Switch – TV gnadenlos parodiert

Switch – TV gnadenlos parodiert
Seriendaten
Originaltitel: Switch
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr(e): 1997–2000, 2007–2009
Episodenlänge: etwa 25 Minuten
Episodenanzahl: 58 (+ 1 Silvester-Special, 11 Best-Offs) in 4 Staffeln
Originalsprache: Deutsch
Genre: Sketchshow
Erstausstrahlung: 27. Oktober 1997
auf ProSieben
Besetzung

Switch – TV gnadenlos parodiert ist eine Comedy-Show, die erstmals 1997 ausgestrahlt und seitdem mehrfach wiederholt wurde. Vorbild von Switch war die australische Serie Fast Forward. Produziert wurden insgesamt vier Staffeln von Visuelle, einer Tochterfirma der GAT im Auftrag von ProSieben. Die Serie entstand in den CBC Studios in Köln-Ossendorf sowie in Köln und Umgebung. Regie führten Sven Unterwaldt jr., Holger Schmidt und Christoph Schnee. Nach einer Pause ab dem Jahr 2000 wurde die Sendung ab 2007 unter dem Namen Switch reloaded neu aufgelegt. Produziert wird das Format seitdem von der Kölner Produktionsfirma Hurricane.

Inhaltsverzeichnis

Switch – TV gnadenlos parodiert

Darsteller

Die Originalbesetzung der ersten beiden Staffeln bestand aus Petra Nadolny, Susanne Pätzold, Mona Sharma, Michael Müller, Peter Nottmeier und Bernhard Hoëcker. Mona Sharma verließ Switch nach der zweiten Staffel. In der dritten Staffel stieß Michael Kessler und Bettina Lamprecht zur Truppe. Zur vierten Staffel verließ dann Susanne Pätzold das Team von Switch und wurde durch Annette Frier ersetzt. Die Darsteller spielten in diversen Sketchen basierend auf unterschiedlichen Fernsehformaten bekannte Schauspieler, Musiker, Moderatoren und Politiker.

Parodien

Bekannte Parodien sind u. a.:

  • Deutsche Welle Polen („in Farbe und bunt“) (Sharma als Ansagerin Heidi Pršblybzçka)
  • Die Nelly van Sale Homeshow (Parodie auf schlecht synchronisierte, amerikanische Werbeverkaufsshows) (Sharma als Nelly van Sale, später Nadolny als Kelly van Sale, Nottmeier als Mr. Snoot)
  • Hitlers Helfer (Parodie auf Sendungen ähnlichen Namens von ZDF-Historiker Guido Knopp) (Kessler als Adolf Hitler)
  • Interaktiv (Sendung bei VIVA mit Sharma als Mi Lei Long Di Do Di Delü, Anspielung auf Minh-Khai Phan-Thi)
  • Junge Christen (Pätzold, Sharma und Nottmeier als naive Hanni, Nanni und Manni, später mit Lamprecht als Danni, einmal Nadolny als Fanny)
  • RTL aktuell (Kessler als Peter Kloeppel und Lamprecht als Ulrike von der Groeben und Antonia Rados)
  • RTL Punkt 12 (Pätzold, später Frier als Katja Burkard)
  • Tagesthemen (Müller als Ulrich Wickert und Lamprecht als Gabi Bauer)
  • Explosiv (Pätzold, später Frier als Barbara Eligmann, Begrüßung: „Hier ist Barbara Eligmann, mein Name ist Explosiv!“)
  • Die Eligmanns (Pätzold als Barbara Eligmann, Nottmeier als Bernd Eligmann, Müller als Berthold Eligmann, Nadolny als Beate Eligmann, Hoëcker als Baby Eligmann)

Außerdem wurden bekannte Musikvideos und deren Interpreten mit verändertem Text gezeigt. Den Schluss der Sendung markierte ein immer neu variierter „Gute Nacht, John-Boy“-Dialog, eine Parodie auf die Waltons.

Fakten, Fakten, Fakten

Die „Redaktion, die Themen recherchiert, die wirklich von Bedeutung sind“ spielt hauptsächlich Gesellschaftsspiele wie beispielsweise Koffer Packen oder Prominentenraten. Sämtliche Switch-Darsteller spielten sich bei Fakten, Fakten, Fakten selbst.

