Bad Essen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bad Essen
Bad Essen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bad Essen hervorgehoben
52.3213888888898.34113
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Höhe: 113 m ü. NN
Fläche: 103,31 km²
Einwohner:

15.612 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49152
Vorwahl: 05472
Kfz-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 003
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenstraße 41/43
49152 Bad Essen
Webpräsenz: www.badessen.de
Bürgermeister: Günter Harmeyer (CDU)
Lage der Gemeinde Bad Essen im Landkreis Osnabrück
Nordrhein-Westfalen Landkreis Cloppenburg Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Landkreis Vechta Osnabrück Alfhausen Ankum Bad Essen Bad Iburg Bad Laer Bad Rothenfelde Badbergen Belm Berge (Niedersachsen) Bersenbrück Bippen Bissendorf Bohmte Bramsche Dissen am Teutoburger Wald Eggermühlen Fürstenau Gehrde Georgsmarienhütte Glandorf Hagen am Teutoburger Wald Hasbergen Hilter am Teutoburger Wald Melle Kettenkamp Menslage Merzen Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück) Nortrup Ostercappeln Quakenbrück Rieste Voltlage WallenhorstKarte
Über dieses Bild
Blick über Bad Essen vom Wiehengebirge zum Stemweder Berg
Dorfstraße um 1900

Bad Essen ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Bad Essen liegt mit seinem historischen Ortskern an der Deutschen Fachwerkstraße und im Natur- und Geopark TERRA.vita.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Gemeinde Bad Essen liegt am Übergang der Mittelgebirge zum Norddeutschen Tiefland. Das Wiehengebirge bedeckt ungefähr das südliche Drittel der Gemeinde und erreicht mit 211 m ü. NN seine größte Höhe auf dem Schwarzen Brink im Ortsteil Lintorf. Die höchste Erhebung Bad Essens liegt jedoch mit 215 m ü. NN auf einer Ackerflächen im Norden von Büscherheide. Der nördliche Teil der Gemeinde ist eben, liegt durchschnittlich 50 m ü. NN und gehört zum Naturraum des Lübbecker Lößlandes. Die Hunte durchfließt Bad Essen von Süden nach Norden und kreuzt im Ortsteil Wittlage den Mittellandkanal, der das Gemeindegebiet in west-östlicher Richtung durchquert.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde Bad Essen grenzt – im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend – an folgende Städte und Gemeinden: Stemwede, Preußisch Oldendorf (beide Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen), Melle, Bissendorf, Ostercappeln und Bohmte.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in 17 Ortsteile:

  • Eielstädt
  • Harpenfeld
  • Heithöfen
  • Hördinghausen
  • Hüsede
  • Linne
  • Lintorf
  • Lockhausen
  • Rabber
  • Wehrendorf

Eine Besonderheit ergibt sich für die ca. 160 Einwohner des Ortsteils Büscherheide, welcher postalisch zum nordrhein-westfälischen Preußisch Oldendorf zählt, wohin auch die Schüler zur Schule gehen. Auch für die Kirchgänger sind die Evangelische Kirche von Westfalen und das hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen gelegene Erzbistum Paderborn zuständig, da Büscherheide zur Pfarrgemeinde des Preußisch Oldendorfer Stadtteils Börninghausen zählt. Angesichts dieser Lage gibt es im Ortsteil Bestrebungen, nach Preußisch Oldendorf eingemeindet zu werden.

Geschichte

(Bad) Essen wurde erstmals im Jahr 1075 urkundlich erwähnt. Um diesen Zeitraum herum wurden die Kirchspiele Barkhausen, Essen und Lintorf gegründet.

