9-er Pool
Billardtisch in einer Kneipe. Typisch sind auch die beiden flach über dem Tisch hängenden Lampen.
Tisch für Poolbillard mit Ausrüstung
Spielball mit roten Punkten
Die 16 Poolbillardkugeln mit drei Kreidewürfeln
Ungekreidetes und gekreidetes Queue

Poolbillard ist eine Variante des Billards und wird mit einem Spielball (die Weiße) und einer bestimmten Anzahl an Objektbällen (die Farbigen) gespielt. Der Spielball darf als einzige Kugel direkt mithilfe des Queues gespielt werden. Die Spieler haben abwechselnd je eine Aufnahme. Die Aufnahme ist beendet, wenn der Spieler in einem Stoß keine Kugel regelgerecht lochen konnte.

Inhaltsverzeichnis

Material

Tisch

Hauptartikel: Billardtisch (Pool)

Der internationale Standard für Billardtische ist der 9-Fuß große Billardtisch. Er hat eine genormte Spielfläche von 2,54 x 1,27 m. Angestoßen wird aus dem Kopffeld, dem ersten Viertel der Fläche, auf der sich auch der Kopfpunkt befindet, der in der Mitte der Kopflinie ist. Anschließend kommt die Mittellinie mit dem Mittelpunkt. Fußpunkt und Fußlinie liegen dann im unteren Viertel des Tisches. Die Diamanten, so genannt wegen ihrer ursprünglichen Form, die auf jeder Bande angebracht sind, sind gute Hilfen, um das Bandenspiel zu berechnen da diese die Bande in gleichgroße Abschnitte unterteilen.

Kugeln

Hauptartikel: Billardkugel

Die heutigen Kugeln bestehen aus Phenolharz und haben einen Durchmesser von 57,2 mm sowie ein Gewicht von 170 g.

Farbeinteilung:

  • Spielball: Weiß bzw. Weiß mit roten Punkten 1
  • 1/9 = Gelb
  • 2/10 = Blau
  • 3/11 = Rot
  • 4/12 = Lila bzw. Pink 1
  • 5/13 = Orange
  • 6/14 = Grün
  • 7/15 = Dunkelrot bzw. Braun 1
  • 8 = Schwarz

1 Es gibt Unterschiede zwischen normalen Kugelsätzen und dem TV-Satz, bei dem die Farben aufgrund von besserer Erkennbarkeit im Fernsehen leicht von den Originalfarben abweichen. Spielbälle mit roten Punkten vermitteln den Zuschauern den verwendeten Effet besser.

Billardqueue und Billardkreide

Hauptartikel: Billardqueue und Billardkreide

Als Queue wird der Spielstock bezeichnet, mit dem der Spielball beim Billard gestoßen wird. Queues setzten sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts anstelle der bis dahin üblichen gebogenen Schläger durch. Beim Poolbillard bestehen sie in der Regel aus zwei Teilen, dem Ober- und dem Unterteil.

Die Mehrheit der Vereinsspieler benutzt zusätzlich zum Spielqueue ein sog. Anstoß- oder engl. Breakqueue welches oft dreiteilig ist. Das Unterteil ist beim dreiteiligen Break-/Jumpqueue nochmals geteilt so dass es bei Bedarf durch abschrauben des dicken Unterteils auf ca. 1m verkürzt werden kann um Sprünge über Hindernisbälle zu erleichtern.

Die Billardkreide wird auf die Pomeranze an der Queuespitze aufgetragen. Sie sorgt für bessere Haftung zwischen Pomeranze und Spielball, insbesondere beim Spiel mit Effet.

Begriffe

Das Stellungsspiel beschreibt das gezielte Ablegen des Spielballes (und in geringerem Maße auch der Objektbälle) auf dem Tisch. Im Idealfall läuft der Spielball nach dem Lochen des Objektballes auf die vom Spieler vorgesehene Stelle. Dies ist wichtig, um anschließend effektiv weiterspielen zu können. Dies erfordert viel Übung und Können. Das Effetspiel ist ein wichtiges Mittel, um den Spielball zu lenken.

