Bahnpreissystem

Das derzeitige Preissystem der Deutschen Bahn AG wurde im Dezember 2002 eingeführt und im August 2003 nach massiven Protesten überarbeitet. Das neue Preissystem gab den 50-prozentigen BahnCard-Rabatt sowie zahlreiche unübersichtliche Spezialpreise auf. Neu waren eine BahnCard mit nur noch 25 Prozent Rabatt, eine Zugbindung bei Frühbucher-Fahrkarten mit Rabatten von 10, 25 oder 40 Prozent (Plan&Spar) sowie die kostenlose Mitnahme von Kindern bis 14 Jahre (vorher: 10 Jahre). Des Weiteren sind die Normalpreise nicht mehr an die Streckenlänge gekoppelt, sondern sie werden als „Relationspreise“ für die jeweilige Verbindung, abhängig von der Nachfrage, festgelegt.

Seit der Überarbeitung des neuen Preissystems gibt es seit August 2003 neben der BahnCard mit 25 Prozent Rabatt wieder die Halbpreis-BahnCard. Die Plan&Spar-Preise wurden durch nur noch zwei rabattierte Preise ersetzt: Sparpreis 25 und 50, die nur mit Vorausbuchung und Zugbindung gültig sind. Während die BahnCard 25 mit diesen Sparpreisen kombinierbar ist, kann die BahnCard 50 nur einzeln eingesetzt werden. Kombiniert man die BahnCard 25 mit dem Sparpreis 50, erhält man einen Gesamtrabatt von 62,5 Prozent. Reist man zu mehreren Personen mit BahnCard 25, sind bis zu 75,6 % Ermäßigung gegenüber dem Normalpreis möglich.

Dieser Artikel befasst sich mit dem seit 12. Dezember 2004 gültigen Preissystem der Deutschen Bahn AG.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verkaufsautomaten der Deutschen Bahn AG.

Das Preissystem beruhte seit Zusammenlegung der Staatsbahnen der einzelnen deutschen Länder zu einer nationalen Bahngesellschaft auf einer systemischen Gesamtkalkulation des Bahnnetzwerkes.

Zum 15. Dezember 2002 trat, begleitet von heftiger Kritik, ein neues Preissystem in Kraft. Nach Bahnangaben machten bis dahin Marketing- und Vertriebkosten einen Anteil von 23 Prozent am Umsatz aus.[1] Ferner seien die Fahrpreise im Fernverkehr um bis zu 25 Prozent gesenkt worden. Im Bereich bis 180 km sei es dabei zu Preiserhöhungen um bis zu zehn Prozent gekommen, maximal 3,40 Euro im ICE. Die Preise von Zeitkarten seien unverändert geblieben. Der Regionalverkehr sei von dem neuen Preissystem nicht betroffen gewesen.[1]

Mit der Reform änderte das Unternehmen seine überwiegend linearen Entfernungstarife in ein strecken- und produktbezogenes Tarifsystem. Ein kontingentierter Frühbucherrabatt („Plan&Spar“) in Höhe von 10, 25 oder 40 Prozent ersetzte die bisherigen Sonderangebote im Fernverkehr. Bis zu vier Mitfahrer erhielten je 50 Prozent zusätzlichen Rabatt, Kinder bis 14 Jahren (vormals sechs) konnten kostenlos mitgenommen werden. Die bisherige BahnCard, die 50 Prozent Rabatt bot, wurde durch eine günstigere Karte mit gleichem Namen, aber nur 25 Prozent Nachlass, ersetzt. Die Normalpreise (Grundpreise) wurden im gleichen Zug im Durchschnitt um 12, in der Spitze um 25, Prozent reduziert. Die Gültigkeit der Fernverkehrs-Fahrkarten wurde von einem Monat auf zwei Tage (Normalpreis) herabgesetzt.

Das Unternehmen verfolgte damit im Wesentlichen drei Ziele:

  • Die starken Nachfrageschwankungen (insbesondere die Spitzen im Wochenendverkehr) sollten durch die gezielte Steuerung des Angebots ausgeglichen werden. Nach Bahnangaben wurden dabei, je nach erwarteter Auslastung des Zuges, zwischen 10 und 90 Prozent der Sitzplätze mit Frühbucherrabatt abgegeben.
  • Durch die Frühbucherrabatte sollte Bahnfahren im Fernverkehr auch für Reisende ohne BahnCard attraktiver gemacht werden.
  • Die unübersichtlich gewordene Vielfalt von Angeboten sollte auf ein überschaubares, leicht verständliches Maß reduziert werden. Laut Angaben des Unternehmens wurden im Zuge der Preisreform rund 35 bisherige Sonderangebote abgeschafft.

