Bahnstrecke Wien-Bratislava
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Wien Südbahnhof–Budapest Keleti pályaudvar
Kursbuchstrecke (ÖBB): 700
Streckennummer: 118 01
Streckenlänge: 67,4 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
25 kV 50 Hz ~
Maximale Neigung:
Minimaler Radius: 469 m
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Legende
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0,000 Wien Südbahnhof (Ostseite)  S60 
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Südbahn (über den Steudeltunnel)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Wien Südbahnhof-Frachtenbahnhof
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
1,539 Wien Südbahnhof-Spitz
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Laa an der Thaya und Marchegg
Haltepunkt, Haltestelle
2,858 Wien Grillgasse  S60 
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
4,766 Wien Zentralverschiebebahnhof-Einfahrgruppe
Bahnhof ohne Personenverkehr – Dienststation, Betriebs- oder Güterbahnhof
5,850 Wien Zentralverschiebebahnhof
Haltepunkt, Haltestelle
7,365 Kledering  S60 
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
8,246 Wien Zvbf Abzweigweiche Felixdorf Aspangbahn
Haltepunkt, Haltestelle
9,700 Lanzendorf-Rannersdorf  S60 
Bahnhof, Station
13,188 Himberg  S60 
Bahnhof, Station
19,583 Gramatneusiedl  S60  180 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Pottendorfer Linie 180 m ü. A.
Bahnhof, Station
26,955 Götzendorf  S60  169 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Fischamend, Pressburgerbahn
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Güterbahn nach Mannersdorf am Leithagebirge
Haltepunkt, Haltestelle
30,960 Trautmannsdorf an der Leitha  S60 
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
33,207 Üst Götzendorf 2
Haltepunkt, Haltestelle
33,578 Sarasdorf  S60 
Haltepunkt, Haltestelle
36,537 Wilfleinsdorf  S60 
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
39,724 Bruck an der Leitha-West
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
nach Petronell-Carnuntum
Bahnhof, Station
41,220 Bruck an der Leitha  S60 
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
42,665 Bruck an der Leitha-Ost
Straßenbrücke
Straßenbrücke A4 Ost Autobahn
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
46,950 Anschlussbahn (Awanst) Unterwerk
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
47,415 Abzw Bruck a. d. L. 1 nach Neusiedl am See
Haltepunkt, Haltestelle
47,665 Parndorf Ort (  S60  )
Bahnhof, Station
49,155 Parndorf 180 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
51,155 Anschlussbahn (Awanst) Pannonia
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Bratislava-Petržalka
Bahnhof, Station
61,095 Zurndorf
Bahnhof, Station
66,623 Nickelsdorf 131 m ü. A.
Grenze
67,418
192,700
Staatsgrenze Österreich-Ungarn
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Bratislava-Petržalka
Bahnhof, Station
187,845 Hegyeshalom (Straß-Sommerein)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Porpác
Bahnhof, Station
Győr (Raab)
Kopfbahnhof – Streckenende
Budapest Keleti pályaudvar

Die Ostbahn (früher auch Wien-Raaber-Bahn) von Wien südlich der Donau nach Ungarn ist Teil der europäischen Eisenbahnmagistrale Paris–München–Wien–Budapest–Bukarest bzw. –Belgrad–Sofia–Istanbul. Die historische Kurzbezeichnung Raaber Bahn ist nicht zu verwechseln mit dem heutigen Begriff, der von der Raab–Ödenburg–Ebenfurter Eisenbahn verwendet wird.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bau

Um das Verkehrsangebot gegenüber der nur bedingt schiffbaren Donau zu verbessern, beauftragte der Unternehmer Baron Georg Simon von Sina den Experten Matthias Schönerer mit den Planungen für eine Eisenbahn von Wien über Schwechat und Bruck an der Leitha (hier verlief bis 1921 die Grenze zwischen Niederösterreich und Ungarn) nach Raab (Györ) mit einer Abzweigung in das bis 1918 ungarische Pressburg (Pozsony). Ebenso plante er eine weitere Strecke von Wien über Wiener Neustadt und Ödenburg nach Raab. 1836 beantragte Sina für diese Strecken bei der k.k. Regierung die Bewilligung für Vorarbeiten.

Am 2. Jänner 1838 erhielt Sina eine vorläufige Baugenehmigung für die beantragten Bahnstrecken, aber kein ausschließliches Privileg. Daraufhin kam es am 20. März 1838 zur Gründung der Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft, von deren 12,5 Mio. Gulden Aktienkapitel 8,5 Mio. in der Hand Sinas waren. Die ursprünglich vorgeschlagene Benennung Kaiser–Ferdinand–Südbahn wurde von der Regierung abgelehnt (seit 1837 gab es bereits die Kaiser-Ferdinand-Nordbahn).