Aus diesen Sketchen stammen der Ausspruch „Hoëcker, Sie sind raus!“ und seine Erwiderung „Wieso das denn?“ Dabei gibt Hoëcker immer völlig falsche bzw. skurrile Antworten, weswegen er ständig ausscheiden muss. Es existiert auch ein Soloprogramm von Hoëcker, das Hoëcker, Sie sind raus! heißt.

Fakten-TV

Zu Beginn der 4. Staffel gab es eine Art Spin-Off namens Fakten-TV. Müller und Frier waren die Moderatoren, alle anderen waren Reporter, die „Große Fragen der Menschheit“ beantworten sollten. Nottmeier und Nadolny waren an wechselnden Orten, Kessler und Lamprecht waren zusammen in einer Fußgängerzone und stritten sich. Auch hier hieß es oft: „Hoëcker, Sie sind raus!“ und „Ja, wieso das denn?“. Hoëcker, der sich in der Nähe einer Universität befand, gab auch hier ständig falsche Antworten. Fakten-TV fand keinen Anklang, sodass es nach wenigen Folgen wieder durch Fakten, Fakten, Fakten ersetzt wurde.

Das Konzept

In Switch ist jeder Sketch die meist sehr detailgetreue Parodie einer tatsächlichen Fernseh-Nachrichtensendung, einer Fernsehshow oder -serie. Switch zeichnet sich gegenüber anderen Comedy-Sendungen durch eine hohe Gagdichte und ein schnelles Tempo aus. Die einzelnen Sketche werden in der Sendung so aneinandergefügt, als würde man sich mit der Fernbedienung durch die Fernsehkanäle „switchen“ (= schnell umschalten). Diese Umschaltvorgänge werden durch ein kurzes „Schneegestöber“ auf dem Bildschirm und ein „Umschaltgeräusch“ verdeutlicht. Dabei wird fast jeder Sketch durch einen anderen Sketch unterbrochen, um dann wieder auf ihn zurückzukommen. Dabei wird auch die vergangene Zeit beachtet, der Sketch setzt meist inhaltlich in Echtzeit einige Minuten später wieder an.

Staffel-Übersicht

  • 1. Staffel: 14 Folgen (+ 2 Best-Of)
  • 2. Staffel: 15 Folgen (+ 4 Best-Of, + 1 Silvester-Special)
  • 3. Staffel: 13 Folgen (+ 2 Best-Of)
  • 4. Staffel: 16 Folgen (+ 3 Best-Of)
Anmerkungen
  • Eine der vier Best-Of-Folgen der 2. Staffel lief unter dem Titel „Switch – Heroes“ und enthielt auch Sketche aus der 1. Staffel.
  • In dem Silvester-Special „Switch – Die Mutter aller Jahresrückblicke“ wurden u. a. Jahresrückblicke wie „Menschen 1998“ (ZDF) und „Menschen, Bilder, Emotionen“(RTL) parodiert. Dies diente als Rahmen, um Sketche aus den bisherigen Folgen der 2. Staffel erneut zu verwerten.

DVDs

  • 1.Staffel: 21. Mai 2007
  • 2.Staffel: 30. Juli 2007
  • 3.Staffel: 24. September 2007
  • 4.Staffel: 4. Februar 2008
Anmerkung
  • Die Best-Of-Folge „Heroes“ und das Special „Die Mutter aller Jahresrückblicke“ sind der DVD-Box zur zweiten Staffel als Bonus-Feature beigefügt worden
  • Die regulären Best-Of-Folgen sind auf den DVDs nicht vorhanden.
  • Vor allem im Abspann wurden die Episoden oftmals gekürzt.

Switch reloaded

Seriendaten
Originaltitel: Switch reloaded
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr(e): seit 2006
Episodenlänge: etwa 25 Minuten
Episodenanzahl: 42+ (+ 1 Jahresrückblick-Special, 8 Best-Ofs) in 4 Staffeln
Originalsprache: Deutsch
Genre: Comedy
Erstausstrahlung: 5. März 2007
auf ProSieben
Besetzung

Im Jahr 2000 wurden von ProSieben keine neuen Folgen mehr in Auftrag gegeben. Im Herbst 2006 begann dann nach rund sechs Jahren Pause die Arbeit an der Fortsetzung unter der Regie von Wolfgang Groos (1. Block) und Marco Musienko, woraufhin die erste Folge im März 2007 ausgestrahlt wurde. Der Titel der Sendung wurde in Switch reloaded geändert.

