Bad Reichenhall
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Reichenhall hervorgehoben
47.73166666666712.881388888889473
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Höhe: 473 m ü. NN
Fläche: 39,44 km²
Einwohner:

17.470 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 443 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83435
Vorwahl: 08651
Kfz-Kennzeichen: BGL (bis 1979: REI)
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 114
Stadtgliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
83435 Bad Reichenhall
Webpräsenz: www.stadt-bad-reichenhall.de
Oberbürgermeister: Herbert Lackner (CSU)
Lage der Stadt Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land
Österreich Landkreis Traunstein Berchtesgaden Eck (Gemeindefreies Gebiet) Forst Sankt Zeno Schellenberger Forst Ainring Anger (Berchtesgadener Land) Bad Reichenhall Bayerisch Gmain Berchtesgaden Bischofswiesen Freilassing Laufen (Salzach) Marktschellenberg Piding Ramsau bei Berchtesgaden Saaldorf-Surheim Schneizlreuth Schönau am Königssee TeisendorfKarte
Über dieses Bild

Bad Reichenhall ist Große Kreisstadt und Kreisstadt des Landkreises Berchtesgadener Land im Regierungsbezirk Oberbayern. Bad Reichenhall ist eine Kurstadt mit zahlreichen Solequellen und Solebädern.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt im sogenannten "Reichenhaller Talkessel" an der Saalach. Sie wird im Norden vom Bad Reichenhaller Hausberg, dem Hochstaufen, sowie dem Fuderheuberg, im Westen vom Zwiesel, im Süden vom Predigtstuhl und im Osten, etwas weiter weg, hinter den angrenzenden Orten Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain, vom Untersbergmassiv umrahmt.

Der Ortsteil Marzoll liegt nordöstlich von Staufen und Fuderheuberg, dort wo sich das Tal weitet.

Unter dem Hochstaufen ereignen sich immer wieder sogenannte Schwarmbeben. Diese sind meist zu schwach, um bewusst wahrgenommen zu werden, erreichen aber manchmal auch spürbare Stärken von bis zu 3,5 auf der Richterskala.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt besteht Bad Reichenhall aus den Ortsteilen Karlstein (mit Kirchberg, Nonn, Thumsee), Marzoll (mit Türk, Weißbach, Schwarzbach) und St. Zeno (mit Froschham).

Die gesamte Fläche des Stadtgebietes beträgt 3.943 ha, davon sind 568 ha Siedlungs- und Verkehrsflächen, 2.286 ha Waldflächen, 588 ha Landwirtschaftsflächen, 171 ha Wasserflächen und 35 ha Erholungsflächen (Stand 30. Juni 2004).

Klima

Durch die Situierung im Flusstal der Saalach ist das Klima trotz der alpinen Lage vergleichsweise mild. Bad Reichenhall wird daher oft auch als Meran des Nordens bezeichnet.

Geschichte

Der ursprüngliche Ortsname „Hal“ deutet darauf hin, dass es sich um einen Ort mit einer Saline handelt. Eine Übersetzung von „Hall“ mit „Salz“ ist nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zulässig. Es muss vielmehr heißen „Saline“. Als im 14. Jahrhundert die Bezeichnung Reichenhall zur Unterscheidung von anderen „Hall“-Orten üblich wurde, wusste man bereits nicht mehr um die eigentliche Bedeutung des Begriffes „Hall“. Reichenhall bedeutet demnach das „reiche Hall“ im Gegensatz zur neuen Konkurrenzsaline von Hallein. „Hallein“ entspricht einer Verkleinerungsform („Hall-lein“ = „das kleine Hall“), die vermutlich ursprünglich (wohl von Reichenhaller Seite) despektierlich gebraucht wurde.

Frühgeschichte

Blick auf Bad Reichenhall

Funde im Reichenhaller Raum deuten darauf hin, dass bereits während der Glockenbecherkultur (2600 bis 2300 v. Chr.) eine feste Siedlung und weitverzweigte Handelswege vorhanden waren. Richtig belegt wurde dies jedoch erst durch Funde zahlreicher Grabstätten aus der Urnenfelderzeit (1600–750 v. Chr.) im Bereich des heutigen Ortsteils Karlstein. Dort war in der La-Tène-Zeit (450–15 v. Chr.) auch ein keltisches Kultzentrum am „Langackertal“ und eine Münzprägestätte am „Haiderburgstein“. Die Kelten verfügten bereits über ein fortschrittliches Verfahren zur Salzgewinnung, die Salzsiedetechnik.

