Bahnhof Frankenstein
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Oberschöna
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberschöna hervorgehoben
50.897513.252777777778Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 50° 54′ N, 13° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Mittelsachsen
Höhe: 310–470 m ü. NN
Fläche: 44,22 km²
Einwohner: 3665 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 09600, 09603
Vorwahlen: 03731; 037321
Kfz-Kennzeichen: FG
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 430
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: An der Hauptstraße 10
09600 Oberschöna
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helmut Zönnchen (CDU)
Lage der Gemeinde Oberschöna im Landkreis Mittelsachsen
Karte
Das Wahrzeichen Bräunsdorfs, der Wasserturm

Oberschöna ist eine seit dem 1. Januar 1997 zusammengeschlossene Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen in Sachsen, bestehend aus fünf Dörfern und einer Eisenbahnsiedlung. Hervorgegangen ist der Gemeindeverbund aus einem kommunalen landwirtschaftlichen Rat, beziehungsweise ab 1973, aus dem Gemeindeverwaltungsverband „An der Striegis”, dem neben Bräunsdorf, Kleinschirma, Langhennersdorf, Oberschöna und Wegefarth auch Kleinwaltersdorf angehörte.

Inhaltsverzeichnis

Ortsgliederung

Ortsteile: Bahnhof Frankenstein, Bräunsdorf, Kleinschirma, Langhennersdorf, Oberschöna, Wegefarth

Bahnhof Frankenstein

Der um 1869 als Eisenbahnsiedlung im Zuge des Baues der Sachsen-Franken-Magistrale entstandene Ort Bahnhof Frankenstein liegt in der Gemarkung Wegefarth in einer Höhe von ca. 395 m über NN an der Staatsstraße 203. Die Entfernung nach Wegefarth beträgt ca. 1,8 km, nach Oberschöna ca. 1 km und nach Frankenstein nur ca. 1/2 km, was sich auch im Namen Bahnhof Frankenstein ausdrückt. Stellte der Ort in früheren Zeiten einen regionalen Verkehrsknotenpunkt für die umliegenden Dörfer, mit Dienstleistungseinrichtungen, Handwerksbetrieben und einem genossenschaftlichen Agrarmarkt dar, ist er heute nurmehr ein regionaler Bahnhaltepunkt. Ansässig ist jedoch noch ein Unternehmen der Metallverarbeitung.

Bräunsdorf

Bräunsdorf ist ein Dorf mit 800 Einwohnern im Tal der Großen Striegis und stark bergbaulich geprägt. Das Dorf ist darüber hinaus wegen des ehemaligen Kinderheimes für schwer erziehbare Jugendliche bekannt.

Geografie

Das Dorf Bräunsdorf, mit einer Gemarkungsgröße von 402 ha, liegt an der nördlichen Grenze des Osterzgebirges, im collinen Bereich zwischen 310 m (Striegistal) und 406 m über NN, an der Staatsstraße 205 zwischen Freiberg und Hainichen, die beide 7,5 km entfernt sind. Politisch gehört es zur Gemeinde Oberschöna, kirchlich zum Kirchspiel Langhennersdorf. Als Bodentypen sind überwiegend Braunerden und Pseudogleye aus Löß über Glimmerschiefer (Kambrium) oder Orthogneis (Proterozoikum) anzutreffen, die natürliche Vegetation kennzeichnet sich durch Hainsimsen-Eichen-Buchenwälder und azonale Schlucht- und Schatthangwälder, im Bereich der Großen Striegis, einem Kerbsohlental mit einer Aubreite zwischen 30 und 80 m, durch Schwarzerlen-Bachwälder mit Übergängen zu Traubenkirschen-Erlen-Eschenwälder, die heute teilweise als bachsäumende Galeriewälder in Resten noch erhalten sind. Die heutige Vegetation wird maßgeblich durch die Gemeine Fichte, intensiven Ackerbau und Weidewirtschaft bestimmt. Klimatisch kann der Ort in die unteren feuchten Berglagen mit einer Jahresmitteltemperatur von 7,6 bis 7,0 °C und einem mittleren Jahresniederschlag von 765 mm (Standardabweichung: 140 mm) eingeordnet werden.

