Balde (Erndtebrück)
Balde
Gemeinde Erndtebrück
Koordinaten: 50° 59′ N, 8° 20′ O50.9908333333338.3336111111111Koordinaten: 50° 59′ 27″ N, 8° 20′ 1″ O
Fläche: 4,80 km²
Einwohner: 315 (30. Sep. 2007)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 57339
Vorwahl: 02753

Balde ist ein Ortsteil von Erndtebrück im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen.

Das Dorf hat mit Stichtag 30. September 2007 - 315 Einwohner. Der Ort gehört seit der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, zur Gemeinde Erndtebrück und war bis zur Eingemeindung eine selbstständige Gemeinde im damaligen Kreis Wittgenstein.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Balde liegt fast zentral im Wittgensteiner Land. Ein kleiner Teil im Süden des Ortes erstreckt sich am Steinigen Kopf über die Lahn-Eder-Wasserscheide, die zugleich die Wasserscheide Rhein-Weser bildet. Vom Steinigen Kopf (634 m) kann man bei klarer Witterung genau im Süden den Großen Feldberg im Taunus in 84 km Entfernung (Luftlinie) erblicken. Im Norden des Ortes verläuft der 51. nördliche Breitengrad.

Nachbarorte

Geschichte

Die ersten urkundlichen Zeugnisse weisen auf das Jahr 1538, wo der Ort im Zusammenhang mit dem Kirchspiel Weidenhausen genannt wird. Der Ort gehörte in dieser Zeit zum Hause Berleburg. Anfang des 16. Jahrhunderts war Balde eine Wüstung. 1571 erfolgte die Anlage eines Eisenhammers, da in den Bergen rund um Balde neue Eisenfunde gemacht wurden. 1578 kommen noch Hammerhütten hinzu. Balde gehörte seit 1781 zur Schulzerei Berghausen. 1819 kommt es zum Wechsel in den Schulzereibezirk Dotzlar. Zur Gemeinde Balde gehörten Leimstruth, Melbach und Rohrbach.

Einwohner

  • 1624 zählte der Ort 4 Häuser mit 25 Einwohner
  • 1819 waren es 10 Häuser mit 82 Einwohnern
  • 23 Häuser mit 192 Einwohnern wurden im Jahr 1854 gezählt
  • um 1900 waren es 103 Einwohner.

Einzelnachweise

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.

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