Baladiten

Der Libanesische Maronitische Orden (bekannt auch als Baladiten oder Valaditen) ist ein Mönchsorden in der Maronitischen Kirchen, welche eine spezielle Mönchskirche ist. Der Orden wurde im Jahre 1694 gegründet im Kloster Mart Mura, Ehden, im Libanon von drei jungen maronitischen Männern aus Aleppo unter der Schirmherrschaft des Patriarchen Estephane Douaihi (1670-1704). Ihr Name leitet sich aus dem Arabischen baladiyah ab, (Arabisch: الرهبنة البلدية ), und bedeutet soviel wie Landmönche. Es ist einer der drei Libanesischen Kongregationen des Heiligen Antonius der Große Mönche. Der zweite Orden ist der Aleppiner (oder halabiyyah), Mönchen von Aleppo, eine gleichnamige Stadt in Syrien. Dieser Order wurde als Abspaltung von den Baladiten gegründet. Papst Clemens XIV. hat diesen Orden im Jahre 1770 anerkannt. Der dritte Libanesische Mönchsorden ist der vom Heiligen Isaiah, auch bekannt als Libanesischer Antoninen Orden, gegründet am 15 August 1700 von Patriarch Gabriel Al Blouzani von Blaouzi (1704-1705).


siehe auch Antoniuskloster Quzhaya

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Liste der Generaloberen der Baladiten — Dieser Artikel listet chronologisch die Generalsuperioren der Baladiten auf. Gabriel Hawwa (Aleppo) 1695 1699 Abdallah Qaraali (Aleppo) 1699 1716 Gabriel Farhat (Aleppo) 1716 1723 Michael Iskandar (Ehden) 1723 1735 Thomas al Labboudi (Aleppo)… …   Deutsch Wikipedia

  • Libanesischer Maronitischer Orden — Maron von Beit Der Libanesische Maronitische Orden (lat. : Ordo Libanensis Maronitarum, bekannt auch als Baladiten oder Valaditen, Ordenskürzel: OLM) ist ein Mönchsorden der Maronitischen Kirche. Der Name „Baladiten“ leitet sich aus dem… …   Deutsch Wikipedia

  • Libanesische Maronitische Orden — Der Libanesische Maronitische Orden (bekannt auch als Baladiten oder Valaditen) ist ein Mönchsorden in der Maronitischen Kirchen, welche eine spezielle Mönchskirche ist. Der Orden wurde im Jahre 1694 gegründet im Kloster Mart Mura, Ehden, im… …   Deutsch Wikipedia

  • Syrisch-Maronitische Kirche — Die Syrisch Maronitische Kirche von Antiochien (syrisch aramäisch: ܥܕܬܐ ܣܘܪܝܝܬܐ ܡܪܘܢܝܬܐ ܕܐܢܛܝܘܟܝܐ‏ ʿīṯo suryaiṯo māronaiṯo d anṭiokia, ܡܪܘܢܝܶܐ‏ Maronaye / Moronoye, arabisch ‏الكنيسة المار ونية ‎, DMG Mawārina) ist eine mit Rom unierte,… …   Deutsch Wikipedia

  • Antoniuskloster Quzhaya — Kloster Qozhaza im Jahre 2003 34.28305555555635.947222222222 Koordinaten …   Deutsch Wikipedia

  • Generalsuperior — oder Generaloberer (oft auch vereinfachend als General oder Ordensgeneral bezeichnet) ist in der römisch katholischen Kirche der höchste Obere (supremus moderator) einer Ordensgemeinschaft mit zentralistischer Verfassung, einer Gesellschaft des… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Ordenskürzel (katholisch) — „Sigel, Kurzformen für die Zugehörigkeit zu einer Ordensgemeinschaft, sind seit dem späten Mittelalter belegt. Sie wurden nie offiziell festgelegt. Frauenorden, die im Gefolge männlicher Orden entstanden, übernahmen meist deren Sigel.“ (Lexikon… …   Deutsch Wikipedia

  • Mariamitischer Maroniten-Orden der seligen Jungfrau Maria — Der Mariamitische Maroniten Orden der seligen Jungfrau Maria (lat.: Ordo Maronita Beatae Mariae Virginis, auch Aleppianer, Ordenskürzel OMM) ist eine Ordensgemeinschaft in der Maronitischen Kirche. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Spiritualität… …   Deutsch Wikipedia

  • Olm — bezeichnet: eine Familie der Schwanzlurche siehe Olme die Orte Ober Olm und Nieder Olm in Rheinhessen eine Ortschaft der Gemeinde Kehlen (Luxemburg) Hans Werner Olm (* 1955), deutscher Kabarettist dessen Fernsehsendungen OLM! (RTL) und OLM… …   Deutsch Wikipedia

  • Georges Abi-Saber — OLM (* 12. Mai 1923 in Wadi Sette) ist Altbischof von Saint Maron de Montréal. Leben Georges Abi Saber trat der Ordensgemeinschaft der Baladiten bei und empfing am 16. Juli 1952 die Priesterweihe. Paul VI. ernannte ihn am 4. August 1977 zum… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”