The C.M.O.N.S.

The C.M.O.N.S.
Dieser Artikel behandelt den Automobilhersteller Opel. Für weitere Bezeichnungen siehe Opel (Begriffsklärung).
Adam Opel GmbH
Unternehmensform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1862
Unternehmenssitz Rüsselsheim, Deutschland
Unternehmensleitung
Mitarbeiter 27.661[1] (2006)
Umsatz 15,6[2] Mrd. EUR (2007)
Branche Automobilhersteller
Produkte

Automobile

Website

www.opel.de

Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller, der seit seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 (seit 2005 Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) gehört.

Mit 27.661 Beschäftigten (2006) ist Opel einer der größten deutschen Fahrzeughersteller und hat neben dem Stammwerk am Unternehmenssitz in Rüsselsheim in Deutschland noch Fabriken in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. In Europa fertigen sechs weitere Werke von GM-Tochterfirmen Fahrzeuge für Opel. Einige Opel-Modelle werden von Fremdfirmen im Auftrag gebaut.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Werbung für Nähmaschinen von 1901
Opel-Nähmaschine (1865)

1862 – Adam Opel beginnt mit der Nähmaschinenherstellung

Adam Opel war ältester Sohn des Schlossermeisters Philipp Wilhelm Opel in Rüsselsheim. Nach einer Lehre im väterlichen Betrieb ging Opel 1857 auf die Gesellenwanderschaft, die ihn über Lüttich, Brüssel und England nach Paris führte. Zunächst arbeitete er dort in einer Tresorfabrik, dann mit seinem Bruder Georg Opel in der Nähmaschinenfabrik von Journaux & Leblond. Anfang 1862 wechselten sie in die Nähmaschinenfabrik von Huguenin & Reimann. Im Herbst 1862 kehrte Adam Opel nach Rüsselsheim zurück und begann in der väterlichen Werkstatt mit dem Bau der ersten Opel-Nähmaschine.

Im Frühjahr 1863 machte sich Adam Opel in einem ehemaligen Kuhstall selbständig, der in Paris gebliebene Bruder Georg versorgte ihn mit den notwendigen Spezialstählen, Greifern und Nadeln. Die Fertigung der Nähmaschinen beanspruchte viel Zeit. So verdiente Opel seinen Lebensunterhalt mit der Herstellung von Weinverkorkmaschinen und dem Verkauf von Nähmaschinen der Firma Plaz und Rexroth aus Paris (diese Nähmaschinen werden oft fälschlich als Opel Nr. 1 bezeichnet). 1864 waren auch Nähmaschinen aus London nach dem Patent von Elias Howe im Angebot von Opel.

Die 1868 geschlossene Ehe mit der Fabrikantentochter Sophie Marie Scheller ermöglichte Opel im gleichen Jahr die Errichtung der Näh Maschinen.Fabrik von Adam Opel und den Erwerb von Fabrikanteilen der Gießerei Lallement & Cie. Bis 1880 wurden insgesamt 20.000 Nähmaschinen hergestellt. Mit dem Fabrikumbau von 1882 erfolgte die Umstellung auf das Singer-System. Bis dahin hatte Opel gebaut: Opel-Nähmaschine nach Plaz und Rexroth, Thomas-Schneidernähmaschine, 1864 Delphin-Nähmaschine nach Grover und Baker, 1870 Titannähmaschine Sophia und Cylinder-Elastique-Nähmaschine für Schuhmacher. 1885 produzierten 300 Mitarbeiter 18.000 Nähmaschinen. 1895 starb der Firmengründer und seine Witwe Sophie führte gemeinsam mit den fünf Söhnen Carl, Wilhelm, Heinrich, Fritz und Ludwig das Unternehmen weiter.

Spätestens um 1900 wurde deutlich, dass die Zukunft des Opel-Werkes nicht bei den Nähmaschinen liegen würde. Die gesamte deutsche Produktion war fast höher als der mögliche Weltabsatz. So stagnierte der Nähmaschinenverkauf, Opel verkaufte billigst an Großhändler und nach Übersee. In den Jahren zwischen 1863 und 1911 hatte Opel insgesamt eine Million Nähmaschinen hergestellt und verkauft. Nach einem großen Brand im Opelwerk 1911 beendete die Firma den Bau von Nähmaschinen und stellte nur noch Fahrräder und Motorwagen her.

1886 bis 1940 – Fahrräder von Opel

Opels Söhne begeisterten den Vater von der Idee des Fahrrades. Dank ihrer Hartnäckigkeit ließ sich der Vater überzeugen; 1886 verließ das erste Opel-Fahrrad die Fabrik an der Trasse der Mainbahn. Im Jahr 1898 stellten 1200 Beschäftigte fast 25.000 Nähmaschinen und 15.000 Fahrräder her. Der Fabrikbrand 1911 bedeutete eine Pause für die Fahrradproduktion, doch bereits 1912 war der Betrieb wieder aufgenommen.

Auch waren es die fünf Opel-Brüder, die als erfolgreiche Radrennfahrer zur Popularität der Opel-Fahrräder beitrugen. In den 1920ern stieg Opel zum größten Fahrradhersteller der Welt auf. 1936 wurde die Fahrradproduktion an die NSU Motorenwerke in Neckarsulm verkauft. NSU- und Opel-Fahrräder wurden bis ca. 1940 als NSU bzw. NSU-Opel angeboten.

1898 bis 1928 – Aufstieg zum größten Automobilhersteller Deutschlands

Opel Lutzmann (1899–1901)
Opel Laubfrosch (1924–1931)
Opel-Markenemblem am Opel 4/20 (1929–1931)

1898, drei Jahre nach dem Tode des Firmengründers, der nie Autos produzieren wollte, begannen seine Söhne mit dem Automobilbau. Sie kauften die Firma des Dessauer Hofschlossermeisters, Automobilpioniers und Konstrukteurs Friedrich Lutzmann, machten ihn zum Direktor und bauten den Opel-Patentmotorwagen System Lutzmann. Dieser war vorher von Lutzmann auf der ersten IAA 1897 ausgestellt worden.

Opel produzierte von Anfang an verschiedene Karosserie- und Motorvarianten, unter anderem auch einen Lieferwagen. Die Motorisierung erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h. Allerdings konnten sie nicht mit den damals hochentwickelten französischen Motorwagen konkurrieren, und so wurde die Automobilproduktion vorerst eingestellt.

1902 unterzeichnete Opel einen Kooperationsvertrag mit dem französischen Automobilbauer Darracq und produzierte Voiturette-Fahrzeuge unter dem Markennamen Opel-Darracq. Die Kooperation wurde bis 1907 aufrechterhalten. Im Jahr 1902 gab es jedoch auch schon die erste Opel-Eigenkonstruktion, den 10/12 PS, einen Zweizylinder, der mit einem 1,9-Liter-Ottomotor ausgerüstet war.

1904 brachte Opel den ersten Vierzylinder, den Opel-Darracq 30/32 PS, auf den Markt. Besonders beliebt war zu jener Zeit das Modell Doktorwagen (4/8 PS), ein zweisitziges Cabriolet, das 1909 produziert und von Ärzten oft und gerne für Hausbesuche benutzt wurde. Der erste Sechszylinder entstand 1916 mit dem bis 1920 gefertigten 18/50 PS.

1911 brachte Opel neben den Automobilen den Opel 60-PS-Motorpflug auf den Markt, der sich auf Landgütern großer Beliebtheit erfreute. Während des Ersten Weltkrieges hielt Opel die Autoproduktion aufrecht und fertigte unter anderem die Fahrzeuge der 9/25 (8/25) PS-Reihe. Im Jahr 1912 produzierten 3.000 Arbeiter 30.000 Fahrräder und 3.000 Autos. Das Werksgelände war rund 73.000 m² groß.

1924 wurde das Opelwerk in Rüsselsheim als erstes in Deutschland mit Fließbändern ausgestattet, um für breitere Schichten preisgünstiger zu produzieren. Das Erfolgsmodell Opel Laubfrosch konnte in Großproduktion gebaut werden. Zeitweilig war Opel der größte deutsche Automobilhersteller. Fritz von Opel, der sich bereits als Testfahrer einen Ruf erarbeitet hatte, experimentierte unterdessen an Autos mit Raketenantrieb und erreichte 1928 auf der AVUS mit seinem Modell RAK 2 die Rekordgeschwindigkeit von 220 km/h. Ein Jahr später unternahm er mit dem Flugzeug RAK 1 auf dem Frankfurter Rebstockgelände den weltweit ersten bemannten Raketenflug. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs von 2.400 im Jahr 1924 auf 9.400 im Jahr 1928, als Opel mit 42.771 hergestellten Automobilen einen Marktanteil von 27,5 Prozent erreichte.

1901 bis 1930: Motorräder aus Rüsselsheim und Chemnitz

Kurz nachdem die Automobilproduktion aufgenommen wurde, baute Opel auch motorisierte Zweiräder. Das erste Opel-Motorrad war das 2-PS-Motorzweirad, das ab 1901 die Fabrik in Rüsselsheim verließ und für 700 Mark zu haben war.

Nach dem Ersten Weltkrieg ruhte die Produktion einige Jahre. 1922 wurde eine Bahnrennmaschine speziell für schnelle Zementbahnen entwickelt.

Mitte der 1920er verlagerte Opel die Motorradproduktion nach Sachsen. Im Jahr 1928 übernahm Opel dann die Aktienmehrheit an den Diamant Fahrradwerken aus Chemnitz. Im selben Jahr erwarb Fritz von Opel die Lizenz für den sogenannten „Neander-Rahmen“ von Ernst Neumann-Neander. Bald darauf ging das mit diesem Pressstahlrahmen ausgestattete Motorrad Opel Motoclub 500 in die Serienproduktion. Es war nur in der Farbkombination Silber/Rot erhältlich und wurde bis 1930 gefertigt.

Das Ende der Motoclub bedeutete auch das Ende der Motorradproduktion bei Opel.

