T-34
T-34
T-34/76

T-34/76 (Modell 1943)

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 4 (Kommandant, Fahrer, Ladeschütze, MG-Schütze/Funker)
Länge 6,62 m
Breite 3 m
Höhe 2,52 m
Masse 30,9 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 65 mm (Turmfront), 47 mm (Wannenfront)
Hauptbewaffnung 1 × 76,2-mm-L/41,2-F-34-Kanone mit gezogenem Lauf
Sekundärbewaffnung 2 × 7,62-mm-MGs Degtjarjow DT (eines koaxial, eines in der Wanne)
Beweglichkeit
Antrieb V12-Dieselmotor W-2-34
373 kW (500 PS)
Federung Christie-Federung
Höchstgeschwindigkeit 54 km/h
Leistung/Gewicht 16,2 PS/t
Reichweite 465 km (Straße)
T-34/85
T-34/85

T-34/85 (1944)

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 5 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze, Ladeschütze, Funker)
Länge 8,10 m (inkl. Rohr)
Breite 3,02 m
Höhe 2,76 m (Turm Oberseite)
Masse 32 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 20−90 mm
Hauptbewaffnung 1 × 85-mm-Kanone vom Typ ZiS-S-53 mit 60 Schuss
Sekundärbewaffnung 2 × 7,62-mm-MGs Degtjarjow DT
Beweglichkeit
Antrieb 12-Zylinder-Dieselmotor W-2-34
368 kW (500 PS)
Federung Christie-Federung
Höchstgeschwindigkeit 55 km/h
Leistung/Gewicht 11,2 kW/t (15,6 PS/t)
Reichweite 360 km (Straße)

Der T-34 (von russisch танк für Panzer) ist ein sowjetischer Panzer, der von 1940 bis in die 1950er-Jahre gebaut wurde. Hauptsächlich wurde er zwischen 1941 und 1945 beim Zurückschlagen des Überfalls auf die Sowjetunion eingesetzt. Er befindet sich bis heute z. B. in Nordkorea im Dienst. Der T-34 vereinigte bereits bekannte, moderne Ideen zu einem für seine Zeit sehr guten und fortschrittlichen Panzer. Die geneigte Panzerung wurde von deutschen Konstrukteuren bei bestimmten Entwicklungen, an deren Anfang der Panther steht, ebenfalls in den Panzerbau übernommen. Der T-34 war der erste Panzer, der Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit ausgewogen miteinander verband. Aber auch seine Zuverlässigkeit trug dazu bei, dass er zunächst jedem deutschen Panzer in seiner Gewichtsklasse überlegen war. Erst die deutlich schwereren Typen wie Panther und Tiger und Kampfwertsteigerungen vor allem des Panzer IV im Verlauf der Jahre 1942 und 1943 stellten eine wirksame Antwort der deutschen Wehrmacht auf dem Schlachtfeld dar.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

BT-7, A-20, T-34 Modell 1940 und T34 Modell 41 im Vergleich

Der T-34 ist eine Weiterentwicklung der alten BT-Serie. Er basiert auf dem von John Walter Christie entwickelten[1] und nach ihm benannten[2] Christie-Laufwerk. Der Panzer ging aus den Projekten A-20, A-30 und A-32 hervor. Nach einigen Tests zeigte sich, dass der A-32 noch mehr Gewicht tragen könne. Die Panzerung wurde von 30 auf 45 mm verstärkt. Aufgrund der mittlerweile angespannten Lage der Sowjetunion wurden die Änderungen angenommen und sofort die Bereitstellung von 200 Panzern gefordert, obwohl von dem Panzer noch nicht einmal ein Prototyp existierte. Nachdem die im Januar 1940 fertiggestellten Prototypen erfolgreich ausgiebigen Tests unterzogen und die Konstruktionspläne fertig erstellt worden waren, konnte die Serienproduktion beginnen. Am Ende fehlte nur eine Bezeichnung für den neu entwickelten Panzer. Koschkin, der Hauptentwickler des Panzers, brachte den Mut auf und erklärte dem Verteidigungskommissar Kliment Woroschilow, den Panzer nicht nach ihm zu benennen. Er stellte sich den Namen T-34 vor: T für Tank (Panzer) und die 34 für das Jahr 1934, in dem die Verstärkung der Panzertruppe gefordert wurde.