Rack oder Brett ist die Bezeichnung für den ursprünglichen Aufbau der Kugeln (meistens im Dreieck; in einigen Disziplinen jedoch auch in anderen geometrischen Formen) beim Start des Spiels.

Anstoß (Break)

Der Eröffnungsstoß bzw. Anstoß wird im Poolbillard auch Break oder Break-in genannt.

Wird Sicherheit (engl. Safety) vor einem Stoß angesagt, so muss und darf der Spieler auch nach dem Versenken des Objektballes nicht mehr weiterspielen. Dies wird meist dann angewandt, wenn der Spieler schon ahnt, dass nach dem Versenken kein Weiterspielen mehr möglich sein oder der Gegner sich in einer schweren Ausgangssituation befinden wird.

Ist ein Objektball so versteckt, dass er nicht direkt angespielt werden kann, dann sagt man, die Kugel ist dunkel, tot oder safe.

Eine Aufnahme bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Spieler ununterbrochen am Tisch steht.

Ein Ass oder ein Ausschuss bezeichnet den Spielgewinn vom Break weg in einer Aufnahme, also ohne dass der Gegner einen Stoß ausführen konnte.

"Ball in Hand" bezeichnet die freie Lageverbesserung des Spielballes auf dem gesamten Tisch, die als Bestrafung für ein Foul des Gegners gegeben wird.

Ein Jump oder Jumpshot ist ein Stoß, der den Spielball abheben lässt, um über einen oder mehrere Objektbälle zu springen. Dabei wird das Queue so angehoben, dass der Spielball in den Tisch „hineingestoßen“ wird, so dass er vom Tisch zurückprallt. Voraussetzung für einen regelgerechten Jumpshot ist, dass man den Spielball oberhalb seines Äquators anspielt. Jumps, die durch anspielen des Spielballs unterhalb ihres Äquators erzielt werden, sind nicht regelkonform. Zur Ausführung von Jumpshots gibt es spezielle Jump-Queues.

Ein Stoppball ist ein Stoß, bei dem der Spielball so gespielt wird, dass er nach dem Kontakt mit einem Objektball möglichst sofort still liegen bleibt oder sich parallel zur Tangente bewegt, die durch den Kontaktpunkt von Spielball und Objektball verläuft (Stoppball-Tangente). Bei einem exakt gespielten Stoppball darf der Spielball im Moment des Auftreffens nicht rotieren. Dies erreicht der Spieler, indem er den Spielball leicht unterhalb seiner Mitte anspielt.

Aus dem Stoppball wird ein Rückläufer wenn der Spielball im Moment des Kontaktes mit dem Objektball noch eine Rückwärtsrotation besitzt. Dabei bricht der Spielball aus dem natürlichen Winkel in Richtung des Spielers aus. Bei einem gerade gestoßenen Ball bedeutet das, dass der Spielball in Richtung des Queues zurückläuft.

Bei einem Nachläufer bricht der Spielball aus dem natürlichen Winkel vom Spieler weg aus. Der Nachläufer entsteht, wenn der Spieler den Spielball oben anspielt (Vorwärtseffet), um ihm zusätzliche Vorwärtsrotation zu verleihen, oder wenn der Spieler den Spielball zentral trifft und er so genügend Zeit hat, nach einer anfänglichen Phase des Rutschens, Rotation aufzunehmen.

Das erhöhte Hilfsqueue
Das Standard-Hilfsqueue

Oma oder Brücke ist ein liebevoller Ausdruck für das Hilfsqueue, dass benötigt wird, wenn man durch die Lage des Spielballs nicht oder nur schwer an ihn herankommt. Es gibt verschiedene Arten von Hilfsqueues. Die gängigsten sind niedrige Brücke, hohe Brücke und Schwan.

Für einen Bogen oder Bogenstoß wird das Queue hinten angehoben; der Spielball wird mit Effet gespielt, so dass dieser einen Bogen macht. Seiten- und gleichzeitiger Vorwärts- oder Rückwärtseffet zwingen den Spielball auf dem griffigen Tuch auf eine vom Spieler gewünschte Bahn.

