 1768 vom Gurkhakönig Prithvia Narayan (reg. 1742-1775) eingenommen. Die Herrschaft wurde nach dem zwei Jahre andauernden Gurkha-Krieg mit den Briten von 1814 bis 1816, bei dem das Gurkhaheer geschlagen wurde, mit einigen Einschränkungen anerkannt.

Schon 1846 brachte sich dann Jang Bahadur Rana durch ein blutiges Massaker an die Macht und führte ein neues Regierungssystem ein, wonach das Amt des Ministerpräsidenten erblich war. Der König (ab 1911 Prithvi Bir Bikram Shah Devs Sohn Tribhuvan Bir Bikram Shah Dev) behielt nur nominell seine Macht, der jeweilige Ministerpräsident war alleiniger Herrscher. Der Kurs des Herrschers zeigte schon zu dieser Zeit Anzeichen der Isolation von den Nachbarländern, lediglich gegenüber den Briten war die Politik stets freundlich, wenn auch betont distanziert.

Rani (Königin) von Nepal mit Gefolge im Jahre 1920

Im Jahre 1914 stellte der damalige Ministerpräsident Chandra Shamsher den Briten, noch vor der offiziellen Kriegserklärung zum Ersten Weltkrieg, etwa 200.000 Gurkhasoldaten zur Verfügung, wie auch später im Englisch-Afghanischen Krieg und im Zweiten Weltkrieg, und machte damit seinen eigenen Status als „unabhängiger Verbündeter“ klar. Dadurch wurden Nepals diplomatische Beziehungen enorm aufgewertet und die vollständige Souveränität sichergestellt, womit es Nepal von britischer Seite aus zustand, diplomatischen Kontakt mit anderen Staaten aufzunehmen, wovon aber zunächst nur zögerlich Gebrauch gemacht wurde.

Die formelle Anerkennung der Königswürde der Ranas aber, beispielsweise durch Indien, blieb weiterhin aus. Auch aus diesem Grund, hauptsächlich aber auf Druck zurückgekehrter Kriegsveteranen, verkündete Premierminister Padma Shamsher 1948 eine neue, gelockerte Verfassung, jedoch wurde er vor deren Einführung vom Militär unter Mohan Shamsher gestürzt. 1950 ging König Tribhuvan, der auf Wiederherstellung seiner Königswürde hoffte, nach Indien, an dessen Grenze kurz darauf Unruhen ausbrachen.

Die Ranas behielten militärisch zunächst die Oberhand, doch um zu verhindern, dass China die politischen Unruhen in Nepal zur Durchsetzung seiner Annexionsansprüche ausnutzt, griff Indien ein und zwang die Ranas und den König zum Kompromiss, wieder eine konstitutionelle Monarchie einzuführen. Sowohl die Ranas wie auch der oppositionelle Nepali Congress erhielten einen Teil der Macht im Parlament.

Der Nepali Congress zersplitterte jedoch schnell in kleinere Parteien, die nach Macht rangen. Die politischen Unruhen wurden in den folgenden Jahren durch Überschwemmungen und Hungersnöte noch gestärkt, so dass König Tribhuvan 1952 den Notstand ausrief und diktatorische Alleinmacht erlangte. Nach dem Tod seines Vaters übernahm 1955 Mahendra Bir Bikram Shah Dev die Macht. Dieser wurde 1959 vom Nepali Congress gezwungen, freie Parlamentswahlen abzuhalten, die der Congress klar gewann.

Der neue Premierminister Bishweshwar Prasad Koirala nahm sich ehrgeizige Reformen zur Bekämpfung der Rückständigkeit Nepals vor, auch wenn nun ein größerer Teil der Staatsmacht dem König vorbehalten war. Doch viel Erfolg hatte er nicht, da schon 1960 der König die Autokratie in Form einer geschichtlich bisher einzigartigen Hindu-Monarchie wieder einführte und alle politischen Parteien streng verbot.

