Bannen

Ian Bannen (* 29. Juni 1928 in Airdrie, Lanarkshire, Schottland; † 3. November 1999 in Knockies Straight, Loch Ness, Schottland) war ein schottischer Film- und Theaterschauspieler.

Inhaltsverzeichnis

Kurzbiografie

Der Sohn eines schottischen Rechtsanwalts diente in der British Army und besuchte das Ratcliffe College in Leicestershire. 1947 erfolgten seine ersten Arrangements auf Dubliner Bühnen, ehe er nach London ging, und dort Mitglied der Royal Shakespeare Company wurde. Bannens Filmdebüt gab er 1951 im Drama Unterwelt. Es folgten zahlreiche Filmangebote. Zu seinen besten Freunden zählten Richard Harris und Peter O’Toole. Ian Bannen war ab 1976 bis zu seinem Tod mit der Britin Marilyn Salisbury verheiratet. Die beiden hatten jedoch keine Kinder. Er verstarb im Alter von 71 Jahren in Folge eines Autounfalls am Loch Ness.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Neben einer 1966 erteilten Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller und einer Golden Globe-Nominierung für Der Flug des Phoenix wurde Bannen von der BAFTA auch für sein Lebenswerk geehrt.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Bannen — Bannen, verb. reg. act. welches an den Schicksalen des Substantives Bann gleichfalls Theil genommen hat. Es bedeutet nur noch, 1) zwingen, besonders in den gemeinen abergläubigen Ausdrücken: die Geister bannen, sie durch Beschwörungen zu etwas… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • bannen — V. (Aufbaustufe) jmdn. aus einer religiösen Gemeinschaft ausschließen Beispiel: Der Bischof hat den König gebannt. bannen V. (Oberstufe) geh.: einen sehr großen Eindruck auf jmdn. machen, jmdn. bezaubern Synonyme: fesseln, festbannen (geh.)… …   Extremes Deutsch

  • Bannen — Bannen, 1) zwingen, z.B. Geister, s. Geisterbeschwörung; 2) an einem Ort zu bleiben nöthigen; 3) (Rechtsw.), durch obrigkeitlichen Befehl zu etwas[299] verbinden; 4) verordnen, vorladen, verbieten, bestrafen etc., s.u. Bann …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Bannen — Bannen, einen Bannspruch sprechen, s. Festmachen …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • bannen — bannen: Das unter ↑ Bann genannte früher starke Verb erscheint seit dem 15. Jh. in schwacher Beugung, weil es als Ableitung von »Bann« empfunden wurde. Es bedeutete zunächst in rechtlichem Sinne »in den ‹Kirchen›bann tun«, dann »durch Zauberkraft …   Das Herkunftswörterbuch

  • bannen — ban|nen [ banən] <tr.; hat: 1. (Geschichte) aus der [kirchlichen] Gemeinschaft ausschließen: der Papst bannte den Kaiser. Syn.: ↑ ächten, ↑ verstoßen. 2. (geh.) a) [an einer Stelle oder in einem Zustand] durch eine zwingende Gewalt festhalten …   Universal-Lexikon

  • bannen — 1. (geh.): verfemen; (bildungsspr.): proskribieren; (Geschichte): ächten, in Acht und Bann tun. 2. a) fesseln, festhalten, halten; (geh.): festbannen. b) behexen, beschwören, verhexen. * * * bannen:1.⇨ächten(1)–2 …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • bannen — bạn·nen; bannte, hat gebannt; [Vt] 1 meist jemand ist gebannt jemand ist von etwas völlig fasziniert <die Zuhörer waren, lauschten (wie) gebannt; jemanden / etwas (wie) gebannt anstarren> || NB: meist im Zustandspassiv! 2 eine Gefahr… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • bannen — banne …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • bannen — bạn|nen …   Die deutsche Rechtschreibung

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”