Aus der römischen Kaiserzeit (15 v. Chr.–480 n. Chr.) stammen Funde einer anspruchsvollen Villenkultur in Marzoll und Fager (Ortsteil Karlstein), die Siedlung wurde von den Römern „ad salinas“ genannt und gehörte zur römischen Provinz Noricum. Die Funde zahlreicher Grabstätten der Bajuwaren in Kirchberg aus der Merowingerzeit (480 bis 700) schließlich deuten auf ein friedliches Nebeneinander von Germanen und Romanen hin, wobei man diese logische Verknüpfung offen lassen muss. Als Siedlung könnten der Altstadtbereich oder der Kirchberg, aber auch andere Bereiche in der Umgebung gedient haben. Der Legende nach entdeckte der Heilige Rupert im Jahre 696 die während der Völkerwanderungszeit vergessenen Solequellen wieder und brachte damit die Saline zu einer neuerlichen wirtschaftlichen Blüte.

Bad Reichenhall und das Salz

Bad Reichenhaller Markensalz

Die gesamte Region war historisch schon immer von der Salzgewinnung und -verarbeitung geprägt. Neben Bad Reichenhall sind weitere Ortsnamen wie Salzburg, Hallein oder Hallstatt im benachbarten Salzkammergut Zeugen dafür. Die um 1070 entstandene Hallgrafschaft Reichenhall überwachte den regen Salzhandel. Salz war auf Grund seiner konservierenden Eigenschaften zu dieser Zeit ein sehr kostbares Gut, es wurde auch als Weißes Gold bezeichnet. Durch den Handel mit Reichenhaller Salz entstand noch vor der ersten Jahrtausendwende der Handelsweg „Goldener Steig“, der sich zum bedeutendsten in Süddeutschland und Böhmen entwickelte.

Inwieweit hier die Salzproduktion in vorrömische Zeit reicht, ist bisher unklar. Bis zum Erscheinen der Römer 15 v. Chr. wird es sich vermutlich um eine Saline mit lokaler Bedeutung gehandelt haben. Die Römer forcierten die Salzproduktion und machten die Reichenhaller Saline zur leistungsfähigsten im gesamten Alpenraum. Die auf natürliche Weise dem Erdboden entspringenden Solequellen in Reichenhall wurden gefasst, das kostbare Nass in tönernen Öfen versotten.

Bad Reichenhall vom Gipfel des Predigtstuhls

Auf Grund einer Schenkung des Bayernherzogs Theodo an den Hl. Rupert besaß der Erzbischof von Salzburg ein Drittel der Saline. Damit war Reichenhall für etwa 500 Jahre der wichtigste Wirtschaftsstandort für die Salzburger Kirche. Ihren deutschen Namen „Salzpurc“ verdankt die Stadt dem Reichenhaller Salz. Im Mittelalter waren außerdem noch Reichenhaller Bürger und das Kloster Sankt Zeno in Besitz der Solequellen und der ehernen Sudpfannen, die die alten Tonöfen abgelöst hatten. Immer wieder kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit benachbarten Orten, bzw. deren Einwohnern, in denen ebenfalls Salz produziert wurde. So wurde 1196 (als Reaktion auf einen Überfall auf den neuen Konkurrenten Berchtesgaden) Reichenhall von Truppen des Salzburger Erzbischofs in Schutt und Asche gelegt. Die Stadt wurde später auf kleinerer Fläche neu errichtet und erhielt als Schutz ihre (heute noch teilweise erhaltene) Stadtmauer. Seit 1198 produzierte die neue Saline im Salzburgischen Hallein, da inzwischen die Salzlager am Dürrnberg wiederentdeckt wurden. Da die Reichenhaller Saline völlig zerstört war, hatte Hallein von Anfang an die besten Voraussetzungen, um die Marktführerschaft im Salzhandel zu übernehmen.