Zwei Jahre später wurde die Verfassung um das sogenannte Panchayat-System erweitert, das eine Art dörflicher Selbstverwaltung durch lokale Räte, den Panchayats, einführte. Das Parlament wurde weiterhin gewählt, und zwar wurden 112 Abgeordnete direkt vom Volk gewählt und 28 weitere vom König ernannt. Dieses Parlament wählte wiederum den Ministerpräsidenten.

Der König war formell nun nur noch Spitze der Exekutive, konnte aber mit seinem Vetorecht alle relevanten Entscheidungen alleine treffen. Seine Außenpolitik war hauptsächlich auf Indien und China gerichtet, und er erreichte von Peking Wirtschaftshilfe in Höhe von 7,5 Mio. £. Auch der Sohn von König Mahendra, Birendra Bir Bikram Shah Dev änderte nichts an der Verfassung, obwohl man sich zuerst größere Offenheit gegenüber der westlichen Demokratie von ihm versprach.

In den folgenden Jahren herrschte Stagnation vor, außer dem Ausbau der Infrastruktur und des Kommunikationswesens gab es keine besonderen Fortschritte. Die wirtschaftliche und soziale Situation verschlechterte sich weiter, und Nepal blieb auf umfangreiche Entwicklungshilfe, größtenteils aus Deutschland, angewiesen. 1980 erzwangen Demonstranten eine nationale Abstimmung über das Panchayat-System, dieses wurde aber mit 55 % der Stimmen knapp bestätigt.

1990 wurde das Mehrparteiensystem wiedereingeführt (auf Druck der von Indien unterstützen Demokratiebewegung, die von der städtischen Mittelschicht und von Studenten getragen wurde), Nepal wurde konstitutionelle Monarchie.

Die ersten demokratischen Wahlen fanden im Mai 1991 statt. Binnen kürzester Zeit war die neue politische Elite in den Augen der Bevölkerung allerdings noch korrupter als die alte Regierung.

König Birendra wurde im Juni 2001 bei einem von seinem Sohn, Kronprinz Dipendra Bir Bikram Shah Dev, verübten Massaker ermordet. Birendras Bruder Gyanendra Bir Bikram Shah Dev wurde König und erklärte sich 2005 zum absoluten Herrscher (bis 2006). Nach einem Generalstreik im April 2006 wurde das Parlament wieder eingesetzt und eine 7-Parteien-Regierung gebildet. In der Übergangsverfassung wurden alle politischen Vorrechte des Königs auf den Ministerpräsidenten übertragen.

Am 28. Dezember 2007 votierte das Übergangsparlament mit mehr als zwei Drittel der Abgeordnetenstimmen für einen Zusatz zur Übergangsverfassung, der de facto die Abschaffung der Monarchie bedeutete. Eine Mehrheit von 270 der 329 Abgeordneten sprachen sich für eine föderale demokratische Republik als Staatsform aus.[6]

Eine formale Bestätigung der Entmachtung des Königs gab die verfassungsgebende Versammlung in ihrer konstituierenden Sitzung am 28. Mai 2008 ab. Mit überwältigender Mehrheit wurde von der Versammlung die Republik ausgerufen.[7] Die Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung hatten zuvor am 10. April 2008 einen überraschenden Erdrutschsieg für die Maoisten ergeben. Da die Maoisten aber die absolute Mehrheit verfehlten, ist die Bildung einer Koalitionsregierung wahrscheinlich.

Am 21. Juli 2008 wurde Ram Baran Yadav zum ersten Präsidenten der Republik Nepal gewählt.[8]

Siehe auch: Liste der Könige von Nepal

Politik

In Nepal herrscht eine große Wohlstandskluft zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. Mehr als die Hälfte der 28 Millionen Nepalesen sind Analphabeten. 70 % der Bevölkerung werden von dem brahmanisch beherrschten Kastensystem nicht als gleichwertig anerkannt.

