Bahnhof Stein-Säckingen

Stein-Säckingen ist eine Bahnstation in der Schweiz. Die Station liegt auf dem Gemeindegebiet von Stein im Kanton Aargau. Der Doppelname Säckingen wurde wegen des auf der anderen Rheinseite liegenden deutsch-badischen Bad Säckingen (und zur Unterscheidung von anderen Orten namens Stein in der Schweiz) angehängt.

Die Station ist eine Abzweigstation und liegt an der Bözberglinie der Schweizerischen Bundesbahnen zwischen Basel und Zürich. Er wurde im zusammen mit der Eröffnung der Bahnstrecke Pratteln-Brugg (Bözberglinie) am 2. August 1875, als Durchgangsbahnhof eröffnet. Im Zusammenhang mit der Eröffnung der Bahnstrecke Stein-Säckingen–Koblenz am 1. August 1892, wurde er zum Verzweigungsbahnhof umgebaut.

Beim Bahnhof befindet sich ein Unterwerk, in dem Bahnstrom von der von Rupperswil kommenden Übertragungsleitung in die Fahrleitungen gespiesen wird.

Betriebliches

Stein-Säckingen kann von Basel aus halbstündlich mit der Linie S1 der Regio S-Bahn Basel erreicht werden, dort teilt sich die Linie in einen Ast nach Frick bzw. in den einspurigen Seitenast nach Laufenburg. Daneben halten noch stündlich die Interregio-Züge von Basel nach Zürich.

Die meisten Güterzüge über den Gotthard durchfahren diesen Bahnhof, da die Bötzbergstrecke die Hauptzufahrtachse vom Rangierbahnhof Muttenz zum Gotthard ist. Auch Die Züge zwischen dem Rangierbahnhof Muttenz und dem Rangierbahnhof Limmattal durchfahren in der Regel diesen Bahnhof. Die Strecke nach Koblenz wird von einigen Blockzügen (Güter-Ganzzüge), so denn Containerzügen nach Rekingen und auch von Treibstoffzügen, befahren.

Unfälle

Im Jahr 1991 entgleiste im Bahnhof Stein-Säckingen bei einem durchfahrenden Güterganzzug, der mit Benzin beladenen war, ein Zisternenwagen und in der Folge auch die nachfolgenden Wagen. Dabei schlugen einige Wagen Leck und es kam zu einem Grossbrand. Dieser Unfall forderte zwar keine Toten oder Schwerverletzte, gehört aber zu den schwersten Gefahrgutunfällen in der Neuzeit bei den Schweizer Eisenbahnen (neben Au SG, 1989 und Zürich Affoltern, 1994).

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