Baile Atha Cliath
Wappen Karte
Basisdaten
Staat: Irland
(Éire, Ireland)
Funktion: Hauptstadt
Name: Baile Átha Cliath (irisch)
Dublin (englisch)
Bezirk: Dublin City
(Dublin County Borough)
Fläche: 117,8 km²
Einwohner: 506.211 (2006)
Bevölkerungsdichte: 4.293 Einwohner pro km²
Höhe: ca. 20 m ü. NN
Vorwahlen: (+353) 01
Offizielle Website: www.dublin.ie
Politik
Oberbürgermeister: Eibhlin Byrne
Die Liffey bei Nacht

Dublin [ˈdʌblɪn] ist die Hauptstadt und größte Stadt der Republik Irland. Der irische Name ist Baile Átha Cliath [ˈbalʲɑːˈkʲlʲiə] oder [ˈbʲlʲɑːˈkʲlʲiə], „Ort (an) der Furt (an) der Schilfhürde“, wobei Baile für „Ort“ oder „Dorf“ steht und Áth Cliath (Gen.) für „Furt an der Schilfhürde“. Veraltet ist Dubhlinn [ˈduv.lʲiːɲ], „Schwarzer Tümpel“ oder „Schwarzer Sumpf“.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Dublin liegt an der Ostküste der Insel Irland, an der Mündung des Flusses Liffey in die Dublin Bay. Dublin liegt durchschnittlich 20 Meter über NN.

Bevölkerung

Innerhalb der Stadtgrenzen leben offiziell circa 500.000 Einwohner. In der Region Dublin (Réigiúin Átha Cliath), die auch die Vororte und Satellitenstädte sowie einige eher ländliche Regionen des ehemaligen County Dublin umfasst, leben ca. 1,2 Millionen Menschen. In der Greater Dublin Area leben ca. 1,05 Millionen (CSO Census 2006)[1], dieses Gebiet umfasst das Stadtgebiet einschließlich der Vororte in den Counties Fingal, South Dublin und Dún Laoghaire-Rathdown, aber nicht die ländlichen Regionen .

Dubliner Rathaus

Die Liffey teilt Dublin in den ärmeren Nordteil (Northside) und den eher wohlhabenden Süden (Southside), wobei diese Unterteilung heute weniger scharf ist als in früheren Jahrzehnten. Die Innenstadt erhält ihre Struktur durch das Kreuz aus dem Fluss Liffey mit seinen zahlreichen Brücken und der Hauptachse O'Connell Street- Grafton Street - Harcourt Street. Hier liegen die meisten Kaufhäuser, aber auch das Trinity College und der städtische Park St. Stephen's Green. Die Straßenzüge im typischen Georgianischen Stil findet man vor allem im Gebiet um den Merrion Square im Südosten der City, in der Nähe der Nationalgalerie und Sitz der Landesregierung (Leinster House). Umschlossen wird dieses Gebiet von der North Circular Road und der South Circular Road. Außerhalb der Innenstadt liegen die Wohnquartiere, von denen manche noch einen sehr einheitlichen Stil aufweisen; das klassische Arbeiterviertel Cabra besteht aus langen Reihen winziger Häuser aus Backsteinen, Marino ist ein Beispiel für eine am Reißbrett konzipierte Mittelschicht-Siedlung, in Beaumont überwiegen die semi-detached, die Doppelhaushälften.

Ein neues Wahrzeichen der Stadt ist der 2003 errichtete Spire des britischen Architekten Ian Ritchie vor dem Hauptpostamt in der O’Connell Street, eine 120 Meter hohe Säule aus Edelstahl, die sich von einem Durchmesser von 3 Metern an der Basis bis auf 15 Zentimeter in der nachts beleuchteten Spitze verjüngt.

Bedeutung und Institutionen

In Dublin befindet sich der Sitz der irischen Regierung. Die offizielle Residenz des irischen Präsidenten ist Áras an Uachtaráin, ein Gebäude, das sich im Phoenix Park befindet. Die zwei Kammern des irischen Parlaments tagen im Leinster House.