T-34/76

In der Schlacht um Stalingrad abgeschossener T-34
Brennender T-34 (1941)
Fahrbereiter T-34 im Heeresgeschichtlichen Museum.
T-34/76 – Westerplatte (Polen)
T-34/76
Seitenansicht eines T-34/76 am Sowjetischen Ehrenmal Berlin
T-34/85 in Wejherowo, Polen
Frontansicht einesT-34/85
Heck eines T-34/85
Turm des T-34/85 im Detail
Seitenansicht eines T-34/85
T34/85 am österreichisch-slowenischen Grenzübergang Wurzenpass
T-34 im Panzergarten des HGM.

Die ersten Vorserienfahrzeuge wurden ab 1940 in geringen Stückzahlen produziert (117 Stück). Die Serienproduktion begann 1941. Seine Hauptverwendung fand der T-34 in diesem Jahr als Kompanie- und Zugführungspanzer. Da er so zunächst nicht in geschlossenen Verbänden eingesetzt wurde, konnten die deutschen Einheiten trotz ihres Mangels an geeigneter Panzerabwehr die einzelnen Fahrzeuge isolieren und ausschalten. Technisch lag der Schwachpunkt der frühen Versionen beim Getriebe, durch dessen Defekte mehr Fahrzeuge verlorengingen als durch Feindeinwirkung. Im Gegensatz zu den deutschen Panzern hatte der T-34 nur vier Mann Besatzung, wobei der Kommandant gleichzeitig als Richtschütze fungieren musste, was den Überblick im Gefecht erschwerte. Zudem verfügten nur die Kompanieführerpanzer über ein Funkgerät. Trotzdem wurden seine überlegenen Fähigkeiten deutlich. Der hervorragenden Mobilität und Panzerung standen jedoch unausgereifte Zielfernrohre und mangelnde Führungsmittel wie zum Beispiel das anfänglich fehlende Funkgerät gegenüber. Erst mit dem Modell 43 stand eine Kommandantenluke zur Verfügung.

Die deutsche 3,7-cm-Pak konnte der Panzerung des T-34 – abgesehen von Glückstreffern in den Turmdrehkranz – nichts anhaben. Die 5-cm-KwK L/42 des Panzer III konnte dem T-34 nur an den Seiten und am Heck gefährlich werden. Auch die 8,8-cm-Flak diente oft als improvisierte PaK. Erst die 7,5-cm-PaK 40 stellte eine wirkungsvolle Abwehrwaffe dar. Mit dem Erscheinen des Panzer IV F2 mit der 7,5-cm-KwK L/43 war das Gleichgewicht zumindest bei der Bewaffnung wiederhergestellt.

Als Vorteil erwiesen sich bald auch die breiten Ketten, welche die Geländegängigkeit gegenüber den deutschen Kampfpanzern mit ihren schmalen Gleisketten erhöhten. Der Dieselmotor erhöhte die Reichweite und verringerte die Brandgefahr.

Der T-34/76 Modell 1940 verfügte über eine 76,2-mm-Kanone L/30 (ab dem Modell 1941 in längerer Version). Damit war er weit besser bewaffnet als die meisten Panzer zu Beginn der 1940er-Jahre.

Die Turmkonstruktion wurde mehrfach überarbeitet und variierte teilweise je nach Herstellungsort. Während die Modelle bis 1942 einen kompakten Turm mit einer großen Luke besaßen, wurde ab 1943 ein größerer Turm mit zwei Luken verwendet. Die Kommandantenluke wurde bald darauf durch eine Kuppel ergänzt, die dem Kommandanten auch bei geschlossener Luke einen Rundumblick ermöglichte.

T-34/85

Um den T-34 auf dem gleichen hohen Niveau wie die neuesten deutschen Panzer zu halten, wurde der Auftrag erteilt, eine neue Kanone in den Panzer einzubauen. Da zu dieser Zeit mehrere Kanonen mit einem Kaliber von 85 mm entwickelt wurden, bot es sich an, eine davon zu verwenden. Von den Werken „Rotes Sormowo“ und dem Uralsker Panzerwerk wurden Versuchspanzer hergestellt. Beide Werke verwendeten dazu die Kanonen der Muster D-5T, LB-1, S-50 sowie S-53. Das Uralsker Panzerwerk entwickelte außerdem einen neuen Turm für den Panzer, der ursprünglich für den KV-85 vorgesehen war. Um den neuen Turm aufnehmen zu können, musste der Drehkranz von 1420 mm auf 1600 mm vergrößert werden.