Die zweite Staffel von Switch reloaded war seit dem 6. November 2007 dienstags um ca. 22:20 Uhr zu sehen.

Die dritte Staffel war seit Februar 2008 in Produktion. Sie besteht aus 15 Folgen und wurde seit dem 19. August 2008 dienstags um ca. 22:15 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt.[1] Ende November wurde der Switch-reloaded-Jahresrückblick gedreht, der das Jahr 2008 mit den großen Fernsehereignissen satirisch unter die Lupe nimmt. Die Ausstrahlung erfolgte am 9. Dezember 2008 um 21:15 Uhr auf ProSieben.[2]

Eine Veränderung ist ab Folge 6 der dritten Staffel zu bemerken, da ab dieser Folge alle weiteren Episoden ohne künstliches Hintergrundgelächter auskommen. Nachdem man die Lachkonserve bereits zuvor stark reduziert bzw. für gewisse Sketche wie die „TV total“-Parodie ganz weggelassen hatte, tauchen Publikumsreaktionen wie Lachen oder Applaudieren nun nur noch auf, wenn es direkt zur Parodie gehört.[3]

Am 21. Mai 2007 erschien die erste Staffel Switch reloaded als DVD-Box, die zweite Staffel am 4. Februar 2008, einen Tag vor der offiziellen Ausstrahlung der letzten Folge. Die dritte Staffel erschien am 1. Dezember 2008, und zwar erstmals als dreiteilige DVD-Box. Sie enthält neben Bonusmaterialien wie Hintergrundinformationen und Audiokommentaren erstmals auch produzierte, aber nicht gesendete Parodien (u. a. auf Werbesendungen).[4]

Die vierte Staffel wird seit dem 11. Februar 2009 in Köln produziert und seit 24. März 2009 gegen 22:10 Uhr gesendet.[5] Themen sind unter anderem talk, talk, talk und The next Vincent Raven. Es werden sieben Folgen und ein Best of gedreht. [6]

Darsteller

Bis auf Annette Frier und Bettina Lamprecht spielt bei der Neuauflage das komplette Ensemble der alten Switch-Folgen mit. Neu hinzugekommen sind Max Giermann und Martina Hill. Obwohl Mona Sharma auch in der dritten Staffel von Switch reloaded im Vorspann zu sehen war, tauchte sie in fast keinem Sketch auf. Aus privaten Gründen wolle sie nicht mehr aktiv vor der Kamera mitwirken, sondern sich auf das Schreiben neuer Sketche konzentrieren. [7] In der vierten Staffel ist Sharma nun auch nicht mehr Teil des Vorspanns.

Rezension

Switch Reloaded wurde beispielsweise von FAZ.net[8] als „Lichtblick im Programm“ beschrieben. Die parodistische Darstellung würde teilweise „konturlosen Bildschirmfigur[en] eine Identität“ verleihen. In weiten Teilen sei hierbei die „Geschichte [des Fernsehens] längst umgeschrieben“ worden, auch wenn teilweise auf scharfe Satiren „pure Albernheit“ folgen würde.

Wiederkehrende Inhalte

Es wird unter anderem folgendes parodiert:

