Bank Schilling & Co. AG
Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft
Rechtsform AG
Bankleitzahl 790 320 38
Gründung 13. März 1923
Unternehmenssitz Hammelburg
Unternehmensleitung
  • Matthias Busch (Vorstand)
  • Hubert-Ralph Schmitt (Vorstand)
  • Aloys Tilly (Vorstand)
  • Rudolf Nörr (Aufsichtsratsvorsitzender)
Bilanzsumme 1,275 Mrd. Euro (Ende 2007)
Mitarbeiter 207
Website www.bankschilling.de

Die Bank Schilling & Co AG ist eine Privatbank mit Sitz in Hammelburg (Unterfranken). Die Unternehmensstrategie beruht auf individueller Kundenbetreuung von vermögenden Privatkunden und mittelständischen Unternehmen. Die Bank unterhält 14 Filialen und 2 Niederlassungen in Nordbayern, Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte

Der Alleininhaber Josef Schilling gründet die Bank unter der Bezeichnung „Josef Schilling Bankgeschäft Hammelburg“ mit Sitz in der Bahnhofstraße 86 in Hammelburg. 1929 tritt der Prokuristen Hans Leikauf in die Bank ein. Sie hat zu dem Zeitpunkt eine Bilanzsumme von 1,3 Mio. Reichsmark.

Nach der Währungsumstellung verfügt die Bank 1948 über eine DM-Eröffnungsbilanz mit einer Bilanzsumme von 664.000 DM. Bereits 1953 beträgt die Bilanzsumme 2,5 Mio. DM. 1959 wird die Bank in „Bank Schilling & Co.“ umbenannt und firmiert als (Offene Handelsgesellschaft). Die Gesellschafter sind Hans Leikauf sowie Josef Schilling, dessen Frau Therese und Karl Schilling.

Hans Leikauf scheidet 1965 aus, Dr. Theodor Adam Schmitt tritt als persönlich haftender Gesellschafter ein. Nach dem Tod von Josef Schilling 1968 wechselt die Bank ihren Sitz und residiert nun am Marktplatz 10 in Hammelburg. Die Bank expandiert und eröffnet Filialen in Bad Brückenau (1970) und Würzburg (1976).

Im Jahr 1979 stirbt Therese Schilling und auch Karl Schilling scheidet aus der Gesellschaft aus. Der Sohn des Gesellschafters Theodor Adam Schmitt, Dr. Hubert-Ralph Schmitt tritt 1983 in die Bank ein. Im selben Jahr wird die Filiale in Fulda eröffnet. 1990 wird eine Filiale in Meiningen eröffnet. Die 1992 ins Leben gerufene Zweigstelle Steinbach-Hallenberg wird bereits 2005 wieder geschlossen.

Die Gesellschaftsform wird 1996 in eine Aktiengesellschaft überführt. Theodor Adam Schmitt übernimmt dabei die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden, während sein Sohn Hubert-Ralph in den Vorstand geht. 2002 wird die Filiale in Bamberg eröffnet. Nach dem Tod von Theodor Adam Schmitt 2007 wird Rudolf Nörr Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Am 1. Juli 2007 wird die Filiale in Wiesbaden und im Jahr 2008 die Niederlassung in Wilhelmshaven eröffnet.

Kennzahlen

Die Bank Schilling & Co. AG hatte Ende 2007 fast 35.000 Kunden und bei einer Bilanzsumme von rund 1,275 Mrd. Euro einen Jahresüberschuss von 2,8 Mio. Euro.

Tochterunternehmen

  • Dr. Schmitt GmbH Würzburg, Versicherungsmakler
  • Dr. Schmitt Leasing GmbH
  • Dr. Schmitt Immobilien GmbH

Weblinks und Quellen


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