Im Jahre 1309 wurde der Bau der Burg Wittlage begonnen, um hierdurch die Besitzansprüche des Bischofs von Osnabrück über das Gebiet zu sichern.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 und dem Übergang vom Hochstift Osnabrück zum Fürstentum Osnabrück, kam Essen zum Kurfürstentum Hannover. Im Jahr 1806 fand dann schon wieder ein Wechsel der Obrigkeit statt, man gehörte nun zum Königreich Preußen. Im Folgejahr 1807 wurde man westfälisch, das heutige Gemeindegebiet gehörte nun zum Königreich Westphalen unter Jérôme Bonaparte, dem Bruder von Napoleon Bonaparte. 1811 gelangte das Gebiet unter die Hoheit des napoleonischen Frankreichs, es entstand der Kanton Essen im Arrondissement Osnabrück. Nach dem Ende der Franzosenzeit kam Essen erneut, gemeinsam mit dem Fürstentum Osnabrück, an Hannover, um dann im Jahr 1866 als Folge des Deutschen Kriegs preußisch zu werden.

1899 wurde in Bad Essen der erste Spatenstich für die normalspurige Eisenbahnstrecke der Wittlager Kreisbahn ausgeführt. Das erste Teilstück führte von Bohmte über Bad Essen zum Bahnhof in Holzhausen-Heddinghausen und konnte im Jahr 1900 eingeweiht werden. Das Gemeindegebiet erhielt mit neun Bahnhöfen und Haltestellen Anschluss an eine wichtige Infrastruktur, die einen wirtschaftlichen Aufschwung für das Gebiet bewirkte und auch den öffentlichen Personennahverkehr erheblich erleichterte.

Seit 1902 darf Bad Essen offiziell den Titel "Bad" tragen. Durch Entscheidung vom 1. April 1905 wurde der Bau des westlichen Teilstücks des Mittellandkanals zwischen Bergeshövede (Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal) und Hannover genehmigt, nachdem das Preußische Abgeordnetenhaus zunächst 1903 den Bau abgelehnt hatte. Dieses erste Teilstück des Kanals führt auch durch Bad Essen und zerschnitt das Gemeindegebiet in eine nördliche und südliche Hälfte. Bei dem Bau wurden in der Gemeinde rund 90 Hektar Fläche in Anspruch genommen.

Die heutige Gemeinde Bad Essen wurde durch eine Gebietsreform im Jahre 1972 aus den selbständigen Gemeinden Bad Essen, Barkhausen, Brockhausen, Büscherheide, Dahlinghausen, Eielstädt, Harpenfeld, Heithöfen, Hördinghausen, Hüsede, Linne, Lintorf, Lockhausen, Rabber, Wehrendorf, Wimmer und Wittlage gebildet. Der damalige Landkreis Wittlage wurde aufgelöst, und die neu entstandene Gemeinde Bad Essen gehört seitdem zum Landkreis Osnabrück. Der Landkreis Wittlage war bis dahin einer der wenigen deutschen Landkreise, deren Sitz in einer Gemeinde ohne Stadtrechte lag.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Bad Essen seit 1987

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Bad Essen im jeweiligen Gebietsstand und jeweils zum 31. Dezember.

Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen [2] auf Basis der Volkszählung vom 25. Mai 1987.