Die weit verbreitete Korruption der Polizeibehörden und der Staatsverwaltung trägt dazu bei, dass die Bevölkerung kein Vertrauen in die bestehende Regierung setzt und keine Hilfe erwartet, ganz zu schweigen davon, dass die juristischen Mittel, wie das Zivilrecht von 1963, das alle Formen von Diskriminierung unter Strafe stellt, gegen die Kastendiskriminierung im Alltag greifen.

Die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank übten schon mehrfach Druck auf die Regierung in Kathmandu aus, um Rechenschaft über die Ausgaben für Entwicklungsprogramme zur Armutslinderung zu erhalten, jedoch lange Zeit ohne Erfolg.

Erst 1987 erklärte sich König Birendra, auf Druck aus Indien, zu Reformen bereit. Die Einführung einer neuen Verfassung verzögerte sich noch bis zum 9. November 1990; erst massiver Druck aus mehreren Ländern, besonders Indien, welches seine Grenzen schloss, und Massendemonstrationen der zusammengeschlossenen Oppositionsparteien, bestehend aus einem Bündnis der Kommunistischen Partei Nepals und der Kongresspartei, zeigten Erfolg. Bei diesen Demonstrationen ließ der König auf die Menschen schießen.

Die ersten demokratischen Wahlen fanden am 12. Mai 1991 statt. Einzige Kritikpunkte einiger Parteien an der neuen Verfassung sind die mögliche Notstandsverordnung durch den König, welche erst nach drei Monaten vom Repräsentantenhaus bestätigt werden muss, und die Beibehaltung des Begriffes „Hindu-Königreich“. Binnen kürzester Zeit war die neue politische Elite in den Augen der Bevölkerung allerdings noch korrupter als die alte Regierung. Dies hängt jedoch auch mit der höheren Sichtbarkeit von Korruption durch ein offeneres System mit einer verhältnismäßig freien, engagierten und kritischen Presse zusammen, die während des Panchayat-Systems stärkerer Zensur ausgesetzt war.

König Birendra starb am 1. Juni 2001 bei einem von seinem Sohn, Kronprinz Dipendra, verübten Massaker (offizielle Geschichtsschreibung). Gleichzeitig erschoss der Sohn auch seine Mutter, einige Geschwister und dann sich selbst. Ehe er nach drei Tagen seinen Verletzungen erlag, wurde er noch zum Nachfolger gekrönt. Schließlich wurde Birendras Bruder Gyanendra König von Nepal. Dieser, ein Geschäftsmann, der an sehr vielen großen Firmen Nepals beteiligt ist, verdreifachte seine königliche Apanage auf umgerechnet 4,5 Millionen Euro. König Birendra war, trotz seiner Widersprüchlichkeit, im Lande sehr beliebt gewesen.

Die offiziellen Verlautbarungen zum Tathergang finden daher wenig Glauben; schließlich hat das Ausradieren einer ganzen Königsfamilie in Nepal Tradition. Interessanterweise wurden bis heute die Konterfeis des toten Königspaares nur in den wenigsten Amtsstuben und noch weniger in den Heimen der Nepalis durch die des neuen Königspaares ersetzt.

Die Regierungskoalition, gebildet von der 7-Parteien-Allianz, einem Bündnis zentristischer und linksliberaler Parteien, und den Maoisten, einigte sich am 24. Dezember 2007 über die Abschaffung der Monarchie und die Ausrufung einer Republik im Frühjahr 2008.[9]

Mit der Abstimmung im Parlament vom 28. Dezember 2007 wurden die Abschaffung der Monarchie und der Übergang zu einer „demokratischen Bundesrepublik“ beschlossen. Die offizielle Ausrufung der Republik erfolgte am 28. Mai 2008 bei der konstituierenden Sitzung der verfassungsgebenden Versammlung Nepals.[10][11]

Bürgerkrieg

Maoistisch kontrolliertes Tal im Norden Nepals
Flugzeug der nepalesischen Luftwaffe

Von 1994 bis 2006 befand sich die Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) in einem Bürgerkrieg gegen die Monarchie und das hinduistische Klassensystem. Die Aufständischen wurden nach dem 11. September 2001 als Terroristen gebrandmarkt. Innerhalb der nächsten sechs Monate starben mehr Menschen in dem innenpolitischen Konflikt, als in den sechs Jahren zuvor.