Taoiseach ist der Titel des irischen Regierungsoberhauptes und des Ministerpräsidenten.

Das Four Courts (Vier Gerichte, irisch: Na Ceithre Cúirteanna) ist das wichtigste Gerichtsgebäude Irlands. Es beherbergt den Supreme Court, den High Court sowie den Central Criminal Court Irlands.

Dublin ist Sitz eines katholischen und eines anglikanischen Erzbischofs.

Kulturell hat sich Dublin in den letzten Jahren aufgrund des Wirtschaftsaufschwungs sehr stark weiterentwickelt. Neben dem (bei Touristen) wohlbekannten Viertel Temple Bar mit vielen Nachtclubs haben sich auch in der restlichen Innenstadt (besonders entlang der Liffey) neue und angesagte Bars, Nachtclubs und Restaurants etabliert.

Mit dem Bau des International Financial Services Centre (IFCS) wurden in den letzten Jahren zunehmend internationale Finanzdienstleister angelockt.

Bildung

Dublin ist Sitz mehrerer Hochschulen und verschiedener anderer wissenschaftlicher und kultureller Einrichtungen. Die wichtigsten sind:

Geschichte

Hauptartikel: siehe Geschichte Dublins

Historische Karte (um 1888)

Die Geschichte Dublins ist eng mit der Geschichte Irlands im Allgemeinen verknüpft.

Die erste bekannte Erwähnung findet Dublin in den Schriften des Ptolemäus aus dem Jahr 140 n.Chr. unter dem Namen Eblana. Ursprünglich bestand die Stadt aus einer keltischen Siedlung mit dem Namen „Áth Cliath“, was soviel wie „Hürden-Furt“ bedeutet. 842 gründeten Wikinger daneben ein eigenes Dorf, das sie „Dubh Linn“, in etwa „Schwarzer Sumpf“, nannten. Nach der Schlacht von Clontarf 1014 ging ihre Machtstellung verloren.

Die Stadt wurde 1170 von den Anglonormannen unter der Führung von Richard de Clare und seinem irischen Verbündeten Diarmait Mac Murchada eingenommen. Ab 1172 wurde Dublin das Verwaltungszentrum der Anglonormannen. Die Stadt hatte zu der Zeit weitverzweigte, internationale Handelsbeziehungen zu Skandinavien, Island, Großbritannien und in zunehmendem Maße zu Frankreich.[2]

Der Bereich der gerichtlichen Zuständigkeit der Stadt wurde 1192 in einer Urkunde niedergelegt. Insgesamt wurde ein sechs Quadratmeilen großes Gebiet durch Erlass des Königs Heinrich II. übereignet. Die Stadt blieb im Prinzip innerhalb dieser Abgrenzungen selbstverwaltet.[3]

Im Jahre 1204 befahl König Johann von England die Errichtung einer Festung in Dublin (Dublin Castle), um seine Machtposition im Land zu stärken.[4] In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich diese Burg zum britischen Verwaltungszentrum in Irland. Der britische Vizekönig wohnte bis 1782 in diesem Schloss.

1229 wurde den freien Bürgern und Ehrenbürgern der Stadt das Recht zuerkannt, jedes Jahr einen Bürgermeister zu wählen. Der Stadtrat setzte sich aus 24 prominenten Bürgern, meist Kaufleuten, zusammen.

Die Pest kam 1348 nach Dublin und verursachte eine beachtliche Schrumpfung der (jetzt überwiegenden englischen) Bevölkerung.

1541–1800 Kingdom of Ireland

Im 17. Jahrhundert expandierte die Stadt rapide.

1801 wurde Irland durch den Act of Union mit dem Königreich Großbritannien zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland vereinigt und Dublin wurde Hauptsitz der britischen Verwaltung in Irland.

