Babylon 5

Babylon 5, kurz B5, ist der Name einer Raumstation, welche Schauplatz der gleichnamigen Science-Fiction-Fernsehserie von Joseph Michael Straczynski („JMS“) ist. Diese Serie sowie die zugehörigen Fernsehfilme und Romane spielen in einem eigenen fiktiven Universum.

Die zwischen 1993 und 1998 produzierte Serie unterscheidet sich von anderen US-amerikanischen Fernsehserien ihrer Zeit durch die fast ausschließliche Verwendung von Computergrafik für die Spezialeffekte und den von Anfang an geplanten, fünfjährigen Handlungsbogen, der sich durch fast alle Episoden zieht. Obwohl die Einschaltquoten eher durchschnittlich waren, wird der Serie aus den genannten Gründen eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Fernsehserien in den USA beigemessen. Es sollten auch noch einige Fernsehfilme an den Erfolg der Serie anknüpfen.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Joseph Michael Straczynski („JMS“), der Schöpfer von Babylon 5.

Das Besondere an Babylon 5 ist ein von vornherein geplanter, epischer Handlungsbogen. Ursprünglich für fünf Staffeln konzipiert, schien aufgrund der Auflösung des Senders das vorzeitige Aus der Serie nach vier Staffeln sicher. Um die Geschichte dennoch zu einem Abschluss zu bringen, straffte Straczynski den Handlungsbogen der vierten Staffel. Erst nach dem Produktionsende der vierten Staffel erhielt Straczynski die Freigabe für die fünfte Staffel. So ergab sich die Situation, dass die bereits fertiggestellte, jedoch noch nicht ausgestrahlte Serien-Abschlussepisode Sleeping in Light (Der Weg ins Licht) an das Ende der fünften Staffel verlegt und eine neue Abschlussepisode für die vierte Staffel gedreht werden musste. Diese Episode, The Deconstruction of falling Stars (In hundert, in tausend Jahren), fällt aus dem gewohnten Handlungsrahmen heraus und gewährt einen Blick auf die fernere Zukunft im Babylon-Universum.

Die Figuren wurden mit charakterlicher Tiefe angelegt, die durchaus auch Widersprüche an den Tag legen und sich im Laufe der Zeit verändern. Dies gilt insbesondere für die beiden außerirdischen Botschafter Londo Mollari (Centauri) und G’Kar (Narn). Im Sinne der komplexen Handlung gibt es häufig Hinweise oder Handlungsstränge, die erst im Nachhinein erklärt werden. Deshalb wurden die Dialoge der Schauspieler derart stark kontrolliert, dass es einem Improvisationsverbot gleichkam. Auch in Folgen, die nicht offensichtlich den „roten Faden“ der Haupthandlung fortführten, wurden Aspekte dieser Handlung behandelt.

Selbst wenn Charaktere aus der Serie ausschieden, tauchten sie oft später wieder auf. Deshalb erscheint vielleicht das Ausscheiden von Schauspielern im „Babylon-5-Universum“ als von Straczynski beim Entwerfen des Handlungsbogen geplant, dem war jedoch nicht so. So führten etwa die nach dem Pilotfilm üblichen Marktanalysen zu der unten genannten Umbesetzung. Michael O’Hare stieg in gegenseitigem Einvernehmen mit Straczynski nach der ersten Staffel aus, da er vom Theater kam und sich nicht daran gewöhnen konnte, in sechs Tagen eine 45-minütige Episode zu drehen. Claudia Christian verließ die Serie nach der vierten Staffel. Durch die Verlegung der letzten Episode aus der vierten an das Ende der fünften Staffel bekam sie jedoch eine Art Gastrolle in der Abschlussepisode Sleeping in Light. Dies wurde von den Fans der Serie sehr begrüßt. Die Rolle der Anna Sheridan wurde im Verlauf der Serie mit Bruce Boxleitners (John Sheridan) Frau Melissa Gilbert neu besetzt, auch Na’Toth wurde von zwei verschiedenen Schauspielerinnen dargestellt. In der Rolle der Vorlonen-Botschafter Kosh Naranek und Kosh spielten von Anfang an zwei Schauspieler: Ardwright Chamberlain und Jeffrey Willerth. Bis zum Tod des ersten Botschafters Kosh Naranek trug Chamberlain das Kostüm und Willerth lieh dem Botschafter seine Stimme. Mit Einführung des zweiten Botschafters Kosh trug Willerth das Kostüm und Chamberlain sprach die Texte.