  • Vorspann: in einer kurzen Parodie auf wechselnde Sendungen wird die Sendung Switch reloaded mit Namen genannt (meist mit einer Empfehlung). Im weiteren Verlauf der Sendung wird die Sendung nie bei Namen genannt und auf die Parodie aus dem Vorspann wird in der Folge nicht mehr eingegangen.
  • Volksfest der Volksmusik: mit Kessler als Florian Silbereisen, Silbereisen meldet sich dabei meist aus Ostdeutschland, etwa aus Chemnitz, und fällt durch diskriminierende (oft ausländer- oder behindertenfeindliche) Aussagen sowie die inflationäre Verwendung des Wortes Hey! auf.
  • Nostradamus TV: Anspielung auf n-tv mit Hoëcker als Nostradamus
  • Die 10…: Anspielung auf Die 10... mit Susanne Pätzold als Sonja Zietlow
  • Das Ehepaar Schwakowiack: Nottmeier als Herbert Schwakowiack und Sharma als Melanie Schwakowiack tauchen sehr oft in vielen Sendungen (z. B. taff, Frauentausch, Das perfekte Dinner, Goodbye Deutschland etc.) als gesellschaftskritische Parodie auf. Außerdem ist Herbert in der 3.Staffel oftmals auch RTL aktuell-Handyreporter.
  • RTL aktuell: mit Peter Kloeppel (Kessler), Reporterin Antonia Rados (Pätzold) und Ulrike von der Groeben (Nadolny), welche meist „leider zu Tisch“ ist. RTL aktuell berichtet meist zu Geschehnissen im fiktiven Land Lampukistan, aus dessen Hauptstadt Porada Ninfu sich Rados manchmal meldet, manchmal berichtet sie aber auch über Lampukistan aus Orten, die mit dem Geschehen in keinem Zusammenhang stehen, etwa aus Tuttlingen
  • Stoibers Nachtgedanken: Anspielung auf Kulenkampffs Nachtgedanken mit Kessler als Edmund Stoiber
  • Schmeckt nicht, gibt's nicht: Giermann als Tim Mälzer, der permanent schlecht gelaunt ist und auf seiner Assistentin Nina (Nadolny), die er als olle Zippe bezeichnet, herumhackt
  • Obersalzberg: Parodie von Stromberg mit Michael Kessler als Adolf Hitler
  • Beckmann: Giermann parodiert Reinhold Beckmann, der seinen Gästen stets sehr intime oder auch völlige Nonsens-Fragen stellt und dabei einen äußerst investigativen Eindruck macht
  • Heute-Journal: mit Michael Müller als Claus Kleber und Martina Hill als Gundula Gause. Hier wird meist mit den Namen der beiden gespielt, wobei alle Akteure Vor- und Nachnamen haben, die mit demselben Buchstaben beginnen, wie etwa die rasende Reporterin Karla Kolumna
  • Tagesthemen: mit Hoëcker als Tom Buhrow, der als Milchbubi, dessen Toupet ständig verrutscht, dargestellt wird
  • Sportschau: Günter Netzer (Nottmeier) und Gerhard Delling (Müller) übertreffen sich geradezu mit „Komplimenten“, wobei Netzer stets zum absoluten Pessimismus neigt, während Delling beständig versucht, sich bei Netzer einzukratzen.
  • Raus aus den Schulden: mit Peter Nottmeier als Peter Zwegat. Anders als bei der Parodie von Katharina Saalfrank trifft Peter Zwegat hier nicht auf Prominente (wenn man von der Leitung des Senders ARD absieht), sondern auf Arbeitslose, Zuhälter, Durchschnittsbürger mit erstaunlich hohen Schulden und seine Frau, die gar kein Schuldenproblem hat.
  • RTL Punkt 12: Katja Burkard gespielt von Martina Hill. Dabei wird Burkard mit einem Zischlaut-Sprachfehler parodiert und Wendungen mit Zischlauthäufung werden verwendet (Im Soester Zoo wurden süße Robbenbabys geboren)
  • Sonnenschein.TV: Eine Parodie auf den Urlaubssender Sonnenklar.TV mit Susanne Pätzold als Moderatorin
  • TV Total: Max Giermann parodiert Stefan Raab
  • Lesen!: Petra Nadolny parodiert Elke Heidenreich
  • Die Super-Nanny: Susanne Pätzold parodiert Katharina Saalfrank
  • Johannes B. Kerner: Nottmeier spielt Johannes B. Kerner, der durch ständiges Eigenlob und Schleichwerbung auffällt.
  • Vermisst: Petra Nadolny parodiert Julia Leischik auf der Suche nach verschollenen Mitmenschen
  • QVC: Mona Sharma präsentiert mehr oder weniger sinnvolle Gegenstände (z. B. eine Zungenperle als Schmuck, oder ein Set zum Basteln von Kastanientieren) in Home-Shopping-Manier.
  • Galileo Mystery: Aiman Abdallah (Hoëcker) untersucht triviale Dinge auf umständliche Weise, z. B. seine viel zu hohe Spesenabrechnung, oder sein Auto, das vom Behindertenparkplatz verschwand. All das kommentiert er als „Mysteriös“.
  • Joachim Bublath: Joachim Bublath (gespielt von Hoëcker) versucht seinem Publikum mit meist sinnlosen Sachverhalten und unbeachteten Vorgängen (z. B. Brand) im Hintergrund Begriffe zu erklären. Auffällig ist dabei ein ständiges, meist unpassendes Stocken.
  • Die Börse: Martina Hill zitiert als Anja Kohl mit P-Sprachfehler in der ARD-Börse meist unbedeutende oder erfundene (Nonsens-)Sprichwörter oder Gedichte mit sexistischen Hintergrund und beendet ihre Rede mit den Worten: „An der Pörse ist es nicht anders…“.
  • Hart aber fair: Kessler parodiert den Moderator Frank Plasberg mit den Dauergästen Angela Merkel (Hill),Frank-Walter Steinmeier (Müller) und Gregor Gysi (Nottmeier) – nebst unerwähnten Nebenfiguren –, von denen einer immer von Plasberg k.o. geschlagen wird mit dem Kommentar: „Das war hart, … aber fair.“
  • Germany’s Next Topmodel: Martina Hill parodiert Heidi Klum mit Piepsstimme und dem Hang nichts essen zu dürfen.
  • WOW! (GIGA): Parodie auf das World of Warcraft Magazin, welches auf GIGA lief. Max Giermann und Michael Kessler parodieren Florian Kamolz und Philipp Senkbeil. Die beiden Moderatoren werden als typische „Computer-Freaks“ dargestellt.
  • Stern TV: Michael Kessler parodiert Günther Jauch, der in völlig unpassenden Momenten auf seine Moderationskarten schaut (z. B. bei der Begrüßung, wo er den Namen der Sendung nachsieht) und präsentiert Reportagen, in der z. B. ein Arbeitsloser durch seine neue Arbeit vollkommen aus dem Alltag gerissen wird.
  • talk talk talk: Martina Hill parodiert Sonya Kraus, indem sie einige Wörter sehr betont ausspricht und bei ihren verschiedenen Sitzpositionen tief blicken lässt.
  • Wissen vor 8 : Kessler parodiert hier Ranga Yogeshwar. Er läuft jedes Mal durch eine alte, verlassene Fabrik und erklärt einige Dinge so, dass man trotzdem nichts lernt.
  • Lafer, Lichter, Lecker : Kessler und Giermann moderieren hier mit verschiedenen Gästen wie z. B. Katja Burkhard oder Nina Hagen. Am Anfang gibt es immer einen langen Kuss zwischen Kessler und Giermann und danach wird oft nur gelacht über Witze die sie machen.