Die als Große Hungersnot in Irland (engl. Great Famine, Irish potato famine oder irisch An Gorta Mór) in die Geschichte eingegangene Hungersnot zwischen 1845 und 1849 (bzw. 1851) war die Folge mehrerer Kartoffel-Missernten – durch die das damalige Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung Irlands vernichtet wurde –, aber auch der sozialen und politischen Verhältnisse. Auf der Suche nach Nahrung flüchteten immer mehr Landbewohner in die Hauptstadt. Die Hungersnot hatte verheerende Folgen für Irland, führte zum Tod von schätzungsweise 500.000 bis einer Million Iren und zur Auswanderung einer weiteren Million, in erster Linie nach Kanada, Australien und in die USA.

1916 kam es in Dublin zu einem Aufstand gegen die Briten (Osteraufstand). Es folgte der Irische Unabhängigkeitskrieg und darauf der Irische Bürgerkrieg, der in Dublin große Schäden anrichtete. Viele der wichtigsten Gebäude wurden zerstört.

1922 wurde Irland unabhängig und Dublin zur Hauptstadt des Freistaates Irland, aus dem 1949 die Republik Irland hervorging.

Seit dem Beitritt Irlands zur Europäischen Gemeinschaft 1973 hat sich Dublin zu einer europäischen Metropole entwickelt. Damit einher ging auch eine von sozialen und politischen Spannungen begleitete Verdrängung von Teilen der Wohnbevölkerung aus dem Stadtkern (Gentrifizierung).

1988 feierte Dublin offiziell ihr „1000 Jähriges Jubiläum“.

Name der Stadt

Der Name Dublin ist die englische Form von Dubh Linn (irisch für „Schwarzer Tümpel“). In der alten irischen Schrift wurde die heutige Kombination 'bh' als 'b' mit einem Punkt über dem eigentlichen Buchstaben geschrieben, was den Wegfall des 'h' erklärt. Die normannisches Französisch sprechenden Engländer, die das irischsprachige Irland ab 1169 erreichten, kannten die Bedeutung des Punktes über dem 'b' für die Phonetik nicht, weshalb sie ihn schlicht wegfallen ließen und den Namen der Stadt Dublin schrieben.

Mittlerweile lautet der moderne irische Name der Stadt Baile Átha Cliath (irisch für Stadt der Furt an der Schilfhürde), der sich auf eine im Jahre 988 von König Mael Sechnaill II. gegründete Siedlung an dem besagten schwarzen Tümpel bezieht, die eigentlich an die Stadt Dubh Linn angrenzte.

Politik

Politische Parteien

Das Dublin City Council setzt sich seit den Lokalwahlen 2004 folgendermaßen zusammen:

Partnerstädte

Klima

Klimadiagramm von Dublin

In Dublin herrscht ein maritimes Klima, gekennzeichnet von milden Wintern, kühlen Sommern und wenig extremen Temperaturen. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben beträgt die Menge an Niederschlag im Vergleich zum westlichen Irland nur knapp die Hälfte. Dublin hat im Durchschnitt die gleiche Anzahl an Regentagen wie London. Die durchschnittliche Tageshöchst-Temperatur im Januar beträgt 7,6 °C und im Juli 18,9 °C. Die sonnigsten Monate sind in der Regel der Mai und der Juni mit im Schnitt 6 Sonnenstunden pro Tag. Der regnerischste Monat ist im Schnitt der August, die trockensten sind März und April.

Dublin besitzt ein Mikroklima, das die Stadt ein paar Grad wärmer werden lässt als das umgebende Gebiet. Es gibt auch einen kleinen Temperaturunterschied zwischen der Innenstadt und den Dubliner Vororten (die etwas kühler sind) sowie der Innenstadt und dem Flughafen Dublin im Norden der Stadt.

Aufgrund des milden Klimas ist die bisher niedrigste gemessene Temperatur -12 °C, die höchste 31 °C. Schnee ist im Winter eher selten.

Verkehr

Dublin bei Nacht

Das gesamte Verkehrssystem Irlands ist auf Dublin ausgerichtet. Über den Hafen von Dublin bestehen Fährverbindungen nach Liverpool und Holyhead. Der internationale Flughafen befindet sich im Norden der Stadt und ist der wichtigste des Landes. Die beiden größten Bahnhöfe sind Heuston Station und Connolly Station. Die Heuston Station verbindet Dublin mit den Städten im Westen und Süden des Landes, während von der Connolly Station aus Verbindungen nach Belfast, Sligo und Wexford bestehen.