Opel Bahnrennmaschine (1922)
Opel Motoclub (1928)
„Neander-Rahmen“

Lastkraftwagen und Flugzeugmotoren

Im Jahr 1909 wurde bei Opel die LKW-Produktion aufgenommen und 1910 die ersten Nutzfahrzeuge als leichte LKW ausgeliefert. Zuerst allerdings nur mit 1,5 t und 1911 mit 3,5 t Nutzlast, die auch als Heeres-LKW mit 30 PS sehr erfolgreich wurden. Dieser LKW hatte bei der kaiserlich-russischen Subventionsfahrt den großen Test bestanden. Dieser LKW-Typ wurde auch als Omnibus gefertigt. Nach einem verheerenden Brand im Opelwerk wurde dieser Typ bis 1918 auch als Feuerwehr-LKW gebaut. Während des ersten Weltkriegs wurde zusätzlich ein LKW mit 4,5 t Nutzlast gebaut. Im Werk Rüsselsheim wurden zwischen 1915 und 1918 mit über 4.000 Beschäftigten 4.453 Lastwagen, 2.391 Personenkraftwagen und zirka 6.000 Flugzeugmotoren nach BMW-Lizenz hergestellt.[3] Wegen der französischen Besatzung am 12. Dezember 1918 musste zunächst der Nutzfahrzeugbau vorübergehend eingestellt werden. Danach wurden die LKW mit großvolumigen Motoren (6,2 l) mit bis zu 50 PS in geringen Stückzahlen weitergebaut. Im Inflationsjahr 1923 musste die Lkw-Produktion vollständig eingestellt werden. Erst ab 1927 baute Opel wieder kleine LKW als sogenannte Schnellastwagen mit bis zu 2,5 t Nutzlast, die nun auch Luftreifen und eine Vierradbremse besaßen. Die Ende 1930 vorgestellte neue Lkw-Baureihe mit einer bis zweieinhalb Tonnen Nutzlast, dessen einprägsamer Name „Blitz“ im Rahmen eines großen Preisausschreibens ermittelt wurde, war sehr erfolgreich.[4]

1929 bis 1945 – Kauf durch General Motors, Lkw aus Brandenburg/H., Weltkrieg

Opel P4 Spezial-Limousine (1935–1937)
Opel Olympia (1935–1940)
Opel Super 6 Cabrio (1937–1938)
Opel Admiral (1937–1939)
Opel Kapitän (1938–1940)
Opel Blitz der Wehrmacht (1944)

Opel war 1928 mit 44 Prozent aller produzierten Kraftfahrzeuge größter Fahrzeughersteller im Deutschen Reich.[3] Am 3. Dezember 1928 erfolgte die Änderung der Rechtsform des Unternehmens von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft. Das Grundkapital betrug 60 Millionen Reichsmark. Am 17. März 1929 verkauften Wilhelm von Opel und sein Bruder Friedrich Opel zunächst 80 Prozent der Unternehmensanteile an den amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM). Bis 1931 übernahm GM das Unternehmen dann vollständig. Hauptgrund war die hereinbrechende Weltwirtschaftskrise. Der Verkaufspreis betrug für damalige Verhältnisse gewaltige 33,352 Millionen Dollar bzw. 154 Millionen Reichsmark.[3] Die Opel-Brüder konnten dabei durchsetzen, dass sie Mitglieder des Aufsichtsrates blieben und Fritz von Opel den Vorstand leitete. Außerdem blieb der Name Opel und eine eigenständige Modellpolitik erhalten.

Im Jahr 1930 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von knapp 14 Millionen Reichsmark. Im Jahr 1931 hatte Opel nur noch 5.892 Beschäftigte und die Jahresproduktion aller Kraftfahrzeuge ging 1932 auf 20.928 zurück. Gewinnbringend war insbesondere der Export mit einem Anteil von 77,6 Prozent des gesamten deutschen Automobilexportes im Jahre 1931.[3]

Zu dieser Zeit wurde als Hauptstütze des Programms der „Regent“ in einer 1,2-Liter- sowie einer ebenfalls von den Ausmaßen her bescheidenen 1,8-Liter-Version gebaut, der auch als formschönes Coupé und als Roadster angeboten wurde.

Der 1935 vorgestellte Opel P4 verkaufte sich als erster „Volkswagen“ mit über 65.000 Stück in nur zwei Jahren ausgesprochen gut. Auf Veranlassung der nationalsozialistischen Regierung wurde im gleichen Jahr für die Produktion der größeren Dreitonner „Blitz“-Lkw das hochmoderne Werk in Brandenburg an der Havel gebaut.

Ebenfalls im Frühjahr 1935 präsentierte Opel den nach den kommenden Olympischen Spielen benannten Olympia, der als erstes deutsches Fahrzeug über eine selbsttragende Ganzstahl-Karosserie verfügte. Die Oberklasse wurde noch 1937 vom konservativ mit Kastenrahmen konstruierten Super 6, der äußerlich dem aktuellen Chevrolet Master ähnelte, repräsentiert.

Im Jahre 1938 standen Schweden und Dänemark (7200 bzw. 3250 Autos aller Modelle) an der Spitze der Opel-Exportstatistik, gefolgt von Polen (1400), Argentinien (1300) und Südafrika (1200). Nach Costa Rica gingen 100 Wagen, 145 Stück nach China und sogar Neuseeland bestellte 168 Autos in Rüsselsheim. Opel war zeitweise größter Autohersteller Europas und 1938 mit einem Anteil von 46,6 Prozent am deutschen Gesamtexport wichtigster Devisenbeschaffer für das Dritte Reich. Dem für Opel zuständigen Vizepräsident von General Motors James D. Mooney wurde am 9. Juni 1938 das Verdienstkreuz des Ordens vom deutschen Adler erster Stufe durch Adolf Hitler verliehen[3].

Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1939 bestand die Pkw-Modellpalette aus den Vierzylindermodellen Kadett (1,1 Liter Hubraum/23 PS) und Olympia (1,5 l/37 PS), sowie den Oberklassewagen mit Sechszylinder-Motor Kapitän (2,5 l/55 PS) und Admiral (3,5 l/75 PS). 1938 wurden 140.580 Kraftfahrzeuge bei einem Nettoumsatz von 337,7 Millionen Reichsmark gebaut[3].

Ab Oktober 1940 musste Opel auf Anordnung des NS-Regimes die Produktion ziviler Pkw völlig einstellen. Während des Zweiten Weltkrieges stellte die Firma mit dem 3-Tonnen-Lkw Typ Blitz „S“ (Standard) den wichtigsten Lastwagen der Wehrmacht her. Im Werk Rüsselsheim wurden neben Blitz-Lkws auch Motoren, Teile für Raketen und Torpedos sowie Komponenten für die Junkers Ju 88 und Messerschmitt Me 262 hergestellt. Bis 1943 waren dort über 18.500 Personen beschäftigt; im Januar 1945 erreichte im Zuge der katastrophalen Rohstofflage diese Zahl mit knapp 6.000 Beschäftigten einen Tiefpunkt. Im Juli und August 1944 wurden die beiden Opel-Werke in Rüsselsheim und Brandenburg an der Havel durch alliierte Luftangriffe stark beschädigt. Das Lkw-Werk Brandenburg konnte die Produktion nicht wieder aufnehmen und wurde nach Kriegsende demontiert.

Das Engagement von General Motors beim späteren Kriegsgegner Deutschland wurde vom damaligen Geschäftsführer von GM mit den hohen Profiten gerechtfertigt, die wegen der Devisenbewirtschaftung in Deutschland allerdings bis 1941 nur eingeschränkt über die Schweiz in die USA transferiert werden konnten. 1942 konnte General Motors seine Tochtergesellschaft Opel als Vermögenswert in Feindeshand finanztechnisch abschreiben. Bis Kriegsende produzierte Opel 1,1 Millionen Fahrzeuge.[3]

1945 bis 1960 – Neubeginn in Rüsselsheim mit dem Olympia und Kapitän

Opel Kühlschrank Frigidaire

Im Auftrag der Militärregierung der Amerikanischen Besatzungszone wurden ab Juli 1945 im einzigen verbliebenen Werk Rüsselsheim drei Jahre lang zunächst über 1500 beschädigte Pkw, vorzugsweise Opel-Modelle aus der Vorkriegszeit, repariert und in den späten 1940er-Jahren monatlich 500 Kühlschränke unter dem Namen Opel Frigidaire hergestellt. Das Jahr 1945 ging in die Firmengeschichte als das Jahr ein, in dem kein einziges Opel-Fahrzeug produziert wurde: Der erste „Nachkriegs“-Opel war ein „Blitz“-Lkw mit 1,5 t Nutzlast, der am 15. Juli 1946 das Werk verließ, das noch 1944 zur Hälfte zerstört worden war.

Das nach der Zerstörung bereits wieder produktionsbereite Lkw-Werk Brandenburg sowie die Rüsselsheimer Anlagen für die Kadett-Produktion mussten Mitte 1946 auf Beschluss der Siegermächte als Reparationsleistungen in die Sowjetunion transportiert werden. Der „Kadett“ wurde dort als Moskwitsch 400 weiter produziert.

Dank des Engagements des ersten Betriebsratsvorsitzenden Friedrich Zängerle nahm Opel 1947 die Automobilproduktion in Rüsselsheim zunächst mit dem erfolgreichen kleinen Vorkriegsmodell Olympia und ab 1948 mit dem größeren Kapitän wieder auf. Dem Olympia folgte 1953 der Olympia Rekord. General Motors übernahm am 1. November 1948 wieder die Führungskontrolle bei Opel.[3]

Opel Rekord P1 (1957–1960)
  • 8147 Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen in Rüsselheim Ende 1947
  • 19.585 Mitarbeiter waren es Ende 1951

In den 1950er Jahren stellte Opel in Deutschland mit seinen Mittelklasse-Modellen Olympia, Olympia Rekord und Rekord P1 (ab 1957) das nach dem VW Käfer beliebteste Auto her; zeitweise folgte auf dem dritten Platz als Pkw der Oberklasse der Opel Kapitän, der in dem Jahrzehnt sechsmal einen Modellwechsel erhielt.