Am 22. Mai 2002 wurde das Parlament aufgelöst, Premierminister Sher Bahadur Deuba ließ das Mandat der gewählten Selbstverwaltungsorgane auslaufen. Am 4. Oktober 2002 entließ König Gyanendra seinen Premierminister wegen „Unfähigkeit“. Am 11. Oktober 2002 wurde eine neue Übergangsregierung ernannt. Die großen Parteien NC, CPN-UML und Teile der RPP lehnten jedoch eine Mitarbeit in der neuen Regierung ab, da die demokratische Legitimation fehlte.

Der neue Premierminister Lokendra Bahadur Chand (RPP) versprach, die Konfrontation mit den Maoisten zu beenden. Ein Kompromiss ist aber nicht in Sicht. Die Regierung lehnt eine Veränderung der politischen Strukturen strikt ab.[12]

Die Information über die Kämpfe zwischen Polizei, Armee und Maoisten ist sehr einseitig, da es im Lande faktisch nur eine staatlich kontrollierte Informationspolitik gibt. Nur wenige Medien wie zum Beispiel die Zeitschrift Himal berichten kritisch und informativ über beide Seiten. Es wird oft von einer angeblichen Brutalität der Maoisten gesprochen; in der Tat kennen sie gegen die Armee und gegen die (als korrupt geltende) Polizei kaum Erbarmen. Letztere sind beim Vorgehen gegen die Maoisten auch nicht zimperlich und lassen auf Verdacht Zivilisten als Sympathisanten und Unterstützer büßen oder verschwinden.

Schätzungsweise gehen zwei Drittel der Toten auf das Konto von Armee und Polizei. Nur wenige westliche Journalisten haben bisher von den Maoisten berichtet, die zwischenzeitlich einen entscheidenden Machtfaktor im Land darstellen. Ende 2002 beherrschten sie 55 der 75 Distrikte Nepals.

Bei dem Guerillakrieg kamen bisher insgesamt mehr als 9.000 Menschen ums Leben, manche Quellen nennen 13.000 Opfer. Seit dem 18. August 2004 haben die Maoisten mehrfach sogar die Hauptstadt für einige Tage völlig von der Außenwelt abgeschnitten oder wichtige Überlandverbindungen unterbrochen. Die Kämpfe haben seit August 2003 wieder zugenommen. Nach dem Scheitern der Friedensgespräche und dem Ende des Waffenstillstands hat es wieder mehrere Hundert Tote gegeben.[13][14] Touristen können sich allerdings relativ frei und sicher bewegen, da sie eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes darstellen, werden sie von allen Seiten höflich behandelt. Offiziell wurde erst ein Tourist indirekt durch eine Bombenexplosion getötet.

„Einheit im Kampf gegen den Terrorismus“ ist nun die Parole der Regierung. Colin Powell besuchte im Januar 2004 das Königreich und versprach Hilfe. Die nepalesische Regierung ist an Waffen und Rüstungsgütern interessiert.[15] Am 1. Februar 2005 brachte König Gyanendra wieder Bewegung ins politische Spiel. Er verhängte den Notstand und entließ die gesamte Regierung. Premierminister Deuba und andere Regierungsmitglieder wurden unter Hausarrest gestellt.

Gyanendra beschuldigte Deuba, versagt zu haben, da er keine Einigung mit den Maoisten in Anbetracht der nächsten Wahlen erzielen konnte. Nun will er hart durchgreifen. Gyanendra versprach, innerhalb von drei Jahren für Recht und Ordnung im Land zu sorgen und die Demokratie wieder einzuführen, doch die Maoisten und ein großer Teil der Bevölkerung befürchten, dass er seine Macht nicht so schnell wieder abgeben wird. Deuba sagte, die Handlungen des Königs verletzten die Verfassung und seien gegen die Demokratie gerichtet. Sowohl die UNO wie auch die wichtigsten Verbündeten Nepals, Indien, die USA und England haben das Verhalten des Königs kritisiert. Einige Länder, wie Deutschland und Frankreich zogen kurzzeitig ihre Botschafter ab.