Im Spätmittelalter kamen die Reichenhaller Siedeherren immer mehr in Bedrängnis, da die Qualität der Sole durch ungehindert eindringendes Süßwasser vermindert wurde. Die Besitzer hatten jedoch nicht genug Kapital, um die dringend notwendigen Investitionen zu tätigen. Schließlich gelang es im ausgehenden 15. Jahrhundert den bayerischen Herzögen innerhalb eines einzigen Jahrzehnts, die Quellen und die Sudpfannen in ihren Besitz zu bringen. Der Herzog hatte damit den wichtigsten Wirtschaftszweig Bayerns (und damit enorme Steuereinnahmen) gerettet. Bis zum Jahr 1619 hatte lediglich das Stift St. Zeno noch einen eigenen Salinenbetrieb.

Mit der Inbesitznahme der Salzproduktion durch die Wittelsbacher begann die Modernisierung der Saline. Um das Problem der zufließenden Süßwässer zu beseitigen, wurden alle Solequellen in einem neuen zentralen Förderschacht, dem sogenannten „Hauptschacht“ zusammengefasst. Das zwangsläufig, wenngleich unerwünscht vorhandene Süßwasser wurde kurzerhand als Oberflächenwasser durch den sogenannten Grabenbachstollen abgeleitet. Dieser verläuft noch heute, trotz aller Wirren der vergangenen Jahrhunderte mit ihren vielfältigen Verwüstungen, in etwa 14 Metern Tiefe knappe zwei Kilometer lang unterhalb der Stadt, ehe das Wasser im Ortsteil Staufenbrücke in die Saalach mündet.

Um die Sole aus dem neuen Hauptschacht zu fördern wurde im Jahre 1440 ein Paternosterschöpfwerk verwendet. Damit wurde die „menschliche Kette“ abgelöst. Das Pumpwerk blieb bis auf kleinere Veränderungen bis zum Reichenhaller Stadtbrand im Jahr 1834 bestehen.

Die Sole wurde in herzöglichen Sudhäusern zu Salz versotten. Der feuchte Salzbrei wurde in Holzfässer gefüllt, die so entstandenen Salzfuder in großen Öfen getrocknet und anschließend zerstoßen (dieser Vorgang konnte bei Bedarf mehrfach wiederholt werden). Erst als Beschwerden über schwere Qualitätsmängel des Salzes zunahmen, entschied man sich für umfassende Modernisierungsmaßnahmen unter Leitung von Johann Sebastian von Clais. Große Veränderungen für die Saline brachte der Stadtbrand im November 1834, dem große Teile der Stadt und die gesamte Saline zum Opfer fielen: die Pumpanlagen im Hauptbrunnhaus wurden komplett erneuert, Herzstück wurden nun zwei große Wasserräder, die mittels zehn Saug- und Druckpumpen die Sole aus dem Hauptschacht förderten. Von dort aus wurde das Salzwasser in die benachbarten Solereserven gepumpt, von wo aus es je nach Bedarf in eines der vier neuen Sudhäuser geleitet werden konnte.

Auch heute noch spielt das Salz in Bad Reichenhall eine große Rolle. Reichenhall wurde nicht nur dank seiner Solebäder, die mit Wasser aus zahlreichen Solequellen gespeist werden, zur sogenannten Kurstadt, sondern es vermarktet auch die Saline Bad Reichenhall sein Reichenhaller Markensalz in ganz Deutschland und vielen Ländern der Welt.

Ortsgeschichte

Das Kurmittelhaus
  • Um 700 wird der Ort mit Hal bzw. ad Salinas bezeichnet.
  • Um 1070 bildet sich eine eigene Reichenhaller Hallgrafschaft heraus, die den Salzhandel organisiert und überwacht.
  • 1159 erste urkundliche Erwähnung Reichenhalls als „Stadt“.
  • 1196 führt eine Strafexpedition von Erzbischof Adalbert III. gegen Reichenhall zur völligen Vernichtung der Stadt, danach wird zur Überwachung der Stadt durch Salzburg die heute nicht mehr vorhandene Hallburg am Streitbichl errichtet.
  • 1323 wird der neue Name Reichenhall erstmalig erwähnt.
  • Ab 1493 kauft der Herzog von Bayern sukzessive die bürgerlichen Siedeanlagen auf. Das Salzwesen wird weitgehend ein Staatsmonopol.
Floriani-Platz mit Predigtstuhl
Kaiser Karl-Quelle im Kurhaus von Bad Reichenhall