Ein besonderes Merkmal der Serie ist, dass im Verlauf der Handlung einzelne kleine Details wieder aufgegriffen werden. So wurde z. B. am Ende der dritten Staffel die Nebenrolle der Cailyn James gezeigt, welche an einer unheilbaren Krankheit litt. Am Ende der vierten Staffel wird in einer Videoaufzeichnung von Dr. Franklin der Tod dieser Figur erwähnt.

Fernsehserie, Fernsehfilme und Ableger

Der Handlungsbogen der 110 Episoden (und des Pilotfilms „Die Zusammenkunft“) umfassenden Fernsehserie umfasst im Kern eine Zeitspanne von etwa fünf Jahren, die auf die vorhandenen fünf Staffeln gleichmäßig verteilt wurden. Jede Staffel deckt somit etwa ein Jahr der Geschichte der Raumstation Babylon 5 ab, wodurch sich dieser zeitliche Verlauf auch ungefähr mit den Erstausstrahlungsterminen in den USA deckt. Die Fernsehfilme behandeln verschiedene Epochen und Ereignisse vor, während und nach dem Zeitraum der Serie. Drei Spin-off-Serien mit unterschiedlichen Hintergründen, die an die ursprüngliche Geschichte anknüpfen sollten, scheiterten bereits in ihren Anfängen.

Fernsehfilme
Ableger
  • 1999: Crusade – nach 13 Folgen eingestellt
  • 2002: Legende der Ranger (Legend of the Rangers: To Live and Die in Starlight) − wurde nach dem Pilotfilm nicht weiterverfolgt (Spielt direkt vor Waffenbrüder)
  • 2007: Vergessene Legenden (The Lost Tales) – Erste 2 Folgen eines als Anthologieserie für den DVD-Markt gedachten Ablegers. Wird wegen des geringen Budgets nicht fortgesetzt.

Das Universum

Das Babylon-Projekt

Das Babylon-Projekt wurde ursprünglich schon mit der ersten Babylon-Station begonnen, wobei das eigentliche Projektziel der Menschheit eine Raumstation war, in der sich alle Völker treffen, um gemeinsam Handel betreiben und friedlich miteinander kommunizieren zu können (ähnlich der Städtebauideen von Alexander dem Großen, mit der Abweichung, dass die Babylonstation ursprünglich nur friedlich genutzt werden sollte). Dazu wurde die Lage in einem ungefähren galaktischen Kreuzungspunkt zwischen den Territorien der wichtigsten raumfahrenden Zivilisationen gewählt, um die Station als Handels- und Diplomatentreffpunkt zu etablieren.

Nachdem die ersten drei Versuche, eine Raumstation zu bauen, sabotiert wurden und die vierte Babylonstation nur 24 Stunden nach deren Inbetriebnahme verschwunden war, konnte erst die fünfte Babylonstation ihren Dienst wie vorgesehen aufnehmen und die vorgesehene Aufgabe von ihrer Inbetriebnahme 2257 bis zu ihrer Außerdienststellung und Sprengung im Jahre 2281 erfüllen.

Die Raumstation Babylon 5

Die Raumstation Babylon 5 ist eine 5 Meilen (rund 8 km) lange Hohlkörper-Konstruktion, welche Schwerkraft durch Rotation generiert. Das Prinzip beruht auf der Idee der Bernal-Sphäre, einer zylindrischen Hohlkörperkonstruktion, auf deren Innenseite eine Biosphäre angelegt wird. Die Station ist – abgesehen von einigen Steuertriebwerken – bewegungsunfähig und besitzt einen stabilen Orbit nahe dem dritten Planeten im Epsilon-Eridiani-System.

Im Inneren der Station herrscht größtenteils eine Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre, die der Erde nachempfunden ist. Es gibt jedoch auch einzelne abgegrenzte Bereiche mit außerirdischen Atmosphären, die es nicht-menschlichen Spezies ermöglicht, in den eigenen Sektoren ohne spezielle Atemgeräte zu leben.