Banker (Bänker gesprochen) oder Bänder bezeichnet das Spiel über die Bande.

Bei Kombinationen spielt man einen Objektball auf einen Zweiten, um diesen zu versenken. Entsprechend der Anzahl der Kontakte werden solche Stöße auch als Dublette, Triplette etc. bezeichnet.

Kiss Shot bezeichnet den Fall, dass der Spielball von einem Objektball abprallt und dann einen anderen Objektball versenkt.

Eine Queueverlängerung ist ein Hilfsmittel, das hinten auf das Griffstück des Queues aufgesetzt wird, um den Spielball auch dann spielen zu können, wenn dieser nur schwer erreichbar ist. Es gibt Queueverlängerungen zum Schrauben (meist ca. 15 cm) und zum Aufstecken (meist ausziehbar ca. 40 bis 97 cm). Queueverlängerungen werden im Poolbillard nur selten eingesetzt, häufiger werden sie im Snooker benötigt, da der Snooker-Tisch größer als der Poolbillardtisch ist.

Allgemeine Poolbillardregeln

  • Allen Poolbillardarten ist gemeinsam, dass irgendeine Kugel nach der Karambolage eine Bande anlaufen oder versenkt werden muss.
  • Sobald eine Kugel vom Tisch springt, liegt ein Foul vor.
  • Durchstoßen ist nicht erlaubt. Ein Durchstoß liegt vor, wenn die Queuespitze den Spielball ein zweites Mal trifft oder den Spielball beim Kontakt mit dem Objektball noch berührt. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn der Spielball sehr nah an einem Objektball liegt.
  • Ein Stoß oder eine Berührung der Kugeln ist nicht erlaubt, wenn sich noch Kugeln bewegen. Dazu zählt auch das Rotieren um die eigene Achse, ohne dass die Kugel noch die Position verändert.
  • Es ist weiterhin nicht erlaubt, die Kugeln mit etwas anderem als der Queuespitze zu stoßen.
  • Ein Foul begeht man immer dann, wenn man einen nicht korrekten Stoß gemacht hat. Je nach Disziplin wird ein Foul unterschiedlich geahndet.

Disziplinen

Poolbillard gibt es vielen Disziplinen. Für alle die Allgemeinen Regeln für Poolbillard. Im Einzelnen unterscheiden sich die Spiele in den Details, Taktiken und der Handhabung bei Fouls.

Die Disziplinen mit der größten Bedeutung sind:

Daneben gibt es noch zahlreiche andere Disziplinen, wie zum Beispiel:

Die Objektbälle beim 8-Ball vor dem Break

8-Ball

Hauptartikel: 8-Ball

Beim 8-Ball wird mit allen fünfzehn Objektbällen (die Farbigen) und einem Spielball (die Weiße) gespielt. Die Kugeln mit den Nummern eins bis sieben sind komplett farbig und werden daher die Vollen genannt. Im Gegensatz dazu ist bei den Kugeln neun bis fünfzehn jeweils nur ein Streifen farbig und der Rest weiß, daher werden diese auch die Halben genannt.

Beide Spieler müssen zunächst versuchen ihre Farbgruppe komplett zu lochen, um dann die schwarze Acht versenken zu dürfen, was bei korrekter Ausführung zum Gewinn des Spieles führt. 8-Ball ist ein Ansagespiel, d.h. man muss im Zweifelsfall ansagen, welche Kugel in welche Tasche fallen soll. Ausnahme ist das Break.

8-Ball ist die im Amateurbereich populärste Poolbillardvariante und wird in Gaststätten und Billard-Salons vorwiegend gespielt.

