7Q5
Das Papyrusfragment 7Q5

7Q5 ist die Bezeichnung eines Papyrusfragmentes, das in der Höhle Nr. 7 von Qumran am Toten Meer gefunden wurde. Bedeutsamkeit erhielt das Fragment durch die These, in ihm sei ein Textabschnitt des Markusevangeliums (Markus 6,52-53) enthalten. Diese These wurde zuerst 1972 von José O’Callaghan in seinem Aufsatz ¿Papiros neotestamentarios en la cueva 7 de Qumrân? aufgestellt, später wurde sie von Carsten Peter Thiede in seinem Aufsatz 7Q - Eine Rückkehr zu den neutestamentlichen Papyrusfragmenten in der siebten Höhle von Qumran (1984) wiederaufgegriffen, der sie bis zu seinem Tod 2004 vertreten hat. Die These wird aber von den meisten Forschern abgelehnt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Auf dem einseitig beschriebenen Papyrusfragment sind Reste von 5 Zeilen mit griechischen Buchstaben im so genannten Zierstil erhalten. Davon sind höchstens 10 Buchstaben sicher zu lesen. Die Lesung der Buchstaben gemäß der Erstedition 1962 (editio princeps; nach R.P. Boismard):

       ].[

    ].  τωι α.[

]η     και τω[

          ]ννησ[

          ]θηεσ[

Anmerkung: Als sichere Lesung eingestufte (vollständig erhaltene) Buchstaben sind fett gedruckt, alle anderen sind mehr oder weniger unsicher; ein Punkt markiert einen nicht zu identifizierenden Buchstaben.

Bedeutung

Die Bedeutung einer Identifizierung des Fragments 7Q5 mit Markus 6,52-53 wäre beträchtlich. Dies erklärt die engagierte Debatte, die darüber geführt wurde und z.T. noch wird. Dabei werden zwei verschiedene Bereiche berührt: zum einen die Frage nach der Beziehung der frühen Christen zur Gemeinschaft von Qumran und zum anderen die Frage der Datierung des Markusevangeliums.

Erstens müsste man nämlich annehmen, die Gemeinschaft von Qumran habe sowohl Zugang zu einer frühen Abschrift des Markusevangeliums als auch archivarisches Interesse an diesem Text gehabt.

Diese Annahme wird jedoch von ihren Gegnern bestritten mit der Begründung, die Essener, mit denen die Gemeinschaft von Qumran oft gleichgesetzt wird, seien eine ausgesprochen gesetzestreue Gruppierung gewesen, die sich auch von anderen jüdischen Sekten abgesondert habe. Da die Schriften der frühen Kirche demgegenüber deutlich gesetzeskritischer waren und insbesondere auch der auf Markus 6,52-53 folgende Abschnitt Markus 7 eine scharfe Absage Jesu an die legalistische Praxis der Pharisäer und Schriftgelehrten darstellt, sei es unwahrscheinlich, dass die Gemeinschaft von Qumran derartige Literatur bei sich archiviert haben könne.

Zweitens: Die Gemeinschaft von Qumran löste sich spätestens 68 n. Chr. auf, was eine Datierung der dortigen Schriften auf ein früheres Datum notwendig macht. Im Falle einer Markus-Identifizierung von 7Q5 hätten wir hier das älteste Fragment eines neutestamentlichen Textes vor uns, einige Jahrzehnte älter als das Johannes-Fragment P52[1]. Überdies müsste man die Abfassung des Markusevangeliums um einiges früher als üblich ansetzen, in die 50er oder sogar 40er Jahre des 1. Jahrhunderts. Dies wiederum hätte deutliche Auswirkungen auf die Bewertung der Historizität des Textes. Von konservativen Theologen wird ohnehin vielfach eine Frühdatierung vertreten, die der Authentizität des Evangeliums größeres Gewicht verleihen würde.