In den folgenden Monaten sanken Umsatz und Fahrgastzahlen im Fernverkehr um etwa 10 Prozent. Hauptkritikpunkt war die für einen günstigen Fahrpreis erforderliche Vorausbuchung der Reisen. Dieser senkte die Flexibilität in der Auswahl von Reisestrecken und -zeiten; die Preise sanken nicht genug, um diesen Nachteil in der Kundenwahrnehmung auszugleichen. Zum 1. August 2003 besserte die DB nach massiven Protesten Teile ihres Tarifsystems nach und führte unter anderem die alte BahnCard unter dem Namen BahnCard 50 wieder ein. Daneben wurde das Vorausbuchungsverfahren vereinfacht, das nach wie vor auch ohne BahnCard 50 Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent des regulären Fahrpreises ermöglicht.

Die Bahn begründet die Einführung des neuen Preissystems unter anderem mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck der Billigfluggesellschaften, die um 2002 auf einigen Relationen bereits einen Marktanteil von etwa zehn Prozent erreicht hatten. Durch Rabatte von bis zu 70 Prozent sollten Frühbucher dabei mit besonderen Preisvorteilen belohnt und gleichzeitig die Auslastung gelenkt werden. Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, sieht einen maßgeblichen Grund für das Scheitern des neuen Systems in seiner ursprünglichen Form die „Stimmungsmache“ von Organisationen wie der Stiftung Warentest und Pro Bahn, die Niedrigpreise bei voller Flexibilität eingefordert hätten.[2]

Nach Angaben der DB AG von 2006 lag das Preisniveau des Fernverkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006, verglichen mit 1994, in etwa auf dem Niveau der Teuerung der Alten Bundesländer im gleichen Zeitraum. Bis zur Preisreform im Dezember 2002 habe das Preisniveau des Fernverkehrs dabei geringfügig über der Inflationsrate gelegen (Bezugsjahr 1994: je 1000; 2002: 114 zu 112 Prozent) und sei mit dem neuen Preissystem (PEP) auf das Niveau von 1994 abgesenkt worden (Fernverkehr Ende 2002: 100, Preisindex Lebenshaltung: 112).[3]

Fern- und Nahverkehr

Das Preissystem der Deutschen Bahn AG unterscheidet drei Produktklassen:

Produktklasse A
ICE, ICE Sprinter, Thalys, TGV (auch der seit dem 10. Dezember 2006 nicht mehr in Deutschland verkehrende Cisalpino gehörte zur Produktklasse A)
Produktklasse B
IC, EC, D sowie alle Nachtzüge
Produktklasse C
Nahverkehr (IRE, RE, RB, S, sowie etliche private Nahverkehrsanbieter wie z. B. der Metronom, der Harz-Elbe-Express u. s. w.)

Für jede dieser Produktklassen gibt es eine unterschiedliche Methode zur Errechnung des Normalpreises, auf den dann gegebenenfalls verschiedene Rabatte gewährt werden. Normalpreise werden dabei immer auf volle 10 Cent gerundet, außerdem wird der Normalpreis bei 127 Euro (2. Klasse) und 206 Euro (1. Klasse) gedeckelt (angegebene Höchstgrenzen gültig seit 14. Dezember 2008).

Fernverkehrstarife (ICE oder IC/EC)

Für Fahrten mit Zügen des Fernverkehrs gelten Relationspreise, das heißt für jede Verbindung zwischen zwei Fernverkehrstarifpunkten wurde ein Preis festgelegt. Dieser Preis ist im Prinzip entfernungsabhängig, aber auch vom Komfort der Relation beeinflusst (Streckengeschwindigkeit, Reisezeit). So ist die Entfernung Köln–Frankfurt über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main deutlich geringer als über die Linke Rheinstrecke, dennoch ist der Tarif für die Neubaustrecke deutlich höher, weil der ICE mit Tempo 300 nur die Hälfte der Fahrzeit benötigt.

Seit Juni 2007 ist das bis dahin gültige Tarifsystem vereinheitlicht worden. Galt bisher für den ICE-Verkehr die sogenannte „Anstoßtarifierung“ (zu oder an eine bestimmte preislich festgelegte ICE-Relation wurde der B- oder C-Preis entfernungsabhängig angestoßen), so bestehen jetzt im Fernverkehr für die Produktklassen ICE und IC/EC einheitliche und tariflich festgesetzte Relationen, die sich preislich nach der höchsten benutzen Produktklasse richten.

Dabei ist das Fernverkehrsnetz durch sogenannte „Preispunkte“ strukturiert, zwischen denen festgesetzte „Fernverkehrsräume“ bestehen, die sich am Fahrplan der Züge orientieren. Anders als bisher ist es bei Normalpreisen möglich, nicht nur direkte, sondern bei gewissen Strecken auch andere Wege in Richtung auf das Reiseziel zu nutzen. Das war im bisherigen ICE-Relationspreissystem nicht möglich. Auch die „Wegeangaben“ auf den Fahrscheinen haben sich verändert.