Während der Bau der südlichen Strecke zügig in Angriff genommen wurde, wurden die Bauarbeiten von Wien nach Bruck an der Leitha nach dem Baubeginn 1840 nur langsam vorangetrieben. Grund dafür waren seit 1839 bestehende Pläne für eine konkurrierende Bahnstrecke, die spätere Ungarische Zentralbahn von Pest nach Pressburg mit einer Abzweigung nach Gänserndorf in Niederösterreich an der bereits bestehenden Nordbahn. Initiator dieses Projektes war der Bankier Salomon Rothschild, ein Konkurrent Sinas. Obwohl bereits 15 km Unterbau der Ostbahn fertiggestellt waren, stellte Sina 1842, weil er wegen der aufgetauchten Konkurrenz die erwartete Rendite schwinden sah, den Antrag auf Ablösung des Bahnbaus durch den Staat. Die k.k. Regierung lehnte es jedoch ab, die Strecke auf eigene Kosten weiterzubauen. Stattdessen entzog die k.k. Regierung Sina die Konzession für den Bahnbau nach Ungarn und beauftragte seine Aktiengesellschaft, die in Wien-Gloggnitzer Eisenbahn-Gesellschaft umbenannt wurde, mit dem Südbahnprojekt.

Da die Arbeiten an der Ungarischen Zentralbahn aber doch nicht planmäßig begonnen wurden, stellte Sina 1844 erneut ein Konzessionsgesuch. Am 4. Februar 1844 erhielt er neuerlich die Konzession für den Bau der Strecke Wien–Bruck an der Leitha sowie für die Strecke Wiener Neustadt–Katzelsdorf. 1845 wurden die Bauarbeiten nach Bruck an der Leitha wieder aufgenommen, und am 12. September 1846 wurde die Strecke von Wien nach Bruck eröffnet.

Da 1853 die Strecken Wien–Gloggnitz, Mödling–Laxenburg und Wiener Neustadt–Katzelsdorf durch die k.k. südliche Staatsbahn übernommen wurden, benannte sich die Gesellschaft wieder in Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft um.

Ostbahn

Stand der Bauarbeiten der Abfahrtshalle des Staatsbahnhofes (ab 1918: Ostbahnhof) am 13. März 1870.
Straßenansicht des Staatsbahnhofes um 1880.
Die Kassenhalle des Staatsbahnhofes um 1873.

Die Bahn nahm ihren Anfang beim Raaber Bahnhof in Wien, der (mit einem rechten Winkel zwischen den beiden Gebäuden) direkt neben dem Gloggnitzer Bahnhof lag. 1870 wurde an Stelle des Raaber Bahnhofs der Staatsbahnhof, ab 1918 Ostbahnhof erbaut und aus dem Gloggnitzer Bahnhof wurde der alte Südbahnhof. Nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg) wurden die beiden Bahnhöfe in einem gemeinsamen Gebäude neu errichtet, das bis heute den Namen Südbahnhof trägt (womit die reale Bedeutung der beiden Bahnstrecken in den Jahren 1945–1990 verdeutlicht wird). Der bestehende Südbahnhof (der ab 2010 abgerissen und funktional ab 2012 durch den neuen Hauptbahnhof ersetzt werden soll) verdankt dieser Zusammenlegung zweier Bahnhöfe seine eigentümliche Gleisanordnung: Im Tiefgeschoß verläuft die Stammstrecke der Wiener S-Bahn, im ersten Obergeschoß findet man die Bahnsteige der so genannten Ostseite (für die Ostbahn), im zweiten Obergeschoß, im rechten Winkel dazu, die Bahnsteige der Südbahn. (Gleisverbindungen zwischen den beiden Bahnen verlaufen diagonal am äußeren Rand des gemeinsamen Betriebsgeländes.) In Favoriten, dem vom Zentrum Wiens aus gesehen hinter dem Bahnhof gelegenen 10. Wiener Gemeindebezirk, findet sich zur Erinnerung an den ursprünglichen Namen die Raaber-Bahn-Gasse.

Diese Nähe von Süd- und Ostbahn führte auch immer wieder zu Verwechslungen. Ursprünglich hätte die Eisenbahnverbindung in den Süden nach Triest entlang des Alpenostrandes über Teile der Ostbahn erfolgen sollen. Dies wurde jedoch von der k.k. Regierung nicht gewünscht, da sie sich von einer Verbindung durch die Mur-Mürz-Furche in der Steiermark Vorteile für die dort ansässige Schwerindustrie versprach. Einzig die Berglandschaft des Semmerings war noch ein Hindernis, das aber Carl Ritter von Ghega mit dem Bau der 1854 eröffneten Semmeringbahn behob.