Die einzelnen Bereiche der Raumstation sind durch Farbmarkierungen eingeteilt und so eindeutig zuzuordnen:

  • Blau: Kommando, Personal, Militär, Docks
  • Rot: Geschäfte, Wohnungen
  • Grün: Botschafter, Diplomatie
  • Grau: Industrie
  • Gelb: Fusionsreaktor
  • Braun: Lebenserhaltung, Abfallverwertung, mehrere nicht ausgebaute Bereiche

Jeder Sektor ist zudem in weitere, nummerierte Ebenen unterteilt. Die Sektoren Grün und Blau unterliegen besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Die Sektoren Grau und Gelb sind nur technischem Personal zugänglich. Die Sektoren Rot und Braun stehen allen Besuchern, Einwohnern und Mitarbeitern offen. Die einzelnen Bereiche sind durch begehbare Korridore, Aufzüge sowie eine Hängeschienenbahn verbunden. Weiterhin gehören auch einige frei schwebende Versorgungs- und Lagerplattformen zur Station, die im Verlauf der Geschichte aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Zu Beginn der Serie besitzt Babylon 5 nur eine geringe Bewaffnung, die eher dem Abschuss von Asteroiden oder Weltraumschrott als einer effektiven Verteidigung dient. In der zweiten Staffel wird Babylon 5 dann von der Erde mit Waffenanlagen ausgestattet, um sich selbst schützen zu können. Die Hauptverteidigung der Station liegt allerdings bei ihren Jägerstaffeln, welche aus eigenen Hangars starten und eine große Operationsreichweite besitzen.

Völker und Gruppierungen im Babylon-Universum

Für Babylon 5 wurde ein Universum mit einer Vielzahl unterschiedlicher Völker mit unterschiedlichsten Historien, Eigenarten und diplomatischen Verflechtungen geschaffen. Die Handlung konzentriert sich im Wesentlichen auf die Völker der Menschen, Minbari, Centauri, Narn (junge Rassen) sowie Schatten und Vorlonen (alte Rassen), jedoch spielen etliche weitere Völker und Gruppierungen für die Handlung bedeutende Nebenrollen.

Figuren im Babylon-Universum

Sprachen im Babylon-Universum

Anders als bei vielen anderen Science-Fiction-Serien wie beispielsweise Andromeda besitzen die einzelnen Völker ihre eigenen Sprachen. Bei der Umsetzung wurde jedoch eine Lösung gefunden, die lange Untertitelpassagen unnötig macht. Unterhalten sich Gesprächspartner in der gleichen Sprache oder können diese sich verstehen, sind ihre Sätze in klarem Englisch bzw. Deutsch abgefasst. Spricht dagegen zum Beispiel ein Minbari zu einem Menschen und kann dieser ihn nicht verstehen, hört man auch nur „unverständliche“ Worte und die Übersetzung wird untertitelt. Einige Rassen verwenden auch diverse Übersetzungsgeräte, um zu kommunizieren. Für die Kommunikation mit unbekannten Spezies gibt es eine einfach strukturierte Sprache namens Interlak. Bei Erstkontakten wird den Fremden zusammen mit einer Grußbotschaft in Interlak auch ein Übersetzungsschlüssel übermittelt.

Technik und Physik im Babylon-Universum

Mit dem Thema Technik und Physik wird im Babylon-5-Universum auf besondere Art und Weise umgegangen. Anders als etwa viele Science-Fiction-Fernsehserien, wie beispielsweise die neueren Star-Trek-Serien, Andromeda oder Stargate – Kommando SG-1, wird auf die Darstellung futuristischer Technologie weitgehend verzichtet: der zentrale Fusionsreaktor etwa wird nur selten auch nur genannt. Für das überlichtschnelle Reisen wird ein fiktiver Hyperraum genutzt, der durch sogenannte Sprungtore oder einen nicht näher erklärten Sprungantrieb erreicht werden kann. Die überlichtschnelle Kommunikation wird über Tachyonsender realisiert. Dies ist die einzige Physik, die in der Serie vergleichsweise ausführlich dargestellt und als dramaturgisches Handlungselement genutzt wird.