Daniel P. Wallace weist in seiner Beurteilung von Thiedes These darauf hin, dass die These a priori von vielen konservativen Theologen unkritisch begeistert aufgegriffen und von vielen liberalen Theologen ebenso unkritisch vehement abgelehnt wird - wobei in beiden Fällen die "Parteilinie" bedauerlicherweise oft mehr Gewicht hat als etwaige Fakten.[2]

Argumentation

Die Argumentation beruht auf zwei Aspekten. Erstens signalisiert der deutliche Abstand vor dem Wort και <kai> („und“) einen Textabsatz, was zu dem üblichen Bild in frühen Markushandschriften passt. (Bei Markus fangen sehr viele Sätze und auch Abschnitte mit diesem Wort an.) Zweitens ist die Buchstabenkombination ννησ <nnes> in Zeile 4 auffällig und könnte auf das Wort Γεννησαρετ <Gennesaret> hindeuten, das im Neuen Testament nur dreimal vorkommt. Alle Versuche, das Fragment einem anderen bekannten griechischen Text zuzuordnen, sind bisher fehlgeschlagen.

Um eine Identifizierung mit Markus 6,52-53 zu ermöglichen, müsste der Text etwa folgendermaßen rekonstruiert werden:

ου γαρ συνηκαν ]ε[πι τοις αρ

 τοις αλλ ην α]υ  των η[ καρδια

πεπωρωμεν]η     και τι[απερασ

αντες ηλθον εις γε]ννησ[αρετ

     και προσωρμισ]θησα[ν

Dagegen sprechen eine Reihe von Argumenten:

  • Der Abstand vor und nach dem και <kai> („und“) wird zu Unrecht als Argument für die Identifikation mit einem Text des Markusevangeliums benutzt. C. P. Thiede bezeichnete diesen Abstand anfangs sogar als „Paragraphos“, was eine Kapitel-Gliederung des Textes an dieser Stelle bedeutet hätte (die gut zum Markus-Text passen würde). Als Paragraphos wird in der Papyrologie aber nicht ein Freiraum zwischen zwei Wörtern bezeichnet (das wäre nach üblicher Benennung stattdessen ein „Spatium“) sondern ein waagerechter Strich zwischen den Zeilen am linken Rand des Textes. Ein Freiraum kann dazu kommen, muss aber nicht. Vergleichbar breite Freiräume zwischen Buchstaben kommen in Papyri teilweise sogar innerhalb einzelner Wörter vor (Papyrus Bodmer XXIV, Tafel 26), in Qumran beim 4Q122/4QLXXDtn. Auch andere griechische Qumran-Schriften zeigen einen Abstand vor und nach dem και - und das hat in den allermeisten Fällen keinerlei gliedernde Bedeutung.
  • Das Fragment ist klein und so schlecht erhalten, dass eine zuverlässige Identifizierung der Buchstaben schwierig oder unmöglich ist. Bis heute ist das Fragment nicht restauriert, im rechten Bereich ist es verschoben, wahrscheinlich sogar gefaltet. Eine Restaurierung könnte möglicherweise weitere Buchstaben sichtbar machen. Dieser Zustand wird bereits in der Erstedition des Fragmentes beschrieben: „disloqué à droite“ (DJD III. S. 144).
  • Es gibt keine Übereinstimmung darüber, ob ννησ die korrekte Lesart der 4. Zeile ist. Diese vier Buchstaben können außer in Gennesaret auch in dem Wort εγεννησεν <egennesen> („gebar, zeugte“) vorkommen. In der Tat wurde bereits in der Erstedition diese Lesart konjiziert und vorgeschlagen, es handle sich bei dem Fragment um einen Ausschnitt aus einer Genealogie. Diese Möglichkeit wurde bisher nicht falsifiziert.