Geschichte

Bräunsdorf wurde 1230 erstmals urkundlich erwähnt, doch wird angenommen, dass es bereits vor 1162, im Zuge der zweiten Welle der deutschen Ostkolonisation, als Waldhufendorf begründet worden ist. Der Name Bräunsdorf leitet sich vom für die Besiedlung verantwortlichen Lokator Bruno ab. Das Dorf gehörte ab 1162 zum Gebiet des vom meißnischen Markgrafen Otto dem Reichen gestifteten Zisterzienserklosters Marienzelle, heute Kloster Altzella bei Nossen. Die erste Erwähnung erfolgte im Zusammenhang mit einem Prozesses des Klosters gegen Theodorich von Vriberch, auch bekannt als Dietrich von Freiberg, welcher sich Land unweit des Dorfes ungerechtfertigt angeeignet hatte.

Mit der ersten Blüte des Freiberger Bergbaus kann auch in Bräunsdorf mit Bergbautätigkeit gerechnet werden, die jedoch wahrscheinlich schon mit dem Einfall Adolfs von Nassau 1296 wieder darniederlag. Mit Einführung der Reformation kam Bräunsdorf zum Amt Nossen, wurde jedoch 1552 vom sächsischen Kurfürsten Moritz seinem Kanzler Ulrich von Mordeisen für treue Dienste als Lehen übereignet, doch erst 1555 konnte er es, nach einem Prozess, gemeinsam mit 16 anderen Dörfern, unter Kurfürst August in Besitz nehmen, der es irrtümlicherweise bei seinem Regierungsantritt 1553 an Klosterverwalter Kilian Schmidt verpfändet hatte. Mordeisens Söhne verkaufen Bräunsdorf wiederum 1572 an den Kurfürsten Christian I. und es kam zum Amt Freiberg.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf bis auf ein Haus vollständig zerstört und bald vom kurfürstlichen Hofrat Berlich, dem bereits Wegefarth gehörte, aufgekauft. 1664 erwarb Romanus Teller Bräunsdorf und führte es zu neuer Blüte. Er erweiterte das Rittergut, das bereits 1651 in Folge des Dreißigjährigen Krieges durch den Zusammenschluss mehrerer wüster Hufen begründet worden war, und förderte maßgeblich den Bergbau, so dass bald 22 Gruben in und um das Dorf entstanden, wobei zwischen 150 bis 550 Mann beschäftigt waren und eine Tiefe von nahezu 300 m erreicht wurde. Ab 1703 entwickelte sich im Striegistal eine reine Bergarbeitersiedlung, das sogenannte Zechendorf. Auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite der Großen Striegis entstand zur selben Zeit der Bergort Siegfried mit drei Gruben. 1814 wurden das Bräunsdorfer und das Siegfrieder Revier vereinigt, bis 1864 der gesamte Bergbau stillgelegt wurde.

1808 kaufte die Familie Schubart von Kleefeld das Rittergut, war jedoch schon 1818 gezwungen, es wieder zu versteigern, weshalb es das Königreich Sachsen erwarb und 1824 in ein Landeswaisenhaus umwandelte. Später wurde es ausgebaut und zur Korrektionsanstalt für kriminelle Kinder. Die Aufseher trugen Uniformen und bei Entweichen eines Zöglings wurde eine alte Kanone abgefeuert, um die Flucht anzuzeigen. Von nun an bestimmte die Anstalt das Leben und die Entwicklung des Dorfes und ein dritter Dorfteil, das Heimgelände, entstand abseits der bestehenden Dorfkerne in enger Verbindung zum Rittergut. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich der Charakter der Anstalt hin zur Fürsorge und Erziehungsanstalt für Kinder, bis sie 1933 zur Korrektionsanstalt für „asoziale und arbeitsunwillige“ Erwachsene wurde, wobei man in Ver- und Bewahrte unterschied. 1945 wurde die Anstalt zum Jugendwerkhof, ab 1960, bis zur politischen Wende 1989, zum Spezialkinderheim für schwererziehbare Kinder. Nach längerem Leerstand wird das Guts- und Heimgelände derzeit zu einem Konferenz- und Schulungszentrum ausgebaut.