Seit dem 7. April 2006 herrschte im ganzen Land ein von der Allianz aller sieben im ehemaligen, mittlerweile vom König aufgelösten Parlament vertretenen Parteien ausgerufener und von weiten Teilen des Volkes getragener Generalstreik.

Nach mehr als zwei Wochen des Generalstreiks mit täglichen nepalweiten Demonstrationen von hunderttausenden Menschen mehrten sich die Zeichen, dass die Tage des König gezählt sein dürften. Das äußerst brutale Vorgehen der Polizei gegen die friedlichen Demonstranten hatte mittlerweile mindestens 13 von ihnen das Leben gekostet, hunderte wurden verletzt und tausende inhaftiert.

Durch die großen Proteste und auf internationalen Druck hin, besonders durch Indien, gab König Gyanendra am 21. April 2006 bei einer Fernsehansprache an die Nation bekannt, dass die Exekutivgewalt von ihm nun wieder in die Hände des Volkes gelegt wird. Die Siebenparteienallianz wurde ausdrücklich ermächtigt, den nächsten Ministerpräsidenten zu bestimmen. Diese lehnte das Angebot des Königs als zu wenig weitgehend ab: sie forderte weiterhin die Wiedereinsetzung des 2002 aufgelösten Parlaments, die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung und die Einschränkung der absolutistischen Herrschaft des Königs und rief zu weiteren Massendemonstrationen auf.

Auf Druck auch monarchistischer Kreise sowie internationalen Drucks – unter anderem fürchteten die USA eine Stärkung der Maoisten, die inzwischen nahezu 80 % Nepals kontrollierten – sah sich König Gyanendra schließlich am 24. April 2006 genötigt, in einer Fernseh-Ansprache die unmittelbare Wiedereinsetzung des einstigen Parlamentes zu erklären. Die Opposition hat daraufhin den Generalstreik für beendet erklärt.

Am 18. Mai beschloss das Parlament mit einer einstimmig angenommenen Resolution weitreichende Änderungen der staatlichen Ordnung: König Gyanendra verliert demnach den Oberbefehl über das Militär und soll in Zukunft nur noch repräsentative Aufgaben wahrnehmen, aber keinen Einfluss auf die Staatsgeschäfte mehr ausüben können. Weiterhin verliert er seine Immunität vor Strafverfolgung und muss fortan Steuern zahlen. Des Weiteren beschloss Nepal gleichentags, ein säkularer Staat zu werden, was bedeutet: Der Hinduismus ist nicht mehr Staatsreligion. Die Resolution muss noch in Gesetzesform beschlossen und ältere Gesetze und Verfassungsbestimmungen entsprechend geändert werden.

Am 26. Mai nahm die neue Regierung unter Premierminister Girija Prasad Koirala Friedensgespräche mit den maoistischen Rebellen auf. Zuvor wurden mehrere Hundert inhaftierte Rebellen freigelassen und eine Reformierung der Verfassung in Aussicht gestellt. Ziel ist es, den seit zehn Jahren andauernden Bürgerkrieg zu beenden.

Am 21. November 2006 wurde die Vereinbarung zum Ende des 12-jährigen Bürgerkrieges durch Premierminister Koirala und Maoistenführer Prachanda unterzeichnet.