Die bereits 1936 erstmals eingesetzte Aussage „Opel der Zuverlässige“ wurde in der Werbung noch bis Ende der 1960er verwendet; ab da auch bis ca. 1972 für die eher konservativen Käufer von Rekord, Commodore und der KAD-Modelle mit dem Blitz-Logo und der Unterschrift „Geprüfte Zuverlässigkeit“.

1960 bis 1980 – Erfolgreiche Zeiten mit fünf neuen Modellreihen, Marktführer

Opel Kadett A (1962–1965)
Opel Rekord C Caravan (1966–1972)
Opel Diplomat B (1969–1977)
Opel Ascona B (1975–1981)

Um auch in der vom VW Käfer dominierten Klasse ein eigenes Produkt anbieten zu können, wurde Ende der 1950er Jahre ein völlig neuer Kadett entwickelt und ab 1962 im neuen Werk Bochum produziert. Das neue Opel-Modell mit dem Namen des Vorkriegs-Kadett kam als Limousine, Coupé und (ab 1963) auch als Caravan auf den Markt. Für den Kadett wurde in einer großen Kampagne erfolgreich geworben („Opel Kadett kurz gesagt O.K.“) und verkaufte sich von Anfang an sehr gut.

1964 bekam der Kapitän zwei große „Brüder“, den Admiral und den Diplomat. Diese „großen Drei“, auch bekannt als „KAD“-Reihe (Kapitän/Admiral/Diplomat), schlossen die Modellpalette bis 1977 nach oben ab.

Die 1960er und 1970er Jahre waren die große Blütezeit der Firma Opel, die damals nach VW der zweitgrößte deutsche Automobilhersteller und in einigen Fahrzeugklassen sogar Marktführer war. Am 9. Juli 1964 lieferte Opel den fünfmillionsten Wagen aus. Die Produktion in Bochum lief auf Hochtouren: 1965 sind 500.000 Kadett hergestellt – nur 21 Monate später ist die Million erreicht.

Im gleichen Jahr 1966 wurde das Zweigwerk Kaiserslautern eröffnet, das Gelenkwellen, Stoßdämpfer und Fahrwerkteile herstellte.

  • 1962 beschäftigt die Adam Opel AG 35.000 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von 2,2 Milliarden DM.
  • 1972 sind es 59.200 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 6,5 Milliarden DM erzielen.

Ab Herbst 1970 waren der Mittelklassewagen Ascona und dessen Coupé-Ableger Manta im Programm. Gemeinsam mit den 1975 vorgestellten gleichnamigen Nachfolgemodellen wurden über 3,2 Millionen Fahrzeuge produziert. Die Modellreihe gehört damit zu den erfolgreichsten Opel-Produkten.

Das zehnmillionste Opel-Automobil, ein Rekord C Caravan, läuft im September 1971 in Rüsselsheim vom Band.

Im Jahr 1972 lag Opel mit 20,4 Prozent Marktanteil noch vor Volkswagen und erreichte mit fast 878.000 Einheiten die höchste Stückzahl seit Beginn der Autoherstellung 1899.

1973 erfolgte die Markteinführung des Kadett C, der ab 1975 als Kadett City wie sein Hauptkonkurrent VW Golf auch eine große Heckklappe besaß. 1976 kam noch der von Baur gefertigte Kadett Aero mit Targadach hinzu. Damit umfasste die Baureihe insgesamt fünf Varianten; so viele wie bis dahin bei keinem anderen vergleichbaren Modell der Kompaktklasse.

Der als letzter Vertreter der „KAD“-Reihe 1977 eingestellte Opel Diplomat bekam 1978 mit dem Senator einen indirekten Nachfolger, der anfangs ausschließlich Sechszylindermotoren besaß und eine vom Rekord E abgeleitete Karosserie hatte. Zeitgleich wurde in der gehobenen Mittelklasse auf Basis des Senator-Modells mit dem Monza ein Coupé mit großer Heckklappe auf den Markt gebracht.

Der Erfolg der beiden Topmodelle im Opel-Programm war jedoch bescheiden: Der Monza wurde nach acht Jahren ohne Nachfolger eingestellt und der Senator wurde nach einem Modellwechsel im Jahr 1987 (nun diente der Omega A als Basis) noch bis 1993 weitergebaut. Spitzenmodell des Opel-Angebots bildete ab da der 1994 vorgestellte Omega B, dessen Produktion 2003 eingestellt wurde.

1980 bis 2000 – Sinkende Absätze, Qualitätsprobleme

Opel Corsa A (1982–1993)
Opel Omega A (1986–1993)
Opel Astra F (1991–1998)

In der gesamten Autobranche sorgte in den Jahren 1980 bis 1982 die durch den Ersten Golfkrieg verursachte Ölkrise für einen tiefen Rückschlag, der mit fast 20 Prozent schlimmer war als zur Weltwirtschaftskrise 1929/30. Das erste Mal seit 1950 schreibt Opel rote Zahlen: 411 Millionen DM im Jahre 1980. Über 7500 Beschäftigte werden, teilweise mit Abfindungen, entlassen. Nur der neue Kadett D mit Frontantrieb verkauft sich zufriedenstellend. Auf dem seit Mitte der 1970er Jahre vom Ford Fiesta und VW Polo beherrschten deutschen Kleinwagenmarkt konnte der ab 1983 in Deutschland angebotene Opel Corsa Erfolge erzielen. Das Modell wurde im GM-Werk Saragossa (Spanien) produziert, seit 1993 auch im neuen deutschen Opel-Werk Eisenach.

1990 sind im Opel-Konzern 57.400 Mitarbeiter beschäftigt bei einem Jahresumsatz von 23,708 Milliarden DM.

Seit Ende der 1980er Jahre führten ein wenig innovatives Design und die durch die rigorosen Sparmaßnahmen des Opel-Managers José Ignacio López de Arriortúa verursachten Qualitätsprobleme zu einer negativen Imageentwicklung der Marke Opel, insbesondere im Vergleich zum Hauptkonkurrenten VW. Die als „López-Effekt“ bekanntgewordenen Mängel wurden in der Folge besonders bei den Nachfolgern der beiden Volumenmodelle „Rekord“ und „Kadett“, dem „Omega“ (1986) und „Astra“ (1991) deutlich. Nach anfänglich sehr guten Verkaufszahlen bekamen durch diverse Rückrufaktionen die neuen Wagen und damit auch die Marke Opel ein negatives Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit. Nach López’ Wechsel zu VW im Jahre 1993 wurde ihm vorgeworfen, interne Unterlagen von Opel/GM mitgenommen und bei VW verwendet zu haben („López-Affäre“). Vielfältige Fehler bei Marketing, Modellentwicklung, Produktion und Qualitätssicherung hatten Opel seit Beginn der 1990er Jahre in die schwerste Krise seiner Geschichte gestürzt und zu einem massiven Personalabbau geführt.

Auch die mangelnde Koordination der 1986 neu eingerichteten Europa-Zentrale von GM in Zürich mit dem Opel-Management in Rüsselsheim sowie dort die in rascher Folge wechselnden, meist aus dem amerikanischen GM-Mutterkonzern stammenden Führungskräfte hatten in zunehmenden Maße Versäumnisse in der Modellpolitik sowie Probleme bei Produktion und Qualitätssicherung zur Folge. Von Anfang der 1970er Jahre bis 2004 waren zwölf Vorstandsvorsitzende bei Opel tätig, davon drei Deutsche (Beickler, Herke, Forster). Die durchschnittliche Verweildauer betrug damit nur 2,5 Jahre. Zum Vergleich: Die Volkswagen AG hatte seit 1948 in sechzig Jahren acht Vorstandsvorsitzende; die Lufthansa von 1954 bis heute (2009) nur vier.

ab 2000

Opel Astra H (2004–2009)
Opel Insignia (seit 2008)

Diese Fehler ließen den Anteil von Opel an den gesamten Zulassungen in den acht Jahren von 2000 bis 2008 um über 30 Prozent zurückgehen bis zu aktuell 8,4 Prozent im Jahre 2008. Eine anhaltend schlechte Konjunktur drückte zusätzlich auf die Absatzzahlen. Die daraus resultierenden Milliardenverluste führten zu einem drastischen Abbau von Kapazitäten und Mitarbeitern. Im Werk Bochum, wo von ursprünglich bis zu 23.000 Arbeitsplätzen nur noch rund 6000 Arbeitsplätze erhalten bleiben sollten, kam es deswegen im Oktober 2004 zu einem mehrtägigen Streik der Belegschaft, der mit einem Teilerfolg endete.

  • Im Jahr 1996 hatte die Adam Opel AG in Deutschland etwa 44.700 Mitarbeiter.
  • Im Jahr 2006 waren noch 27.661 Menschen bei der Opel GmbH beschäftigt.