So lautete die Wegevorschrift für die Strecke München --> Berlin mit ICE-Nutzung zwischen Stuttgart und Berlin bis Juni 2007: VIA: A*UL*(ICE:S*GOE*MD*BWA) Seit Juni 2007 aber: VIA: (KA*H/FD*HI) Damit ist die Benutzung aller Züge im Raum München - (Karlsruhe - Hannover / München - Fulda - Hildesheim) möglich. Sind die Abgangs- und Zielbahnhöfe selber Preispunkte, erscheinen sie nicht in der Wegeangabe. Ansonsten werden bei Fahrscheinen der Pk ICE und IC/EC in den Wegeangaben die Preispunkte ausgeschrieben genannt. (z. B. lauten die Wegeangaben für die Strecke Friedrichshafen Stadt - Freyung dann: VIA: Aulendorf*UL*(S/A)*PLAT*Passau) Strecken bis und ab den "Preispunkten" werden entfernungsabhängig und immer für den kürzesten Weg berechnet und an den festgelegten jeweiligen Relationspreis angestoßen (im Prinzip wie bei den früheren ICE-Fahrscheinen); Umwege sind allerdings im Vor- und Nachlauf aufpreisfrei möglich.

Für Züge der Produktklasse C gilt nach wie vor das klassische entfernungsorientierte Tarifsystem, wobei die Entfernungsdegression beibehalten wurde. Für die Berechnung der Tarifentfernungen im Nahverkehr und die nur im Nahverkehr gültigen „Raumbegrenzungen“, die sich von denen des Fernverkehrs unterscheiden, gibt die DB den sogenannten „Entfernungszeiger“ (Tarifverzeichnis 603) als CD-ROM heraus. Für den Fernverkehr existiert kein vergleichbarer Tarif. Diese Fernverkehrsübersichtskarte http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/76/NPR-Netzkarte.pdf zeigt jedoch die Preispunkte und Raumbegrenzungen im Fernverkehr.

IC/EC-Tarife

Der Tarif der Produktklasse B ist von der Entfernung (in Tarifkilometern) zwischen Start und Ziel abhängig. Seit der Tarifreform im Dezember 2002 steigt dieser Tarif jedoch nicht mehr linear an (damals 14 Cent pro Kilometer zuzüglich 3,60 Euro IC/EC-Zuschlag, dieser Zuschlag wurde mittlerweile abgeschafft), sondern beinhaltet eine Entfernungsdegression. Bei einer Entfernung von 650 Kilometern liegt der Preis 30 Prozent unter dem des linearen Anstiegs. Seit Juni 2007 ist der bisherige IC/EC-Tarif im Relationspreissystem (siehe oben) aufgegangen.

Nahverkehr

Der Tarif für die Produktklasse C ist ebenfalls direkt von der Entfernung abhängig, auch hier schwächt der Preisanstieg mit zunehmender Entfernung ab. Nebeneffekt ist, dass sich bei zunehmender Entfernung der Preisunterschied zwischen den Produktklassen B und C vergrößert, während er bis 2002 konstant war.

Zahlreiche Nahverkehrsstrecken wurden in den letzten Jahren von den Ländern ausgeschrieben und jetzt von privaten Eisenbahnunternehmen betrieben. Dies hat auf den Fahrpreis i. d. R. keinen Einfluss.

Als Folge der immer größer werdenden Zahl von Verkehrsverbünden unter Einbeziehung der Bahn sowie der Neuausrichtung des Nahverkehrs (Länder bestellen und bezahlen) sind Fahrscheine des Nahverkehrs heute nur noch dort erhältlich, wo keine Verkehrsverbünde bestehen beziehungsweise die Grenze zwischen zwei Verbünden überschritten wird - vorausgesetzt, es werden ausschließlich Produkte des Nahverkehrs (RegionalExpress, RegionalBahn, S-Bahn, InterRegioExpress und zeitweise auch StadtExpress benutzt.

Kombination von Produktklassen

Der Fahrschein wird immer für die höchste genutzte Produktklasse (ICE, IC/EC bzw. C) ausgegeben. Sobald ein Teilstück im ICE zurückgelegt wird, wird die gesamte Strecke zu ICE-Preis verkauft. Analog wenn ein Teilstück in IC, EC, D, CNL, EN zurückgelegt wird, aber auf der gesamten Strecke kein ICE genutzt wird, so wird die Gesamtstrecke in der Produktklasse IC/EC tarifiert. Bei ausschließlicher Nutzung von Nahverkehrszügen wird ein Fahrschein der Produktklasse C ausgegeben.

Rabatte

Mitfahrerrabatt

Mit dem kostenlosen Mitfahrerrabatt bezahlen zusätzliche Personen auf einer Fahrkarte stets nur die Hälfte des normalen Fahrpreises. Das bedeutet, dass die erste Person den vollen Preis zahlt, alle weiteren nur 50 Prozent. Die Personen müssen aber zusammen eine Fahrkarte kaufen. Der Mitfahrerrabatt ist mit der BahnCard 25 kombinierbar.