Parteien

Im nepalesischen Parlament sind derzeit sieben Parteien vertreten. Stärkste Gruppe ist die sozialdemokratische Nepalesische Kongresspartei mit 111 Sitzen. Sie wurde 1950 gegründet und war trotz etlicher Spaltungen bei allen Parlamentswahlen stärkste Partei. Zweitstärkste Kraft ist die maoistische Nepala Kamyunishta Parti (Ekikrit Marksbadi ra Leninbadi), zu deutsch „Kommunistische Partei Nepals (Vereinigte Marxisten/Leninisten)“, mit 71 Sitzen. Diese entstanden 1991 aus einem Zusammenschluss zweier kommunistischer Parteien. In den 1990er Jahren bildeten sie gemeinsam mit der Kongresspartei die Regierung. Die Rashtriya Prajatantra Party (RPP) ist eine nationalistische und wirtschaftsliberale Partei, die für eine konstitutionelle Monarchie eintritt. Sie erhielten bei der Parlamentswahl 1999 11 Sitze. In den Jahren darauf gab es einige Spaltungen. Fünf Sitze erhielt die नेपाल सदभावना पार्ती (Nepal Sadbhavana Party), die ebenfalls monarchistisch ist. Nach dem Tod des Parteigründers Gajendra Narayan Singh anfang 2003 spaltete sich die Partei. Die Janamorcha Nepal (Volksfront Nepal), die 2002 aus der Fusion der Nationalen Volksfront (Rashtriya Jana Morcha, 5 Sitze) mit der संयुक्त जनमोर्चा नेपाल (Sanyukta Janamorcha Nepal/Vereinigte Volksfront Nepal, 1 Sitz) entstand ist der parlamentarische Arm der Kommunistischen Partei Nepal (Ekata Kendra-Masal). Ebenfalls maoistisch ist die Nepal Majdoor Kisan Party (Nepal Workers and Peasants Party). Sie stellen einen Parlamentsabgeordneten. Ihre Hochburg liegt in Bhaktapur. Alle Parteien bilden eine gemeinsame Allianz um eine Demokratisierung Nepals zu erreichen. Strikt antiparlamentarisch war bis 2005 die Nepala Kamyunishta Parti (Maobadi) (Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch)). Sie spaltete sich 1994 von den KP Nepals (Einheitszentrum) ab. Sie berufen sich auf Mao Zedong und die peruanische Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad“ (Sendero Luminoso). Ihre Ziele sind die Abschaffung des Kastensystems und der Monarchie. In ihren Rängen kämpfen viele Frauen – die Führungsebene der Maoisten besteht vorwiegend aus Brahmanen. Am 16. Juni 2006 wurde eine Einigung erzielt und der Bürgerkrieg offiziell beendet.

Menschenrechtspolitik

Die Diskriminierung und Ausbeutung von Minderheiten, unteren Kasten und Kastenlosen, Frauen und Kindern ist immer noch, trotz Schutz durch die Verfassung, weit verbreitet und mit ein Grund für die kriegsähnliche Situation im Land. Für internationale Proteste – unter anderem durch amnesty international – sorgte in letzter Zeit das gewaltsame Vorgehen der nepalesischen Polizei gegen Schwule und Transvestiten. Allein in Nepal werden jährlich etwa 20.000 Mädchen zwischen acht und 18 Jahren verkauft. Sie landen im Sexgewerbe, meistens in indischen Bordellen.[16]

Laut geltenden Bestimmungen sollten hingegen Männer und Frauen gleiche Chancen haben: am 3. September 1981 ratifizierte Nepal die UN-Konvention zum Verbot der Diskriminierung von Frauen (CEDAW) von 1979[17], und gemäß der Verfassung von 1990 sind Männer und Frauen gleichgestellt. Nach der Frauenkonferenz in Peking von 1995 wurde das Ministerium Ministry of Women and Social Welfare gegründet, mit dem Ziel, die Teilhabe von Frauen an der nationalen Entwicklung zu unterstützen,[18] und am 15. Juni 2007 ist Nepal dem Fakultativprotokoll zum CEDAW beigetreten.[19]

Neue Nationalhymne

Seit dem 20. April 2007 gibt es einen neue Nationalhymne in Nepal. Komponiert wurde sie von Byakul Maila.[20][21]

Verwaltungsgliederung

Nepal ist in 14 Verwaltungszonen (अञ्चल, „anchal“) aufgeteilt, diese bestehen aus 75 Distrikten (जिल्ला, „jilla“). Die Verwaltungszonen sind in fünf Entwicklungsregionen zusammengefasst. Siehe dazu Liste und Karte in Verwaltungsgliederung Nepals.