Im Gegensatz zur Technik wird das Psi-Corps ausführlich dargestellt, inklusive eingebundener Werbespots, bei denen subliminale Botschaften wie „The Psi Corps is your friend. Trust the Corps“ eingebaut wurden. In den Neunzigern wurde diese Technologie für das Fernsehen verboten, was von der Serie aufgegriffen und problematisiert wird.

Bezüge und Reminiszenzen zu anderen Werken aus Science-Fiction und Fantasy

  • John Sheridan stürzt auf „Z’ha’dum“ in den Abgrund, um danach wiedergeboren zu werden. Entsprechend stürzte Gandalf der Graue in Der Herr der Ringe auf der Brücke von „Khazad-dûm“ in den Abgrund, um später als Gandalf der Weiße zurückgeschickt zu werden. Neben dem Namen „Lorien“ und der Bezeichnung „Ranger“ gibt es noch viele weitere Bezugnahmen auf, und gelegentlich nahezu wortwörtliche Zitate aus dem Werk von J. R. R. Tolkien.
  • In einer Folge tritt ein ehemaliger Soldat in Erscheinung, der sich für die Inkarnation von König Artus hält. Zuvor tritt bereits in einer anderen Folge ein „wahrer Suchender“ auf, der nach dem heiligen Gral forscht.
  • Der Gruß von Alfred Bester ist direkt aus der Serie Nummer 6 übernommen. Der Name des PSI-Corps-Polizisten ist eine Hommage an den gleichnamigen SF-Schriftsteller Alfred Bester.
  • Die Szene des zerstörten San Diegos stammt aus Archivmaterial von Straczynskis vorheriger Serie Captain Power and the Soldiers of the Future.
  • Einige Ähnlichkeiten zwischen den Serien Babylon 5 von Warner und Deep Space Nine von Paramount Pictures sorgten für Diskussionsstoff unter Science-Fiction-Fans. Joseph Michael Straczynski hatte zuvor das Babylon-5-Konzept auch Paramount Pictures vorgelegt.
  • Zu Michael Garibaldis Lieblingsserien gehört zweifellos Duck Dodgers, eine real existierende Science-Fiction-Parodie basierend auf der Figur Daffy Duck.
  • In der Folge „Ein unheimlicher Fund“ zu Anfang der ersten Staffel sagt Dr. Hendricks zu Dr. Franklin: „Stephen, draußen vor der Tür steht ein Kampfroboter vom Mars. Er möchte sich mit Ihnen über Schnupfen unterhalten.“ Dies ist eine Anspielung auf H. G. Wells SF-Klassiker Krieg der Welten, in dem die Invasoren vom Mars durch gewöhnliche Grippeviren getötet werden.
  • Die Staatsstruktur der Erde in der vierten Staffel ist der des Romans 1984 von George Orwell nachempfunden. Institutionen wie das „Friedensministerium“ (Minipax) und das „Ministerium für Wahrheit“ sind wörtlich aus diesem Werk übernommen. Ebenfalls erinnern John Sheridans Folterszenen stark an die im Roman beschriebenen Vorgänge und auch der in der deutschen Version verwendete Begriff „Gedankenpolizei“ kommt hier bereits vor. Bezüge zum Nationalsozialismus sind ebenfalls unverkennbar: So trägt etwa ein „rassisch“ gesinnter „Bösewicht“ in der letzten Folge der vierten Staffel SS-Runen auf der Uniform.
  • Fast alle militärischen Schiffe der Erdallianz tragen Namen von Göttern oder Sagengestalten der griechischen Mythologie.
  • Die Raumanzüge der Erdallianz ähneln (Staffel 3, Episode 17) stark denen aus Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“. Tatsächlich sind es die aus dem Nachfolger „2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“, die für die Serie umgebaut wurden. Die Zerstörer der Omega-Klasse der Erdallianz wurden nach dem Vorbild der Leonow aus „2010“ entworfen. Im Gegensatz zur Leonow, die ihre Drehsektion (Schwerkrafterzeugung senkrecht zur Raumschiffachse) erst nach dem Abschalten des Antriebs aktiviert, arbeiten die Drehsektionen der Schiffe der Omega-Klasse jedoch permanent. Dies führt zu physikalischen Problemen (Präzession, evtl. Nutation). Des Weiteren beachte man Übereinstimmungen der Raumschiffe der Vorlonen mit dem Raumschiff aus „Lifeforce“.
  • Die aufgelisteten Bezüge und viele weitere sollten allerdings nicht als einzige Wahrheit verstanden werden. Denn Straczynski sagt von seinem Schaffen, dass er von vielen verschiedenen Quellen in seinem Leben beeinflusst worden sei und nicht immer die auf der Hand liegenden, selbst von irdischer Mythologie inspirierten Fantasy-Werke die wahren Quellen seiner Inspiration wären. Zitat: „Für einen ziemlichen Prozentsatz von ihnen (Fans) bezieht sich ebendiese Palette hauptsächlich auf SF und die bekanntere Fantasy. Die Basis, auf die man sich bei solchen Vergleichen bezieht, wird nicht immer breit genug gefächert: Mythologie, mittelalterliche Studien und so weiter. Sehen sie einen in eine Grube fallen, denken sie: ‚Oh, Gandalf‘, ohne zu verstehen, dass das Ganze bis auf Orpheus und seine verwandten Seelen zurückgeht.“ – „Es gab eine Phase in meinem Leben – so zwischen 1976 und 1981 – da habe ich alles, was ich auf diesen Gebieten finden konnte, verschlungen. Mythologie. Existentialismus. Zen. Literatur des 18. Jahrhunderts.“

