Bankart-Impression
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Klassifikation nach ICD-10
S43.01 Schulterluxation mit Bankart-Läsion
S43.0 Luxation des Schultergelenkes
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Als eine Bankart-Läsion oder Bankart-Impression (Bankart´s lesion) wird eine spezielle Verletzung des Schultergelenkes bezeichnet, bei der die Gelenklippe des vorderen Pfannenrandes (Labrum glenoidale inferius, auch: Limbus glenoidalis) der Schultergelenkspfanne (Cavitas glenoidalis) teilweise oder subtotal abgerissen ist. Dies geschieht im Regelfall durch eine gewaltsame Schulterluxation (Ausrenkung) nach vorn bei einem Trauma. Dabei werden meistens der Limbus und der vordere Kapselansatz abgerissen. Es kommt zu einer Abflachung des unteren Pfannenrandes und in der Folge zu einem erleichterten Auftreten einer Schulterluxation (besonders in Verbindung mit einer Hill-Sachs-Läsion). Die Bankart-Läsion ist daher eine der Ursachen für eine habituelle Schulterluxation.

Die Bankart-Läsion ist nach dem englischen Chirurgen Arthur S. B. Bankart (1879–1951) benannt.

Literatur

Alfred M. Debrunner: Orthopädie/Orthopädische Chirurgie, Huber Verlag. ISBN 3456842708

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