Bahnstrecke Oppendorf–Ostuferhafen
Kiel-Oppendorf - als Schrankenposten und Zugleitstelle immer noch besetzt
Oppendorf–Ostuferhafen
Streckenlänge: 4,2 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 30 
Minimaler Radius: 190 m
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Legende
3,696 Ostuferhafen (OUH)
2,897 Gemeinschaftskraftwerk (GKK)
Heikendorfer Weg
Marineöldepots Mönkeberg
ehem. Holzlager Dahlinger
2,46 Dietrichsdorf
B 502
Anschl. Gewerbegebiet Söhren
nach Schönberger Strand
0,0
7,149
Oppendorf
von Kiel Hbf

Die 4,2 Kilometer lange Anschlussbahn zum Ostufer der Kieler Förde ging am 22. Juli 1910 in Betrieb. Diese zweigt bei km 7,149 am Haltepunkt Oppendorf ab und diente in früheren Zeiten der Belieferung der Howaldtswerke sowie des Marineöldepots in Mönkeberg. Nach der Schließung der Diedrichsdorfer Werftbetriebe versorgte die Anschlussbahn ab 1970 das Kohlekraftwerk Dietrichsdorf und seit den 1980er Jahren den neu erbauten Ostufer-Containerhafen.

Der Abzweig von der ehemaligen selbstständigen Kiel-Schönberger Eisenbahn (KSE) wurde nach deren Übernahme von den Verkehrsbetrieben des Kreis Plön GmbH (VKP) übernommen, die die von Hamburg kommenden Kohleganzzüge im Rangierbahnhof Kiel-Meimersdorf aufteilte und diese Teile zum Kraftwerk brachte.

Oppendorf: im Bild vorne links zweigt die Strecke zum Ostuferhafen ab

Diese Strecke wird heute von Seehafen Kiel GmbH & Co. bedient, die die Gleisanlagen zwischen Kiel-Gaarden und Ostuferhafen im Herbst 2007 von der VKP übernommen hat. Der Verkehr erfolgt im Zugleitbetrieb, der Zugleiter hat seinen Sitz in Oppendorf. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön sind seit dem nur noch als Eisenbahninfrastrukturunternehmen auf dem 16 Kilometer langen Streckenstück Oppendorf–Schönberg tätig.

Die Strecke ist Teilstück der so genannten Schwentine-Bahn von Kiel-Abzweig Ss zum Ostuferhafen.

Literatur

  • Harald Elsner: 100 Jahre Kiel-Schönberger Eisenbahn. Band 14 Schriftenreihe des VVM, 1997, ISBN 3-923999-14-3

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