Bachelor Party
Filmdaten
Deutscher Titel Bachelor Party
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 12 (früher 18, Neuprüfung 2010)
Stab
Regie Neal Israel
Drehbuch Bob Israel,
Neal Israel,
Pat Proft
Produktion Bob Israel,
Ron Moler,
Raju Patel
Musik Robert Folk
Kamera Hal Trussell
Schnitt Tom Walls
Besetzung

Bachelor Party ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1984. Der Regisseur war Neal Israel, das Drehbuch schrieben Neal Israel und Pat Proft. Die Hauptrollen spielten Tom Hanks, Tawny Kitaen, Adrian Zmed, Robert Prescott, and Deborah Harmon. Die Filmmusik wurde von Robert Folk komponiert.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der junge unternehmungsfreudige Schulbusfahrer Rick Gassko (Hanks) entschließt sich solide zu werden und seine Freundin Debbie Thompson (Kitaen) zu heiraten. Während seine reichen zukünftigen Schwiegereltern sich einen Anderen, den blonden Porschefahrer Cole Whittier als Ehemann für ihre Tochter wünschen, entschließen sich seine Freunde, für Rick die ultimative Junggesellenparty auszurichten.

Nach komplexen Vorplanungen findet in der Präsidentensuite des örtlichen Luxushotels eine Veranstaltung statt in deren Verlauf mehrere Stripperinnen, Huren, diverse Drogen und ein Esel eine entscheidende Rolle spielen.

Nachdem einige der bestellten Stripperinnen von dem verschmähten Verehrer Debbies von der Partie zu einem feierlichen Empfang im Haus ihrer Mutter umgeleitet werden, entschließen sich Debbie und die anderen Frauen, es den Männern gleichzutun und zunächst eine männliche Stripshow und danach das Hotel aufzusuchen. Verkleidet als Prostituierte wollen sie Rick der Untreue überführen. Der Plan misslingt. Eine Freundin Debbies opfert sich in Folge in einem Hotelzimmer mit japanischen Geschäftsleuten in Unterwäsche auf um den anderen Frauen zur Flucht vor diesen zu verhelfen. Zeitgleich findet sich Debbies konservativer Vater auf der Party während einer Polizei-Razzia geknebelt in Bondage auf einem Bett wieder. Nachdem die Party durch die Polizei überraschend beendet wird entführt Cole im allgemeinem Chaos Debbie. Nach einer spektakulären Verfolgung endet der Film in einem Multiplexkino mit der Befreiung Debbis durch Rick.

In einer der bekanntesten Szenen des Films stirbt ein Esel während der Party an einer Methaqualon- und Kokain-Überdosis.

Produktion

1981 veranstaltete Gary Grossman einen Jungesellenabend für seinen Freund Bob Israel. Die Veranstaltung brachte Israel und seinen Freund den Marketingspezialisten Ron Moler auf die Idee eine Komödie über solche Rituale zu produzieren. Als Neulinge im Bereich der Filmproduktion benötigten sie eine solide Finanzierung für den Film. Statt wie in solchen Fällen normalerweise üblich Investoren ein Drehbuch vorzulegen, entwickelten Israel und Moler das Konzept einer „gefälschten“ Anzeigenkampagne. Diese beeindruckte Twin Continental Films so sehr, dass sie den beiden Produzenten die notwendigen finanziellen Mittel zur Umsetzung des Projekts zur Verfügung stellte.

In Folge brachte Israel seinen Bruder Neal (den Drehbuchautor der Police Academy) als Regisseur in das Projekt und arbeitete mit ihm eine Rahmenhandlung aus, die schließlich von Neal und Pat Proft zu dem finalen Drehbuch erweitert wurde. Überzeugt von dem wirtschaftlichen Potential des Projekts schickte der Executive Producer Joe Roth das Drehbuch schließlich zusammen mit den Werbeplakaten der gefälschten Kampagne zu 20th Century Fox, die sich bereit erklärte den Vertrieb der Produktion nach deren Fertigstellung zu übernehmen.

Die Dreharbeiten zu Bachelor Party begannen am 15. August 1983, die Produktion war am 11. November 1983 abgeschlossen. Die Dreharbeiten wurden zwei Tage nach ihrem Beginn unterbrochen. In der rund einen Monat dauernden Unterbrechung wurden mehrere Rollen neu besetzt. Im September wurde die Produktion fortgesetzt nachdem folgende Schauspieler nicht mehr mitwirkten:

  • Paul Reiser - Rick Gassko (ersetzt durch Tom Hanks)
  • Kelly McGillis - Debbie Thompson (ersetzt durch Tawny Kitaen)
  • Andy Bumatai - Rudy LeForte (ersetzt durch Barry Diamond)

Die Produktionskosten des Films betrugen rund 6 Mio. US$.

Im Jahr 2007 stellte Bob Israel einen zweiten Teil unter dem Titel Bachelor Party 2: The Last Temptation vor.

Drehorte

  • Die Aufnahmen für das Parkview Hotel fanden im Millennium Biltmore Hotel, Los Angeles statt.
  • Die als Kulisse für die St. Gabriel's Catholic School diente die John Marshall High School in Los Angeles.

Rezeption

Der Film feierte am 29. Juni 1984 in den Vereinigten Staaten Premiere, nachdem er ursprünglich bereits am 13. April veröffentlicht werden sollte.

Der Film spielte allein in den USA über 38 Mio. US$ ein. Die Videoverwertung erzielte zuletzt allein in den USA über 19. Mio. US$.

Kritiken

„Ausgelassene, aber weithin mißlungene Komödie, die zweideutige Witze, platten Klamauk und Verwechslungsstückchen nur mit Mühe zu einem zusammenhängenden Film verbindet.“

Lexikon des internationalen Films [1]

Bezugnahme anderer Filme

Weblinks

Einzelnachweise

  1. vgl. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=16446&sucheNach=titel

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Bachelor Party — Éditeur Mystique Développeur Mystique Date de sortie 1983 Genre Casse briques, érotisme Mode de jeu Un joueur …   Wikipédia en Français

  • bachelor party — bachelor .party n AmE a party for a man and his male friends before he gets married, especially on the night before his wedding British Equivalent: stag night …   Dictionary of contemporary English

  • bachelor party — bachelor ,party noun count AMERICAN a party for men only to celebrate the fact that one of them will be getting married soon. British stag night …   Usage of the words and phrases in modern English

  • Bachelor party — A bachelor party (United States, South Africa), also known as a stag party or stag night or stag do (UK, Ireland, Canada and New Zealand), bull s party (South Africa) or buck s party, or buck s night (Australia) is a party held for a bachelor… …   Wikipedia

  • bachelor party — noun stag party held for a bachelor (usually on the night before he is married) • Hypernyms: ↑stag party, ↑smoker * * * ˈbachelor party (NAmE) (BrE ˈstag night …   Useful english dictionary

  • bachelor party — UK / US noun [countable] Word forms bachelor party : singular bachelor party plural bachelor parties American a stag night …   English dictionary

  • bachelor party — noun A party held for a man who is about to be married. Syn: stag party, bucks party, stag do …   Wiktionary

  • bachelor party — (or bachelorette party) noun N. Amer. a party given for a man (or woman) who is about to get married, attended by men (or women) only …   English new terms dictionary

  • bachelor party. — See stag party (def. 2). [1920 25] * * * …   Universalium

  • bachelor party — noun (C) AmE a party for men only, especially the night before a man s wedding; stag night BrE …   Longman dictionary of contemporary English

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”