Seit dem 12. Dezember 2004 ist der Mitfahrerrabatt auf den Normalpreis nicht mehr möglich, ausgenommen waren zeitweise noch die Besitzer einer BahnCard 25 oder 50, für die diese Möglichkeit bis Mitte Dezember 2005 bestehen blieb. Seitdem sind nur noch die Sparpreise 25 und 50 mit dem Mitfahrerrabatt kombinierbar. Durch die Kombination mit dem Mitfahrerrabatt kann sich durch den Sparpreis für eine Gruppe daher ein absolut niedrigerer Preis für Hin- und (ggf. nicht angetretene) Rückfahrt ergeben als für eine einfache Fahrt, die nur mit Normalpreis durchführbar wäre.

Außerdem müssen Mitfahrer mindestens 15 Jahre alt sein. Wenn zwei 14-jährige verreisen, gilt der Mitfahrerrabatt nicht.

BahnCard

Hauptartikel: BahnCard

Seit August 2003 gibt es drei verschiedene BahnCard-Typen: BahnCard 25, BahnCard 50 und Mobility BahnCard 100, jeweils mit Versionen für die erste und zweite Klasse.

BahnCard 25

Mit der im Dezember 2002 neu eingeführten BahnCard 25 bekommt man 25 Prozent Rabatt auf den Normalpreis. Sie kann zudem mit den Sparpreisen 25 und 50 und gegebenenfalls mit dem Mitfahrerrabatt kombiniert werden. Damit bringt die BahnCard 25 für Frühbucher den bestmöglichen Rabatt, denn die BahnCard 50 ist nicht mit den Sparpreisen kompatibel. Die BahnCard 25 kostet für die zweite Klasse generell 55 Euro (1. Klasse: 110 €). Familien können Zusatzkarten erwerben, die für den Ehepartner und die Kinder jeweils 6 Euro kosten. Voraussetzung für den Erwerb der BahnCard 25 für 6 Euro ist mindestens ein Kind unter 18 Jahren. (Preisstand: 9. Dezember 2007)

Jugend BahnCard 25

Seit Dezember 2005 gibt es bei der Deutschen Bahn auch die Jugend BahnCard 25. Sie kostet einmalig 10 Euro und gilt bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres. Allerdings ist die jeweilige BahnCard auf 3 Jahre, längstens jedoch bis zum maximal letzten Gültigkeitstag, befristet und wird dann mit aktualisiertem Foto ausgetauscht. Die Jugend BahnCard 25 ist rot hinterlegt und wird als einzige BahnCard nur in einer Version herausgegeben, die sowohl die erste Klasse als auch die zweite Klasse umfasst.

BahnCard 50

Mit der „alten“ BahnCard 50 gibt es auf den normalen Fahrpreis 50 Prozent Rabatt. Die BahnCard 50 kostet für die zweite Klasse 220 Euro (1. Klasse: 440 €). Der ermäßigte Preis beträgt 110 Euro in der zweiten und 220 Euro in der ersten Klasse und gilt unter anderem für Studenten bis 26 Jahre, Senioren ab 60 Jahre, Journalisten, Ehe-/Lebenspartner und Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 70. (Preisstand: 9. Dezember 2007)

Mobility BahnCard 100

Die Mobility BahnCard 100, bisher bekannt als „Netzkarte“, ermöglicht bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Autozüge) beliebig viele Fahrten in allen Zügen der Deutschen Bahn. Für eine Fahrt in einem ICE Sprinter oder DB Nachtzug / City Night Line ist ein Aufpreis erforderlich. Sie kostet für die zweite Klasse generell 3.650 Euro in einem Betrag oder 335 Euro monatlich im Abo (1. Klasse 6.150 €/565 €). Die Mobility BahnCard 100 im Abo hat eine Mindestlaufzeit von einem Jahr; danach kann man sie monatlich kündigen.

Die City-Ticket-Funktion wurde am 12. Dezember 2004 auch für die Mobility BahnCard 100 eingeführt. Diese berechtigt jetzt in allen Tarifzonen, in denen die City-Ticket-Funktion angeboten wird, zur Fahrt mit den dort verkehrenden Verbund-Verkehrsmitteln. Im Gegensatz zur City-Ticket-Funktion für Einzelfahrscheine berechtigt die BahnCard 100 jedoch zu beliebigen Fahrten innerhalb der jeweiligen Tarifzonen. (Preisstand: 15. Dezember 2008)

