Bahnhof Dietikon
Dietikon
BahnhofDietikon1.JPG
Aktuelles Gebäude des Bahnhof Dietikon von der nordwestlichen Strassenseite
Daten
Betriebsart Trennungsbahnhof
Perrongleise 5 (SBB) + 2 (BD)
Eröffnung 1847
Lage
Stadt Dietikon
Kanton Zürich
Staat Schweiz
Koordinaten (672941 / 251037)47.4061111111118.405Koordinaten: 47° 24′ 22″ N, 8° 24′ 18″ O; CH1903: (672941 / 251037)
Eisenbahnstrecken
Liste der Bahnhöfe in der Schweiz

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Der Bahnhof Dietikon der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist der Bahnhof der Stadt Dietikon - einem Vorort von Zürich - und befindet sich an der 1847 eröffneten Bahnstrecke Zürich–Baden der Spanisch-Brötli-Bahn. Mit der Eröffnung der Bremgarten-Dietikon-Bahn im Jahr 1902 wurde er zu einem wichtigen Umsteigebahnhof.

Inhaltsverzeichnis

Gleisanlagen

Die heutigen Gleisanlagen der SBB bestehen aus sechs Stationsgleisen. Das Gleis 1 liegt am Hausbahnsteig. Hier wenden die Züge der Linie S3 die nicht nach Aarau geführt werden und deren Endstation Dietikon ist. Während das Gleis 2 ein Durchfahrtsgleis ist und vor allem von Güterzügen von und nach dem Rangierbahnhof Limmattal benutzt wird, liegen die Gleise 3 und 4 an einem gemeinsamen Mittelbahnsteig; hier fahren die S-Bahnen ab, die den Bahnhof als Zwischenstation bedienen. An den Gleisen 5 und 6, die ebenfalls einen gemeinsamen Mittelbahnsteig besitzen, halten selten Zügen; hier verkehren in der Regel alle Fernreisezüge der Strecken Zürich - Brugg - Basel und Zürch - Olten - Bern/Biel.

Die Gleisanlagen der Bremgarten-Dietikon-Bahn befinden sich östlich des Bahnhofsgebäudes und bestehen aus zwei Gleisen an einem Mittelbahnsteig.

Gebäude

Das Gebäude des ersten Bahnhofes von Dietikon

Das erste 1847 erbaute Gebäude hat bis in die heutige Zeit überdauert; dies vor allem, weil es auf der „falschen“ Seite der Strecke gebaut wurde, also auf Seite der Limmat und nicht der Stadt zugewandt. Als 1866 mit dem Bau des neuen Bahnhofsgebäudes auf der Stadtseite begonnen wurde, verlor es zwar im Jahr darauf die Funktion als Stationsgebäude, blieb aber als Wohnhaus erhalten und wird heute von Eisenbahnfreunden als Clublokal genutzt.

Das zweite, zwischen 1866 und 1867 durch die Nordostbahn nach Plänen von Jakob Friedrich Wanner erbaute Gebäude entspricht demjenigen des Bahnhofes von Amriswil, bei dem jedoch ein Seitenflügel weggelassen wurde.

Das dritte Bahnhofsgebäude wurde in den 1970er Jahren im Zusammenhang mit dem Ausbau der Strecke Dietikon - Zürich Altstetten auf vier Spuren und dem Bau des Rangierbahnhofs Limmattal erstellt. Es befindet sich ca. 200 Meter weit nach Westen vom alten zweiten Bahnhofbau weg versetzt, welchen man nach Fertigstellung des neuen Bahnhofsgebäudes abbrach. Beim Gebäude handelt es sich um einen modernen Betonbau, in dessen Erdgeschoss sich die Betriebsräume und Verkaufslokale sowie ein Bahnhofsbuffet befinden. Im oberen Teil des mehrstöckigen Gebäudes befinden sich Wohnungen.

Daten der Linien

  • 9. August 1847 Zürich – Baden durch die Schweizerische Nordbahn (SNB)
  • 1. Mai 1902 Eröffnung der elektrischen Bremgarten-Dietikon-Bahn (BD)
  • 21. Januar 1925 Elektrifizierung Zürich – Olten
  • 8. Oktober 1977 Eröffnung der 3. Spur Schlieren – Dietikon
  • 22. Oktober 1977 Eröffnung der 4. Spur Schlieren – Dietikon
  • 1978 Aufnahme des Vollbetriebes des Rangierbahnhofs Limmattal
  • 1997-2001 Bau der 3. und 4. Spur Dietikon – Killwangen mit einem Überwerfungsbauwerk

Verkehr

Fernverkehr

Der Bahnhof wird stündlich mit einer Fernverkehrslinie bedient, welche nicht via Zürich HB verkehrt

S-Bahn Zürich

Seit Einführung der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 sind die S-Bahn-Züge die Hauptverkehrsträger im Bahnhof Dietikon.

Während den Hauptverkehrszeiten bedienen mehrere beschleunigte, nicht nummerierte S-Bahnen den Bahnhof. Während die S3 nur stündlich bis nach Aarau weitergeführt wird, fahren die Züge auf den übrigen Linienabschnitten im Halbstundentakt. Die S17 verkehrt während den Stosszeiten zwischen Dietikon und Bremgarten im Viertelstundentakt.

Literatur

  • Schienennetz Schweiz. SBB, 1980
  • Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz, von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983

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