Nachdem die Erprobung abgeschlossen war, begann die Serienfertigung. Als Waffe war die S-53 vorgesehen, allerdings mussten die ersten Modelle von Januar bis März 1944 mit der D-5 ausgerüstet werden. Die S-53 war zum Produktionsstart des T-34/85 noch nicht fertig entwickelt; nach ihrer Fertigstellung wurde sie unter der Bezeichnung SIS-S-53 (Original: ЗИС-С-53) als Hauptwaffe des T-34/85 aufgenommen. Mit dem Erscheinen der deutschen Panzer V (Panther) und Panzer VI (Tiger) verlor der T-34 einen Teil seines Schreckens für die Deutschen. Die zahlenmäßige Überlegenheit des T-34 glich die höhere Qualität und die bessere Bewaffnung der späten deutschen Kampfpanzer jedoch aus. Die Produktionszahlen des T-34 lagen etwa zehnmal höher als die des Panthers (60.000:6.000). Insgesamt wurden während des Krieges etwa 54.600 T-34 gebaut, davon 19.430 T-34/85.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der T-34/85 bis Ende 1946 weiterproduziert. Die gesamte Neuproduktion belief sich auf ungefähr 25.915 Stück. Es gab einen Umbau älterer T-34/76 bis 1951 (nach amerikanischer Schätzung 12.000 Stück). Polen und die Tschechoslowakei bauten danach bis 1956 ebenfalls weitere 4.565 Stück (resp. 1.380 und 3.185). Zahlreiche Staaten, z. B. Ägypten, nutzten den T-34/85 bis in die 1960er-Jahre hinein. Es sollen heute noch T-34 im Einsatz sein, unter anderem in Nordkorea. In der DDR wurde der T-34/85 noch bis zum Ende der 1980er-Jahre genutzt. Der T-34/76 wurde endgültig 1964 ausgemustert; die letzten 35 Stück der Ausführung mit 85-mm-Kanone blieben bis 1988 in der Reserve oder wurden auf Schießplätzen als Ziele verwendet.

Während des Bürgerkrieges in Jugoslawien wurden die T-34-85 sowohl von serbischen als auch kroatischen Truppen eingesetzt.

T-34/57

Zwischen 1940 und 1943 wurden etwa 200 T-34 gebaut, die mit einer 57-mm-Kanone bewaffnet waren. Diese besaß eine höhere Durchschlagskraft als die herkömmliche 76-mm-Kanone. Im Winter 1941–1942 sollen einige auch vor Moskau gekämpft haben; allerdings gingen alle damals eingesetzten T-34/57 verloren. Es wurden zwar noch weitere T-34/57 gebaut, es existieren jedoch keine Einsatzberichte. Da die 57-mm-Munition nicht ausreichend zur Verfügung stand, ist ein Einsatz fraglich.

T-34/100

1944 und 1945 gab es Versuche, eine 100-mm-Kanone in den Turm des T-34 einzubauen. Es wurden zwei unterschiedliche Prototypen angefertigt. Probleme mit dem Rückstoß der Kanone führten jedoch dazu, dass die Treffgenauigkeit des ersten Prototyps sehr gering war. Beim zweiten Prototyp konnte dieses Problem behoben werden, allerdings wurde der neue T-34/100 nicht mehr für die Massenfertigung freigegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden allerdings in der arabischen Welt T-34 mit 100-mm-Kanonen ausgestattet, die in einem nicht schwenkbaren Turm (Jagdpanzer) untergebracht wurden.

Die Entwicklung, die in den Versionen des T-34 nicht endete, wurde mit dem T-43 (1943, Prototypstadium) und T-44 (1945, in wesentlich geringerer Stückzahl gebaut und eingesetzt) fortgeführt und mündete in der Konstruktion des T-54 (in Produktion 1947), der den T-34 im Dienst schließlich ersetzen sollte.