Aktions- und Sonderangebote

  • Seit 10. Juni 2007 (zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2009) gilt das Dauer-Spezial für die zweite Klasse für eine Person und eine einfache Fahrt in fünf Preisstufen von 29 bis 69 Euro, am Fahrkartenschalter jeweils 5 Euro teurer. Die Fahrkarten können frühestens drei Monate, spätestens drei Tage vor Reiseantritt gekauft werden und haben Zugbindung und können weder umgetauscht noch erstattet werden. Zumindest die günstigeren Preisstufen sind oft nur schwer erhältlich; die Verbindungsauskunft sucht nicht gezielt nach verfügbaren Kontingenten. Manchmal sinkt der Preis, wenn man der gewünschten Reisestrecke noch einen Vor- und/oder Nachlauf hinzufügt. Die kostenlose Mitnahme eigener Kinder oder Enkel wie bei den Sparpreisangeboten ist nicht möglich. Es gibt weder Kinder- noch BahnCard-Rabatt. Das Dauer-Spezial hat folgende Angebote abgelöst:
  • Seit dem Sommer 2004 bot die Deutsche Bahn in unregelmäßigen Abständen Sonderpreise an, die ohne BahnCard, aber mit Vorausbuchungsfrist erhältlich waren. Dabei kostete die einfache Fahrt auf einer beliebigen Strecke in einem beliebigen Fernzug beispielsweise 29 Euro (Automat und Internet; am Fahrkartenschalter 34 Euro).
  • Unter dem Begriff Surf&Rail waren ausschließlich übers Internet auf ausgewählten, wöchentlich wechselnden Strecken Fahrkarten zu einem Preis erhältlich, der unter dem BahnCard- oder Sparpreis liegt. Ab Februar 2005 wurden jeweils 30 Verbindungen angeboten, bei denen Hin- und Rückfahrt 39 oder 59 Euro kosteten.
  • Im Nahverkehr gibt es das Schönes-Wochenende-Ticket (ausschließlich für Nahverkehrszüge) (37 Euro (Preisstand: 14. Dezember 2008)) und die Ländertickets, welche ebenfalls ausschließlich in Nahverkehrszügen und beschränkt auf das jeweilige Bundesland gelten (25 - 33 € je nach Land, teilweise auch Gültigkeit in mehreren Ländern und/oder in weiteren öffentlichen Verkehrsmitteln). Die Fahrkarten kosten in der Regel in DB-Reisezentren und bei DB-Agenturen zwei Euro mehr, bei Kauf im DB-Zug gilt der Bordpreis, allerdings werden einige Ländertickets nur im Vorverkauf vertrieben.
  • Vom 19. bis 28. Mai 2005 bot die Bahn zum ersten Mal Fahrkarten beim Discounter Lidl an. Ein Lidl-Ticket kostete für zwei Personen für eine einfache Fahrt (oder zwei einfache Fahrten für eine Person) in ganz Deutschland 49,90 Euro. Die Fahrt mit den Fahrscheinen musste bis zum 3. Oktober 2005 erfolgen. Mit dieser Aktion wollte die Bahn neue Kunden gewinnen und den Billigfliegern Konkurrenz machen.
  • Für alle CNL-Nachtzugverbindungen der DB in Deutschland und ins Ausland, sowie vereinzelt auch für EN-Züge ins Ausland (Linien Hamburg–Wien–Hamburg, Berlin–Wien–Berlin, Düsseldorf–Wien–Düsseldorf und Brüssel–Warschau–Brüssel) gibt es das Angebot SparNight, das es für eine einfache Fahrt ab 29 Euro im Sitzwagen, ab 49 Euro im Liegewagen und ab 69 Euro im Schlafwagen gibt.
  • Vom 1. April 2006 bis 9. Juni 2006 bot die DB die Weltmeister-BahnCard an (gleiche Ermäßigung wie BahnCard 25). Ihre Gültigkeitsdauer war an das Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gekoppelt. Für jede Runde, die das deutsche Team bei der Fußball-WM weiterkam, verlängerte sich die Gültigkeit der Karte um einen weiteren Monat. Wäre Deutschland Weltmeister geworden, hätte sie bis Jahresende gegolten. Letztlich galt sie bis Ende Oktober 2006. Sie war nur für die zweite Klasse erhältlich, ohne Abo-Vertrag und ohne Foto. Sie wurde vom 1. April bis 9. Juni sowie vom 10. bis 12. Juli 2006 verkauft.
  • Seit dem Fahrplanwechsel 2005/2006 wird das ehemalige Aktionsangebot Europa Spezial unter dem neuen Namen Surf&Rail International als dauerhaftes Angebot fortgeführt und ermöglicht Reisen in Direktzügen zu vielen Europäischen Zielen ab 19 Euro. Es ist wie das ehemalige deutsche Surf&Rail nur im Internet buchbar.
  • Vom 27. April 2007 bis zum 14. Oktober galt das BUGA-Kombi-Ticket-Angebot. Es umfasste den Eintritt zum Ausstellungsgelände der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg sowie Hin- und Rückfahrt in der zweiten Klasse von jedem Bahnhof in Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt und kostete 22 Euro.
  • Vom 1. August bis 15. September 2007 bot die DB eine Hertha BSC-BahnCard an (gleiche Ermäßigung wie BahnCard 25). Ihre Gültigkeitsdauer war an die gewonnenen Auswärtsspiele in der Hinrunde von Hertha BSC in der 1. Bundesliga gekoppelt. Für jedes gewonnene Auswärtsspiel von Hertha BSC verlängerte sich die Gültigkeit der Karte um einen weiteren Monat. Sie galt nur für die zweite Klasse, ohne Abo-Vertrag und ohne Foto.
  • Bis zum 8. Dezember 2007 war die Umwelt BahnCard 25 sowohl für die zweite (25 Euro) als auch für die erste Klasse (50 Euro) erhältlich. Sie gilt ohne Foto bis zum 31. März 2008, allerdings wird mit dem Abschicken des Anmeldeformulars automatisch ein Abo für eine folgende (normale) BahnCard 25 abgeschlossen. Die Kündigungsfrist für die automatische Verlängerung war der 1. März 2008.
  • Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 bot die Bahn erneut eine Fan-BahnCard an (gleiche Ermäßigung wie BahnCard 25), deren feste Gültigkeit bis zum 30. Juni 2008 vorgegeben war, sich jedoch mit jedem Sieg der deutschen Nationalmannschaft um einen Monat verlängerte. Entsprechend der Spielergebnisse ergab sich der 30. November 2008 als letzter Geltungstag.
  • Im August 2008 versteigerte die Bahn Fahrkarten auf der Internet-Auktionsplattform eBay. In einer ersten Tranche wurden die Fahrscheine zum Startpreis von 1 Euro angeboten, während eine zweite Tranche zum Festpreis von 66 Euro angeboten wurde. Obwohl die Vorgehensweise (allerdings ohne Nennung des Festpreises) vorher angekündigt worden war, erntete die Bahn für diese Aktion viel Kritik, da viele Ersteigerer der Fahrkarten der ersten Tranche weit mehr als 66 Euro gezahlt hatten.