Besonderheiten

  • Nach einigen Auftritten in dessen Show durfte Max Giermann Stefan Raab auch einmal in dessen Show etwa fünf Minuten lang parodieren.
  • Die Parodie auf Joachim Bublath wurde erstmals ausgestrahlt, nachdem die Sendung gleichen Namens bereits eingestellt worden war.
  • Nachdem ZDF die Literaturkritikerin Elke Heidenreich entlassen hatte, präsentierte Switch Reloaded in dem Jahresrückblick 2008 Oliver Kahn (Giermann) als neuen Moderator der Sendung lesen!. Der Kanal berücksichtigte diesen Vorschlag nicht: Wenig später wurde Amelie Fried als neue Moderatorin vorgestellt.
  • Ebenfalls im Jahresrückblick 2008 parodierten Giermann und Kessler die Sendung Schmidt und Pocher. In der Serie ist bisher noch keine Parodie auf Schmidt und Pocher vorgekommen.
  • Beim Deutschen Comedypreis 2008 überraschte Max Giermann – Stefan Raab parodierend – das Publikum als Laudator. Moderator Dieter Nuhr hatte ihn zuvor als Stefan Raab angekündigt.
  • Am 13. Dezember 2007 standen Michael Kessler und Florian Silbereisen ironischerweise als Gäste bei Johannes B. Kerner im ZDF gemeinsam vor der Kamera.
  • Manche Personen, die auch schon bei Switch parodiert wurden, werden bei Switch reloaded von anderen Darstellern parodiert. Zum einen ist dies der Fall bei Personen, die von nicht mehr aktiven Mitarbeitern parodiert wurden (Parodie von Katja Burkard u. a.). In anderen Fällen (z. B. Johannes B. Kerner (erst von Müller, dann von Nottmeier parodiert) oder Oliver Kahn (früher Nottmeier, dann Giermann) ist der Grund nicht bekannt.
  • Am 31. März 2009 (Staffel 4) wurde erstmals ein Teammitglied von switch reloaded parodiert. Hier handelte es sich um eine Parodie der Sendung Genial daneben!, in der Hoecker Stammgast ist. Er wurde von Peter Nottmeier parodiert. Erwähnenswert ist außerdem, dass Hella von Sinnen, ebenfalls Stammgast dieser Sendung nicht parodiert wurde, sondern durch Comedian Cindy aus Marzahn ersetzt wurde.
  • In einer Sendung anlässig des fünfzigsten Geburtstages von Hella von Sinnen parodierte Max Giermann Showmaster Hugo Egon Balder, woraufhin Gast Barbara Schöneberger fragte, ob Balder demnächst auch bei switch reloaded parodiert werde, was Moderator Dirk Bach mit der Behauptung beantwortete, dass dies eine einmalige Aktion sei. Bei der Fernsehausstrahlung dieser Show war Balder allerdings schon einmal (worauf es nicht belassen wurde) in einer Folge von Switch reloaded parodiert worden.

