Baerwolff

Walther Baerwolff (* 17. Dezember 1896 in Stuttgart; † 8. Juni 1969 in München) war ein deutscher Lehrer und Politiker (DNVP).

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Leben und Wirken

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Nach dem Abitur studierte Baerwolff Neuere Philologie, später Staatswissenschaften, in Stuttgart, Tübingen und Marburg. Von 1914 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil, in dem er in Flandern und Polen zum Einsatz kam. Nach dem Krieg nahm er seine Studien wieder auf. 1919 legte er seine Dissertation an der Universität Tübingen vor. Ein Jahr später folgte das Staatsexamen in Marburg. Anschließend übte er den Lehrerberuf aus.

Politisch betätigte Baerwolff sich seit den frühen 1920er Jahren in der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP). 1922 übernahm er das Amt des Hauptgeschäftsführers der DNVP in Bayern, wo er von 1924 bis 1932 Landtagsabgeordneter war.

Bei der Reichstagswahl vom November 1932 wurde Baerwolff in den Reichstag gewählt, dem er als Vertreter des Wahlkreises 24 (Oberbayern-Schwaben) bis zum November 1933 angehörte. Während seiner knapp einjährigen Abgeordnetenzeit stimmte er unter anderem für die Annahme des Ermächtigungsgesetzes im März 1933.

Von 1949 bis mindestens 1959 war Baerwolff Vorstandsmitglied der Bayerischen Versicherungsbank.[1]

Schriften

  • Der Graf von Essex im deutschen Drama , Stuttgart 1920. (Dissertation)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wer ist wer?, 1958, S. 36.

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