Grundwehr- und Zivildienstleistende

Grundwehr- und Zivildienstleistende erhalten bei Vorlage ihres Truppen- bzw. Dienstausweises 25 % Rabatt auf Fahrkarten für Dienst- und Privatreisen. Eine Kombination mit anderen Rabatten, z. B. Sparpreis 25, oder das Buchen über das Internet ist nicht möglich.

Fernverkehr

Die Tarife des Fernverkehrs gelten, wenn mindestens auf einer Teilstrecke ein Fernzug (Intercity-Express (ICE), InterCity (IC), EuroCity (EC), Cisalpino, EuroNight u. a.) benutzt wird. Die Fahrscheine gelten in allen Zügen – in Regionalzügen (Regionalexpress, Regionalbahn, S-Bahn) gibt es keine Zugbindung.

Ab Dezember 2008 wollte die Bahn für alle Fahrscheine, die am Schalter oder per Telefon gekauft werden, zusätzlich zum Fahrpreis eine „Bediengebühr“ von 2,50 € erheben. Dieses Vorhaben scheiterte aber nachdem auch Spitzenpolitiker dieses Vorhaben kritisiert haben; die schon seit 1. April 2008 erhobene „Servicegebühr“ von 3,50 € für Fahrkarten im Postversand sollte davon unberührt bleiben.

Normalpreis

Der so genannte Normalpreis dient als Grundlage für die Preisberechnung. Fahrten mit dem Normalpreis können spontan gebucht werden – bis kurz vor Fahrtantritt. Auch die anderen Beschränkungen der Sparpreise (Wochenendbindung, Umtauschgebühr, Mindestpreis und Zugbindung) müssen nicht beachtet werden. In S-Bahnen und den meisten anderen Nahverkehrszügen gibt es statt Fahrkartenverkauf jedoch nur noch Fahrkartenkontrollen. Es gibt einen Maximalpreis von 127 Euro beziehungsweise 206 Euro (Einzelfahrt 2. Klasse/1. Klasse, angegebene Höchstgrenzen gültig seit 9. Dezember 2008), dieser ermäßigt sich um einen eventuellen BahnCard-Rabatt.

Sparpreise

Im August 2003 wurden die Sparpreise 25 und 50 eingeführt, welche wiederum die „Plan-und-Spar“-Tarife vom Dezember 2002 ablösten. Statt bisher drei Rabattstufen (Plan&Spar 40, 25 und 10) gab es fortan nur noch zwei Rabattstufen (Sparpreis 50 und 25). Das Kontingent der Sparpreise ist begrenzt und orientiert sich an der erwarteten Auslastung. Die Sparpreise können dabei zusätzlich noch mit der BahnCard 25 kombiniert werden. Diese Kombinationsmöglichkeit sollte ursprünglich nur für eine Übergangszeit (1. August 2003 bis 30. September 2004) bestehen, wurde aber mittlerweile zum dauerhaften Bestandteil des DB-Tarifsystems erklärt.