Jahr Einwohner
1987 12051
1990 12967
1995 14876
2000 15480
2005 15778
2010 15612

1Ab 2008 enthalten die den Wanderungsdaten zugrunde liegenden Meldungen der Meldebehörden zahlreiche Melderegisterbereinigungen, die infolge der Einführung der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer durchgeführt worden sind. Daher sind die Daten nur eingeschränkt aussagekräftig.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat gegenwärtig 32 Mitglieder aus 4 Parteien oder Gruppen. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Rates.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Gemeinde Bad Essen: Wahlergebnisse und Gemeinderäte
CDU SPD Grüne FDP Wählerge-
meinschaften
Einzel-
bewerber
Sonstige Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1996 – 2001 61,4 20 31,0 10 6,0 1 1,6 0 - - - - - - 100 31 72,4
2001 – 2006 59,6 20 32,6 10 4,4 1 3,4 1 - - - - - - 100 32 64,3
2006 – 2011 61,7 20 30,2 10 4,8 1 3,3 1 - - - - - - 100 32 59,1
2011 – 2016
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[3], Landkreis Osnabrück[4][5].
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet,
da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Bad Essen zeigt einen gezinnten roten Schildhaupt mit drei Scharten in Silber ein achtschaufliges blaues Mühlrad über blauem Wellen-Schildfuß. Da Bad Essen früher zum Amt Wittlage gehörte, soll durch das Zinnen-Schildhaupt die Beziehung zur Burg Wittlage ausgedrückt werden. Das begrifflich zum „Bad“ gehörende Wasser wird durch die Wellen im Schildfuß dargestellt. Das Wassermühlrad ist die Figur des alten Wappens, welches Bad Essen führte, bevor es 1972 mit sechzehn benachbarten Gemeinden zusammengeschlossen wurde. Die Farben Rot und Silber sind aus dem Wappen des früheren Fürstbistums Osnabrück und seines Amtes Wittlage entnommen. Der Wappenentwurf wurde 1975 von dem Osnabrücker Heraldiker Hans Heinrich Reclam angefertigt.

Gemeindepartnerschaften

Bad Essen unterhält Partnerschaften zum französischen Bolbec und zum polnischen Wałcz (Deutsch Krone).

Wirtschaft

St. Nikolaikirche freistehend auf dem Kirchplatz von Bad Essen (Blick von NO)

Verkehr

Straßenverkehr

Die Bundesstraße B 65 durchquert die Gemeinde Bad Essen in West-Ost-Richtung. Die Bundesautobahnen Bundesautobahnen A 1, A 30 und A 33 sind ca. 20 km vom Gemeindegebiet entfernt.

Bad Essen, Kirchplatz mit ortsbildprägender Häuserzeile

Wasser- und Schiffsverkehr

Der Mittellandkanal durchquert die Gemeinde von West nach Ost. Häfen gibt es in Bad Essen und Wehrendorf. Im Ortsteil Lockhausen befindet sich ein Sportboothafen.

Schienenverkehr

Seit 1900 befährt die Wittlager Kreisbahn (heute: Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück) eine Bahnstrecke, die von West nach Ost durch das Gemeindegebiet führt. Die Strecke führte ursprünglich von Damme nach Holzhausen-Heddinghausen. Sie ist heute nur noch zwischen Bohmte und Preußisch Oldendorf befahrbar. Die Strecke wird noch gelegentlich von Zügen der Museumseisenbahn Minden und für den Güterverkehr genutzt. Über eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der alten Strecke der Wittlager Kreisbahn wird jedoch seit längerem nachgedacht. Über den Bahnhof Bohmte besteht ein Anschluss an die Bahnstrecke Bremen–Osnabrück. Nächster ICE-Halt ist Osnabrück Hauptbahnhof.

Flugverkehr

Zwischen Bad Essen und Bohmte befindet sich ein Flugplatz, der für den Motor- und Segelflug genutzt wird. Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Münster/Osnabrück in Greven.

Busverkehr

Der Bad Essener Busverkehr wird durch die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück geleistet. Es bestehen Linien in die Nachbargemeinden und nach Osnabrück. Am Wochenende besteht eine Nachtbusverbindung nach Osnabrück.

Medien

In Bad Essen ist das Wittlager Kreisblatt ansässig. Das Wittlager Kreisblatt ist eine Regionalausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung. In Bad Essen wird der gemeinsame Lokalteil für Bad Essen und die beiden Nachbargemeinden Bohmte und Ostercappeln produziert. Zusätzlich gibt es eine regionale Zeitschrift, das sogenannte Linde-(Eichen-, Kastanien-) Blatt. Es wird in Bad Essen (Linden) Ostercappeln (Kastanien) und Bohmte (Eichen) verteilt. In ihm findet man Werbung für Festivitäten in der Region, sowie allerhand Kleinanzeigen und Berichte über die Kommunalpolitik.