Im ausgehenden Mittelalter wird die Salzgewinnung zunehmend technisiert und verbessert, unter anderem:

  • 1529: Das „Waldbuch“ schreibt die nachhaltige Bewirtschaftung der „Saalforste“ vor, um die Versorgung der Saline mit Brennholz zu sichern. Schon 1509 war mit der „Waldmeisterstelle“ eines der ersten Forstämter in Mitteleuropa gegründet worden.
  • 1524: Baubeginn des Grabenbachstollens, eines unterirdischen Systems zur Ableitung von Süßwasser aus dem Solebrunnen.
  • 1617–1619: Bau einer hölzernen Soleleitung nach Traunstein mit einer Gesamtlänge von circa 31 Kilometern. Mit diesem Bau und der Errichtung einer Saline in Traunstein verschiebt sich der wirtschaftliche Schwerpunkt der bayerischen Region zugunsten Traunsteins.
  • 1808–1810 folgt eine Soleleitung nach Rosenheim.
  • Nach der Säkularisation der Fürstpropstei Berchtesgaden wird 1817 von Georg Friedrich von Reichenbach die circa 29 km lange Soleleitung vom Salzbergwerk Berchtesgaden nach Reichenhall gebaut. Heute kommen rund zwei Drittel der in Bad Reichenhall verarbeiteten Sole von dort.
  • 1834 werden durch einen Großbrand weite Teile der Stadt zerstört, Ludwig I. beauftragt Joseph Daniel Ohlmüller mit dem Wiederaufbau. Die dabei errichtete „Alte Saline“ gilt als Industriedenkmal.
  • Ab 1846 wird die Stadt ein beliebter Kur- und Badeort.
  • 7. Juni 1890: Auf Verfügung des bayerischen Prinzregenten darf die Stadt den Zusatz Bad führen[2], neun Jahre später wird es königlich bayerisches Staatsbad.
  • 1. Dezember 1905: Die Gemeinde St. Zeno wird eingemeindet. Ein Teil der aufgelösten Gemeinde wird nach Gmain umgegliedert.[2]
  • 25. April 1945: Ein alliierter Bombenangriff fordert 198 Todesopfer. Die meiste Zerstörung wird im Stadtzentrum angerichtet, in dem sich zahlreiche Lazarette befinden, hingegen sind in der Kaserne keine nennenswerten Schäden zu verzeichnen.
  • Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehört Bad Reichenhall zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtet ein DP-Lager ein zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons (DP).
  • 1955 wurde eine Spielbank erreichtet.
  • 1958 wird Bad Reichenhall nach Aufstellung der Bundeswehr wieder Gebirgsjägerstandort.
  • 1982: Am 22. November 1982 kommt es in Bad Reichenhall nach einem Tankwagenunfall zu einer Brandkatastrophe.
  • 1993: Am 23. September wird das Wirtsehepaar des Reichenhaller Hauses am Hochstaufen bei einem Raubüberfall ermordet.
  • 1997 wird der Staatsbadbetrieb privatisiert, die Staatliche Kurverwaltung aufgelöst und die Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain gegründet.
  • 1999: Der 16-jährige Lehrling Martin Peyerl schießt am 1. November wahllos vom Fenster des elterlichen Wohnhauses in Bad Reichenhall, tötet drei Passanten und verletzt u.a. den Schauspieler Günter Lamprecht und dessen Ehefrau. Zuvor hat er seine 18 Jahre alte Schwester mit fünf Schüssen erschossen. Am Ende richtet er sich selbst mit einer Schrotflinte.
  • 2001: Bad Reichenhall erhält eine der höchsten Auszeichnungen im alpinen Raum: „Alpenstadt 2001“.
  • 2005 wird im März die RupertusTherme eröffnet. Damit kann das Staatsbad wieder mit anderen Kur-/Wellness-Destinationen mithalten.
  • 2005: Am 12. Juni wurde das erste Mal der Berchtesgadener-Land-Radmarathon (Alpencup) gestartet. Bad Reichenhall war der Start- und Zielort.
  • 2006: Am 2. Januar fordert der Einsturz der Eislaufhalle Bad Reichenhall 15 Menschenleben, darunter 12 Kinder und Jugendliche; darüber hinaus werden 34 Menschen zum Teil schwer verletzt.
  • 2007: Am 13. April hält ein brennender Bergwald am Thumsee die Feuerwehren des Landkreises Berchtesgadener Land 11 Tage lang in Atem. Für 3 Tage wurde der Katastrophenalarm ausgelöst; unterstützt wurden die Feuerwehren von 12 Hubschraubern, weiteren Feuerwehren aus dem benachbarten In- und Ausland, dem Technischen Hilfswerk BGL, der Polizei sowie der Bundeswehr, Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.
  • 2007: Ab Ende 2007 war eine Diskussion um eine von Harry Vossberg initiierte und Angerer dem Älteren entworfene über 50 m hohe Christusstatue auf dem Hausberg Predigtstuhl im Gange. Die neu geplante Statue wäre damit 22 m höher geworden als das Vorbild in Rio de Janeiro. Das Vorhaben wurde allerdings im September 2008 vom Stadtrat abgelehnt.[3]