Ausblick

Am 25. Oktober 2006 teilte Straczynski mit, dass ursprünglich drei Mini-Filme – nun unter dem Produktionstitel „Babylon 5: The Lost Tales“ (TLT) bekannt – geplant waren. Aufgrund der Komplexität eines der Themen wurde dieses jedoch verschoben. Es wurden also zunächst nur zwei „Lost Tales“ mit Geschichten rund um die Charaktere John Sheridan, Elizabeth Lochley und Galen gedreht. Zeitlich ist die Handlung nach den Geschehnissen im Rahmen der Serie Babylon 5 angesetzt. Das Projekt ist als „Direct-to-DVD“ konzipiert, soll aber auch im US-Fernsehen ausgestrahlt werden. Einen wirtschaftlichen Erfolg des Projektes vorausgesetzt stellte Straczynski eine ganze Reihe weiterer „Lost Tales“ in Aussicht.[1]

Die erste „The Lost Tales“-DVD ist in Deutschland im August 2007 unter dem Namen „Vergessene Legenden – Stimmen aus dem Dunkel“ erschienen. Der Erfolg der DVD rechtfertigte für das Produktionsstudio Warner Brothers keine Erhöhung des Budgets (2 Millionen Dollar) und so gab Straczynski dann Mitte Juli 2008 bekannt, dass es keine weitere „Lost Tales“-DVD mehr geben werde, da die Filme mit diesen Mitteln nicht die von ihm gewollte Qualität erreichen würden.[2]

Computer-Spiele

Nachdem die Serie 1998 ihr Ende fand, gab es verschiedene Bemühungen, ein PC-Spiel in diesem Universum zu erschaffen. Die aussichtsreichste Entwicklung eines Weltraum-Shooters von Sierra Entertainment Babylon 5: Into the Fire wurde 1999 eingestellt. Seitdem versuchen viele private Entwickler und Fans, eigene Spiele zu realisieren. Dabei wird größtenteils auf die Modifikation bereits vorhandener Spiele gesetzt. Es werden Grafiken, Sounds, Texte und nicht zuletzt die Musik dem Babylon-5-Universum angepasst. Ein Beispiel hierfür ist The Babylon Project welches auf der Freespace-2-Engine beruht.

Es existieren jedoch auch einige wenige eigenständige Spiele. Alle Projekte sind kostenlos verfügbar.

Siehe auch

Literatur

Sekundärliteratur

Romane

Nicht ins Deutsche übersetzt

Geplant für 2007/08

Comics

Weblinks

 Commons: Babylon 5 – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Quellverweise

  1. JMSNews.com, Further B5:TLT update from jms, 26. Oktober 2006
  2. fictionBOX:, Keine weiteren „Lost Tales“, 14. Juli 2008

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