Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer
Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer
Kursbuchstrecke (DB): 450.3 (Essen-Steele–Bochum-Dahlhausen)
Streckennummer (DB): 2165
Streckenlänge: 21 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Legende
Strecke – geradeaus
von Dortmund / von Dortmund Süd
Bahnhof ohne Personenverkehr
21,4 Bochum-Langendreer
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Abzw Prinz von Preußen
Planfreie Kreuzung – unten
Bochum Hbf–Dortmund Dorstfeld (tief) S 1
Bahnübergang
19,2 Vollmondstraße
   
19,0 Vollmond
Brücke (groß)
A 43
Bahnübergang
18,0 BÜ Ümminger See
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
18,0 Anst Bochum VEW
Bahnübergang
17,5 BÜ Alte Wittener Straße
   
17,1 Bochum-Laer
   
15,0 Dannenbaum
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von Bochum Präsident
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(0,0) Bochum Nord
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nach Abzw Prinz von Preußen
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Bochum Hbf–Abzw Prinz von Preußen
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Bochum Hbf–Dortmund Dorstfeld (tief) S 1
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(1,3) Anst Keespe u Hellbrügge
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(2,0) Anst Gockel u Niebur
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(2,1) Anst Bochum Stadt
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(2,6) Anst Bundeswehr Bochum
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(3,6) Bochum Wasserstraße
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(3,7) Anst Mönnighoff
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(3,8) Anst Eickhoff
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(3,9) Wiemelhausen
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(4,2) Anst Bochum Häusser AG
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(5,5)
12,3
Bochum-Weitmar
   
8,2 Anst Wolff
BSicon exBS2+l.svgBSicon exBS2c4.svg
(zuletzt Bahnhofsgleis)
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von Hattingen (Ruhr) S 3
BSicon BHF.svgBSicon SBHF.svg
7,0 Bochum-Dahlhausen
BSicon DST.svgBSicon STR.svg
5,9 Bochum-Dahlhausen Eisenbahnmuseum
BSicon eABZlf.svgBSicon eKRZo.svg
nach Altendorf (Ruhr)
BSicon STRlf.svgBSicon ABZlg.svg
5,0 Abzw Bochum-Dahlhausen Bez West
BSicon .svgBSicon eABZlf.svg
4,5 Anst Vogelsang
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4,1 Essen-Horst
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3,2 BÜ Dahlhauser Straße
BSicon STRlg.svgBSicon STR.svg
von Bochum S 1
BSicon ABZgxl+l.svgBSicon ABZrf.svg
3,2 Abzw Essen-Steele Ost W92 / Bez Ruhrau
BSicon SBHF.svgBSicon DST.svg
2,3 Essen-Steele Ost
BSicon ABZrg.svgBSicon ABZlg.svg
1,5 Abzw Essen-Steele Ost Bez Ruhrbrücke
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nach Essen-Steele S 1 S 3 S 9
   
Mülheim-Heißen–Altendorf (Ruhr)
Brücke über Wasserlauf (groß)
Ruhr / Ruhrbrücke Steele
   
von Altendorf (Ruhr)
S-Bahnhof
0,0 Essen-Überruhr
Strecke – geradeaus
nach Wuppertal-Vohwinkel S 9

Die Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer ist eine heute nur noch zum Teil genutzte Bahnstrecke im Ruhrgebiet.

Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen

Diese Strecke wird im Abschnitt Essen-Steele Ost bis Bochum-Dahlhausen von der S-Bahn-Linie 3 befahren. Der Abschnitt Essen-Überruhr bis Steele Ost wurde bis 1978 von Personenzügen befahren, bis eine neue Verbindungsbrücke in Steele die Einfädelung der Bahnstrecke Wuppertal-Vohwinkel–Essen-Überruhr in den Bahnhof Essen-Steele (West) ermöglichte. Seitdem wird die Kurve nach Steele-Ost nur noch von Bedarfsgüterzügen befahren.

Bochum-Dahlhausen – Bochum-Langendreer (Hasenwinkeler Kohlenweg)

Portal des einzigen Bochumer Eisenbahntunnels am Hasenwinkeler Kohlenweg.
Schlussstein des Tunnels.

Der Hasenwinkeler Kohlenweg war eine Kohlensammelbahn, also eine Eisenbahnlinie für den Güterverkehr in Bochum. Sie führte von Bochum-Laer am Gelände der Zeche Dannenbaum, später Opel-Werk I der Adam Opel AG vorbei, an der Zeche Prinz Regent und Haus Weitmar entlang bis zum Bahnhof Bochum-Dahlhausen in Dahlhausen, wo die Ruhrtalbahn entlang der Ruhr verläuft.

Die Bahn ging aus einer Pferdeschleppbahn der Zechen Sonnenschein und Hasenwinkel hervor. Im Jahre 1811 lieferte die Hütte Gute Hoffnung gusseiserne Schienen und Förderwagen für eine Schienenstrecke, die als die „englische Kohlenbahn“ bezeichnet wurde.

Mit der Ruhrtalbahn im Jahre 1863 war der Anlass gegeben, die Strecke bis 1865 zur Normalspurbahn umzubauen und 1868 um weitere 10,2 Kilometer bis Laer weiterzuführen (Übergabe am 10. Oktober 1870) und den Bahnhof von Bochum-Weitmar zu errichten. Sie wurde 1870 von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft übernommen.

1894 wurde mit dem Anschlussgleis zur Zeche Friedlicher Nachbar der einzige Bochumer Eisenbahntunnel mit 350 Meter Länge eröffnet. Das Bauwerk wurde erst vor einigen Jahren wegen akuter Einsturzgefahr verfüllt, der Schlussstein eines der beiden Tunnelportale befindet sich heute im Eisenbahnmuseum Dahlhausen.

Das Ende des Ruhrbergbaus führte zur Stilllegung des Abschnitts ab Bochum-Dahlhausen im Jahre 1969, aber noch bis 1979 wurde das Gleis als Anschluss für einen Industriebetrieb genutzt. Das Kraftwerk in Weitmar wurde noch 1984 von Langendreer aus beliefert. Teile der Trasse werden nun als Rad- und Wanderweg genutzt. Die weitere Umnutzung eines stillgelegten Streckenastes an den Rand der Bochumer Innenstadt ist genehmigt; mit dem Bau wird in den nächsten Monaten begonnen. Es wird dann mit Hilfe der Erzbahn und des Hasenwinkeler Kohlenweges möglich sein, die gesamte Stadt mit Ausnahme der Innenstadt in Nord-Süd-Richtung auf ehemaligen Bahntrassen zu durchqueren.

Weblinks

NRWbahnarchiv von André Joost:

Deutsche Bahn AG:

51.4341666666677.1797222222222

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