Religionen

In Bad Reichenhall gibt es drei katholische Kirchengemeinden: St. Zeno, St. Valentin Marzoll, St. Nikolaus mit den Filialen St. Georg (Nonn), St. Pankraz (Karlstein) und Maria Hilf (Schneizlreuth) mit den Nebenkirchen Brunnhaus, Krankenhaus, St. Ägid, St. Anna, St. Johann und Altersheim Kirchberg.

Weiterhin gibt es eine Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (Evangelische Stadtkirche), die Evangelische Freikirche Mennoniten Brüdergemeinde, die Freie Christengemeinde und die Buddhistische Begegnungsstätte ShinDo, Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche.

Eingemeindungen

1906 wurde der heutige Ortsteil St. Zeno nach Bad Reichenhall eingemeindet. Im Zuge der bayerischen Gebietsreform erweiterte sich das Stadtgebiet 1978 um die eingegliederten Gemeinden Karlstein und Marzoll.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerung von Bad Reichenhall steigt seit Jahren langsam wieder etwas an. Ebenfalls steigt auch die Geburtenrate wieder ein wenig an. Der Altersdurchschnitt der Stadt gehört mit 48,8 Jahren zu den höchsten in Deutschland. Die Einwohnerzahl von Bad Reichenhall beträgt seit 2004 in etwa 18.350, Tendenz leicht ansteigend. Durch die bevorstehende Aufstockung des Bundeswehrstandortes wird die Einwohnerzahl von Bad Reichenhall in nächster Zukunft auf über 20.000 Einwohner ansteigen.

Amtliche Einwohnerzahl 17.402
Einwohner insgesamt(1) 17.963
männlich 8.313
weiblich 9.650
mit Nebenwohnung gemeldet 993

(1) Einwohnerzahl gemäß der Fortschreibung des Einwohnermeldeamtes zum Stand 1. Januar 2011:

Politik

Stadtrat

Rathaus in Bad Reichenhall

Der Stadtrat Bad Reichenhall umfasst 24 Stadträte und den Oberbürgermeister. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt dar:

CSU: 11 Sitze (einschl. OB)
FWG: 6 Sitze
Grüne: 4 Sitze
SPD: 3 Sitze
FDP: 1 Sitz

Oberbürgermeister

Bei der Stichwahl am 26. März 2006 setzte sich Herbert Lackner (CSU) gegen den seit 1988 im Amt befindlichen OB Wolfgang Heitmeier (FWG) durch und ist seit 1. Mai 2006 neuer Oberbürgermeister.