Das Wahrzeichen Bräunsdorfs ist der Wasserturm, der von 1910 bis 1913 im neoromanischen Stil erbaut wurde. Bei guter Sicht kann man von hier aus bis zum Völkerschlachtdenkmal nach Leipzig und bis zum Fichtelberg blicken.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kultur

Das heutige kulturelle Leben Bräunsdorfs wird überwiegend durch ein breites Vereinswesen bestimmt, so existiert ein Erzgebirgszweigverein des Erzgebirgsvereins, gegründet 1905 und reaktiviert im Jahr 2001, der landeskulturelle Ziele, wie das Ausschildern und Pflegen von Wanderwegen, heimatgeschichtliche Vorträge, sowie das beleben von Volkskunst verfolgt. Darüber hinaus gibt es seit 1930 den Imkerverein „Striegistal“, seit 1964 den Kaninchen- und Geflügelzüchterverein Bräunsdorf und seit 1893 den , Sportverein „Einheit“ Bräunsdorf. Außerdem besteht seit 1886 eine Freiwillige Feuerwehr, mit derzeit 58 Mitgliedern, und eine Ortsgruppe der Volkssolidarität.

Bauwerke

  • Rittergut von 1760, mit Gutshaus von 1843
  • Heimgelände mit barocker Kapelle von 1720 und Anstaltsfriedhof aus dem Jahre 1912 mit Friedhofshalle von 1930
  • Huthaus der Neuen Hoffnung Gottes Fundgrube und weitere bergbauliche Anlagen, wie Halden, Kunstteiche, Kanäle, Pulverkammer usw.
  • Wasserturm im Stil des Historismus
  • Schule aus dem Jahre 1910 im Heimatstil
  • Kriegerdenkmal von 1926

Kleinschirma

Geschichte

Das 1224 erstmals urkundlich erwähnte Waldhufendorf Kleinschirma erstreckt sich in west-östlicher Richtung über etwa 2 km im Tal des Schirmbaches, einem Nebenfluss der Großen Striegis in einer Höhenlage von ca. 395 m bis 425 m über NN. Südlich des Ortes verlaufen die Bundesstraße 173 (bis 1938 durch den Ort) und die Sachsen-Franken-Magistrale der Eisenbahn mit einem Haltepunkt (1869 erbaut) etwas außerhalb des Ortes. Außerdem verfügt der Ort über Busverbindungen nach Freiberg, Chemnitz, Oederan. Wirtschaftlich gibt es im Ort neben Dienstleistungen und Tourismus ein Unternehmen der Metallgießerei.

Schirmbach

Der Schirmbach entspringt heute einem früheren Zufluss etwa 1,5 km nordwestlich der ursprünglichen Quelle im mittleren Hospitalwald, in 450 m Höhe. Der Schirmbach hat sich von Kleinschirma aus, auf etwa 5 km Länge, ein Tal im Gneis geschaffen, das sich allmählich von 20 auf 40 m vertieft und im jetzigen Wegefarth bei 340 m über NN in die große Striegis mündet.

Die Siedlungen im Bereich des jetzigen Gebietes von Kleinschirma liegen am Fuße des Erzgebirges (der Begriff „die Erzgebirge“ wurde erstmals im 16. Jh. erwähnt). Erst im 12. Jahrhundert richtete sich das Interesse auf den großen Gebirgswald. Menschen aus Franken, Schwaben, Thüringen und anderen Gegenden kamen hierher und begannen, von Norden nach Süden, mit Rodungen. Die Gründungszeit der Dörfer lässt sich nur schätzen. Urkunden aus dieser Zeit liegen nicht vor, aber es wird um etwa 1150 angenommen. Die Region wurde erstmals 1224 im Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae, einer Sammlung von Urkunde der Markgrafen von Meißen und Thüringen von 1196 bis 1234, urkundlich erwähnt. Dies muss heute als Geburtsstunde unseres Ortes angenommen werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass schon zur Zeit der Gründung Freibergs, also vor 1186, Niederlassungen im jetzigen Gebiet anzutreffen waren.

Die Gebiete der Striegis am Rande des Zellwaldes und das Schirmbachtales gehörten bis zur Reformation als Bestandteil der Klosterschenkung Markgraf Ottos zum Kloster Altzella.

Da das Gebiet Scirmena, das zum Kloster Altzella gehörte, sehr groß war, wurde 1227 das Gebiet der Schirmbach als Schirmana minori genauer bezeichnet. Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklung der Sprachen wurde aus Schirmana minori 1270 parva Schirma und 1406 cleynen Schirma. 1590 entstand erst der jetzt geläufige Name Kleinschirma als Clein Schirm. Die Fläche von Kleinschirma erstreckt sich etwa über 500 Hektar. Bereits 1529 war Peter Alnpeck mit dem Vorwerk Kleinschirma belehnt, und 1555 übergab der Kurfürst Moritz seinen Kanzler Ulrich von Mordeisen den Ort, der1587 dem Amt Freiberg zugeordnet wurde.