Da Opel-Aktien nicht an der Börse notiert sind, wurde zum Bürokratieabbau und zur Kostensenkung die Adam Opel AG in eine GmbH umgewandelt. Am 7. Dezember 2005 erfolgte die Eintragung der Adam Opel GmbH ins Handelsregister. Seit Herbst 2007 stützt der Export der Astra-Limousine in die USA, wo das Modell unter der Marke Saturn verkauft wird, die Auslastung der europäischen Werke. General Motors kalkuliert für den Astra mit einem Exportpotenzial zwischen 20.000 und 100.000 Exemplaren.[5]

Im Jahre 2008 verschlechterte sich die finanzielle Lage von General Motors infolge der Finanzkrise und in deren Folge auch die von Opel durch uneinbringbare Außenstände beim Mutterkonzern. Aus diesem Grund stellte Opel beim Bund eine Anfrage hinsichtlich einer Bürgschaft zur Kreditabsicherung,[6] die Regierung kündigte an bis Weihnachten 2008 darüber zu entscheiden.[7] Ende November 2008 teilte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster mit, dass der Lohn bei Opel kurzfristig um mindestens 10 Prozent sinken soll.[7]. Anfang 2009 wurde ein Sanierungskonzept für Opel durch General Motors zunächst offengelassen, Schließungen von Opel-Standorten in Deutschland wurden aber vorerst ausgeschlossen.[8][9]

Zukunftskonzept

Am 27. Februar 2009 hat der Aufsichtsrat der Opel GmbH ein Zukunftskonzept für die Schaffung einer „europäischen selbständigen Geschäftseinheit“ Opel (einschließlich Vauxhall) vorgestellt. Danach bleibt der angestrebte neue europäische Konzernverbund Teil des GM-Konzerns, jedoch in einer neuen gesellschaftsrechtlichen Unabhängigkeit. In das Papier wurde ein „Abschottungskonzept“ eingearbeitet, so dass es GM nicht möglich ist, eventuelle Einlagen Dritter herauszulösen. Dieses Konzept wurde am 2. März der Bundesregierung übergeben. Laut Konzept benötigt die neu zu schaffende Gruppe in den nächsten ein bis 1,5 Jahren weiterhin den Sacheinsatz (Patentnutzung, Entwicklungsleistungen) von GM und einen zusätzlichen Kapitaleinsatz von 3,3 Milliarden Euro, den man bis 2014/15 wieder abtragen möchte. Dazu werden Überkapazitäten durch sozialverträgliche Personalabfindungen abgebaut, Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Vom verbleibenden Personal werden im Gegenzug weiterhin Lohn- und Gehaltsverzichte erwartet. Der Kapitalbedarf kann sowohl von privater als auch von staatlicher Seite geleistet werden, Opel (neu) bevorzugt Kapitalbeteiligungen in der Größenordnung zwischen 25 bis unter 50 Prozent. Das Konzept ist auch offen für eine eventuelle Übernahme einer einzelnen Produktionsstätte durch Dritte.

Am 31. März 2009 erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Rüsselsheim, dass ein Automobilwerk nicht „systemrelevant" im Sinne einer Funktionsfähigkeit der Volkswirtschaft sei, trotzdem sei man bemüht, die Opelgruppe zu retten. Eine direkte staatliche Beteiligung komme jedoch nicht in Frage, wohl aber könne es Kreditbürgschaften geben, falls ein Investor Opel übernehmen möchte. Ansonsten wartet man bei Opel auf den Sanierungsplan von GM, der bis Ende Mai 2009 der amerikanischen Regierung vorgelegt werden muss, da anderenfalls die US-Regierung ggf. keine weiteren Milliarden in den maroden GM-Konzern fließen lassen möchte.

Unternehmen

Opel-Präsentation auf der IAA 2005

Marke

Opel ist in Kontinentaleuropa und im Nahen Osten die Hauptmarke von General Motors. Bis auf kleine Abweichungen im Angebot der Karosserievarianten unterscheidet sich die Modellpalette der Vauxhall-Modelle auf den britischen Inseln nicht davon. Opel-Fahrzeuge werden außerdem in Russland, Indien, der Volksrepublik China, Singapur sowie in Südafrika angeboten. Hier werden oft günstigere Modelle meist älterer Baureihen verkauft.

Außerhalb der genannten Opel-Vertriebsgebiete übernehmen oft lokal ansässige Schwesterunternehmen den Verkauf und die Produktion der sonst baugleichen Fahrzeuge. In Großbritannien ist es Vauxhall in Luton, die die Produktion selbst entwickelter Modelle seit den 1970er Jahren eingestellt hat, in Australien Holden, die jedoch auch eigene Modelle und Modelle anderer Marken wie zum Beispiel Pontiac anbietet, in Nordamerika Saturn und in Lateinamerika Chevrolet.

Mitarbeiter und Standorte

Übersicht der Beschäftigtenzahl
Das Opelwerk in Bochum

Am 18. Juni 2004 wurde Hans Demant Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG. Seit 7. Dezember 2005 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH.

Vorstandsvorsitzende der Adam Opel AG seit Mitte der 1960er Jahre
Name Zeitraum
Nelson Stork bis März 1966
L. Ralph Mason März 1966 bis 1970
Alexander Cunningham 1970 bis Januar 1974
John P. McCormack Februar 1974 – Februar 1976
James F. Waters März 1976 – August 1980
Robert C. Stempel September 1980 – Februar 1982
Ferdinand Beickler Februar 1982 – Februar 1986
Horst W. Herke Februar 1986 – März 1989
Louis Hughes April 1989 – Juni 1992
David Herman Juli 1992 – Juni 1998
Gary Cowger Juni 1998 – Oktober 1998
Robert Hendry Oktober 1998 – März 2001
Carl-Peter Forster April 2001 – Juni 2004
Hans Demant seit Juni 2004

Opels größtes Werk in Rüsselsheim wurde bis 2002 für rund 750 Millionen Euro nach eigenen Angaben zum „modernsten Automobilwerk der Welt“ umgebaut. Neben Rüsselsheim baut das Unternehmen Autos in Eisenach und Bochum. In Kaiserslautern werden zusätzlich Motoren und Komponenten gefertigt. Darüber hinaus verfügt Opel über ein Testzentrum in Dudenhofen (Stadt Rodgau) in Hessen und ein Test- und Eventzentrum in Pferdsfeld.

Die Adam Opel GmbH beschäftigt an den vier Standorten Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern rund 29.000 Mitarbeiter (2008).

Name Produktion seit Produkte Anmerkungen Mitarbeiter
GM-Werke in Deutschland
Rüsselsheim 1898 (seit 1929 GM) Insignia; ehemals auch Omega, Vectra und Signum Hauptsitz der Adam Opel GmbH
Internationales Technisches Entwicklungszentrum
Koordinaten: 49° 59′ 21″ N, 8° 23′ 27″ O49.9891666666678.39083333333337
Testgelände Dudenhofen: 49° 59′ 35″ N, 8° 55′ 25″ O49.9930638888898.9236457

Die Jahreskapazität des Werks Rüsselsheim liegt bei 270.000 Einheiten.

18.300
Bochum 1962 Astra Fünftürer und Caravan, Zafira, Fahrzeugteile für General Motors Siehe auch: Werk Bochum I, Werk Bochum II/III 5.300
Brandenburg/Havel 1935–1944 „Blitz“-Lkw Siehe auch: Opelwerk Brandenburg
1944 durch Luftangriff zerstört; nach 1945 demontiert
4.286
(1943)
Kaiserslautern 1966
  • Fahrzeugkomponenten für Karosserie, Chassis und Interieur aus Blech und Aluminium bzw. Kunststoff (zum Beispiel Seitenwände, Hauben, Achsen und Sitzrahmen)
  • Motoren (Vierzylinder-Turbodieselmotoren (1,9 Liter Hubraum) sowie ECOTEC®-Leichtmetallmotoren (1,9 bis 2,2 Liter Hubraum) in mehreren Varianten)
Früher wurden Chassis-Komponenten für Opel-Modelle gebaut. Gelenkwellen, Kupplungen, Bremszylinder, Stoßdämpfer und Teile für Automatikgetriebe komplettierten die Produktpalette der Gründerzeit 3.500
Eisenach 1990 Corsa (nur Dreitürer) 1.900
GM-Werke in Europa
Antwerpen, Belgien 1924 Astra TwinTop, GTC, Caravan und Fünftürer 3.700
Saragossa, Spanien 1982 Corsa Drei- und Fünftürer, Meriva, Combo 7.200
Gliwice, Polen 1998 Agila A, Astra Classic II, Astra sedan, Zafira 2.800
Ellesmere Port, Vereinigtes Königreich 1963 Vivaro Ellesmere Port soll geschlossen werden 2.200
(April 2007)
Luton, Vereinigtes Königreich 1905 (seit 1925 GM) bis 2002 Bedford Blitz, Vivaro Noch immer der Hauptsitz von Vauxhall
Produktion 2002 beendet
Wien/Aspern, Österreich 1982 Motoren (1.0TP, 1.2TP, 1.4TP) und Getriebe (Easytronic, Fünf- und Sechs-Gang-Getriebe) 1.600
St. Petersburg
(Sushary), Russland
2008 Antara
Produktionsstätten anderer Unternehmen
Renault/SOVAB (Societé des Véhicules Automobiles de Batilly)
Batilly, Dept. Meurthe-et-Moselle, Frankreich
1980 Movano
Magyar Suzuki Corp.
Esztergom, (Ungarn)
2008 Agila B
Heuliez, Cerizay,
Dept. Deux-Sèvres, Frankreich
2004 Opel Tigra Twintop

Opel-Neuzulassungen in Deutschland

Die folgende Tabelle ist ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) versehen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne erst danach diese Warnmarkierung.
Jahr Anzahl der
Fahrzeuge absolut
Anteil der
gesamten Zulassungen
2008 258.274 8,4 %[10]
2007 283.854 9,0 %
2006 334.111 9,6 %
2005 347.960 10,41 %
2004 334.491 10,24 %
2003 332.781 10,28 %
2002 337.535 10,38 %
2001 396.214 11,86 %
2000 411.193 12,17 %
1999 522.170  ?
1998 529.425  ?
1997 545.293  ?
1996 557.229  ?
1989 455.672  ?
1988 428.610  ?
1987 454.535  ?
1986 421.114  ?
1985 367.740 15,5 %[11]
1984 389.182  ?
1982 391.916 18,2 %[12]
1981 378.364  ?
1972  ? 20,4 %[13]
1969 349.630 19,0 % [14]
1968 272.120 19,1 % [14]
1967 275.821 20,3 % [14]
1966 324.869 21,6 % [14]
1959 139.780 19,2 % [15]
1958 128.876  ?
1957 102.199  ?
1956 82.875  ?
1955 78.009  ?
1954 63.440  ?
1953 48.069 19,3 % [15]
1952 28.675 14,4 % [15]
1951 29.826  ?
1950 32.606 23,1 % [15]

Geschichte des Logos

Der Zeppelin als Kühlerfigur auf dem Olympia

Das erste Opel-Logo nach Gründung des Unternehmens bestand aus den verschnörkelten Buchstaben A und O, den Initialen Adam Opels. Das A war in Bronze, das O in Rot gehalten.

