Bahnstrecke Braşov–Sfântu Gheorghe–Târgu Secuiesc
Braşov–Sfântu Gheorghe–Târgu Secuiesc
Bahnhof in Braşov
Bahnhof in Braşov
Strecke der Bahnstrecke Braşov–Sfântu Gheorghe–Târgu Secuiesc
Kursbuchstrecke: 400/404
Streckenlänge: 32,22 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Legende
Strecke – geradeaus
von Făgăraş und von Zărneşti
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Teiuş
Bahnhof, Station
0,00 Braşov
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Ploieşti
Haltepunkt, Haltestelle
3,14 Braşov Triaj
Bahnhof, Station
7 Hărman
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Intorsura Buzăului
Haltepunkt, Haltestelle
14,18 Ilieni
Haltepunkt, Haltestelle
16,02 Prejmer
Brücke über Wasserlauf (groß)
Râul Negru
Haltepunkt, Haltestelle
20,31 Chichiş
Haltepunkt, Haltestelle
24,58 Ozun
Bahnhof, Station
32,22
0,00
Sfântu Gheorghe
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Miercurea Ciuc/Adjud
Haltepunkt, Haltestelle
6,53 Angheluş
Haltepunkt, Haltestelle
10,63 Moacşa
Haltepunkt, Haltestelle
13,81 Bita
Brücke über Wasserlauf (groß)
Râul Negru
Haltepunkt, Haltestelle
17,37 Boroşneu Mare
Haltepunkt, Haltestelle
22,62 Brateş
Bahnhof, Station
28,69 Covasna
32,90 Pava
Haltepunkt, Haltestelle
35,42 Zăbala
Haltepunkt, Haltestelle
38,33 Imeci
Brücke über Wasserlauf (groß)
Râul Negru
Haltepunkt, Haltestelle
40 Cătălina
Bahnhof, Station
44,47 Târgu Secuiesc
Strecke – geradeaus
nach Breţcu

Die Bahnstrecke Braşov–Sfântu Gheorghe–Târgu Secuiesc ist eine Eisenbahnverbindung in Rumänien. Sie verläuft in den Kreisen Braşov und Covasna im Südosten Siebenbürgens durch das Burzenland und durch die Talaue der Flüsse Olt und Râul Negru.

Geschichte

Die Bahnstrecke entstand am Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Territorium Ungarns innerhalb der habsburgischen Doppelmonarchie. Sie wurde von einer privat finanzierten Gesellschaft errichtet und von der ungarischen Staatseisenbahn MÁV übernommen. Die Eröffnung des Abschnittes von Braşov nach Sfântu Gheorghe erfolgte am 11. Oktober 1891. Wenige Wochen später, am 30. November 1891, ging auch das Teilstück von Sfântu Gheorghe nach Târgu Secuiesc in Betrieb.[1]

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam Siebenbürgen und damit auch die Bahnstrecke an Rumänien. Diese wurde von der rumänischen Eisenbahn (CFR) übernommen. Von 1940 bis 1944 gelangte die Stadt Sfântu Gheorghe (ungarisch Sepsiszentgyörgy) infolge des Zweiten Wiener Schiedsspruches vorübergehend nochmals an Ungarn; die Bahnstrecke verlief somit zwischen den Bahnhöfen Prejmer und Chichiş (ung. Kökös) über die rumänisch-ungarische Grenze.

Heutige Situation

Die Strecke ist von Braşov bis Hărman doppel-, sonst eingleisig und von Braşov bis Sfântu Gheorghe elektrifiziert. Sie ist Teil der Kursbuchstrecke 400 von Braşov nach Satu Mare. In beide Richtungen verkehren täglich ca. 20 Personenzüge. Der Abschnitt von Sfântu Gheorghe nach Târgu Secuiesc ist eine Nebenbahn, die derzeit (2009) vom privaten Anbieter Regiotrans bedient wird. Hier fahren in beide Richtungen etwa sechs Nahverkehrszüge täglich.

Einzelnachweise

  1. Website der CFR, abgerufen am 18. März 2009

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