Sparpreis 25

  • 25 Prozent Rabatt auf den Normalpreis, Mitfahrer erhalten zusätzlich 50 Prozent Mitfahrerrabatt.
  • Eine Kombination mit der BahnCard 25 ist möglich.
  • Der Fahrschein gilt pro Fahrtrichtung an zwei aufeinanderfolgenden Kalendertagen, höchstens zwei Fahrtunterbrechungen sind zulässig.
  • Auf jeder Fahrtrichtung muss zumindest auf einer Teilstrecke ein Fernverkehrszug (Intercity-Express, InterCity oder EuroCity) benutzt werden.
  • Bei den Fernverkehrszügen ist eine Festlegung auf konkrete Züge notwendig (Zugbindung),
  • Buchung mindestens drei Tage vor Fahrtantritt,
  • nur Hin- und Rückfahrkarten innerhalb von einem Monat,
  • Mindestpreis: 38 Euro (2. Klasse); 57 Euro (1. Klasse),
  • Umtausch bis einen Tag vor dem 1. Geltungstag, nur gegen eine Gebühr von 15 Euro. (Preisstand: 7. Januar 2007) Danach ist ein Umtausch ausgeschlossen.
  • Ändern sich am Reisetag aus persönlichen Gründen die Reisewünsche so kann eine Sparpreis-Zusatzkarte gelöst werden. Diese kostet 15 Euro zuzüglich der Differenz zwischen Sparpreis und Normalpreis.

Sparpreis 50

wie Sparpreis 25, aber

  • 50 Prozent Rabatt auf den Normalpreis. Mitfahrer erhalten zusätzlich 50 Prozent Mitfahrerrabatt.
  • zusätzliche Wochenendbindung: Zwischen Hin- und Rückfahrt muss eine Nacht von Samstag auf Sonntag liegen, oder Hin- und Rückfahrt müssen jeweils an einem Wochenendtag erfolgen.

Beispiel

Eine mindestens drei Tage vor Fahrtantritt gebuchte Fahrt von Montag bis Freitag gibt nur 25 Prozent Rabatt. Eine mindestens drei Tage vor Fahrtantritt gebuchte Fahrt von Freitag bis Montag, also über das Wochenende, gibt 50 Prozent Rabatt. Eine mindestens drei Tage vor Fahrtantritt gebuchte Fahrt von Sonntag bis Samstag gibt 50 Prozent Rabatt; Verfügbarkeit des jeweiligen Sparpreis-Kontingents vorausgesetzt. Die Kontingentsuche ist oft mühsam, da die Fahrplanauskunft nach Fahrzeit, gegebenenfalls auch nach Umstiegen, Zugkategorien und Fahrtstrecke optimiert, jedoch kein Auswahlkriterium „Kontingentverfügbarkeit“ enthält. So hängt es oft von der Erfahrung des Bedieners ab, ob er Vias, Teilstreckengattungsausschlüsse, gewillkürte Aufenthalte etc. eingibt, um Züge oder Zuglaufabschnitte, die augenscheinlich nicht mehr mit der gewünschten Rabattstufe verkauft werden, auszuschließen. Zu bemerken ist jedoch, dass das Kontingent sehr schnell erschöpft sein kann. So kann es zum Beispiel sein, das es den Sparpreis 50 für die 2. Klasse nicht mehr gibt, dieser für die 1. Klasse jedoch noch verfügbar ist. Grundsätzlich gilt, wer früher bucht, hat bessere Chancen einen Sparpreis zu bekommen.

City-Ticket

Seit dem 14. Dezember 2003 haben Fernverkehrsfahrkarten unter bestimmten Voraussetzungen die „City-Ticket“-Funktion. Diese gestattet es in mittlerweile mehr als 100 Städten, am Tag der Ankunft am Zielbahnhof das eigentliche Ziel innerhalb des Stadtgebiets mit allen dort verkehrenden Verbund-Verkehrsmitteln zu erreichen. Bei einer Rückfahrkarte gilt das auch am Tag der Rückfahrt für die Fahrt zum Bahnhof, wenn auf der Fahrkarte das Datum der Rückfahrt aufgedruckt ist. Man darf aber nur einmal direkt zum Ziel oder vom Startpunkt zum Bahnhof fahren. „Stadtgebiet“ schließt im Normalfall die Tarifzone(n) des jeweiligen Verkehrsverbundes ein, die die entsprechende Stadt abdecken.

Die Voraussetzungen sind folgende:

  • (Einfache) Entfernung ist größer 100 Kilometer
  • Die Fahrkarte wurde mit BahnCard-Rabatt (BahnCard 25 oder 50) erworben
  • Mindestens eine Teilstrecke wurde mit ICE, IC oder EC zurückgelegt

Die City-Funktion wird durch den Zusatz „+City“ hinter dem Namen des Zielbahnhofes kenntlich gemacht. Also zum Beispiel „Köln+City“.

Nahverkehr

Diese Tarife gelten in Nahverkehrszügen (RegionalBahn (RB), RegionalExpress (RE), InterRegioExpress (IRE), S-Bahn) der Deutschen Bahn und normalerweise auch bei den nicht zur DB AG gehörenden Privatbahnen.

