Bank für Orden und Mission
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Staat Deutschland
Sitz Idstein
Rechtsform unselbstständigen Zweigniederlassung
Gründung 2003
Verband VR-Bank Untertaunus eG
Website www.ordensbank.de
Leitung
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

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Die Bank für Orden und Mission ist eine Direktbank in Rechtsform einer unselbstständigen Zweigniederlassung der VR-Bank Untertaunus eG mit Sitz in Idstein. Sie tritt im Internet unter dem Markennamen Ordensbank auf.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Ordensbank entstand im Jahr 2003 auf eine Initiative auf Anregung der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn mit der VR-Bank Untertaunus eG in Idstein.[1]

Aus Sicht der Mutterbank war dies der Einstieg in das seinerzeit neue Marktsegment der ethischen Investments, um die eigene Geschäftsbasis überregional zu erweitern.[2] [3]

Geschäftstätigkeit

Das Geschäft der Ordensbank bietet bundesweit privaten Kunden sowie institutionellen Kunden, neben Unternehmen, Ordensgemeinschaften, kirchlichen und sozialen Organisationen und öffentlichen Institution, Geldanlagen nach strengen ethischen Grundsätzen.

Ethische Geldanlage

Die Bank verspricht allen Kunden eine Geldanlagen, die nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische, soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigt. Geldanlagen erfolgen im Einklang mit den Grundsätzen des Franziskanerordens sowie dem Kriterienkatalog des Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden von 1997 und der Darmstädter Definition nachhaltiger Geldanlagen.[4]

Zur Auswahl potenzieller Anlagetitel arbeitet die Ordensbank mit der Ratingagentur Oekom Research AG zusammen.[5]

Die Umsetzung dieses gesamten Konzeptes stellt die Basis aller Produkte der Ordensbank dar. So bietet die Ordensbank, wie klassische Banken auch, Sparbücher, Anlage-, Festgeld- und Geldmarktkonten an.[6] Die Produktpalette wird durch terrAssisi Renten- und Aktienfonds, so genannte Ethikfonds, komplettiert.[7] Allerdings betreibt die Ordensbank kein Kreditgeschäft, was sie maßgeblich von klassischen Banken unterscheidet.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Geschäftszahlen der Ordensbank sind vollständig in die Jahresbilanzen der VR-Bank Untertaunus integriert.[8] [9] Letztmals wurde ein Geschäftsvolumen der Ordensbank für das Jahr 2008 mit 124,3 Mio EUR angegeben, die Kundenzahl damals mit über 600.[10] Für die Jahre 2009 und auch 2010 wird ein Rückgang der Kundeneinlagen berichtet.[11] [12]

Vom nicht-veröffentlichten Geschäftsgewinn der Ordensbank wird ein Anteil für die weltweiten Hilfsprojekte der Missionszentrale der Franziskaner gespendet. Für das Jahr 2010 waren dies 27.000 €.[13] Ferner können Kunden auf die Auszahlung von Zinserträgen verzichten, diese kommen dann als Spende der Missionszentrale der Franziskaner zu.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Historie der Bank für Orden und Mission. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  2. Petra Kirchhoff. Frankfurter Rundschau vom 13. August 2005
  3. Hans-Christoph Noack, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29. Mai 2006, Seite 18
  4. Ethische Geldanlage der Bank für Orden und Mission. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  5. Oekom Research AG - Partner der Bank für Orden und Mission. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  6. Formen der Geldanlage der Bank für Orden und Mission. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  7. terrAssisi Fonds der Bank für Orden und Mission. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  8. Geschäftsbericht 2006 der VR-Bank Untertaunus. Abgerufen am 22. März 2009
  9. Geschäftsbericht 2007 der VR-Bank Untertaunus. Abgerufen am 22. März 2009
  10. Geschäftsbericht 2008 der VR-Bank Untertaunus . Abgerufen am 26. September 2010
  11. [http://www.vrbank-untertaunus.de/etc/medialib/i240m0068/pdfs/wir_fuer_sie.Par.0030.File.tmp/vrbank_GB09.pdf Abgerufen am 26. September 2010
  12. Geschäftsbericht 2010 der VR-Bank Untertaunus [1]. Abgerufen am 26. Juni 2011
  13. Geschäftsbericht 2010 der VR-Bank Untertaunus [2]. Abgerufen am 26. Juni 2011

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