Wappen

Blasonierung: „Gespalten von silber und gold. Vorn ein blaues Rautenmuster. Hinten ein rechtsgewendeter rot bezungter und rot bewehrter schwarzer Panther.“

Bedeutung: Das weiß (silber)-blaue Rautenmuster zeugt von der langen Zugehörigkeit der Stadt zum Machtbereich der Wittelsbacher. Das Rautenmuster stammt ursprünglich aber aus dem Wappen der Grafen von Bogen. Die Wittelsbacher übernahmen es später. Der Panther stammt aus dem Wappen der Grafen von Orthenburg. Das Stadtwappen entspricht dem Hoheitszeichen von Niederbayern, zu dem Reichenhall ursprünglich gehörte (1255–1506).

Ältere Wappen: Das älteste bekannte Siegel zeigte das Agnus Dei im 13. Jahrhundert. Im selben Jahrhundert, vermutlich im Zeitraum der Stadtgründung, erschienen schon das Rautenmuster und der Panther im Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Philharmonie

Die Bad Reichenhaller Philharmonie wurde 1858 erstmals erwähnt, als „Bademusik unter Leitung des Stadtthürmermeisters Konrad Landrichinger“. 1868 gründete Joseph Gung'l das heute noch bestehende Orchester, nach ihm waren Karl Hünn, Gustav Paepke (Schwiegersohn von Joseph Gung'l) und in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, Wilhelm Barth Leiter des Orchesters. Heute ist die Bad Reichenhaller Philharmonie ein ganzjährig spielendes anerkanntes Kulturorchester mit einem weitgespannten Repertoire.

Museen

  • Das Heimatmuseum im sogenannten ehemaligen Getreidestadel, erbaut in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
  • Das Salzmuseum mit Quellenbau in der Alten Saline mit der Salinenkapelle, errichtet nach dem großen Stadtbrand von 1834 nach den Plänen des Architekten Joseph Daniel Ohlmüller.
  • Faschingsordenmuseum

Bauwerke

  • Die „Alte Saline“, erbaut 1840–1851 im Auftrag von König Ludwig I. nach Plänen Joseph Daniel Ohlmüllers ist ein Industriedenkmal von europäischem Rang.
  • Das Alte Rathaus von 1849 (Architekt Lukas, ein Schüler Gärtners), 1924 mit Fresken von Josef Hengge bemalt.
Kirchenschiff St. Nikolaus
  • Die Pfarrkirche St. Nikolaus, eine dreischiffige romanische Basilika aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, mit Fresken in der Apsis und Kreuzwegstationen von Moritz von Schwind.
  • Die Obere Stadt, das original erhaltene Altstadtviertel der Stadt, mit dem Peter- und Paul-Turm, einem der seinerzeit 14 Wehrtürme.
  • Die mittelalterliche Burg Gruttenstein (im Kern 12. Jahrhundert). Südlich davon erhebt sich im Verlauf der historischen Stadtmauer (12./13. Jahrhundert) der zweite noch erhaltene Wehrturm, der „Pulverturm“.
  • Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno aus dem 12. Jahrhundert mit sehenswertem Kreuzgang (das bekannte Relief Friedrich Barbarossas befindet sich dort) und prächtigem Portal aus rotem und weißem Untersberger Marmor, einem Kalkstein aus Österreich. Es handelt sich um die größte romanische Basilika Altbayerns (Maße: 90 m lang und 30 m breit, die Mittelschiffshöhe beträgt ca. 16 m, die Turmhöhe beträgt 48 m).
  • Die neugotische Evangelische Stadtkirche aus dem Jahre 1881
  • Die St. Johannes-Spitalkirche, die älteste Kirche Bad Reichenhalls, bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt.
  • Die St. Ägidikirche, um 1159 erbaut.
  • Das Salzmaierhaus aus dem 15. Jahrhundert, vor 1840 der Amtssitz der Salinenverwaltung.
  • Das Schloss Marzoll im Ortsteil Marzoll, um 1527
  • Die Pfarrkirche St. Valentin (Marzoll), im 8. Jahrhundert urkundlich genannt; gotischer Baukörper, barocke Ausgestaltung.
  • Die Predigtstuhlbahn, älteste original erhaltene Großkabinenseilschwebebahn der Welt von 1928. Tal-, Bergstation, Seilbahn und Berghotel im Original
Saalachkraftwerk
  • Das historische Saalachkraftwerk von 1914 im Jugendstil
  • Das Königliche Kurhaus von 1900, ein Bau von Max Littmann
  • Das Staatlich-Städtische Kurmittelhaus von 1928, ein Spätjugendstilwerk von Max Littmann
Gradierwerk im Kurgarten
  • Das Gradierwerk im Kurgarten, erbaut 1910 (Architekt: Eugen Drollinger), wird als Freiluft-Inhalatorium genutzt.
  • Ruine Karlstein aus dem 12. Jahrhundert, Burg der Grafen von Peilstein.
  • Das Grandhotel Axelmannstein, mit der Fassade von 1909/10, im Kern älter. Wiege des Kurortes.
  • Zahlreiche denkmalgeschützte Villen aus der Gründerzeit und dem Jugendstil.
  • Die St. Georgskirche in Nonn ist ein gotisches Kleinod und beherbergt einen herrlichen Altar aus der Werkstatt des Gordian Guckh.
  • Die Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein, von Hans Reiffenstuel 1617 bis 1619 erbaut, gilt als „erste Pipeline der Welt“. (Themenwanderweg beim Thumsee)
  • Im Stadtteil Kirchholz befindet sich ein UKW-Sender des Bayerischen Rundfunks.
  • Die Bildstöckl-Kapelle, 1949 errichtet