Ländertickets und Wochenendtickets gelten auch in Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen innerhalb von Verkehrsverbünden – das ist aber von Land zu Land und Verbund zu Verbund unterschiedlich. Außerdem sind sie über die Landesgrenze hinaus nach Stettin, Küstrin (PL), Salzburg, Kufstein (A), Schaffhausen, Basel (CH), Wissembourg (F), Enschede (NL) gültig.

In Nordrhein-Westfalen gibt es keinen Nahverkehrstarif der Deutschen Bahn AG, hier gilt der NRW-Tarif für Fahrten über Verkehrsverbund-Grenzen hinweg (wenn es keine Sonderregelungen bestimmter Verkehrsverbünde gibt, z. B. Köln–Düsseldorf) – innerhalb von Verkehrsverbünden gilt der jeweilige Verbundtarif (VRS, VRR, AVV, VRL, …). Ähnlich ist es in Schleswig-Holstein: hier gibt es den Schleswig-Holstein-Tarif.

Schönes-Wochenende-Ticket

Mit dem Wochenend-Ticket können fünf Personen an einem Samstag oder Sonntag (jeweils von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages) für 37 Euro (am Automat oder im Internet) oder 39 Euro (am Fahrkartenschalter der DB oder im Reisebüro, Preisstand: je 18. Februar 2009) beliebig viele Fahrten mit den Nahverkehrszügen (RB, RE, IRE, S-Bahn) der DB und anderer Bahngesellschaften unternehmen.

Ländertickets

Mit den regional flächendeckend verfügbaren Ländertickets können bis zu fünf Personen in einem bestimmten Gebiet (meist ein oder mehrere Bundesländer) beliebig viele Fahrten mit den Regionalzügen der DB und anderer Bahngesellschaften unternehmen. Die Fahrscheine gelten an allen Tagen (Wochentags aber erst ab 9 Uhr, ganztägig an Wochenenden und Feiertagen – jeweils bis 3 Uhr des Folgetages).

Europareisen

  • Europa-Spezial. Angebot für einfache Fahren nach Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich (nur auf der LGV Est européenne), Schweiz, Österreich, Italien (nur durchgehende Züge von Deutschland, bei Fahrten über Schweizer Gebiet nur ab/bis Mailand). Der Grenzübertritt muss in einem Fernverkehrszug erfolgen. Für die BahnCard 25 gibt es einen pauschalen Rabatt von fünf Euro.
  • Sparpreis 25: Hin- und Rückfahrangebot für Länder ohne EuropaSpezial (vorwiegend Osteuropa), Wochenendbindung (entfällt bei Ländern mit Sparpreis-50-Angebot). Die Zugbindung gilt nicht für die ausländische Strecke.
  • Sparpreis 50: für einige Länder ohne EuropaSpezial-Angebot erhältlich. Wochenendbindung.
  • Rail Plus die Zusatzleistung zur BahnCard (bei Erwerb seit 9. Dezember 2007 inklusive). Eine Ermäßigung von 25% auf den Streckenanteil der ausländischen Bahnen für grenzüberschreitende Reisen gemäß TCV-Tarif.
  • Anerkennung der BahnCard bei grenzüberschreitenden Reisen nach Österreich und in die Schweiz, weitere Informationen unter TEE Rail Alliance.
  • Pauschalpreisangebote für Thalys, Eurostar, Berlin-Warszawa-Express.
  • EUREGIO-Tickets (Maas-Rhein, Bodensee u. a.)
  • Interrail und Netzangebote ausländischer Bahngesellschaften (ScanRail, BritRail, Swiss Pass).

Fahrkarten der DB in Zügen privater Anbieter

Nahverkehr

Die meisten privaten Züge fahren nach Ausschreibung durch die Bundesländer oder Verkehrsverbünde als Nahverkehrszüge. In ihnen gilt der gleiche Tarif wie in Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn.

Fernverkehr

Theoretisch kann seit einigen Jahren jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen Personenfernverkehr anbieten. Bisher gibt es allerdings noch wenige Angebote. Zur Zeit sind dies:

Die Preise für diese Fernverkehrszüge können die Eisenbahnunternehmen selbst festlegen. Sie liegen i.d.R. unter dem Fahrpreis für die Fahrt mit einem vergleichbaren Zug der Deutschen Bahn mit BahnCard 50.

Fahrscheine der Deutschen Bahn sind, abgesehen von einigen Teilstrecken, in diesen Zügen nicht gültig.

In allen privaten Fernverkehrszügen werden Fahrscheine direkt im Zug verkauft. Für den Interconnex und den Mitfahrzug ist auch ein Vorverkauf im Internet möglich.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b Neue Preise, großes Chaos? In Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 27. Oktober 2002
  2. Hartmut Mehdorn: Diplomat wollte ich nie werden. Hoffmann und Campe, Berlin 2007, ISBN 978-3-455-50047-9, S. 132–134.
  3. Deutsche Bahn gibt gestiegene Kosten weiter. In: DB Welt, Ausgabe November 2006, S. 5

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