Die Objektbälle beim 9-Ball vor dem Break

9-Ball

Hauptartikel: 9-Ball

Beim 9-Ball wird mit den ersten neun der durchnummerierten Objektbällen und einem Spielball gespielt. Vor dem Break werden sie rautenförmig angeordnet. Bei jedem Stoß muss die Kugel mit der niedrigsten Zahl zuerst angespielt werden. Es gewinnt der Spieler, der die Kugel Nummer 9 zuerst korrekt locht. Es ist jedoch erlaubt, eine Kugel zu lochen, die noch gar nicht an der Reihe ist, solange man zuerst den Ball mit der niedrigsten Kugel angespielt hat ("Kombination").

9-Ball ist kein Ansagespiel, Zufallstreffer sind daher erlaubt. Es wird oft bei Turnieren gespielt, weil es ein recht schnelles und spektakuläres Spiel ist.

Die Objektbälle beim 14/1 vor dem Break

14 und 1 endlos

Hauptartikel: 14 und 1 endlos

Beim 14 und 1 endlos (kurz: 14/1 oder 14/1e; im Englischen: Straight Pool) wird mit allen fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt.

Es handelt sich um ein Punktespiel, bei dem es darum geht, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Man darf jeden Objektball versenken und bekommt dafür immer einen Punkt, für ein Foul bekommt man 1 Punkt abgezogen. Negative Punkte sind möglich.

Der Name 14 und 1 endlos kommt daher, dass man Objektbälle bis auf einen versenkt. Dieser bleibt übrig und das Rack wird wieder aufgebaut (der Platz auf dem Fußpunkt bleibt frei) und man darf weiterspielen. Dieser letzte Objektball sollte so liegen, dass man anschließend diesen versenken und gleichzeitig das Rack lösen kann, um danach weiterzuspielen. Somit ist es möglich in einer einzigen Aufnahme das Ausspielziel zu erreichen.

14 und 1 ist ein Ansagespiel, bei dem es, im Gegensatz zum 8-Ball, keine Ausnahmeregel für das Break gibt. Daher sieht man in dieser Disziplin oftmals Sicherheitsanstöße.


3-Ball

Hauptartikel: 3-Ball

Beim 3-Ball gibt es nur drei Bälle, die am Anfang im Dreieck aufgebaut werden. Ziel des Spieles ist, nach dem Anstoß in möglichst wenigen Stößen alle drei Kugeln zu lochen. Nach dem Anstoß muss man wenigen Stößen versuchen, alle drei auf dem Tisch liegenden Kugeln in ihrer numerischen Reihenfolge zu versenken. Jeder Stoß, auch der Anstoß, zählt dabei als Punkt. Da hier, ähnlich wie beim Golf, die Anzahl der benötigten Stöße hintereinander gezählt werden, gibt es im Gegensatz zu anderen Disziplinen keinen Aufnahmenwechsel.

10-Ball

Die Objektbälle beim 10-Ball vor dem Break
Hauptartikel: 10-Ball

Beim 10-Ball wird mit den ersten zehn der durchnummerierten Kugeln und einem Spielball gespielt. Ähnlich wie im 9-Ball müssen die Kugeln in aufsteigender Reihenfolge angespielt werden, jedoch muss hier im Zweifelsfall vor jedem Stoß angesagt werden, welche Kugel in welches Loch gespielt wird. Dadurch wird die im 9-Ball vorhandene Zufallskomponente reduziert.

Ziel des Spiels ist, die Kugel mit der Nummer 10 nach Ansage mit einem korrekten Stoß zu versenken.

Artistic Pool

Hauptartikel: Artistic Pool

Als Artistic Pool bezeichnet man eine besondere Spielart des Poolbillards, bei dem kuriose und scheinbar unmögliche Kunststöße gezeigt werden. Ziel des Spieles ist es vorgegebene Stöße aus einem Katalog zu bewältigen. In der Regel hat man drei Versuche für die Ausführung eines Stoßes, jedoch gibt es nur volle Punktzahl, wenn man ihn gleich im ersten Versuch schafft. Für jeden Stoß gibt es, je nach Schwierigkeit, zwischen sechs und zehn Punkte.