Wirtschaft

Nepalesische Frauen beim Reisanbau
Blick in die Chitwan Mahotsav 2063 (Chitwan Industrieausstellung 2007) in Narayangarh

80 % der nepalesischen Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, also im sogenannten primären Sektor. Solch ein hoher Wert ist typisch für ein Entwicklungsland, da der industrielle und der Dienstleistungssektor noch schlecht entwickelt sind und auch Grundlagen erfordern, die wirtschaftlich rückständige Länder oft nicht bieten. Das Erwerbseinkommen liegt mit 208 Euro pro Person im Jahr sehr niedrig.

Trotz der hohen Beschäftigung der Bevölkerung in der Landwirtschaft beträgt ihr Anteil am Bruttosozialprodukt lediglich 41 %, da in dieser Branche nicht sehr viel verdient wird. Angebaut wird zum Beispiel Reis, der mehr als 55 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche besetzt, außerdem noch Kartoffeln, Mais und andere Getreidesorten. 80 % der Exportgüter Nepals sind landwirtschaftliche Produkte.

Die für die Landwirtschaft nützliche Fläche schwindet jedoch Jahr für Jahr aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse wie den Monsun und den gleichzeitigen Kahlschlag der Wälder, die zusammen eine starke Erosion bewirken. Dennoch ist die Produktion noch nicht gefährdet, da es im Terai noch große ungenutzte oder nicht ausgenutzte Flächen gibt.

Immerhin 17 % der Nepalesen sind in der Industrie beschäftigt und produzieren dort 22 % des Gesamteinkommens. Die industriellen Bedingungen sind in Nepal besonders aufgrund der schlechten Infrastruktur und der hohen Gefahr von Naturkatastrophen denkbar schlecht; außerdem befinden sich politische Reformen zur Unterstützung von Investoren gerade erst in der Anfangsphase. Zu diesen Reformen zählen zum Beispiel die Senkung der Steuern für Industrieunternehmen.

Lediglich 3 % der Einwohner arbeiten im Dienstleistungssektor, verdienen dort aber ganze 37 % des Bruttoinlandsprodukts. Die Gründe für die wenigen Arbeitsplätze in diesem Bereich sind der schlecht ausgebildete sekundäre Sektor und die nur in geringem Umfang vorhandenen Devisen.

Mit 50 Mio. Euro bringt der Tourismus etwa 30 % der Gesamtdevisen. Jedes Jahr reisen etwa 300.000 Menschen nach Nepal. Viele Sherpas verdienen ein gutes Gehalt durch Touristenführungen in den Bergen. Der zweitstärkste Devisenbringer ist mit 25 Mio. Euro der Export von tibetischen Teppichen, welcher durch die UNO und Swiss Aid gefördert wird. Ein nicht geringer Teil kommt auch aus der Entwicklungshilfe durch andere Staaten.

Von den über 28 Millionen Nepalesen leben fast 40 % unterhalb der Armutsgrenze, das durchschnittliche Monatseinkommen beträgt 18 Euro. Das Bruttosozialproduktswachstum liegt mit 2,6 % pro Jahr nur wenig unterhalb des sehr hohen Bevölkerungswachstums, die Inflationsrate beträgt 2,1 %. Die Bevölkerungsdichte schwankt zwischen 25 Einwohnern pro Quadratkilometer im Hochgebirge und 1.500 Einwohnern pro Quadratkilometer in Kathmandu.

Der einzige internationale Flughafen des Landes ist der Tribhuvan International Airport in Kathmandu. Die einzige Bahnstrecke Nepals wird von der Nepal Railways Corporation betrieben und ist etwa 29 Kilometer lang.