Das Straßennetz

Dublin ist der Mittelpunkt des irischen Straßennetzes. Die wichtigsten Nationalstraßen beginnen in der Stadt und führen in alle Landesteile. Die Autobahn M50 ist die meist befahrene Straße in Irland. Sie führt im Halbkreis westlich um die Stadt herum. Ein Teil der Autobahn, der sogenannte Westlink in der Nähe von Lucan, ist mautpflichtig. Der Bau der M50 hat fast 20 Jahre gedauert und wurde 2005 vollendet. Zur Zeit wird die Autobahn von zwei auf drei Fahrspuren in jede Richtung erweitert, sowie der Ausbau der wichtigsten Anschlussstellen vorgenommen.

Für den Osten der Stadt ist ebenfalls eine Umgehungsstraße geplant. Der erste Teil der Strecke, der Dublin Port Tunnel wurde im Dezember 2006 nach 6 Jahren Bauzeit eröffnet. Durch ihn erhofft sich die Stadtverwaltung vor allem einen Großteil des LKW-Verkehrs aus der Innenstadt zu verlagern. Der zweite Teil des Projektes soll dann den Hafen mit dem Straßennetz im Süden der Stadt verbinden. Hierfür gibt es allerdings noch keine konkreten Pläne. Schon der Bau des Dublin Port Tunnels hat das ursprünglich geplante Budget deutlich überschritten. Die ersten Pläne waren nur von einer Tunnelröhre ausgegangen. Sie war hauptsächlich für den Schwerverkehr gedacht und Maut sollte nur für PKWs erhoben werden. Man hat sich aber dann doch zum Bau einer zweiten Röhre entschlossen, so dass die Strecke heute Autobahn-Charakter hat und für alle Fahrzeuge mit Ausnahme von LKWs Mautpflicht besteht. Außerdem verläuft der Tunnel wesentlich tiefer als geplant und musste daher auch um einen Kilometer verlängert werden.

Die Hauptdurchgangsstraßen durch die Innenstadt verlaufen grob gesagt von St. Stephen’s Green zum Mountjoy Square und weiter westlich vom King’s Inn zur St. Patrick’s Kathedrale. Für den Ost-West-Verkehr innerhalb der Stadt wichtig sind die North Circular Road und südlich der Liffey die Straßen entlang des Grand Canal.

Öffentlicher Verkehr

DART

Ein wichtiger Baustein des öffentlichen Nahverkehrs ist die DART-Bahnlinie. Diese elektrische Stadtbahn verbindet die Innenstadt im Taktverkehr mit den Vororten entlang der Ostküste von Howth bzw. Malahide im Norden bis nach Greystones im Süden und wird jeden Tag von mehr als 80.000 Passagieren genutzt.

Ein Zug der neuen Luas in Dublin

Seit dem 5. Juli 2004 gibt es nach 44 Jahren mit Luas auch wieder eine Straßenbahn in der Stadt. Sie besteht aus zwei Linien, zwischen denen es allerdings keine Umsteigemöglichkeiten gibt. Trotzdem ist sie, in den von ihr bedienten Stadtgebieten bereits recht beliebt. In Ergänzung zur Luas wird auch über eine U-Bahn nachgedacht. Sie soll den Bahnhof Heuston Station, der sich etwa zwei Kilometer westlich der Innenstadt befindet, mit den DART-Stationen in der östlichen Innenstadt und den beiden Luas-Linien verbinden. Dadurch sollen die Anschlüsse für die Pendler aus den Regionen westlich und südwestlich von Dublin verbessert werden.

