Bakteriozin

Bacteriocine sind proteinogene Toxine, die von bestimmten Bakterienstämmen abgesondert werden und das Wachstum anderer Stämme derselben oder ähnlicher Bakterienarten inhibieren. Anders als die – meist niedermolekularen – Antibiotika, die als Breitbandmicrobicide wirken, sind Bakteriocine Peptide oder Proteine.[1] Sie wurden erstmals 1925 von A. Gratia beschrieben.[2][3][4]

Beispiele

Quellen

  1. a b Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie: Bacteriocine – Lantibiotika, Universität Bonn
  2. Gratia, A. (1925): Sur un remarquable exemple d'antagonisme entre deux souches de colibacille. In: Compt. Rend. Soc. Biol. Bd. 93, S. 1040–1042.
  3. Gratia, J.P. (2000): Andre Gratia: a forerunner in microbial and viral genetics. In: Genetics. Bd. 156, Nr. 2, S. 471–6. PMID 11014798 PDF
  4. Definition bei UniProt

Weblinks


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