Parks

Die wohl bekannteste Grünfläche im Bad Reichenhaller Stadtgebiet ist der 4 ha große Königliche Kurgarten mit dem Gradierwerk, in dem auf einer Länge von 162 m die Sole über 200.000 Schwarzdornreisigbündel 14 m tief fällt, um den Salzgehalt zu erhöhen. Das Gradierwerk dient in seiner heutigen Gestalt als Freiluftinhalatorium, daneben befinden sich eine Trinkhalle, eine Wandelbahn und eine Wandelhalle von Eugen Drollinger aus dem Jahr 1912.

Der Dr.-Ortenau-Park erinnert mit seinem Namen an den jüdischen Arzt und Kurarzt Gustav Ortenau, der bis 1938 im Ort wirkte.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur

Café Reber

Bad Reichenhall lebt stark vom Fremdenverkehr und den Kurbetrieben. Seit einigen Jahren bemüht sich die Stadt auch, nachhaltigen Tourismus voranzutreiben, und ist Mitglied bei der Tourismuskooperation Alpine Pearls. Deutschlandweit bekannt ist das Reichenhaller Markensalz. Dies wird in der Saline Bad Reichenhall der Südwestdeutschen Salzwerke AG gesiedet. Weltweit bekannt sind auch die Patisserieprodukte der Firma Reber, am meisten wohl die Mozartkugeln, deren größter Produzent Reber heute ist. In der Stadt hat auch die älteste Latschenkiefernölbrennerei der Welt Josef Mack GmbH & Co.KG ihren Firmensitz. Ferner sind auch die seit 1934 in Bad Reichenhall stationierten Gebirgsjäger ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

Verkehr

Durch das Verschwinden der Grenzen in Europa und das Entstehen von Euregios orientiert sich Bad Reichenhall immer mehr in Richtung Salzburg, das nur wenige Kilometer entfernt ist. Die beiden Bahnhöfe von Bad Reichenhall (Hauptbahnhof und Kirchberg) liegen auf der Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden und werden seit Dezember 2009 hauptsächlich von der Berchtesgadener Land Bahn im Stundentakt bedient. Es besteht ein Stadtbusverkehr sowie Busverbindungen in die Nachbarorte und ein Anschluss an das landesweite Busliniennetz.

Als Umgehungsstraße verlaufen die B 20 und die B 21 am Ort vorbei. Die B 20 verläuft zusätzlich durch einen Teil des Ortsgebiets nach Bayerisch Gmain, den Hallthurmer Berg hinauf, nach Berchtesgaden.

Die Bundesautobahn 8 führt im Stadtteil Marzoll durch die Stadtgemarkung, wobei die Anschlussstelle Bad Reichenhall in der Nachbargemeinde Piding liegt. Im Ortsteil Schwarzbach befindet sich eine Behelfsauffahrt in Richtung München.

Medien

Hier erscheint das Reichenhaller Tagblatt (gegründet 1840). Das unregelmäßig erschienene Magazin Polis bestand nur von 2002 bis 2006.

