Babinet'sches Prinzip

Das Babinetsche Prinzip (auch Babinetsches Theorem) ist ein Satz aus der Optik und besagt, dass das Beugungsbild zweier geometrisch komplementärer Blenden abgesehen von der geometrischen optischen Achse (nullte Beugungsordnung) auf dem Schirm identisch ist. Der Name geht auf den französischen Physiker Jacques Babinet (1794 - 1872) zurück, der das Theorem 1837 aufstellte.

Beispielsweise unterscheidet sich das Beugungsbild eines Einzelspalts kaum von dem eines Drahtes, ein Kreis nicht von einem Loch in Größe des Kreises.

Das Babinetsche Prinzip gilt sowohl bei Fresnel- als auch bei Fraunhoferbeugung.


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