Ansässige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen

Mittellandkanal bei Bad Essen

Bildungseinrichtungen

  • Kinderkrippe in Bad Essen und Wittlage
  • Kindergärten in Bad Essen, Brockhausen, Lintorf, Wehrendorf und Wittlage
  • Grundschulen in den Ortsteilen Bad Essen, Lintorf und Wehrendorf
  • Haupt- und Realschule in Bad Essen
  • Gymnasium in Bad Essen
  • Kreismusikschule
  • Kunstschule
  • Volkshochschule Osnabrück Land, Außenstelle Bad Essen

Gesundheitseinrichtungen

  • Paracelsus-Berghofklinik, Essenerberg - Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen
  • Paracelsus-Wiehengebirgsklinik, Hüsede - Psychosomatische Fachklinik zur stationären Behandlung alkohol- und medikamentenabhängiger Patientinnen und Patienten unter gleichzeitigem Einschluss orthopädischer Indikationen
  • Paracelsus-Wittekindklinik, Essenerberg - Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen
  • Dr. Becker Klinikgesellschaft, Bad Essen - Vitalis Wohnpark
  • Dr. Becker Klinikgesellschaft, Bad Essen - Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
Landesgartenschau Niedersachsen 2010
„Sole-Arena“ im Kurpark

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Landesgartenschau 2010

Am 31. März 2009 wurde entschieden, dass die 4. Niedersächsische Landesgartenschau 2010 in Bad Essen stattfinden wird.[6][7] Den Zuschlag für die Schau hatte zunächst die Stadt Wiesmoor erhalten, diese hatte dann aber kurzfristig ihre Bewerbung zurückgezogen.

Einige Elemente, mit denen während der Landesgartenschau der Kurpark in Bad Essen ausgestattet wurde, sind dort nach dem Ende der Schau stehen geblieben; insbesondere trifft das auf die „Sole-Arena“, ein Mini-Gradierwerk, zu.

Museen

Auf Schloss Hünnefeld wird ein Privatmuseum zur Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner betrieben.

In der Aula der Haupt- und Realschule sind technische Geräte der vergangenen Jahrhunderte, die zu den Vorläufern der modernen Informationstechnologie gehören, zur Ansicht und nach Absprache zum Ausprobieren ausgestellt. Das Thema lautet "Handy und CO - wie wir uns früher informierten".

Saurierfährten in Barkhausen

Naturdenkmal

Im Ortsteil Barkhausen kann man in einem alten Steinbruch die ca. 150 Mio. Jahre alten Dinosaurierfährten von Barkhausen ansehen und über den DiVa Walk erwandern. Die Spuren stammen vom Elephantopoides barkhausensis und vom Megalosauropus teutonicus, die zu den Dinosauriern des Jura gehören.

Bauwerke

Häuserzeile am Kirchplatz
Wassermühle
Meyerhof
Ackerbürgerhäuser
Schloss Ippenburg
Schloss Hünnefeld

Sehenswert ist der historische Bad Essener Ortskern mit seinen zahlreichen schmucken Fachwerkbauten und hier vor allem der malerische Kirchplatz mit der St.-Nikolai-Kirche im Zentrum. Am Kirchplatz befindet sich auch das Hünnefelder Totenhaus, das von 1752 bis 1850 Grabstätte der Familie von dem Busche-Hünnefeld war. Über dem Eingang befindet sich eine Inschrift aus dem Jahr 1752. Aus dem Jahr 1663 stammt der frühere Wehrspeicher, das Kleine Haus. Der Wehrspeicher wurde zweistöckig in Fachwerkbauweise errichtet und später um ein weiteres Geschoss aufgestockt. Er ist heute Teil eines gastronomischen Betriebs.

Am südlichen Ortsausgang Bad Essens liegt die historische Wassermühle, die gleichzeitig das Wahrzeichen Bad Essens ist und das Gemeindewappen ziert. Die Mühle ist heute noch funktionstüchtig und wird gelegentlich zu Mahlvorführungen genutzt.