Als landkreisweite Zeitung wird in Bad Reichenhall auch das Berchtesgadener Wochenblatt verteilt, das eine Auflage von 37.200 hat.

Der Sender Bad Reichenhall-Kirchholz versorgt seit 1967 die Kurstadt mit Radioprogrammen. Von 2006 bis 2008 gab es den Lokalsender Untersberg live, dessen Hauptsitz aber in Freilassing war. Dieser wurde zum 1. Januar 2009 von Bayernwelle SüdOst abgelöst.

Bildung

In der Stadt gibt es das Karlsgymnasium und die Mädchenrealschule der Erzdiözese München und Freising in St. Zeno. Weiterhin gibt es eine Mittelschule (St. Zeno), ein Sonderpädagogisches Förderzentrum, eine Montessori-Schule und drei Grundschulen (Heilingbrunnerstraße, St. Zeno/Marzoll und Karlstein).

Weitere Bildungseinrichtungen sind die Berufsfachschule für Krankenpflege an den Kliniken des Landkreises, die Städtische Musikschule, die Städtische Volkshochschule und die Steigenberger Hotelfachschule.

Ab 2009 soll auf dem Gelände der ehemaligen Eislauf- und Schwimmhalle eine Fachhochschule für Hotelmanagement errichtet werden, ein Ableger der privaten Fachhochschule Bad Honnef. Der Studienbetrieb wurde bereits 2008 in provisorischen Räumen aufgenommen.[5]

Persönlichkeiten

  • Rupert von Salzburg (um 650–718), Organisator der mittelalterlichen Salzgewinnung in Reichenhall, einer Legende nach Wiederentdecker der verschwundenen Solequellen und heute Stadtpatron von Reichenhall
  • Hans Reiffenstuel, 1548–1620, erbaute zusammen mit seinem Sohn Simon in den Jahren 1617 bis 1619 die Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein.
  • Georg Friedrich von Reichenbach (1771–1826), bayerischer Ingenieur und Erfinder der Wassersäulenmaschine, erbaute 1817 die Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall
  • Moritz von Schwind (1804–1871), Maler. Schöpfer der Fresken und des Kreuzweges in der Pfarrkirche St. Nikolaus.
  • Gustav Ortenau (1864–1950), Lungenfacharzt in Bad Reichenhall
  • Carl Muth (1867–1944), Regimekritiker mit Verbindung zur „Weißen Rose“, starb 1944 in einem ins Bad Reichenhaller Hotel Axelmannstein evakuierten Münchner Krankenhaus
  • Nahum Goldmann (1895–1982), Gründer und Präsident des Jüdischen Weltkongresses, starb am 29. August 1982 in Bad Reichenhall
  • Max Bernuth (1872–1960), Kunstmaler, bedeutender Buchillustrator
  • Theodor Thürmer (1890–1962), leitete von 1937 bis 1955 das Forstamt Reichenhall-Nord und lebte bis zu seinem Tod bei Bad Reichenhall
  • Heinz Oestergaard (1916–2003) Deutscher Modeschöpfer
  • Draga Matkovic (* 1907), vermutlich älteste noch öffentlich spielende Konzertpianistin der Welt
  • Claire Waldoff (1884–1957), gestorben in Bad Reichenhall, deutsche Chanson-Sängerin

Ehrenbürger

Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Bad Reichenhall

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweis

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 434
  3. Stadtratssitzung TOP 3
  4. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 118
  5. Semesterstart am neuen Standort

Literatur

Belletristik
Sachliteratur
  • Herbert Pfisterer: Bad Reichenhall in seiner bayerischen Geschichte. Motor + Touristik, München 1988.
  • Johannes Lang, Josefine Unterhauser: Im Garten der Heilung, Die Geschichte des Königlichen Kurgartens von Bad Reichenhall. Bad Reichenhall 2005. ISBN 3-9809580-4-3
  • Johannes Lang: Geschichte von Bad Reichenhall, Ph.C.W. Schmidt, Neustadt/Aisch 2009. ISBN 978-3-87707-759-7

Weblinks

 Commons: Bad Reichenhall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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