Badruddoza Chowdhury

A.Q.M. Badruddoza Chowdhury (Bengalisch: একিউএম বদরুদ্দোজা চৌধুরী, Ekiuem Badaruddojā Caudhurī; * 1. November 1932 in Munsif Bari, Kumilla, Bengalen) ist ein Politiker und ehemaliger Staatspräsident von Bangladesch.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Studium und Beruf

Nach dem Medizinstudium in Dhaka, Cardiff, London und Edinburgh arbeitet der Sohn eines früheren Ministers als Arzt und Professor der Medizin. Später engagiert er sich Präsident der „National Anti-Tuberculosis Association of Bangladesh“ (NATAB) sowie als Präsident der „International Union against Tuberculosis of LUNA Disease“ (IUATLD) für die Asien-Pazifik-Zone mit Sitz in Paris.

Darüber hinaus ist er anerkannter Schriftsteller, Dramatiker und Essayist in seinem Heimatland und erhielt als solcher 1976 einen „National Television Award“.

Minister

Am 15. April 1979 wurde er stellvertretender Premierminister und Minister für Gesundheit und Bevölkerungsfragen im Präsidialkabinett von Ziaur Rahman. In diesem Amt nahm er auch an mehreren internationalen Fachkonferenzen teil.

Zusammen mit Rahman gründete er 1979 die „Bangladesh Nationalist Party“ (BNP) und wurde deren erster Generalsekretär sowie Fraktionsvorsitzender nach der Wahl 1979. Später übernahm er das Amt des Ministers für Erziehung, Wissenschaft, Technologie und Kultur. Chowdhury gründete zudem die „Liberal Democratic Party“ (LDP) und wird dessen Vorsitzender.

Vom 10. Oktober 2001 bis zu seinem Amtsantritt als Staatspräsident am 14. November 2001 war er Außenminister im Übergangskabinett von Khaleda Zia.

Staatspräsident

Am 14. November 2001 wurde er dann als Nachfolger von Shahabuddin Ahmed Staatspräsident von Bangladesch. Bereits am 21. Juni 2002 trat er zurück, nachdem ihn die regierende BNP zum Rücktritt aufgefordert hatte. Grund für die Rücktrittsforderung war aus Sicht der BNP, dass sich Chowdhury geweigert hatte, das Grab des Gründers der BNP und früheren Militärmachthaber Ziaur Rahman zu dessen 21. Todestag zu besuchen. Nachfolger als Präsident wurde für eine Übergangszeit Jamiruddin Sircar, ehe Iajuddin Ahmed letztlich am 6. September 2002 Präsident wurde.

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