7x65 R
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Folgendes muss noch verbessert werden:  Und gleich die nächste. Die verlinkte Zeichnung ist zwar schön, aber insb. die Geschichte der Patrone müsste sich belegen lassen, oder? -- Grand-Duc 02:16, 4. Mai 2009 (CEST)
7 x 64 mm
Allgemeine Information
Kaliber: 7 x 64 mm
Hülsenform: Randlos mit Auszieherrille
Maße
Ø Hülsenschulter: 10,73 mm
Ø Hülsenhals: 7,87 mm
Ø Geschoss: 7,19 mm
Ø Patronenboden: 11,86 mm
Hülsenlänge: 63,8 mm
Patronenlänge: 84,63 mm
Gewichte
Technische Daten

Die 7 x 64 mm ist eine Patronenhülse für Gewehrmunition. Dabei steht die 7 für das Kaliber und die 64 für die Länge der Hülse (jeweils in mm).

Der Leipziger Wilhelm Brenneke entwickelte im Jahre 1917 die Patrone 7 x 64 und ihre Randversion 7 x 65 R. Diese Patronen waren Brennekes Antwort auf die damals in den höchsten Tönen gelobte .280 Ross und die im Jahre 1906 vorgestellte Militärpatrone .30-06 Springfield. Brenneke zog die damals mit mäßigem Erfolg von ihm entwickelte 8 x 64 Patrone auf 7 mm ein, stellte die neue Patrone dann als 7 x 64 mm vor. Die 7 x 64 mm hatte im Vergleich zur 7 x 57 mm um etwa zehn Prozent schnellere Geschosse und bedingt durch den höheren Gebrauchsgasdruck auch eine wesentlich höhere Reichweite. Nicht selten wurde die 7 x 64 mm damals als „Wunderkaliber“ bezeichnet, da bereits in den 1930er Jahren mehrere Dutzend verschiedener Laborierungen auf dem deutschen Markt verfügbar waren.

Auch heute noch ist die 7 x 64 mm eine der am häufigsten geführten Büchsenpatronen im mitteleuropäischen Raum. Auch der Umstand, dass zivilgenutzte Militärpatronen wie die .308 Winchester, 7 x 57 mm oder die 8 x 57 mm in einigen europäischen Ländern (z.B. Frankreich) verboten sind, förderte die Verbreitung der 7 x 64 mm sehr.

Die zahlreich angebotenen Laborierungen, die das Einsatzgebiet der 7 x 64 mm erweitern, sind auch heute noch ein Grund für die Anschaffung einer Waffe dieses Kalibers: Mit leichteren Geschossen jagt man Rehwild und Gams, mit schwereren Rotwild und Schwarzwild.

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