Literatur

  • Christian Kracht, Eckhart Nickel: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal. Piper-Verlag, München 2009. 
  • Wolf Donner: Nepalkunde. Menschen, Kulturen und Staat zwischen Monsunwald und Bergwüste. Edition Kathmandu, Bergisch Gladbach 2008. 
  • Manjushree Thapa: Geheime Wahlen. Ein Roman aus Nepal. Edition Kathmandu, Bergisch Gladbach 2007 (übersetzt von Philipp P. Thapa). 
  • Johannes Winter, Matthias Becker: Tourismus und innere Konflikte in Nepal – Politische Ökologie als konzeptionelle Bewertungsgrundlage. In: H. Faust, T. Reeh, K. Gee (Hrsg.): Freizeit und Tourismus – Konzeptionelle und regionale Studien aus kulturgeographischer Perspektive. Duehrkohp & Radicke, Göttingen 2004, ISBN 3-9809276-1-X, S. 161–182 (ZELTForum – Göttinger Schriften zu Landschaftsinterpretation und Tourismus, 2). 
  • Jürgen C. Aschoff: Tibet, Nepal und der Kulturraum des Himalaya (mit Ladakh, Sikkim und Bhutan). Kommentierte Bibliographie deutschsprachiger Bücher von 1627 bis 1990 (Aufsätze bis zum Jahre 1900). Garuda Verlag, Dietikon/Schweiz 1992, ISBN 3-906139-07-7. Auch im Internet Archive (Version vom 2. November 2005)
  • Thomas Benedikter: Krieg im Himalaya. Hintergründe des Maoisten-Aufstandes in Nepal. Eine politische Landeskunde. LIT Verlag, 2003, ISBN 3-8258-6895-8. 
  • Dor Bahadur Bista: Fatalism and Development. Nepal’s Struggle for Modernization. Patna 1991. 
  • Kanak Mani Dixit, Shastri Ramachandaran (Hrsg.): State of Nepal. Kathmandu 2002. 

Quellen

  1. Prez, VP to be addressed as ‘His Excellency’ (Englisch). Kantipur (23. Juli 2008). Abgerufen am 25. Juli 2008.
  2. Quelle: CIA World Factbook 2008
  3. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  4. a b Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu Nepal
  5. Bericht der BBC
  6. Bericht bei eKantipur.com
  7. dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH: Monarchie in Nepal abgeschafft, vom 28.05.2008, Abgerufen am 28.05.2008
  8. Tages-Anzeiger: Yadav setzt sich gegen Kandidaten der Maoisten in Nepal durch vom 21. Juli 2008 (aufgerufen am 21. Juli 2008).
  9. Meldung von AFP
  10. Nepal News: House amends interim constitution; Nepal is now a federal democratic republic, in Englisch
  11. BBC: Nepalese monarchy to be abolished, in Englisch
  12. Bericht des Rheinischen Merkur (nicht mehr verfügbar)
  13. Bericht bei ZEIT online
  14. Bericht bei suedasien.info (nicht mehr verfügbar)
  15. Bericht der AG Friedensforschung an der Universität Kassel
  16. Kinder in indischen Bordellen, Schweizer Radio DRS, 6. Februar 2007 (Version aus dem Internet Archive vom 8. Februar 2007, da Original nicht mehr verfügbar)
  17. Krieg im Himalaya – Hintergründe des Maoistenaufstandes in Nepal. Eine politische Landeskunde, S. 198
  18. Ministry of Women and Social Welfare (MWSW) - Nepal, International Labour Organization
  19. Nepal tritt dem CEDAW-Fakultativprotokoll bei, tu-dresden
  20. eKantipur.com – Cabinet selects Maila's song as national anthem (engl.)
  21. nepalnews.com – Cabinet approves Maila's song as national anthem (engl.)

Weblinks

Geschichte

Politik

28.2583.9166666666677Koordinaten: 28° N, 84° O


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