Bachern am Wörthsee
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Inning a.Ammersee
Inning am Ammersee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Inning a.Ammersee hervorgehoben
48.06666666666711.15553Koordinaten: 48° 4′ N, 11° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Starnberg
Höhe: 553 m ü. NN
Fläche: 24,43 km²
Einwohner: 4268 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 175 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82266
Vorwahl: 08143
Kfz-Kennzeichen: STA
Gemeindeschlüssel: 09 1 88 126
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Pfarrgasse 13
82266 Inning a. Ammersee
Webpräsenz:
Bürgermeister: Werner Röslmair (FBB)

Inning am Ammersee (amtlich: Inning a.Ammersee) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Starnberg und liegt zwischen dem Ostufer des Ammersees und dem Wörthsee.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Gemeindegliederung

Inning besteht aus den Ortsteilen:

  • Arzla
  • Bachern
  • Buch
  • Inning am Ammersee
  • Schlagenhofen
  • Stegen

Geschichte

Die Besiedlung des Gemeindegebietes kann bis etwas 2000 v. Chr. durch Funde nachgewiesen werden. So wurde bei Schlagenhofen ein aus der Jungsteinzeit stammendes durchbohrtes Steinbeil gefunden. Weiter belegen 40 Hügelgräber oberhalb von Stegen sowie zahlreiche weitere Funde die kontinuierliche Besiedlung des Gemeindegebietes. Dass die Römer bei Stegen eine Brücke über die Amper errichteten, ist seit dem Bau der A96 bekannt.

In einer Eichstätter Bischofsurkunde, die zwischen 912 und 932 ausgestellt wurde, wird Inning als „Uninga“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Ortsbezeichnung, „Uninga“ bedeutet in etwa „bei den Leuten des Uno“, gibt einen Hinweis auf eine Besiedlung im sechsten Jahrhundert unserer Zeitrechnung.

Im Mittelalter wechselte Inning des Öfteren den Besitzer. Von den Andechsern zu den Haltenbergern, dann an die Greifenberger. Später gelangte Inning in Besitz des Patriziergeschlechts der Püttriche und anderer Handelsfamilien aus München. Die im Kurfürstentum Bayern gelegene geschlossene Hofmark Inning war ein Teil der Herrschaft Seefeld, die schließlich in den Besitz des Grafen von Toerring-Jettenbach gelangte. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Durch die verkehrsgünstigen Lage an der Salzstraße München-Landsberg wurde Inning vom 16. bis Ende des 18. Jahrhunderts zur Zwischen- und Lagerstation. Die günstige Lage nutzte ein Inninger Posthalter 1767 zur Eröffnung eines Salzgeschäftes. Das Inninger Gemeindewappen zeugt noch heute von der Verbundenheit zum Salz.

Eingemeindungen

Im Zuge der Kommunalgebietsreform haben sich die bis dahin eigenständigen Gemeinden Buch und Inning freiwillig zusammengeschlossen.


Politik

Bürgermeister bis zu seinem überraschenden Tod am 16. Dezember 2006 war Georg Glas (CSU). Da bei der Neuwahl des Bürgermeisters am 18. März 2007 keiner der vier Kandidaten die absolute Mehrheit erringen konnte, kam es am 1. April 2007 zu einer Stichwahl zwischen Werner Röslmair (FBB) und Barbara Wanzke (Grüne). Dabei konnte sich Werner Röslmair als designierter Bürgermeister durchsetzen.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2403 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 455 T€.

Gemeinderat

Die Sitzverteilung im Gemeinderat.
Jahr CSU SPD Grüne FW FBB parteilos gesamt Wahlbeteiligung in %
2008 5 1 4 3 3 0 16 67,5
2002 5 2 3 3 2 1 16 67,5

FBB = Freier Bürgerblock

Wappen

Wappen der Gemeinde Inning am Ammersee Blasonierung:

Unter einem silbernen Schildhaupt, darin nebeneinander zwei rote Rosen, in Rot eine silberne Salzkufe mit goldenen Reifen.

Bedeutung:

Das Gemeindewappen von 1952 zeigt Innings Verbundenheit zum Salz: Es stellt ein silbernes Salzfass mit goldenen Reifen dar. Die beiden roten Rosen links und rechts über dem Fass angeordnet symbolisieren die Verbundenheit mit dem Haus Törring.

Persönlichkeiten

Weblinks


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