Heute ist die Route der Ostbahn bzw. die Umfahrung der östlichen Ausläufer der Alpen über Ungarn für eine leistungsstarke Güterverkehrsverbindung zwischen Wien und der Adria vereinzelt wieder im Gespräch. Man könnte die kurvenreiche und daher langsam zu befahrende Semmeringstrecke mit ihren Steigungen vermeiden und den regional umstrittenen Semmeringbasistunnel einsparen. Die Verkehrspolitik der österreichischen Regierung geht aber auf diese Alternative nicht ein.

Die Staats-Eisenbahn-Gesellschaft

1870 wurde die Raaber Bahn mit der (trotz des Namens privaten) Staats-Eisenbahn-Gesellschaft fusioniert. Diese errichtete die „nördlichen Linien“ über Stadlau und Marchegg nach Pressburg (Pozsony, heute Bratislava) (Marchegger Ostbahn) sowie über Mistelbach und Laa an der Thaya nach Brünn (Laaer Ostbahn) (seit 1945 an der Staatsgrenze bei Laa unterbrochen). – Der alte Name lebt in lokalen Bezeichnungen fort, so z. B. in der Staatsbahnstraße in Laa an der Thaya.

Orientexpress

Die österreichische Ostbahn wurde vom heute legendären Orientexpress befahren. Vor dem Ersten Weltkrieg, in der Zwischenkriegszeit und 1945–1951 erfolgte dies von Wien aus auf der Marchegger Ostbahn nach Pressburg, von wo aus die Strecke am linken, nördlichen Donauufer nach Budapest verlief. Ab 1951 verkehrte der Luxuszug auf der ehemaligen Raaber Bahn, womit nicht mehr über Pressburg, sondern über Bruck an der Leitha am rechten, südlichen Donauufer nach Budapest gefahren wurde.

Die Lokomotiven

Die Wien-Raaber-Bahn richtete ihre eigene Maschinenfabrik, die spätere Lokomotivfabrik der StEG, ein; sie war die erste Lokomotivfabrik Österreichs. Unter der Leitung von John Haswell entwarf und lieferte die Fabrik die meisten Lokomotiven für die Raaber Bahn. Sie zählen entwicklungsgeschichtlich zu den ältesten Lokomotiven Österreichs:

Streckenverlauf

Die Strecken der Ostbahn gehören teilweise zum Netz der S-Bahn Wien, alle Strecken gehören zum Verkehrsverbund Ost-Region. Die Ostbahn beginnt am Wiener Südbahnhof (Ostseite). Nach wenigen Kilometern gabelt sich die Strecke kurz vor dem Bahnhof Simmering Ostbahn:

Ast rechts der Donau: die „eigentliche“ Ostbahn

Wenn man heute in Österreich über die Ostbahn spricht, ist diese Strecke, die ehemalige Raaber Bahn, gemeint: Die Strecke verlässt bei Kledering das Wiener Stadtgebiet und verläuft über Himberg und Gramatneusiedl, wo eine Verbindung über Ebenfurth nach Wiener Neustadt abzweigt, nach Bruck an der Leitha. Im folgenden Bahnhof Parndorf zweigt einerseits die Strecke nach Neusiedl am See (und weiter entlang des Neusiedler Sees nach Eisenstadt und Sopron bzw. die Neusiedler Seebahn durch den Seewinkel) und andererseits die Verbindung nach Pressburg/Bratislava über Petržalka ab. Nach Nickelsdorf verlässt die Hauptstrecke Österreich (die ungarische Grenzstation ist Hegyeshalom). Die Grenzkontrollen wurden Ende 2007 aufgelassen.

Zweigbahn Bruck an der Leitha–Petronell-Carnuntum(-Hainburg)

Die Strecke ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Sie wurde ursprünglich bis Hainburg an der Donau geführt und band diese Stadt damit schon lang vor dem Bau der Pressburger Bahn, einer von Wien ausgehenden Lokalbahn, an das Bahnnetz an. Derzeit ist die Zweigbahn wegen einer Streckensperrung zwischen Rohrau und Petronell-Carnuntum nicht durchgehend befahrbar.