Doppeldeckerbus

Die Hauptlast des öffentlichen Verkehrs in Dublin trägt das Busnetz. Es wird von Dublin Bus (irisch: Bus Átha Cliath) betrieben. Das Busnetz besteht aus fast 200 Buslinien. Außerdem gibt es auch einen speziellen Nachtbusbetrieb. Die Linien werden mit einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bezeichnet (z.B. 46A, 35, 56E). Gleiche Zahlen bedeuten meistens, dass die Linien größere Teilstrecken parallel befahren. Die Nachtbuslinien werden mit einer Zahl und dem Buchstaben „N“ gekennzeichnet. Fast alle Buslinien werden im Ein-Mann-Betrieb befahren. Der Fahrpreis richtet sich tagsüber nach der gefahrenen Strecke. Im Nachtbetrieb gibt es einen Einheitstarif unabhängig von der gefahrenen Strecke.

Flughafen

Der Flughafen wurde im Jahre 1940 eröffnet und liegt ca. 10 km nördlich des Stadtzentrums an der Autobahn M1 nach Belfast. Der Flughafen ist im Besitz der Dublin Airport Authority plc.

Dublin wird von mehreren Fluggesellschaften aus Europa und Übersee direkt angeflogen. Es kann zwischen über 150 Zielen in der ganzen Welt gewählt werden. Die am häufigsten angeflogenen Internationalen Flughäfen sind: London, Paris, Manchester, New York, Birmingham, Frankfurt, Amsterdam, Malaga, Edinburgh und Glasgow. Die meisten Flüge gehen Richtung Vereinigtes Königreich. Nach Passagierzahlen ist Dublin in Europa an Stelle 15, mit 2006 mehr als 21,1 Millionen Passagieren. Die Verbindung zur Innenstadt wird durch mehrere Buslinien gewährleistet, unter anderem auch private Anbieter. Ein Anschluss an das Bahnnetz ist noch nicht vorhanden.

Sport

Die Zentralen von nahezu allen irischen Sportorganisationen befinden sich in Dublin. Der 82.500 Zuschauer fassende Croke Park im Stadtteil Drumcondra ist die Heimat der Gaelic Athletic Association (GAA). Dort finden in den Sommermonaten Gaelic-Football- und Hurling-Spiele statt.

Das Stadion an der Lansdowne Road fasst 49.250 Zuschauer und gehört der Irish Rugby Football Union. Neben Rugbyspielen der Mannschaft Leinster Rugby finden dort auch die Heimspiele der irischen Fußball-Nationalmannschaft statt. Dieses Stadion ist zurzeit geschlossen und wird bis 2009 vollständig umgebaut. Der Dalymount Park im Stadtteil Phibsboro war die traditionelle Heimspielstätte des irischen Fußballs. Heute spielt dort der Fußballklub Bohemians Dublin. Ihr Rivale, der Shelbourne FC, spielt im nahegelegenen Tolka Park, während St Patrick's Athletic im Richmond Park im Stadtteil Inchicore am Südwestrand der Innenstadt beheimatet ist. Die Shamrock Rovers sind ursprünglich aus Milltown, aber seit zwei Jahrzehnten auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Im Stadtteil Blanchardstown befindet sich das nationale Schwimmzentrum. Über die Stadt verteilt befinden sich mehrere Rennbahnen. Im Shelbourne Park finden Greyhoundrennen statt und in Leopardstown befindet sich eine Pferderennbahn. Weltbekannt ist die Dublin Horse Show im RDS in Ballsbridge. Dort fanden im Jahr 1982 die Weltmeisterschaften im Springreiten statt. Außerdem gibt es in Dublin größere Sportstätten für Basketball, Handball und Hockey. Das bedeutendste Leichtathletikstadion ist das Morton Stadium in Santry.

Wirtschaft

Dublin war historisch das Zentrum des Brauwesens (u.a. Guinness. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Dublin zu einem Zentrum der pharmazeutischen Industrie (u.a. Pfizer) und des IT-Sektors (u.a. Europa-Hauptquartiere von Google, Microsoft und Yahoo!).

