Bahnstrecke Monserrato–Isili
Monserrato–Isili
Strecke der Bahnstrecke Monserrato–Isili
Streckenlänge: 70 km
Spurweite: 950 mm (Ital. Meterspur)
Legende
Strecke – geradeaus
von Cagliari
Spitzkehrbahnhof – links
Monserrato-Gottardo
Bahnhof, Station
0 Monserrato-Stazione 13 m s.l.m.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Depot
Straßenbrücke
SS 554
   
Selargius
Bahnhof, Station
Settimo San Pietro 64 m s.l.m.
Bahnhof, Station
Soleminis 179 m s.l.m.
Bahnhof, Station
Dolianova-Serdiana 193 m s.l.m.
Bahnhof, Station
Donorì 143 m s.l.m.
   
Piscanali 123 m s.l.m.
   
Onigu 122 m s.l.m.
Bahnhof, Station
Barrali-Pimentel 131 m s.l.m.
Bahnhof, Station
39 Senorbì 190 m s.l.m.
Haltepunkt, Haltestelle
40 Senorbì (nicht im Fahrplan, bei Posten 34)
Bahnhof, Station
43 Suelli 222 m s.l.m.
Bahnhof, Station
50 Gesico-Siurgus Donigala 374 m s.l.m.
Bahnhof, Station
57 Mandas 490 m s.l.m.
Haltepunkt, Haltestelle
Bivio Escolca
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
59 Abzweigstelle
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Arbatax
Bahnhof, Station
62 Serri 561 m s.l.m.
Bahnhof, Station
70 Isili 510 m s.l.m.
Strecke – geradeaus
nach Sorgono
Bahnhof Mandas

Die Bahnstrecke Monserrato–Isili ist eine schmalspurige Nebenbahn auf Sardinien. Ursprünglich führte die Bahnstrecke vom Bahnhof Cagliari viale Bonaria in die Kleinstadt Isili, inzwischen fährt seit dem 17. März 2008 auf dem ehemaligen Teilstück zwischen Cagliari piazza Repubblica und dem neuen Bahnhof Monserrato via San Gottardo die Stadtbahn.

Am 15. Februar 1888 nahm die Strade Ferrate Secondarie della Sardegna den Betrieb auf der Bahnstrecke Cagliari–Isili mit einer Spurweite von 950 mm auf. Im Jahr 1921 ging die Bahnstrecke an die Ferrovie Complementari della Sardegna und von dem englischen Schriftsteller D. H. Lawrence erscheint das Buch Sea and Sardinia (Das Meer und Sardinien, ISBN 978-3-257-21312-6), in dem er etliche Seiten einer Eisenbahnfahrt auf dieser Strecke widmet.

1943, während des Zweiten Weltkrieges, konnten sich die Einwohner von Cagliari mit der Eisenbahn vor den alliierten Bombern in Sicherheit bringen.

Ab den 1960er Jahren wurde es zunehmend schwieriger, die Bahnstrecken auf Sardinien zu betreiben. So entstand durch Fusion im Jahr 1989 die neue Bahngesellschaft Ferrovie della Sardegna. Sie stellte ein neues Tourismuskonzept auf und vermarktet dieses als Trenino Verde.

Im aktuellen Fahrplan verkehren täglich acht Zugpaare bis Mandas, lediglich fünf erreichen Isili.

Literatur

  • Elettrio Corda: Le contrastate vaporiere - 1864/1984: 120 anni di vicende delle strade ferrate sarde: dalle reali alle secondarie, dalle complementari alle statali. Verlag Chiarella, 1984
  • Fernando Pilia: Il trenino verde della Sardegna - Un secolo di storia tra pionieri, banditi, letterati e turisti. Silvana, ISBN 88-366-0474-9

Weblinks


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