Bahnstrecke Halberstadt–Halle
Halle (Saale)–Halberstadt
Kursbuchstrecke (DB): 330
Streckennummer: 6344
Streckenlänge: 88,9 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Zweigleisigkeit: Aschersleben–Frose
Wegeleben–Halberstadt
Legende
Strecke – geradeaus
von Leipzig und Großkorbetha
Bahnhof, Station
0,0 Halle (Saale) Hbf
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
von Delitzsch, Bitterfeld und Köthen
vom Gleis der S-Bahn Leipzig-Halle
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
vom Hafen Halle
Bahnhof, Station
6,2 Halle-Trotha
Haltepunkt, Haltestelle
9,6 Teicha
von Wettin
Bahnhof, Station
13,8 Wallwitz (Saalkreis)
Haltepunkt, Haltestelle
17,8 Nauendorf (Saalkreis)
nach Löbejün
Haltepunkt, Haltestelle
22,7 Domnitz (Saalkreis)
Bahnhof, Station
28,5 Könnern
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Baalberge
nach Rothenburg
Brücke über Wasserlauf (groß)
Saale
32,3 Gnölbzig
Haltepunkt, Haltestelle
38,9 Belleben
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Sangerhausen
Bahnhof, Station
45,4 Sandersleben
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Güsten
Haltepunkt, Haltestelle
48,4 Freckleben
Bahnhof, Station
51,3 Drohndorf-Mehringen
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Köthen
Bahnhof, Station
56,4 Aschersleben
nach Schneidlingen
von Quedlinburg
Bahnhof, Station
64,3 Frose
Bahnhof, Station
67,5 Nachterstedt-Hoym
Haltepunkt, Haltestelle
71,3 Gatersleben
Haltepunkt, Haltestelle
74,8 Hedersleben-Wedderstedt
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Thale
Bahnhof, Station
81,7 Wegeleben
Abzweig – in beide Fahrtrichtungen: nach links
nach Blankenburg
Bahnhof, Station
88,9 Halberstadt
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Magdeburg
Strecke – geradeaus
nach Vienenburg

Die Bahnstrecke Halle–Halberstadt ist eine nicht elektrifizierte Hauptbahn in Sachsen-Anhalt. Sie ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Ballungsraum Halle und dem nördlichen Harzvorland. Sie wurde von 1862 bis 1872 in mehreren Teilabschnitten eröffnet und wird heute durch DB Netz betrieben.

Zwischen Halle (Saale) Hbf und Halle-Trotha verläuft die eingleisige elektrifizierte Strecke der S-Bahn Leipzig-Halle parallel zur Bahnstrecke Halle (Saale)–Halberstadt, ist jedoch in Halle-Trotha nicht mehr mit dieser verbunden.

Geschichte

Das erste Teilstück von Halberstadt nach Wegeleben wurde 1862 mit der Bahnstrecke Halberstadt–Thale eröffnet. Bereits drei Jahre später fand die Einweihung des Abschnitts Wegeleben-Aschersleben statt. 1871 wurde diese Strecke bis ins benachbarte Könnern verlängert, und von dort wurde dann 1872 das letzte Teilstück bis Halle (Saale) fertiggestellt. Ab Ende der 1990er Jahre erfolgte ein Komplettumbau der Strecke, der diese für den Einsatz von Neigetechnikzügen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h herrichtete. Die komplette Leit- und Sicherungstechnik wurde modernisiert (unter anderem Schaffung des ESTW Sandersleben), die Gleisanlagen vieler Bahnhöfe wurden auf ein nötiges Minimum reduziert. Einige Bahnhöfe wurden komplett aufgelassen.


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