Die Anzahl der Einwohner von Kleinschirma lässt sich anhand von Überlieferungen aus dem Jahre 1552 auf etwa 27 vollberechtigte Hufenbesitzer und 21 Haus- und grundbesitzlosen Hausgenossen und Dienstboten beziffern. Weitere Dokumente von 1832 wurden in der Kirchturmkugel gefunden.

Kirche in Kleinschirma

Diese Dokumente von dem damaligen Erbrichter Gottfried Störl belegen die Jahre 1806 bis 1816. Es war die Zeit des Napoleonischen Krieges. In der Zeit vom 1. Januar 1806 bis 1816 mussten die 338 Einwohner von Kleinschirma 21.515 Mann Einquartierungen mit 12.165 Pferden versorgen.

1834 wird die Einwohnerzahl von Kleinschirma auf 253 beziffert. 1890 wird von 514 Einwohnern berichtet. Die Zahl der Einwohner änderte sich in den nächsten Jahren wenig. Wie in einem Bericht von 1905, da waren es 503 Einwohner. 1934 gab es 555 Einwohner, davon waren 21 % erwerbslos.

Die 500 Einwohner von 1985, davon 298 im arbeitsfähigen Alter, lebten in 190 Haushalten und 108 Wohngebäuden. 46 Gebäude waren vor 1900 errichtet, 22 von 1901–1945 und 39 von 1945–1984. 88 Wohngebäude befanden sich in Privateigentum, acht in Volkseigentum und zehn im Besitz der LPG.

1994 verlor Kleinschirma die Eigenständigkeit und wurde als Gemeindeteil dem Ort Oberschöna angeschlossen. 1997 wurde das Gebiet am Waldcafe dem Ortsteil Kleinwaltersdorf der Stadt Freiberg angegliedert. 2001 betrug die Zahl der Einwohner von Kleinschirma 568.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kirche aus dem 14. Jh., mit Altar von 1614
  • Gasthof, eine Dreiflügelanlage

Langhennersdorf

Geschichte

Hauptturm der Nikolaikirche zu Langhennersdorf

Das Waldhufendorf Langhennersdorf liegt 8 km nordwestlich von Freiberg, 3 km südwestlich von Großschirma, 9 km östlich von Hainichen und 5 km nördlich von Oberschöna in einem Seitental der Großen Striegis, das vom Perzebach durchflossen wird, in einer gerundeten Höhenlage von 325 m bis 380 m über NN. Das Dorf ist über Jahrhunderte größtenteils landwirtschaftlich geprägt. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ging Silberbergbau um. Über Staatsstraßen ist es mit Großschirma, Freiberg und Hainichen verbunden. Östlich befindet sich ein Sonderlandeplatz.

Langhennersdorf wurde 1160 durch Otto den Reichen gegründet und gehörte damit bis 1540 zum Kloster Altzella bei Nossen. Um 1587 ist es ein Amtsdorf. Im Dreißigjährigen Krieg musste es durch Krankheiten und marodierende Truppen große Menschenverluste hinnehmen. Das Dorf, welches auch das Zentrum des Kirchspieles Langhennersdorf ist, hat eine architektonisch bedeutsame Kirche mit einer Orgel, die von Zacharias Hildebrandt, unter der Aufsicht von Gottfried Silbermann erbaut wurde.

Gedenkstätten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Oberschöna

Das Waldhufendorf Oberschöna liegt 6 km westlich von Freiberg, 6 km westlich von Brand-Erbisdorf und 30 km östlich von Chemnitz in einer Höhenlage von 350 m bis 390 m über NN im Tal der Großen Striegis. Durch den Ort führt die Bundesstraße 173, eine Staatsstraße führt nach Brand-Erbisdorf.

