8. Klavierkonzert (Mozart)

Das Konzert Nr. 8 in C-Dur KV 246 für Klavier und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart („Lützow-Konzert“) entstand 1776 in Salzburg.

Satzbezeichnungen

  1. Allegro aperto
  2. Andante
  3. Rondeau. Tempo di Menuetto

Zur Musik

Orchesterbesetzung: Streichorchester (1. Violine, 2. Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass), zwei Oboen, und zwei Hörner in D.

Der Klaviersatz ist eher einfach gehalten. Einzige Besonderheiten sind im Finale zu finden, wie etwa die ausgeschriebene Kadenz.

Das auf die spieltechnisch eher begrenzten Fähigkeiten seiner Widmungsträgerin abgestimmte Konzert komponierte Mozart für die Frau des Hohensalzburger Festungskommandanten, Antonia Gräfin Lützow, die wahrscheinlich von Leopold Mozart unterrichtet wurde. Abbé Vogler versuchte diesen Mangel an Virtuosität in einer seiner Konzertdarbietungen offenbar durch Schnelligkeit wettzumachen, wie Mozart am 17. Januar 1778 berichtet: „das erste Stuck gieng Prestißimo das Andante allegro und das Rondeau wahrlich Prestißißimo“.

Die einfache Spielweise des Stückes erklärt das mehrfache Zurückgreifen Mozarts auf das Konzert im Rahmen von Übungsstunden seiner Schüler.

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