Zweigstrecke Bruck a. d. Leitha-West–Petronell-Carnuntum
Kursbuchstrecke (ÖBB): --
Streckennummer: 193 01
Streckenlänge: 14,2 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 16 
Minimaler Radius: 196 m
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Legende
Strecke – geradeaus
Hauptstrecke
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
-0,667 Bruck an der Leitha-West
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Abzweig von der Hauptstrecke
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
1,011 Anschlussbahn Raiffeisen Lagerhaus
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
2,454 Anschlussbahn Firmengelände STRABAG
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
2,568 Anschlussbahn Firma WLS
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
2,621 Anschlussbahn Firma Master Foods
Straßenbrücke
Straßenbrücke A4 Ost Autobahn
Pachfurth
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
8,135 Anschlussbahn Firma Harrach'sche Güterdirektion
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
8,839 Rohrau Ladestelle 148 m ü. A.
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Anschluss an die Pressburger Bahn
Bahnhof, Station
13,557 Petronell-Carnuntum 180 m ü. A.
Strecke – geradeaus
Pressburger Bahn

Zweigbahn Parndorf–Bratislava

Die Strecke ist eingleisig und elektrifiziert. Sie war ab 1945 an der Staatsgrenze lang unterbrochen. Heute wird sie im Personenverkehr Wien–Pressburg stündlich bedient.

Zweigstrecke Parndorf–Bratislava-Petržalka
Kursbuchstrecke (ÖBB): 701
Streckennummer: 194 01
Streckenlänge: 24,8 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 15 kV, 16 2/3 Hz ~
Maximale Neigung: 13 
Minimaler Radius: 920 m
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Legende
Strecke – geradeaus
Hauptstrecke
Bahnhof, Station
0,000 Parndorf 180 m ü. A.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Ostbahn nach Hegyeshalom
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
4,773 Neudorf Ladestelle
Haltepunkt, Haltestelle
5,820 Neudorf
Bahnhof, Station
9,050 Gattendorf
Blockstelle, Awanst, Anst, etc.
14,368 Pama Ladestelle
Haltepunkt, Haltestelle
14,900 Pama
Bahnhof, Station
19,880 Kittsee
Grenze
22,429
1,763
Staatsgrenze Österreich-Slowakei
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Hegyeshalom
Strecke – geradeaus
0,000
18,531
Kopfbahnhof – Streckenende
17,898 Bratislava-Petržalka

Ast links der Donau (nördliche Linien)

Der Ast wendet sich noch auf Wiener Stadtgebiet in Simmering in rechtem Winkel nach Nordosten, überquert den Prater (Anschluss an die Donauuferbahn) und die Donau über die Stadlauer Brücke und gabelt sich bei Stadlau neuerlich.

Strecke Wien Südbahnhof–Marchegg–Bratislava

siehe Hauptartikel Marchegger Ostbahn

Diese Strecke verläuft in annähernd östlicher Richtung schnurgerade über Obersiebenbrunn/Leopoldsdorf durch das Marchfeld nach Marchegg, wo sie auf einer Brücke den Grenzfluss March überquert und in der Slowakei nörlich der Donau nach Pressburg/Bratislava führt. Für die früher zweigleisige Strecke bestehen Pläne, sie wieder auf zwei Gleise auszubauen und von der Station Wien Hausfeldstraße (bis dorthin verkehrt die S-Bahn) ostwärts zu elektrifizieren.

Strecke Wien Südbahnhof–Mistelbach–Laa an der Thaya

siehe Hauptartikel Laaer Ostbahn

Der andere Teil führt nach Norden ins Weinviertel. Wichtige Stationen sind Wolkersdorf, Mistelbach und der heutige Streckenendpunkt Laa an der Thaya, direkt an der Grenze zu Tschechien gelegen. Der grenzüberschreitende Verkehr nach Grusbach/Hrusovany und Brünn in Mähren kam nach 1945 durch den Eisernen Vorhang zum Erliegen; die Brücke über die Thaya ist zerstört.

Weitere Strecken

Ursprünglich zweigten von den Hauptstrecken der Ostbahn diverse Nebenbahnen ab. Sie sind heute größtenteils stillgelegt.

Zukunft

Die Ostbahn wird mit der Fertigstellung des Lainzer Tunnels, einer unterirdischen Verbindung zwischen Westbahn, Südbahn und Donauländebahn im Westen Wiens, wesentlich besser als derzeit im Ost-West-Verkehr nutzbar sein. Der neue Wiener Hauptbahnhof soll ab 2012 ebenfalls dazu beitragen, dass der Durchgangsverkehr in der West-Ost-Relation zeitsparend abgewickelt werden kann. Das Twin-Cities-Konzept der Städte Wien und Pressburg, das auf starker wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Kooperation der beiden nur 60 km entfernten Hauptstädte beruht, sieht die intensive Nutzung der Ostbahn südlich und nördlich der Donau für den „Lokalverkehr“ zwischen den beiden Städten vor. Weiters soll der Flughafen Wien, an der Pressburger Bahn gelegen, über die so genannte Götzendorfer Spange, eine Neubaustrecke, mit der Ostbahn bzw. der West-Ost-Magistrale verbunden werden.

Siehe auch

Weblinks


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