  • Um das Fragment mit Markus 6,52-53 zu identifizieren, muss man in Zeile 3 eine Ersetzung von ursprünglichem δ <d> durch τ <t> annehmen. Gegner der Identifizierung 7Q5 = Mk 6,52-53 bestreiten, dass dies im palästinischen Umfeld denkbar sei (siehe Exkurs). Außerdem ist die Lesung des auf τ folgenden Buchstaben als ι nicht unumstritten. Schon die Erstedition hielt mit guten Gründen ein ω für wahrscheinlicher. Das unumstrittene ι in Zeile 3 (aber auch das wahrscheinliche ι in Zeile 2) zeigen einen Abstrich (den senkrechten Strich) der nicht ganz bis zur gedachten „Grundlinie“ gezogen ist. Stattdessen wird am Fuß des ι ein kleiner diagonaler Strich gesetzt (von links unten zum Abstrich nach rechts oben). Diese ganz typische Ausprägung des ι ist in Zeile 4 auf das τ folgend eindeutig nicht zu beobachten. Stattdessen weisen die erhaltenen Tintenspuren in Zeile 4 eine sehr große Übereinstimmung mit dem τω in Zeile 2 auf.
  • Da die Zeilen einer Kolumne stets in etwa gleich lang sind (Stichometrie), müsste man davon ausgehen, dass nach τιαπερασαντες <tiaperasantes> (eigentlich διαπερασαντες <diaperasantes> „hinübergefahren“, Zeilen 3 und 4) die Worte επι την γην <epi ten gen> („an Land“) ausgelassen wurden. Diese Textvariante ist jedoch nirgends sonst belegt. Sollte ein späterer Textzuwachs an dieser Stelle erfolgt sein, so wäre eine Anpassung an den parallelen Matthäus-Text zu erwarten. Das ist aber nicht der Fall, stattdessen ist die Textform des Markusevangeliums an dieser Stelle deutlich schwieriger („lectio difficilior“).
  • Schließlich ist die Identifizierung des auf Omega folgenden Buchstabens in Zeile 2 mit einem Ny stark angefochten worden, da es (unter Ergänzung des fehlenden Schrägstriches, für den allerdings Restspuren geltend gemacht werden) deutliche Abweichungen von dem Schreibmuster aufweist, wie es etwa in Zeile 4 deutlich zu erkennen ist. Die Behauptung, hier läge ein sogenanntes „rising type“ Ny vor, wie man es aus anderen Handschriften kenne, scheitert daran, dass das unstrittige Ny in Zeile 4 ohne Zweifel ein „falling type“ Ny ist. Die Befürworter der mk. Identifizierung konnten keinen Text anführen, in dem die beiden verschiedenen Ny-Typen nebeneinander benutzt worden sind. Andere Forscher verfechten die Lesart als Iota + Alpha (so schon in der Erstedition). Die angeblichen Restspuren des diagonalen Ny-Striches lassen sich problemlos als Schattenwurf der unebenen Papyrus-Oberfläche erklären. Rechts vom senkrechten Strich in Zeile 2 (dem angeblichen linken senkrechten Strich des Ny) ist ein eindeutiger Neueinsatz des Schreibers zu erkennen. Nichts spricht dagegen, hier den Anfang eines Alpha zu rekonstruieren.