Bank Pool

Hauptartikel: Bank Pool

Beim Bank Pool wird entweder mit neun oder mit fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt. Es darf jeder Ball angespielt werden, muss aber im Gegensatz zu allen anderen Poolbillardvarianten über Bande gelocht werden, der Objektball muss also zuerst in die Bande gespielt werden, bevor er von dieser abprallt und in Richtung Loch rollt. Bank Pool ist ein Ansagespiel.

Der Name dieser Spielart leitet sich auch von dieser Besonderheit ab, da das englische Wort bank dem deutschen Wort Bande entspricht.

One Pocket

Hauptartikel: One Pocket

Beim One Pocket wird mit fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt. Ähnlich wie beim 14/1 zählt jede Kugel einen Punkt und es wird nicht zwischen den Kugeln unterschieden. Die Besonderheit des One-Pockets ist, dass für den Spielenden nur Bälle zählen, die in sein – vorher ausgemachtes – Loch fallen. Welcher Spieler seine Kugeln in welches Loch zu spielen versucht, wird zu Beginn des Spiels bestimmt.

Die Objektbälle beim Rotation vor dem Break

Rotation

Hauptartikel: Rotation

Beim Rotation wird mit allen fünfzehn Objektbällen und einem Spielball gespielt. Ähnlich wie beim 9-Ball muss immer die Kugel mit der niedrigsten Nummer angespielt werden; es muss jedoch nicht angesagt werden, was gelocht werden soll. Für jede regelgerecht gelochte Kugel gibt es - entsprechend Ihrer Nummer - Punkte. Es gewinnt der Spieler der von 120 möglichen Punkten zuerst 61 erreicht.

Die Kugeln werden zu Beginn in einem Dreieck aufgebaut, mit der "1" vorne, der "2" an der linken, "3" an der rechten Ecke und der "15" in der Mitte des Dreiecks. Beim Eröffnungsstoß muss die "1" angespielt werden und mindestens vier Kugeln eine Bande anlaufen oder eine Kugel versenkt werden.

Hausregeln

Poolbillard hat als populäres Spiel in Kneipen im Laufe der Zeit viele Hausregeln erfahren, von denen einige von den Spielern auch als offiziell vermutet werden. Übliche Varianten können dabei verschiedenste Änderungen der Turnierregeln beinhalten, wie zum Beispiel

  • Bestimmte Aufbauregeln nach Nummern oder Farbsymmetrien
  • Bestimmung der Farbzuteilung auch schon durch versenkte Kugeln beim Anstoß (beim 8-Ball)
  • Spiel ohne Ankündigung der Stöße
  • Verschiedene Formen der Bestrafung ungültiger Stöße, z. B. ein zusätzlicher Strafstoß für den Gegner und/oder Anstoß aus dem Kopffeld des Tisches
  • Erlaubnis, Kugeln, die an der Bande liegen, eine Queuebreite abzurücken.
  • Indirekte Stöße auf des Gegners Kugeln, d. h. nachdem der Spielball die Bande berührt hat, werden oft nicht als Foul gesehen
  • Pflichtspiel der schwarzen Kugel in die gegenüberliegende Tasche der letzten versenkten normalen Kugel oder gelegentlich auch in dieselbe Tasche (beim 8-Ball)
  • Wenn ein Spieler beim Break die schwarze Kugel locht, gewinnt er (beim 8-Ball)

All diese Varianten entsprechen nicht der Sportart Poolbillard und werden in verschiedenen Regionen und von verschiedenen Gruppen in unterschiedlichen Kombinationen gehandhabt. Z. B. ist die Two-Shots-Regel, d. h. die Gewährung eines zusätzlichen Stoßes für den Gegenspieler nach einem Foul, ein fester Bestandteil der britischen Wirthausregeln.

Literatur

  • Andreas Huber: richtig billard, BLV Buchverlag, München, 2007, ISBN 978-3-8354-0132-7.
  • Ralph Eckert: Modernes Pool. Techniken und Training. 4. Auflage. Litho, Speyer 2003, ISBN 3-9804706-0-1.

Siehe auch

Portal
 Portal: Billard – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Billard

Weblinks


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