Abgeleitete Modelle

Auf dem Fahrgestell des T-34 basieren mehrere weitere sowjetische gepanzerte Fahrzeuge des Zweiten Weltkriegs:

  • die Jagdpanzer SU-85 und SU-100
  • das Sturmgeschütz SU-122
  • der Flammenwerferpanzer OT-34
  • der Minenräumpanzer PT-34

Des Weiteren existierten Versionen als Brückenlegepanzer, Bergepanzer, gepanzerte Mannschaftstransporter und Artilleriezugmaschinen.

Von deutscher Seite wurden einige erbeutete T-34 zu Berge- und Munitionspanzern sowie Ambulanzfahrzeugen umgebaut.

Ägypten baute einige ihrer T-34 zu Panzerzerstörern um. Dazu wurde die russische 100-mm-Panzerabwehrkanone BS-3 in einen starren Turm eingebaut. Diese Fahrzeuge werden auch als T-100 oder T-34/100 bezeichnet.

Technische Daten

Anmerkung: Die verschiedenen Versionen des T-34/76 erhielten keine offiziellen Bezeichnungen. In der Literatur finden sich daher abweichende Benennungen für die verschiedenen Typen. Einerseits werden sie mit den Bezeichnungen T-34/76 A bis D oder A bis F unterschieden; an anderer Stelle nach dem Erscheinungsjahr (wie hier). Die Buchstabenbezeichnung ist zuweilen irreführend, weil verschiedene Autoren gleichen Versionen unterschiedliche Bezeichnungen geben; beispielsweise wird das Modell 1942 als T-34/76 C oder als T-34/76 D, die spätere Version mit Kommandantenkuppel als T-34/76 F, bezeichnet. Zuweilen ergaben sich zudem Unterschiede aus den Herstellungsorten, insbesondere bei der Turmform, die ihren Ursprung in den verfügbaren Ressourcen hatten.

Panzerkampfwagen T-34[3] Panzerkampfwagen T-34/85[3]
0Allgemeine Eigenschaften
Besatzung vier Soldaten fünf Soldaten
Gefechtsgewicht 26,3 t 30 t
Bodendruck 0,64 kg/cm² 0,87 kg/cm²
Länge 5,93 m 7,53 m
Breite 3,02 m 3 m
Höhe 2,46 m 2,50 m
Bodenfreiheit 38 cm 40 cm
Kettenbreite 56 cm =
0Bewaffnung
Hauptbewaffnung 76,2-mm-Kanone L/41 85-mm-Kanone L/53
Sekundärbewaffnung 2 × MG =
Kampfbeladung HW 77 Geschosse 56 Geschosse
Kampfbeladung MG 4420 Schuss 1955 Schuss
0Fahrleistung
Motor W-2, Diesel =
Kühlung Wasser =
Hubraum 38,9 l =
Bohrung / Hub 150/180 mm =
maximale Umdrehung 1700 U/min. =
PS 500 PS =
Literleistung 12,9 PS/l =
Leistungsgewicht 19 PS/t 17 PS/t
Getriebe vier Vorwärtsgänge, ein Rückwärtsgang =
Höchstgeschwindigkeit 47 km/h =
Kraftstoffvorrat 480 l =
Reichweite Straße 455 km 300 km
Reichweite Gelände 260 km 160 km
Lenkung Lenkbremsen =
Laufrollen 5 =
Federung Christie =
Watfähigkeit 112 cm 90 cm
0Panzerung
Wannenbug 45 mm =
Wannenseite 45 mm =
Wannenheck 40 mm 40–45 mm
Wannendach 20 mm 30 mm
Wannenboden 15 mm 20 mm
Turmfront 45 mm 45–55 mm
Turmseite 45 mm 50–55 mm
Turmheck 40 mm 50 mm
Turmdach 16 mm 20 mm

Einsatz bei der Wehrmacht

Erbeuteter T-34 der SS-Division "Das Reich" wird von Heinrich Himmler begutachtet (bei Charkow April 1943)
Fünf erbeutete T-34; erster mit Schild; Aufschrift: "Erbeutet Pz. Abt. 21", (Januar 1944)