Exkurs zur angeblichen Vertauschung von δ <d> und τ <t>

In Zeile 3 des Fragmentes ist unbestritten ein Tau zu erkennen. Die Rekonstruktion des Markustextes setzt an dieser Stelle eigentlich ein Delta voraus, da im Text das Wort διαπερασαντες <diaperasantes> folgen müsste. Die Vertreter der neutestamentlichen Identifizierung behaupten an dieser Stelle, man könne stattdessen τιαπερασαντες <tiaperasantes> rekonstruieren und behaupten hier eine für Palästina übliche Verwechslung der Laute Delta und Tau (gern wird hier auch von „Lautverschiebung“ – so bei C. P. Thiede und F. Rohrhirsch – gesprochen; eine Bezeichnung, die eindeutig nicht zutreffend ist, aber den Anschein von Wissenschaftlichkeit erzeugen soll).

(1) Schon J. O’Callaghan führte einige Belege aus ägyptischen Papyri an, in denen in verschiedenen Wörtern tatsächlich die Laute Delta und Tau verwechselt worden sind. C. P. Thiede hat dieser Liste einige weitere ägyptische Belege hinzugefügt.

Der argumentative Wert der ägyptischen Belege für den Fall des Papyrus 7Q5 wird bestritten, weil sie aus einem anderen Sprachraum stammen als dem, der für die Entstehung von 7Q5 angenommen werden muss.
Die Lautvertauschungen in griechischen Papyri aus Ägypten hängen mit der koptischen Muttersprache der Schreiber zusammen. Die verschiedenen Dialekte des Koptischen kennen keine Unterscheidung von harten und weichen Dentalen (vergleichbar mit einigen deutschen Dialekten, die ebenfalls keinen hörbaren Unterschied zwischen „Dusche“ und „Tusche“ kennen – z. B. das Sächsische). Diese muttersprachliche Eigenheit überträgt sich auch in die Schreibung des Griechischen. Dabei fällt auf, dass einer der angeführten Belege von einem Schreiber sehr niedrigen Bildungsstandes kommt (der Name ist im Papyrus Amh. 111 aus dem Jahr 132 n. Chr. überliefert: Pakusis). Dieser Pakusis schreibt in einem kurzen Text von 15 Wörtern 10 Fehler. Für den Berufsschreiber, der im gleichen Papyrus den zu beurkundenden Vorgang bestätigt, notiert der Herausgeber des Papyrus nur 2 Abweichungen auf ca. 200 Wörter.
Der Koptologe F. T. Gignac führt daher solche Lautvertauschungen in ägyptischen Papyri auf „bilingual interferences“ zwischen der koptischen Muttersprache und der griechischen Schriftsprache zurück.
Anders als in Ägypten lässt sich diesen Phänomen jedoch in sämtlichen bisher veröffentlichten Papyri aus dem Raum Israel/Palästina nicht ein einziges Mal belegen. Dazu ist noch zu beachten, dass im Wort „diaperasantes“ das Wort „dia“ anklingt, eines der häufigsten Wörter der griechischen Sprache. Eine Verschreibung bei diesem besonders häufigen und geläufigen Wort ist in besonderem Maße unwahrscheinlich.

(2) Weiterhin wird ein epigraphischer Beleg behauptet, eine Inschrift aus dem Jerusalemer Tempelbezirk, in der das Wort „Dryphakton“ (Schranke) „Tryphakton“ geschrieben wurde.

Dieser Beleg für eine angeblich lokalspezifische Aussprache trägt nicht. Auf griechischen Inschriften aus dem gesamten Mittelmeerraum ist sowohl die Schreibung dryphakton als auch die Schreibung tryphakton belegt (tryphakton neben Jerusalem auch aus Delos, Oropos, Mylasa, Kyrene). Eine derart verbreitete Schreibung kann aber unmöglich als lokalspezifisch bezeichnet werden. Stattdessen ist es in der Altphilologie unumstritten, dass es im gesamten griechischen Sprachraum zwei mögliche und auch richtige Schreibungen des Wortes für „Schranke“ gab, sowohl dryphakton als auch tryphakton. Eine allgemein akzeptierte Erklärung für dieses Phänomen ist bisher noch nicht gefunden worden, das Phänomen selbst ist aber unbestritten.

Fazit: Es gibt keinen papyrologischen und erst recht keinen epigraphischen Hinweis auf eine sprachliche Besonderheit im Raum Jerusalem, die die Verwechslung der Laute Delta und Tau erklären könnte.

Literatur

  • O’Callaghan, José: ¿Papiros neotestamentarios en la cueva 7 de Qumran? In: Biblica 53 (1972) 91-100.
  • Thiede, Carsten Peter: 7Q - Eine Rückkehr zu den neutestamentlichen Papyrusfragmenten in der siebten Höhle von Qumran. In: Biblica 65 (1984), S. 538-559. (Wegen zahlreicher Fehler vgl. unbedingt das Erratum in der folgenden Ausgabe Biblica 66 (1985), S. 261!)
  • Thiede, Carsten Peter: The Earliest Gospel Manuscript? The Qumran Fragment 7Q5 and its Significance for New Testament Studies, Exeter 1992.
  • Thiede, Carsten Peter: Bericht über die kriminaltechnische Untersuchung des Fragments 7Q5 in Jerusalem. In: Christen und Christliches in Qumran?, hg. v. Bernhard Mayer, Regensburg 1992.
  • Enste, Stefan: Kein Markustext in Qumran. Eine Untersuchung der These: Qumran-Fragment 7Q5 = Mk 6,52-53, Freiburg/Göttingen 2000 (NTOA 45).

Weblinks

Belege


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