Badewanneneffekt (Hydrologie)

Der Badewanneneffekt bezeichnet in der Hydrologie das stärkere Ansteigen des Meeresspiegels im Küstenbereich[1]. Der Begriff entstand in Anlehnung an eine überlaufende Badewanne, bei der auch noch etliches Wasser über den Rand läuft, auch wenn die Wasserzufuhr abgestellt wurde. Dieser Effekt tritt beispielsweise auf, wenn der Wind über längere Zeit aus Westen weht und damit erheblich viel Wasser der Ostsee Richtung Finnland und Baltikum drückt. Wenn der Wind sich dann dreht und die Wassermassen zurückschwappen, reichen die wenigen nicht sehr hohen Deiche der deutschen Ostseeküste nicht, um Überschwemmungen zu verhindern.

Quellen

  1. wissenschaft.de - Der Ozean ist auch nur eine große Badewanne

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