Staffel-Übersicht

  • 1. Staffel: 10 Folgen (+ 2 Best-Of)
  • 2. Staffel: 10 Folgen (+ 2 Best-Of)
  • 3. Staffel: 15 Folgen (+ 3 Best-Of, 1 Jahresrückblick-Special)
  • 4. Staffel: 7+ Folgen (+ 1 Best-Of)
Anmerkung
  • 1. Staffel: Die beiden Best-Of-Folgen der 1. Staffel wurden bei der Erstausstrahlung als 45-minütiger Zusammenschnitt gesendet, der auch auf der DVD enthalten ist.
  • 2. Staffel: Die beiden Best-Of-Folgen der 2. Staffel sind wieder als 45-minütiger Zusammenschnitt auf der DVD enthalten.
  • 3. Staffel: Weder der Jahresrückblick 2008 noch die dritte Best-Of-Folge der 3. Staffel sind auf der DVD-Box zur Staffel enthalten, weil diese bereits am 1. Dezember 2008 veröffentlicht wurde, der Jahresrückblick und die Best-Of-Folgen jedoch erst im selbigen Monat auf ProSieben gesendet wurden.

Deutsche DVDs

Name Veröffentlichung Kurzinformationen Staffel FSK
Vol.1 21. Mai 2007 Das 2-Disk-Set besteht aus 2 DVDs mit der kompletten 1. Staffel von Switch reloaded 1 ab 12 Jahren
Vol.2 4. Februar 2008 Das 2-Disk-Set besteht aus 2 DVDs mit der kompletten 2. Staffel von Switch reloaded 2 ab 12 Jahren
Vol.3 1. Dezember 2008 Das 3-Disk-Set besteht aus 3 DVDs mit der kompletten 3. Staffel von Switch reloaded 3 ab 12 Jahren
Best of the Best (Vol.1) 4. Mai 2009 Das Set besteht u. a. aus dem Jahresrückblick 2008 und der ersten Folge der 4. Staffel von Switch reloaded ab 12 Jahren
Vol.4 16. November 2009 Das Set besteht aus der kompletten 4. Staffel von Switch reloaded und dem Jahresrückblick 2008 4 ab 12 Jahren

Auszeichnungen

  • 2007: Deutscher Comedypreis als Beste Sketch-Show
  • 2008: Deutscher Fernsehpreis als Beste Comedy
  • 2008: Deutscher Comedypreis als Beste Sketch-Show
  • 2008: Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung
  • 2008: Deutscher Comedypreis für Michael Kessler als bester Comedy-Schauspieler
  • 2009: Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung
  • 2009: Romy als Preis der Jury"

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.dwdl.de/article/story_16639,00.html
  2. http://www.presseportal.de/pm/25171/1290958
  3. http://forum.cinefacts.de/140752-switch-auf-dvd-3.html
  4. http://forum.cinefacts.de/140752-switch-auf-dvd-3.html
  5. http://www.petra-nadolny.de/6.html
  6. http://www.prosieben.de/service/newsflash/artikel/61084/
  7. http://www.quotenmeter.de/index.php?newsid=31145
  8. Jörg Thomann, Ich habe im Internet retschertschiert, FAZ.net vom 20. August 2008

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