Bahnhof Mannheim-Kurpfalzbrücke
Bahnhof Mannheim-Kurpfalzbrücke
Mannheim OEG-Bahnhof Kurpfalzbrücke.jpg
Daten
Betriebsart Betriebsbahnhof
Eröffnung 1891
Lage
Ort Mannheim
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 29′ 34,2″ N, 8° 28′ 22,5″ O49.4928361111118.4729194444444Koordinaten: 49° 29′ 34,2″ N, 8° 28′ 22,5″ O
Eisenbahnstrecken

Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft

Bahnhöfe in Baden-Württemberg

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Der Bahnhof Mannheim-Kurpfalzbrücke – auch Heidelberger Bahnhof – ist ein Bahnhof der Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) in Mannheim an der Südseite der heutigen Kurpfalzbrücke. Er wird seit 1995 nicht mehr im regulären Verkehr angefahren, steht jedoch für Umleitungen und Sonderverkehre weiterhin betriebsbereit zur Verfügung.

Name

Der Bahnhof Kurpfalzbrücke ist der traditionelle Mannheimer Endbahnhof der Züge der OEG aus Richtung Heidelberg. Daher trägt er den Beinamen „Heidelberger Bahnhof“ bzw. „Heidelberger OEG-Bahnhof“. Der auf der anderen Neckarseite gelegene und heute nicht mehr existente Bahnhof Mannheim der OEG für die Züge aus Richtung Weinheim wurde entsprechend „Weinheimer Bahnhof“ genannt.

Geschichte

Der Bahnhof wurde 1891 an der Friedrichs- bzw. Kurpfalzbrücke auf der Uferseite der Mannheimer Innenstadt für die am Neckar entlangfahrenden Züge der Strecke Mannheim−Seckenheim−Edingen−Heidelberg eröffnet. 1892 wurde auf der im Jahr zuvor neu erbauten Friedrichsbrücke eine Gleisverbindung zum Weinheimer Bahnhof am nördlichen Neckarufer eröffnet und das Streckendreieck somit geschlossen. Diese Verbindung wurde jedoch nur für den internen Betrieb sowie Güterverkehr genutzt.

1974 [1] wurde am Bahnhofsgebäude eine Renovierung vollzogen, indem die 6 Säulen der Südseite entfernt wurden, um Platz für die Verbreiterung der Straße am Friedrichsring zu schaffen.

Im September 1995 wurde die von Heidelberg kommende Strecke der OEG an die Straßenbahngleise der MVV angeschlossen, wie es schon früher einmal der Fall war, so dass die Bahnen nicht mehr Stopp am alten Kopfbahnhof machen müssen. Dabei wurde ein Abzweiggleis zwischen der heutigen Hans-Böckler-Straße und dem Hans-Böckler-Platz verlegt, das in ein Gleisdreieck mündet und somit die Fahrt vom Cahn-Garnier-Ufer auf den Friedrichsring erlaubt. Der Bahnhof wird damit nicht mehr angefahren, ist aber noch an das Netz angeschlossen und betriebsbereit. Es sind noch zwei Stumpfgleise und zwei Gleiswechsel verblieben, während die Fläche am Bahnhof seit ein paar Jahren einem gastronomischen Betrieb als Biergarten dient.

Fußnoten

  1. Mannheimer Morgen, 23./24. September 1995 "Vom Rondell zum Kreuzoval"

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