Ab 1886 war dann unter anderem die Siegesgöttin Victoria sowie ein Fahrradfahrer auf dem Logo zu sehen. Dieses Bild war umgeben von der Aufschrift „Victoria Blitz“, dem Namen eines der ersten Opel-Fahrräder. Ab 1909 wurde der Name zum Logo. Ein schwungvoller Opel-Schriftzug in Gold zierte die Motorräder und Autos. Ein Jahr später wurde das Logo abermals geändert. Von nun an sah man ein blaues, von Lorbeeren umgebenes Auge, in dem sich der Schriftzug „Opel“ in Majuskeln befand.

Von 1935 an führte man einen stilisierten Zeppelin, der Fortschritt symbolisiert, umgeben von einem gelben Ring, der ein Rad darstellen soll. Der Zeppelin kam auch als Kühlerfigur, zum Beispiel auf dem Olympia vor. Ab 1950 wurde ein weiteres Logo verwendet, das jedoch nicht auf den Fahrzeugen zu finden, sondern für die Händlerorganisation vorgesehen war. Auf einem zur einen Hälfte gelben, zur anderen weißen Oval war der Opel-Schriftzug zu sehen.

In den 1960ern veränderte sich der Zeppelin immer stärker zum Blitz. Offiziell ist der Blitz seit 1963 das Logo von Opel. 1970 wurde das Logo der Händlerorganisation abermals verändert, der Blitz mit Ring auf einem gelben Rechteck zu sehen, unter dem der Schriftzug „Opel“ zu sehen war. Dieses offizielle Logo wurde von einem schwarzen Rechteck umgeben und fand vor allem auf Druckerzeugnissen Verwendung. 1987 wurde das Opel-Logo dann modernisiert.

Auf den Fahrzeugen selbst war seit den 1960er Jahren jedoch immer lediglich der Opel-Blitz ohne Typographie zu sehen, immer wieder in wechselnden Materialen (Form- oder Flächenzeichen) und Proportionen, selbst bei zeitgleich produzierten Modellen. Die Erzeugung einer Einheitlichen CI ist bei Opel die längste Zeit nicht konsequent verfolgt worden.

Die 2007 vorgestellte Studie GTC Concept zeigt das bisherige Opel-Logo, in das oben am Ring der Schriftzug „Opel“ eingraviert wurde. Der Insignia trägt als bisher einziges Modell seit 2008 ebenfalls dieses Logo.[16]

Vereine mit dem Namen Opel

Der SC Opel Rüsselsheim ist ein Fußballverein mit rund 450 Mitgliedern aus Rüsselsheim, den eine bewegte Geschichte mit der Firma Opel verbindet. Der RV 1888 Opel Rüsselsheim ist ein Radsportverein aus Rüsselsheim.

Marketing mit fiktiver Band

Opel betreibt als einer der ersten Autohersteller „Virales Marketing“ mit der fiktiven Band The C.M.O.N.S.[17] Die Band besteht aus den Figuren White, Red und Blue (männlich) sowie Moo und Cherri (weiblich). Sie wurden von dem in Barcelona lebenden deutschen Zeichner Boris Hoppek gestaltet. Die Musik stammt von der (real existierenden) Band The Outcomes.

Auf die C.M.O.N.S. machten unter anderem Plakataktionen und Beiträge in Online-Communitys wie YouTube und MySpace aufmerksam. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit MTV. Mittlerweile setzt Opel die C.M.O.N.S. auch direkt für die Corsa-Werbung ein. Opel war Sponsor der MTV Europe Music Awards 2006 vom 2. November 2006 und der Corsa das „offizielle Auto“ der Veranstaltung.

Modelle

Modellnamen

Von Beginn der Automobilproduktion bis 1930 trugen die Opel-Modelle meist Bezeichnungen wie zum Beispiel 4/12 PS. Die Zahl vor dem Schrägstrich gab die Steuer-PS an, die Zahl dahinter gab die tatsächliche Leistung in PS an. Ausnahmen waren der erste Opel, der die Bezeichnung Patentmotorwagen „System Lutzmann“ trug, sowie der Opel Regent, von dem 1928 25 Exemplare produziert wurden.

Dieses doch recht komplizierte System wurde nach der Übernahme durch General Motors 1931 durch die Angabe des Hubraums (zum Beispiel 1,2 Liter) ersetzt, die jedoch nur bis 1937 beibehalten wurde. Eine Ausnahme war hier der Opel P4, dessen Name mitteilt, dass es sich um ein Auto für vier Personen handelt. Der Name des ab 1935 produzierten Opel Olympia wurde im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele 1936 gewählt und auch für die Nachfolgemodelle übernommen.

Während von den späten 1930er bis zu den 1980er Jahren häufig Begriffe als Modellbezeichnungen verwendet wurden, die aus dem Bereich Marine (Kapitän, Admiral, Kadett), sowie aus anderen offiziellen Bereichen (Diplomat, Senator) stammten, erfolgte in den späten 1980er Jahren der Wechsel zu Namenskreationen, die auf „A“ endeten. Die letzte umbenannte Modellreihe war die des Opel Kadett, die in Opel Astra umbenannt wurde und dadurch der Namensgebung der englischen Schwestermodelle folgte. Die einzige Ausnahme dieser Namensgebung bildete der in Lizenz gebaute Opel Monterey. Analog dazu enden die Modellbezeichnungen der Transportermodelle auf „O“ (Combo, Vivaro, Movano, ehem. Campo). Mittlerweile werden wieder Modelle vorgestellt, deren Namen nicht auf „A“ enden, wie zum Beispiel der Opel Signum oder der Opel Speedster, auch wenn viele auf „A“ endende Modellnamen bislang beibehalten werden.

Zeitleiste

Zeitleiste der Opel-Modelle von 1945 bis heute
Typ 40er 50er 60er 70er 80er 90er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Kleinwagen Chevette Corsa A Corsa B Corsa C Corsa D
Kompaktklasse Kadett A Kadett B Kadett C Kadett D Kadett E Astra F Astra G Astra H Astra I
Olympia Olympia A
Mittelklasse Olympia Rekord Olympia Rekord Ascona A Ascona B Ascona C Vectra A Vectra B Vectra C Insignia
Rekord P1 /P2 Signum
Obere Mittelklasse Rekord A /B Rekord C Rekord D Rekord E Omega A Omega B
Commodore A Commodore B Commodore C
Kapitän Kapitän Kapitän P1/P2 Senator A Senator B
Oberklasse Kapitän A /
Admiral A /
Diplomat A
Kapitän B /
Admiral B /
Diplomat B
Coupé und Cabrio GT Tigra A Tigra B Corsa CC
Manta A Manta B Calibra
Commodore A Commodore B Monza
Roadster Speedster GT
Microvan Agila A Agila B
Minivan Meriva A Meriva B
Kompaktvan Zafira A Zafira B
Van Sintra
SUV Antara
Geländewagen Frontera A Frontera B
Monterey
Pickup Campo
Kastenwagen Kadett E Combo Combo B
Hochdachkombi Combo C
Kleintransporter Bedford Blitz Arena Vivaro
Blitz Blitz Blitz Blitz Movano A Movano B
von Vauxhall hergestellt von GM hergestellt von Isuzu hergestellt von Lotus hergestellt von/mit Suzuki hergestellt gemeinsam mit Renault-Nissan hergestellt

Modellgeschichte

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

Kleinwagen

1980–1982 Chevette Zwischen dem Auslaufen des Kadett C und dem Start des Corsa A als billigeres Auto angeboten. Der Chevette wurde von Vauxhall produziert.
1982–1993 Corsa A Erster Kleinwagen von Opel. Zuerst nur als Zweitürer (Steilheck und Stufenheck), ab 1985 auch als Viertürer erhältlich gewesen. 1987 wurde das Stufenheck hierzulande gestrichen.
1993–2000 Corsa B Der erste Corsa entstand auf Basis des Konzepts Opel Junior, das bereits 1983 vorgestellt wurde. Er war in den 1990ern der erfolgreichste Kleinwagen in Deutschland.
1994–2000 Tigra A Auf dem Corsa B basierendes Sportcoupé.
2000–2006 Corsa C Eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängers. Der Corsa C diente auch als Basis für die Modelle Tigra TwinTop, Meriva und Combo.
2004–2009 Tigra TwinTop B Auf dem Corsa C basierendes Cabriolet.
seit 2006 Corsa D Weiterentwicklung des Corsa C und stark abweichendes Heckdesign zwischen Drei- und Fünftürer. Er basiert auf einer Kooperation mit Fiat.
ab 2009 Corsa C Cabrio Nachfolger des Tigra TwinTop B, der auf der Plattform des Corsa C basiert.