Zwischen den Ortsteilen Harpenfeld und Wehrendorf befindet sich nördlich des Mittellandkanals das erstmals im Jahre 1146 erwähnte Schloss Hünnefeld. Das heutige Herrenhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert, der schön anzusehende Taubenturm aus dem Jahre 1710. Das Schloss hat ein eigenes Museum zur Familiengeschichte des Hauses Hünnefeld.

Unweit von Schloss Hünnefeld liegt im Ortsteil Lockhausen das Schloss Ippenburg. Graf Wilhelm von dem Bussche errichtete 1862 bis 1867 das sehenswerte Schloss im Stil der Neugotik. Auf Schloss Ippenburg finden jährlich Gartenausstellungen statt.

Im Ortsteil Wittlage befindet sich die Stiftsburg Wittlage. Sie wurde im Jahr 1310 vom Bischof von Osnabrück erbaut und diente der Sicherung gegen die Grafschaft Ravensberg und dem Bischof von Minden. Von der ursprünglichen Burganlage ist noch der Turm und die Toreinfahrt erhalten.

Auf dem Kamm des Wiehengebirges steht der Sonnenbrinkturm, von dem man eine schöne Aussicht in die norddeutsche Tiefebene und über die Wälder des Wiehengebirges genießen kann.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Am 1. Mai Tag der offenen Tür am örtlichen Sportflugplatz Bohmte/Bad Essen mit Auto- und Gewerbeschau.
  • Im Frühjahr findet die „Monte-Saurus Mountainbike-Tour“ statt, eine dreitägige Mountain-Bike-Tour im Wiehengebirge für sportliche Mountainbiker
  • Im Juni finden auf Schloss Hünnefeld die „"Hünnefelder Hoffestspiele“ statt.
  • Im Juli findet in jedem Jahr eine Open-Air-Operetten-Aufführung auf dem Bad Essen Kirchplatz statt.
  • Am zweiten Wochenende im August findet im Ortsteil Hüsede das Blüten- und Erntefest statt.
  • Am letzten Wochenende im August findet im Bad Essener Ortszentrum der Historische Markt statt.
  • Weihnachtsmärkte in Bad Essen (1. Advent) und Lintorf (2. Advent)
  • Weiterhin gibt es über das Jahr verteilt in den verschiedenen Ortsteilen Schützenfeste, Maifeste und Dorffeste.

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Manfred Hugo (* 1942), Jurist und Landrat des Landkreises Osnabrück

Literatur

  • Arbeitskreis Ortsgeschichte und Volksleben in Bad Essen und VHS Osnabrücker Land (Hrsg.): Bad Essen - Geschichte und Geschichten. Kölle-Druck 2010
  • Wolfgang Huge: Bad Essen. Sutton Verlag 2006 ISBN 978-3-86680-046-5
  • Anselm Jaenicke, Michael Brackmann: Bad Essen. Sehenswert - lebenswert. Rasch Verlag
  • Premke, Wübbeler, Richter, Bulthaup: Bad Essen - Levern und der Mittellandkanal. In Bildern, Gedichten und Geschichten. Rasch Verlag
  • Walter Komber: Hüsede - Bilder aus der Vergangenheit Arbeitskreis Hüseder Chronik, 1993

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. [http://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/html/parametereingabe.asp?DT=K1000014&CM=Bev%F6lkerungsfortschreibung Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Bevölkerungsfortschreibung
  3. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
  4. Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001
  5. Landkreis Osnabrück, Die Kommunalwahl Osnabrücker Land vom 10. September 2006; Amtliche Endergebnisse
  6. Niedersächsische Staatskanzlei: Landesgartenschau kommt nach Bad Essen http://www.stk.niedersachsen.de/master/C54658388_L20_D0_I484.html
  7. http://www.badessen.de/magazin/artikel.php?artikel=148&type=&menuid=30&topmenu=30

Weblinks

 Commons: Bad Essen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



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