Vom Sommer 1941 bis zur Kapitulation 1945 setzten Wehrmacht, Waffen-SS und Ordnungspolizei erbeutete T-34 Panzer der verschiedenen Versionen unter der Bezeichnung "PzKpfw. 747 (r)" ein.[4] T-34/85 befanden sich nur selten bei deutschen Truppen im Einsatz, da diese, wegen der nunmehrigen Überlegenheit der Roten Armee, nur noch selten erobert wurden. Erbeutete T-34 wurden oft direkt nach der Erbeutung von den deutschen Verbänden eingesetzt. Sobald Munition und Ersatzteile fehlten wurden sie bis Mitte 1942 auch wieder aufgegeben. Ab Mitte 1942 begannen Wehrmacht und Waffen-SS Einheiten planmäßig mit T-34 Panzern auszurüsten. Diese "PzKpfw. 747 (r)" wurden vorher bei der Panzer-Instandsetzungs-Gruppe Nord in Riga überholt. U.a. wurden die Panzer umlackiert und umgerüstet. Viele Panzer erhielten deutsche Funkgeräte, Funkantennen und Notek-Tarnscheinwerfer. Ein Teil der Panzer bekam Kommandantenkuppeln von nicht mehr instandsetzungsfähigen Panzer III und Panzer IV. Im Jahr 1943 begann man diese Instandsetzungsarbeiten und Umbauten auch im Daimler-Benz Werk Berlin-Marienfelde und bei Waggon- und Maschinenbau AG (WUMAG) in Görlitz durchzuführen. Ein Teil der erbeuteten T-34 wurde aber weiterhin auch bei den Truppen selbst instandgesetzt und umgebaut. Nach der Rückeroberung von Charkow während der Schlacht im Frühjahr 1943 setzte die Instandsetzungsstaffel der SS-Panzerjäger-Abteilung 2 der SS-Division "Das Reich" rund 50 kurz vorher erbeutete T-34 im dortigen Taktorenwerk instand. Dazu setzte man das Personal des Werkes mit ein. Die ca. 25 später von der Waffen-SS eingesetzten Panzer erhielten als Zusatzausrüstung noch Seitenschürzen. Die Panzerjäger-Abteilung 653 baute mindestens einen T-34 zum Flakpanzer mit einem 2-cm-Vierlinggeschütz um.

Um zu verhindern dass die nun auf deutscher Seite eingesetzten "PzKpfw. 747 (r)" von eigenen bzw. verbündeten Truppen angegriffen wurden erfolgte eine Kennzeichnung mit übergroßen Balkenkreuzen. Teilweise erfolgten Anbauten aus Holz um die Siluette zu verändern. Die PzKpfw. 747 (r) setzten die Truppen häufig in Panzerjägereinheiten oder zur unmittelbaren Infantrieunterstützung ein. Deshalb befanden sich diese oft auch bei Infanteriedivisionen und bei der Ordnungspolizei im Einsatz. Die Ordnungspolizei setzte den PzKpfw. 747 (r) bei der Partisanenbekämpfung ein. Zur Ausbildung von Panzerbesatzungen wurde der PzKpfw. 747 (r) im Reich und in besetzten Gebieten, u.a. Frankreich, eingesetzt. Turmlose PzKpfw. 747 (r) kamen als Bergepanzer und Munitionsschlepper zum Einsatz.

Im Zweiten Weltkrieg setzten auch die mit dem Deutschen Reich verbündeten Länder Finnland, Ungarn und Italien erbeutete T-34 ein.

Einsatzstaaten

T-34/85 der NVA (1952–1965)

Literatur

  • Roger Ford: T-34 Panzer. Nebel Verlag, ISBN 3-86070-799-X.
  • Alexander Lüdeke: Beutepanzer der Wehrmacht - Großbritannien, Italien, Sowjetunion und USA 1939-45 Motorbuch Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03359-7.
  • Janusz Magnuski: Von Tankograd nach Berlin – Entstehung und Bewährung des T-34. Militärverlag der DDR, 1980.

Weblinks

 Commons: T-34 – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. J. Walter Christie in der englischsprachigen Wikipedia
  2. Christie suspension in der englischsprachigen Wikipedia
  3. a b Thomas L. Jentz: Die deutsche Panzertruppe 1942–1945. Podzun-Pallas Verlag, 1999, ISBN 3-7909-0624-7, S. 282.
  4. Lüdeke S. 61-67
  5. lexikon-der-wehrmacht.de
  6. mailer.fsu.edu
  7. mailer.fsu.edu
  8. mailer.fsu.edu

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