Kompaktklasse

1947–1953
156.870
Olympia Ein geändertes Vorkriegsmodell von 1935 und erster Opel-Pkw nach dem Krieg. Im Jahre 1950 modernisiert, z. B. mit einem anderen Kühlergrill.
1962–1965
649.512
Kadett A Im extra hierfür errichteten, neuen Opel-Werk Bochum produziert. Erhältlich als zweitürige Limousine, dreitüriger Kombi (Caravan) und Coupé. Nach dem Facelift 1964 hatte er eine etwas eckigere Front.
1965–1973
2.649.501
Kadett B Weiterentwicklung des Vorgängermodells, erstmals auch als Viertürer und Schrägheck-Limousine (ab 1967). Von 1967 bis 1970 mit anderer Frontpartie und besser ausgestattet als Opel Olympia produziert. 1967 technisch überarbeitet (neue Hinterachse, aufgewerteter Innenraum). Verkaufsschlager, zeitweise vor dem VW Käfer auf dem 1. Rang der Neuzulassungen.
1973–1979
1.701.000
Kadett C Neue Karosserie mit weitgehend unveränderter Technik des Vorgängers. Zusätzliche Modelle waren der Kadett City mit großer Heckklappe und der Aero, ein Targa-Cabrio, das von Baur in Stuttgart gebaut wurde. Die Scheinwerfer waren beim Grundmodell rund, beim L-Modell quadratisch (ab 1977 bei allen Modellen, gleichzeitig wurden die Blinker neben die Scheinwerfer verlegt). Das Modell wurde im Ausland bis 1990 produziert.
1979–1984
2.092.087
Kadett D Völlige Neuentwicklung, erster Opel mit Frontantrieb. Die nüchterne, moderne Karosserie unterscheidet sich stark von den Vorgängern. Versionen: Schrägheck (mit großer oder kleiner Heckklappe), Kombi und Lieferwagen (Kombi ohne hintere Seitenfenster). Erstmals auch mit Dieselmotor lieferbar.
1984–1991
3.779.289
Kadett E Die Karosserie wurde rundlicher und strömungsgünstiger. In enorm vielen Versionen lieferbar: drei- und fünftüriges Schrägheck, viertüriges Stufenheck, drei- oder fünftüriger Kombi, Cabrio (1987 bis 1993) und Hochdachkombi Combo. Sehr erfolgreich; ab 1994 mit geänderter Karosserie als Daewoo Nexia in Korea weitergebaut.
1991–1998 Astra F Neuentwicklung, erstmals auch mit Fahrerairbag erhältlich. Der Name Astra stammt von Vauxhall, mit dieser Bezeichnung verließ bereits in den 1980er Jahren der Kadett für Großbritannien die Bochumer Bänder. Absatz zeitweise fast so groß wie der des VW Golf. Karosserievarianten: drei-/fünftüriges Schrägheck, Stufenheck, Caravan und Cabrio (entworfen und gebaut von Bertone, lief noch bis 2000). 1994 erfolgte eine Modellpflege.
1998–2004 Astra G Völlig neu gestaltetes Modell wieder als drei- und fünftüriges Schrägheck, Stufenheck, Caravan und Cabrio. Außerdem hießen die sportlichen Modelle statt Gsi nun OPC. Eine weitere Karosserievariante war das Coupé als inoffizieller Nachfolger des Calibra. Dessen Markterfolg war jedoch enttäuschend.
2004–2009 Astra H Vollständige Neuentwicklung auf der Delta-Plattform von General Motors. Karosserievarianten: Dreitürer (GTC), Fünftürer, Kombi und Hardtop-Cabrio (Twin Top); ab 2006 kam auch ein Stufenheck hinzu (zunächst nur für Ost- und Südeuropa sowie Asien, doch seit 10/2008 auch in Deutschland lieferbar). Ein Erfolgsmodell, das schon im Jahr 2006 die Millionengrenze überschritt. 2007 erhielt der Astra H eine Modellpflege.
ab 2009 Astra I Neugestaltetes Modell, soll etwas runder und emotionaler erscheinen.

Mittelklasse

1967–1970
80.637
Olympia A Von 1967 bis 1970 wurden luxuriös aufgewertete Modelle des Opel Kadett B, zumeist mit den jeweils stärksten verfügbaren Motoren, unter dem Namen Opel Olympia angeboten.
1970–1975
692.000
Opel Ascona A Um die Lücke zwischen Kadett und Rekord zu füllen, brachte Opel 1970 dieses komplett neuentwickelte Fahrzeug auf den Markt. Dieses Marktsegment war vor allem vom Ford Taunus beherrscht. Auch ein Kombi (Caravan) wurde angeboten.
1970–1975
500.000
Manta A Fünfsitziges Sportcoupé auf Basis des Ascona A.
1975–1981
Opel Ascona B Der Ascona war nach den Werksferien 1975 erhältlich und besaß anfangs die vom Vorgänger bekannten und bewährten Reihenvierzylinder-Motoren von 60 bis 90 PS. Ab 1979 erfolgte der Einsatz neuer OHC-Motoren. Eine Variante dieses Fahrzeugs wurde in Großbritannien ab 1976 als Vauxhall Cavalier verkauft.
1975–1988
550.000
Manta B Der auf dem Ascona B basierende Manta B erreichte Kultstatus und war das am längsten gebaute Opel-Modell. Er war ab 1978 auch als Combi-Coupé (Manta CC) mit großer Heckklappe im Programm.
1981–1988
Ascona C Der Ascona C war nach dem Kadett D das zweite Opel-Modell mit Frontantrieb und basierte auf der internationalen J-Plattform von General Motors. In Großbritannien unter der Bezeichnung Cavalier auch als Kombi lieferbar und von der GM-Tochter Holden in Australien gebaut.
1988–1995
Vectra A Völlige Neuentwicklung und ein großer Erfolg. Ende 1992 bekam er eine Modellpflege.
1990–1997 Calibra Auf dem Vectra A basierendes Sportcoupé, das an den Erfolg des Manta anknüpfen sollte. Besonders herausragend waren der damals als niedrig angesehene Cw-Wert von 0,26 und die sehr schmalen Dreifach-Ellipsoid (DE)-Scheinwerfer (nur 70 mm hoch). Der Calibra wurde auch in Finnland produziert.
1995–2002
Vectra B Der Vectra B war nun erstmals seit dem Ascona A wieder ein Mittelklassewagen, der als Kombivariante erhältlich (Caravan) war. Ein Facelift folgte Anfang 1999.
2002–2008
Vectra C Neue Fahrzeuggeneration mit gewöhnungsbedürftiger Formgebung und viel Elektronik. Erfolg weit hinter den Hoffnungen zurück geblieben, daher kam schon im Herbst 2005 ein umfassendes Facelift mit stark überarbeiteter, an den Astra H angelehnte Front und überarbeitetem Innenraum. Ab 2003 auch wieder als geräumiger Caravan im Programm gewesen.
2003–2008 Signum Als neue Fahrzeugklasse vermarktete Variante des Vectra C mit langem Radstand wie Vectra Caravan, aber zwei Einzelsitzen hinten und kürzerer Karosserie. Dieses Modell hatte ebenfalls das umfassende Facelift des Vectra bekommen.
seit 2008 Insignia Nachfolger des Vectra C. Im März 2009 folgte die Kombivariante, nun nicht mehr Caravan, sondern Sports Tourer genannt. Er erhielt außerdem die Auszeichnung zum Auto des Jahres 2009.

Obere Mittelklasse

1953–1957 Olympia Rekord Erste Opel-Neuentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg (gemeinsam mit dem Kapitän von 1953). Übernahme der amerikanischen „Pontonform”.
1957–1960 Rekord P1 In jeder Hinsicht deutlich moderner als sein Vorgänger. Als Zwei- und Viertürer erhältlich, sowie auch als Kombi (Caravan) und Lieferwagen (ohne Fenster am Laderaum). Sehr erfolgreich bei Familien und Handwerkern.
1960–1963 Rekord P2 Stark überarbeitete Karosserie mit „entbarockisierter” Formgebung, technisch weitgehend unverändert.
1963–1965 Rekord A Neues Modell mit sehr geradliniger und nüchterner Form. Mit ihm erfolgte bei Opel die Einführung von Bezeichnungen für folgende Baureihen durch Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge.
1965–1966
Rekord B Zwischentyp mit neuen CIH-Motoren in weitgehend unveränderter Vorgängerkarosserie.
1966–1972
Rekord C Neue Karosserie mit dem typischen „Hüftschwung” über der Hinterachse, verbessertes Fahrwerk. Nun gab es auch eine Coupé-Version mit fließendem Heck und einen fünftürigen Kombi erhältlich. Erfolgreichstes Opel-Mittelklassemodell, in Brasilien bis 1990 weiter gebaut.
1967–1971 Commodore A Ein etwas aufgewerteter Rekord C mit Sechszylinder-Motoren. Der Commodore war als Limousine und Coupé verfügbar.
1971–1977 Rekord D Die Form des Rekord D war wieder „europäisch”. Der Wagen hieß anfangs "Rekord II", um Verwechslungen zu vermeiden, dass es ihn ausschließlich als Dieselfahrzeug gäbe. Tatsächlich gab es hiermit einen Rekord ab 1972 erstmals auch mit Dieselmotor. Varianten waren auch hier Limousine, Caravan und Coupé.
1972–1977 Commodore B Die Sechszylinder-Version des Rekord D. Auch er wurde als Coupé und Limousine gebaut.
1977–1982 Rekord E1 Neue Karosserie und Vorderachse, ansonsten die Technik des Vorgängers. Letztmalig auch (bis 1981) als wenig gefragte zweitürige Limousine angeboten.
1982–1986 Rekord E2 Tiefgreifendes Facelift mit völlig neuer Frontgestaltung, die Motoren blieben jedoch fast völlig unverändert. Der Rekord E2 war von Anfang nur noch als viertürige Limousine, drei- bzw. fünftüriger Caravan sowie als seltener, dreitüriger Kastenwagen erhältlich.
1978–1986 Senator A Der Senator löste die Opel KAD B-Baureihen ab, war jedoch nicht mehr der automobilen Oberklasse zugehörig. Er basierte auf dem Rekord, hatte im Vergleich zu diesem eine wesentlich aufwändigere Hinterachse, stärkere Motoren und war über diesem angesiedelt. Ende 1982 erfolgte ein Facelift im Stile des Rekord E2.
1978–1986 Monza Der Monza war ein auf dem Senator basierendes Sportcoupé und damals mit bis zu 180 PS das leistungsfähigste Fahrzeug von Opel. Nach dem Facelift Ende 1982 kam auch er, wie der Rekord und Senator, mit der neuen Opel-Einheitsfront.
1978–1982 Commodore C Auch zum Rekord E gab es wieder eine Sechszylinder-Version, die aber zu Gunsten des Senator bereits 1982 (Zweitürer wie Rekord E schon 1981) eingestellt wurde. Er war der einzige Commodore, der (wenn auch nur etwas über einem Jahr) als Kombi erhältlich war, Voyage genannt.
1986–1993 Opel Omega A Eine völlig neu entwickelte Fahrzeuggeneration mit damals modernster Technik und eine gemeinsame Plattform mit dem Senator B hatte. Er war mit Vier- und Sechszylinder- sowie Dieselmotoren als Stufenheck und Kombi (Caravan) erhältlich.
1987–1993 Senator B Der Senator B basierte auf dem zeitgleich entwickelten Omega A. Der Verkauf des Senator B lief mit der Zeit immer schlechter, so dass sich Opel zur Einstellung des Modells entschied. Fortan wurde die obere Mittelklasse ausschließlich vom Omega bedient.
1994–2003 Omega B Innen und außen war die zweite Generation größer als der Vorgänger. Der Omega B war mit neuen Motoren, Airbags und konkurrenzfähigem Dieselmotor lieferbar. Längere Qualitätsprobleme, Marketingfehler und zu lange Modelllaufzeit führten nach erfolgreichen Anfangsjahren zu immer schlechterem Absatz. Die Fertigung wurde daher 2003 ersatzlos eingestellt – Opels Abschied aus der oberen Mittelklasse. Diese Angebotslücke wird mit Modellen der GM-Marken Saab und Cadillac kompensiert.