Wegefarth

Geschichte

Wegefarther Viadukt

Wegefarth ist ebenfalls ein Waldhufendorf im Tal der Großen Striegis, in einer Höhenlage zwischen 335 m und 355 m über NN, mit einer Gemarkungsgröße von 791 ha, und wahrscheinlich vor 1162 begründet. 1292 wurde es erstmals urkundlich erwähnt, doch scheint es auch schon früher eine bedeutende Rolle als Befestigungsanlage zum Schutze einer Furt über die Große Striegis, am Wege zwischen der Sachsenburg und Freiberg, eingenommen zu haben. Wegefarth wurde über die Jahrhundert besonders durch das Rittergut bestimmt, welches neben Land- und Forstwirtschaft auch Gewerbebetriebe umfasste, so u.a. eine Baumwollspinnerei. Bergbau wurde nur in geringem Umfang betrieben. 1951 wurde Wegefarth mit Oberschöna zu Oberschöna-Wegefarth zusammengeschlossen und ging 1997 als Ortsteil in der Gemeinde Oberschöna auf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Einwohnerentwicklung

Folgende Einwohnerzahlen der Gemeinde Oberschöna beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007:

1982 bis 1988

  • 1982 − 3.843
  • 1983 − 3.833
  • 1984 − 3.808
  • 1985 − 3.737
  • 1986 − 3.664
  • 1987 − 3.565
  • 1988 − 3.574

1989 bis 1995

  • 1989 − 3.503
  • 1990 − 3.437
  • 1991 − 3.401
  • 1992 − 3.415
  • 1993 − 3.543
  • 1994 − 3.688
  • 1995 − 3.775

1996 bis 2002

  • 1996 − 3.844
  • 1997 − 3.868
  • 1998 − 3.915
  • 1999 − 3.903
  • 2000 − 3.864
  • 2001 − 3.836
  • 2002 − 3.803

2003 bis 2007

  • 2003 − 3.784
  • 2004 − 3.773
  • 2005 − 3.711
  • 2006 − 3.679
  • 2007 − 3.665
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Verkehr

Persönlichkeiten

  • Eduard Stein, Kapellmeister
  • Philipp von Wegefarth, Gutsherr, historisch belegbare Sagengestalt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Siehe auch

Literatur

  • G. Dehio (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bd. Sachsen II Regierungsbezirk Leipzig und Chemnitz; 2. Auflage; Deutscher Kunstbuchverlag; Berlin 1998; 1188 S.
  • G. Freyer (Hrsg.): Werte unserer Heimat. Bd. 47 Freiberger Land; Akademie Verlag; Berlin 1988; 262 S.
  • P. Knauth: Der Ortsname Bräunsdorf und Verwandtes; Mitteilungen des Freiberger Altertumsvereins 60; 1930; S. 36-38
  • M. Koch (Hrsg.): 777 Jahre Kleinschirma 1224-2001; Medienzentrum der TU Bergakademie; Freiberg 2001; 66 S.
  • A. H. Königsdörffer: Verwüstung der Kirchfahrt Langhennerdorf bei Freiberg im dreißigjährigen Kriege und ihre Wiederherstellung; Freiberg 1879
  • P. Müller: Die Parochie Bräunsdorf. in: G. Buchwald (Hrsg.): Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Freiberg.; Strauch Verlag; Leipzig 1901; S. 485–488
  • G. A. Poenicke, F. Heise: Album der Schlösser und Rittergüter im Kgr. Sachsen. Bd. IV Erzgebirgischer Kreis; Ritterschaftlicher Album Verein; Leipzig 1856; 224 S.
  • J. G. Preußer, M. Kaupisch: Langhennersdorf mit Bräunsdorf, Reichenbach und Seifersdorf. in: Sachsens Kirchengalerie. 1 Bd.; Schmidt Verlag; Dresden 1838; S. 197–202
  • A. Sauer, A. Rothpletz: Erläuterungen zur geologischen Specialkarte des Kgr. Sachsen - Section Freiberg-Langhennersdorf Blatt 79; Engelmann Verlag; Leipzig 1887; 60 S.
  • H. J. Schneider, R. Störr, H. Härtel, (Hrsg.): 775 Jahre Bräunsdorf – eine lebendige Geschichte.; Bräunsdorf 2005; 68 S.
  • R. Sittner, H. Sellack: 750 Jahre Bräunsdorf.; Bräunsdorf 1980, 20 S.
  • O. Voigt: Die Parochie Langhennersdorf. in: G. Buchwald (Hrsg.): Neue Sächsische Kirchengalerie. Ephorie Freiberg; Strauch Verlag; Leipzig 1900; S. 299–324
  • R. Witzsch: Zwischen Chemnitz und Freiberg. Bd. II Die Dörfer an der Striegis; Roßberg Verlag; Frankenberg 1929; 108 S.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung

Weblinks


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