Weiterhin ist Dublin das Finanzzentrum von Irland. Viele europäische Banken (u.a. Citigroup, Commerzbank, WestLB, LBBW, Helaba), Versicherungen (u.a. Irish Life, London Life) und die irische Börse haben Niederlassungen im IFSC.

Hauptquartier der Ardagh Glass Group Plc. Drittgrößter Glasbehälterhersteller in Europa und Sitz der Imera Power, einem Energieunternehmen.

Kultur

Temple Bar ist Dublins Kulturviertel (vor allem für Touristen) mit einem munteren Nachtleben. Temple Bar ist ein Stadtteil am Südufer des Flusses Liffey im Zentrum von Dublin. Im Gegensatz zu den umgebenden Stadtvierteln hat Temple Bar sich seine mittelalterlichen Straßenzüge mit vielen engen kopfsteingepflasterten Gassen erhalten. Temple Bar ist bekannt für seine Pubs und das Nachtleben mit Live Musik. Jedoch ist an "Good Friday" also Karfreitag alles geschlossen und es gibt auch ein strenges Alkoholverbot an diesem Tag. Sogar in den Restaurants ist Alkoholausschank strengstens verboten.

Sehenswerte Bauten

Ha'(lf) Penny Bridge

Denkmäler

Famine-Denkmal
  • Molly Malone
  • Die Statue von Daniel O'Connell - die treibende Kraft in Irlands Politik von den späten 1820er Jahren bis zu seinem Tod 1847. Heutiger Namensgeber der Straße. Erbaut von 1864 bis 1883 von John Foley
  • Die Statue von James Larkin - dem Anführer des Dubliner Generalstreiks von 1913
  • Die Statue von Father Theobald Mathew (1790-1856) - einen Vorkämpfer der Bewegung für Alkoholabstinenz
  • Die Statue von Charles Stewart Parnell, einem politischem Führer in Irland des späten 19. Jahrhunderts
  • Denkmäler für die Opfer der Großen Hungersnot (Famine):
    • von Edward Delaney R.H.A. im St. Stephen's Green in Dublin
    • von Rowan Gillespie gegenüber dem International Financial Services Centre
  • Die Statue des Irischen-Argentinischen Admiral William Brown, Vater der Argentinische Kriegsmarine.
  • Die Statue des irischen Sängers/Musikers und Frontmann der Band Thin Lizzy Phil Lynott

Kirchen

Christ Church Cathedral

Obwohl die meisten Iren Katholiken sind (86.8%),[5] gehören die beiden bekanntesten Dubliner Kirchen zur anglikanischen Church of Ireland.

Friedhöfe

Theater und Musik

In Dublin ist irische Folkmusik (genauso wie im Rest von Irland) immer noch sehr erfolgreich. In vielen Pubs spielen mehr oder weniger regelmäßig Folklore-Gruppen. Moderne Musik ist aber vor allem bei der jüngeren Bevölkerung noch beliebter.

Museen und Ausstellungen

Parks und Grünanlagen

siehe auch Dublin Parks

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Dublin

Schloss Malahide

Berühmte Dubliner

Für die Söhne und Töchter der Stadt siehe Liste der Söhne und Töchter von Dublin.

Schriftsteller

Komponisten und Musiker

Schauspieler

Politiker

Siehe auch

  • Portal Irland

Einzelnachweise

  1. http://www.cso.ie/census/documents/census2006_Table_5.pdf
  2. Denis McCarthy: Dublin Castle. At the heart of Irish History. Stationary Office, Dublin 2004, Seiten 12-16, ISBN 0-7557-1975-1.
  3. Éamonn Mac Thomáis: Me Jewel and Darlin' Dublin. The O'Brien Press, Dublin 2004, Seite 52 et passim12-16, ISBN 0-905140-27-3.
  4. Denis McCarthy: Dublin Castle. At the heart of Irish History. Stationary Office, Dublin 2004, Seite 16, ISBN 0-7557-1975-1.
  5. http://www.cso.ie/census/documents/census2006_Table_5.pdf

Weblinks

53.3425-6.26583333333337Koordinaten: 53° 21′ N, 6° 16′ W


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