Baptiste Trotignon

Baptiste Trotignon (* 17. Juni 1974 in Meulan im Großraum Paris) ist ein französischer Jazz-Pianist.

Trotignon begann mit Violine, wechselte aber bald zum Klavier, wo er in seinem damaligen Wohnort Romans sur Izère ersten (klassischen) Unterricht erhielt und in Nantes ab 1987 das Konservatorium besuchte. Neben Begleiter-Tätigkeit an der Oper in Nantes wandte er sich autodidaktisch dem Jazz zu und gab mit Freunden 1989 ein erstes Konzert in einem lokalen Café. 1991 besuchte er die École National de Musique de Gennevilliers. 1994 spielte er einen Pianisten im Film „Le Nouveau Monde“ von Alain Corneau. 1995 zog er nach Paris, wo er zwei Jahre am CNSMDP Jazz studierte, u.a. bei François Jeanneau, und gleich in zahlreichen Clubs spielte. 1996 gewann er einen zweiten Preis als Solist im nationalen Concours de La Defense. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied des Kollektifs Nuits Blanches im Jazz-Club Petit Opportun, dem er bis 1999 angehörte. Er spielte mit Musikern wie Aldo Romano, André Ceccarelli, den Brüdern Belmondo und Moutin (er ist Mitglied der Moutin Reunion mit Rick Margitza), Alexandre Tassel, Claudia Solal, Éric Le Lann, Jean-Loup Longnon, Albert Mangelsdorff, David Murray und Christian Escoudé. 1998 gründete er ein eigenes Trio mit dem Bassisten Clovis Nicolas und dem Schlagzeuger Tony Rabeson. 2000 erschien ihr erstes Album „Fluide“ (bei Naive), gefolgt von „Sightseeing“ 2001. 2003 erschien sein erstes Solo-Album „Solo“ (mit eigenen Kompositionen).

2001 erhielt er den Django d’Or als „Neues Talent“ und im selben Jahr den Prix Django Reinhardt. 2002 erhielt er den großen Preis der Stadt Paris im alle vier Jahre stattfindenden Martial Solal-Wettbewerb und 2003 den Preis „Les Victoires du Jazz“.

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