Oberklasse

1948–1953 Kapitän '48 Der erste Kapitän nach dem Krieg war ein fast unverändertes Vorkriegsmodell von 1938. Im Jahre 1951 gab es einige Retuschen, zum Beispiel einen neuen Kühlergrill.
1953–1955 Kapitän '53 Erste Nachkriegskonstruktion von Opel (gemeinsam mit dem Olympia Rekord), mit Pontonform und „Haifischmaul“-Kühlergrill im amerikanischem Stil.
1955–1958 Kapitän '55 Mit mehr Ausstattung, stärkerem Motor, neuem Kühlergrill aus senkrechten Gitterstäben und angedeuteten Heckflossen.
1958–1959 Kapitän P 2,5 Im Traumwagenstil mit Panoramascheiben. Er wird wegen der Form der Heckleuchten auch als „Schlüssellochkapitän“ bezeichnet.
1959–1963 Kapitän P 2,6 Analog zum Rekord P2 überarbeitete Karosserie.
1964–1968 Kapitän/Admiral/Diplomat A
(Opel KAD A)
Völlige Neuentwicklung in betont sachlich-imposantem Stil mit großem hinterem Überhang. Die „großen Drei“ waren optisch und technisch nahezu identisch, hatten aber Unterschiede in der Ausstattung und der Motorisierung.
1969–1977 Kapitän/Admiral/Diplomat B
(Opel KAD B)
Noch wuchtigere Karosserie. Der Diplomat unterschied sich von seinen Brüdern äußerlich dadurch, dass er, ähnlich wie der Strich Acht von Mercedes, stehende statt waagerechte Scheinwerfer hatte und war ab 1973 auch als V8-Langversion lieferbar. Diese Baureihe war aber trotz aufwendiger Technik kaum gefragt. Der Kapitän wurde bis 1970 produziert, der Admiral bis 1976. Als letzter Opel der Oberklasse wurde 1977 der Diplomat eingestellt.

Sportwagen

1968–1973
103.463
GT Zweisitziges Coupé auf dem Fahrgestell des Kadett B. Besonderes Merkmal: Klappscheinwerfer.
1971–1974
127
Intermechanica Indra Cabrio und Coupé auf Basis des Diplomat V8.[18]
2000–2005
7.000
Speedster Reinrassiger Sportwagen auf der Basis des Lotus Elise S1, bei Lotus hergestellt.
seit 2007 GT Wiederbelebung des Namens Opel GT nach über 30 Jahren, diesmal als zweisitziger Roadster auf Basis der Kappa-Plattform von GM und baugleich mit dem Saturn Sky.

Microvan

2000–2007 Agila A Der mit Opel-Motoren im GM-Werk Gliwice (Gleiwitz, Polen) produzierte Agila A ist baugleich mit dem Suzuki Wagon R+.
seit 2008 Agila B Das zweite Agila-Modell hat Motoren von Suzuki bzw. GM/Fiat und wird als Schwestermodell des Suzuki Splash bei Magyar Suzuki in Esztergom (Ungarn) hergestellt.

Minivan

2003–2009 Meriva A Im Gegensatz zum größeren Zafira basiert der Meriva auf dem Corsa C und bietet maximal fünf Sitzplätze. Ein Facelift folgte 2006 und ein stärkerer Motor mit 180 PS (Meriva OPC) wurden zeitgleich eingeführt.
ab 2009 Meriva B Weiterentwicklung des Vorläufers Meriva A.

Hochdachkombi

1994–2001 Combo B Hochdachkombi auf Basis des Corsa B. Sein Vorgänger Kadett E Combo (1986–1994) war eine Variante des Kadett E. Erst seit 1994 führt Opel den Combo als eigenständiges Modell. Hier ist der Combo als Kastenwagen zu sehen.
seit 2001 Combo C Hochdachkombi auf Basis des Corsa C. Seit 2007 wird er in Saragossa/Spanien produziert, davor war es Azambuja/Portugal

Kompaktvan

1999–2005 Zafira A Basiert auf dem Astra G, hat aber eine veränderte Karosserie mit verkürzter Motorhaube und sieben sehr variabel konfigurierbaren Sitzplätzen. Er erhielt 2003 ein Facelift und er war ebenso als sportliche OPC-Variante mit 2 Liter Turbomotor und 192 PS. Sehr erfolgreiches Modell.
seit 2005 Zafira B Die zweite Generation baut auf der Plattform des aktuellen Astra H auf und bekam neue Dieselmotoren mit Common-Rail-Technik und 100 bis 150 PS (1,9 Liter). 2008 folgte eine optische und motorische Aufwertung.

Van

1996–1999 Sintra Erster Opel-Van auf Basis der GM-Fahrzeuge Chevrolet Venture und Pontiac TransSport. Nach Veröffentlichung sehr schlechter Crashtest- und Bremsversuche ging der ohnehin mäßige Verkaufserfolg weiter zurück. Der Wagen wurde schon nach wenigen Jahren wieder vom Markt genommen.

Kleinbusse

1973–1987 Bedford Blitz Der Kleinbus wurde von Bedford übernommen und von Vauxhall gebaut. Der Bedford Blitz war in Deutschland aber nur wenig erfolgreich.
seit 2001 Vivaro Combi/Tour/Life Kleinbus, nahezu baugleich mit Renault Trafic und Nissan Primastar.

Geländewagen

1991–1998 Frontera A Erster Geländewagen aus dem Hause Opel, der wie der Monterey ein Lizenzbau der Marke Isuzu war. Motorentechnisch orientierte er sich (zumindest anfangs) am Omega A.
1998–2003 Frontera B 1998 erfolgt die Markteinführung des Opel Frontera B. Das Fahrzeug war, wie sein Vorgänger (Frontera A), als Zweitürer mit kurzem Radstand (Frontera Sport) und Viertürer mit langem Radstand (Frontera) erhältlich. 2003 wurde die Produktion in Großbritannien eingestellt.
1992–1999 Monterey Der Opel Monterey wurde von 1992 bis 1999 gebaut und teilte seine Form mit dem Isuzu Trooper.

Ebenfalls wie der Frontera, wurde er als dreitürige RS-Version und als fünftürige Langversion angeboten. Er erhielt im Frühjahr 1998 ein Facelift, bei dem die Front etwas freundlicher und runder gestaltet und die Motorenpalette etwas überarbeitet wurde. Opel stellte den Import des Monterey im Frühjahr 1999 ein. Ab Januar 2000 übernahm Isuzu wieder selbst den Vertrieb in Deutschland.

Auf dem Isuzu Trooper basiert der Opel Monterey.
seit 2006 Antara Der neue SUV und Frontera-Nachfolger ist seit Herbst 2006 erhältlich und hat 120 bis 227 PS. Gebaut wird der Antara in Korea von Daewoo.

Nutzfahrzeuge

1932–1954 Blitz Der Blitz der ersten Generation wurde in zahlreichen Varianten gebaut.
Von 1944 bis 1949 Lizenzbau des 3-Tonners auch bei Mercedes Benz in Gaggenau.
1951–1960 Blitz Der Blitz der zweiten Generation hatte eine Nutzlast von 1,75 Tonnen.
1960–1965 Blitz Der Blitz der dritten Generation hatte eine Nutzlast von 1,9 Tonnen.
1966–1975 Blitz Die letzte Blitz-Baureihe mit Nutzlasten von 1,7 bis 2,4 Tonnen.
1973–1987 Bedford Blitz Der Kleintransporter wurde von Bedford übernommen und von Vauxhall gebaut. Der Bedford Blitz war in Deutschland aber nur wenig erfolgreich.
1992–2001 Campo Der Pickup teilt sich seine Form mit dem Isuzu TF. Auf dem Isuzu TF basiert der Opel Campo
1994–2001 Combo B Nachfolger des Kadett Combo auf Basis des Kadett E. Ab 1994 eigenes Modell als Corsa B mit Kastenaufbau.
1997–2000 Arena Renault Trafic mit geringen Modifikationen
1998–2003 Movano A Nach über 20 Jahren Pause baute Opel erst 1998 wieder einen Kleintransporter, der zusammen mit Renault entwickelt wurde.
seit 2001 Combo C Ein Kastenwagen auf Basis des Corsa, der bis 2007 im GM-Werk Azambuja (Portugal) gefertigt wurde, aber seitdem in Saragossa (Spanien) vom Band läuft.
seit 2001 Vivaro Kleintransporter, nahezu baugleich mit Renault Trafic und Nissan Primastar.
seit 2003 Movano B Mittelgroßer Transporter, nahezu baugleich mit Renault Master oder Nissan Interstar.

Historische Modelle (Auswahl)

1899–1901 Patentmotorwagen „System Lutzmann“ Das erste Opel-Automobil wurde in Zusammenarbeit mit Friedrich Lutzmann entwickelt.
1909 4/8 PS „Doktorwagen“ Der erste Opel-Pkw, der für eine breitere Masse zugänglich war. „Doktorwagen“ wird er genannt, da er besonders bei Ärzten, Tierärzten und Apothekern beliebt war.
1914 12,3-Liter-Rennwagen 4 Zylinder, 260 PS, 228 km/h, Gewicht 2.000 kg
1924–1931 „Laubfrosch“ Das erste in Deutschland am Fließband gebaute Automobil.
1928 RAK2 Raketenauto für Versuchsfahrten auf der Berliner AVUS.
1935–1937 P4 Der für vier Personen vorgesehene P4 gilt als das erste „Volksauto“. Dank seiner recht großen Bodenfreiheit bewährt er sich auch auf Strecken abseits der Autostraßen.
1935–1953 Olympia Der erste deutsche Pkw mit selbsttragender, komplett aus Stahl gefertigter Karosserie. Sein Nachfolger wurde 1953 der Olympia Rekord mit "Ponton-"Karosserie.
1936–1940 Kadett Der erste Opel „Kadett“ war ein großer Erfolg: über 107.000 Stück wurden gebaut.
1937–1938 Super 6 Vorgänger des „Kapitän“ (2,5 Liter Motor/55 PS).
1972 Dieselweltrekord GT Dieses Versuchsfahrzeug hielt 1972 etliche Rekorde für Dieselfahrzeuge.
1975 GT2 Diese Studie wurde 1975 auf der IAA vorgestellt. Das Fahrzeug verfügte über 2 Schiebetüren.

Modelle für das Ausland

Zwar werden in vielen Ländern, vor allem in Europa, dieselben Opel-Modelle wie in Deutschland vertrieben, doch gibt es auch einige Ausnahmen. In Südamerika verkauft General Motors die Opel-Modelle unter dem Markennamen Chevrolet, doch auch unter der Bezeichnung Opel gibt es einige nur im Ausland angebotene Modelle. Im Vereinigten Königreich werden Vauxhall baugleich mit Opel-Modellen hergestellt.

In einigen arabischen Staaten[19] und den Philippinen wurde der Astra G noch nicht durch den Astra H ersetzt und wird mit Schräg- und Stufenheck (auf den Philippinen nur mit Stufenheck), sowie als Caravan angeboten. Der Caravan verfügt in den arabischen Ländern über eine erhöhte Bodenfreiheit.

Auch in Ländern Mittel- und Osteuropas[20] wird der Astra G noch angeboten, hier unter dem Namen Astra Classic II als Alternative zum neuen Astra H. Der Classic II ist mit Schräg- und Stufenheck, sowie als Caravan erhältlich.

In Argentinien, Brasilien und Uruguay wird ein überarbeiteter Astra G als Chevrolet Astra (mit Schräg- und Stufenheck) angeboten, in Chile und Mexiko der Astra H. Der in Russland vertriebene Chevrolet Viva ist ein viertüriger Astra G (wird seit März 2008 nicht mehr produziert).

Der Zafira der in Deutschland abgelösten Baureihe ist in Jordanien, Libanon und Syrien noch als Neufahrzeug erhältlich; in Argentinien, Brasilien, Indonesien, auf den Philippinen und in Uruguay wird er unter dem Chevrolet-Logo vertrieben. In Chile und Mexiko ist der aktuelle Zafira als Chevrolet zu haben. Auch Vectra und Meriva werden in Südamerika als Chevrolet verkauft.

In vielen Ländern vor allem außerhalb Europas[21] wurde der Corsa C noch nicht durch den Corsa D ersetzt. Ferner existiert eine Pickup-Variante des Corsa C, die in Südafrika als Corsa Utility, in Brasilien, Uruguay und Venezuela als Chevrolet Montana angeboten wird. In Japan trägt der Corsa den Namen Opel Vita, da es dort bereits einen Toyota mit der Bezeichnung Corsa gibt.

In Südafrika ist der Corsa B in der Version vor dem Facelift (1997) unter der Bezeichnung Corsa Lite als Alternative zum Corsa C im Programm. In Indien wird die Corsa-B-Version nach dem Facelift als Corsa Sail vertrieben. Hier existiert auch eine Stufenheck- (Corsa Joy) und eine Caravan-Version (Corsa Swing). Näheres zu den als Chevrolet angebotenen Corsa-Versionen ist im Artikel zum Opel Corsa zu finden.

Der in den USA und Kanada angebotene Saturn Aura basiert auf dem Vectra C. Seit Herbst 2007 wird auch eine abgewandelte Version des Astra H als Saturn Astra in Nordamerika angeboten. In Australien und Neuseeland sind der aktuelle Astra und der aktuelle Combo als Holden erhältlich.

In Indonesien sieht man auch häufig den Chevrolet Blazer als Opel Blazer, und der Astra F Caravan wurde dort als Opel Optima verkauft, da es bereits in der Automobilbranche eine dem Staat nahestehende Firma Astra International gibt, die als der größte Automobilimporteur Indonesiens gilt, unter anderem für Honda und Toyota.

Literatur

  • OPEL, Fahrzeug-Chronik von 1887 bis 2000. (Fahrräder, Motorräder, Personenwagen und Lastwagen), Eckhart Bartels, Podszun Verlag, 2000, ISBN 3-86133-146-2.
  • Alle Opel Automobile seit 1899. Motorbuch Verlag, 1996, ISBN 3-613-01478-5.
  • Typenkompass, Opel Personenwagen 1945–1987. (Band 1), Motorbuch Verlag, 2002, ISBN 3-613-02188-9.
  • Typenkompass, Opel Personenwagen seit 1988. (Band 2), Motorbuch Verlag, 2002, ISBN 3-613-02189-7.
  • Typenkunde Opel Klein- und Mittelklassewagen ab 1962. (Band 1 von Eckhart Bartels und Rainer Manthey), Delius Klasing Verlag, 2005, ISBN 3-7688-1637-0.
  • Typenkunde Opel Mittel- und Oberklasse ab 1947. (Band 2 von Eckhart Bartels und Rainer Manthey), Delius Klasing Verlag, 2006, ISBN 3-7688-1726-1.
  • Opel Militärfahrzeuge von 1906–1956. Eckhart Bartels. Nebel Verlag, 2002, ISBN 3-89555-860-5.
  • Jürgen Nöll: Im Schatten des Automobils – Opel-Motorräder aus drei Jahrzehnten (Edition Oldtimer-Markt) Königswinter: Heel 2001, ISBN 3-89880-012-1. [Bildband über die Jahre 1900 bis 1930].
  • Henry Ashby Turner: General Motors und die Nazis. Das Ringen um Opel. Econ Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-430-19206-4.
  • Karl E. Ludvigsen: Opel – Räder für die Welt. Princeton: Automobile Quarterly Publications, 1979, ISBN 0-915038-17-X.

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. [1]
  2. [2]
  3. a b c d e f g h Günter Neliba: Die Opel-Werke im Konzern von General Motors (1929–1948) in Rüsselsheim und Brandenburg. Brandes & Apsel Verlag Frankfurt am Main, 2000, ISBN 3-86099-179-5, Seiten 25, 34, 32, 47, 81, 107, 167, 164
  4. Die Geschichte des deutschen LKW-Baus, Band 1, S. 142, 144 + Band 2, S. 141–142. Weltbild Verlag 1994 ISBN 3-89350-811-2
  5. Spiegel Online: Saturn: Dünger fürs Mauerblümchen
  6. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,590557,00.html
  7. a b Opel-Mitarbeiter sollen auf Lohn verzichten. Spiegel Online (27. November 2008). Abgerufen am 27. November 2008.
  8. Spiegel Online: GM plant laut Rüttgers keine Werkschließungen bei Opel vom 18. Februar 2009
  9. Tagesschau.de: Offenbar keine Opel-Werksschließung geplant vom 18 Februar 2009
  10. PKW-Neuzulassungen 2008 Deutschland nach Herstellern, Abgerufen am 2. März 2009
  11. abendblatt.de (23. Januar 1986), Abgerufen am 26. April 2009
  12. abendblatt.de (23. Januar 1986), Abgerufen am 26. April 2009
  13. Hans-Jürgen Schneider: 125 Jahre Opel, Autos und Technik, Verlag Schneider+Repschläger (1987), ohne ISBN
  14. a b c d auto motor und sport, Seite 102, Heft 8, 1970, Vereinigte Motorverlage GmbH, Stuttgart
  15. a b c d Bernd Tuchen: Opel der Zuverlässige, Drei Jahrzehnte Opel-Werbung, S. 11, Heel Verlag GmbH, Königswinter (2005) ISBN 3-89880-426-7
  16. Neues Logo verkörpert neues Selbstbewusstsein der Marke. Adam Opel GmbH (20. Mai 2008). Abgerufen am 16. Dezember 2008.
  17. Opel-News-Artikel
  18. Opel-Oldies: Geschichten aus Chrom und Blech (Fotoserie)
  19. Arabische Länder, in denen der Astra G die aktuelle Version des Astra ist: Bahrain, Jordanien (auch als Cabrio), Katar, Kuwait, Libanon (auch als Cabrio), Oman, Saudi-Arabien, Syrien (auch als Cabrio) und Vereinigte Arabische Emirate (Stand: Mai 2007).
  20. Länder, in denen der Astra G als Astra Classic II angeboten wird: Bulgarien, Dänemark, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Türkei (Stand: Mai 2007).
  21. Länder, in denen der Corsa C das aktuelle Modell des Opel Corsa ist: Bahrain, Island, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien, Südafrika, Syrien, Taiwan und Vereinigte Arabische Emirate (Stand: Mai 2007).

49.987498.4075027Koordinaten: 49° 59′ 14,96″ N, 8° 24′ 27,01″ O


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