Barabein
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Warthausen
Warthausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Warthausen hervorgehoben
48.1266666666679.7958333333333590Koordinaten: 48° 8′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 590 m ü. NN
Fläche: 26 km²
Einwohner: 4903 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88447
Vorwahl: 07351
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 128
Adresse der Gemeindeverwaltung: Alte Biberacher Str. 13
88447 Warthausen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Cai-Ullrich Fark (CDU)
Lage der Gemeinde Warthausen im Landkreis Biberach
Karte
Warthausen 1905

Warthausen gehört mit rund 4.860 Einwohnern zu den größten Landgemeinden im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Warthausen liegt 4 km nördlich von Biberach an der Riß und 38 km südlich von Ulm. Die Gemeinde wird von einem Abschnitt des südlichen Donau-Zuflusses Riß durchflossen.

Gemeindegliederung

Birkenhard

Birkenhard
Die Gemeinde Warthausen besteht aus dem Hauptort Warthausen mit Oberhöfen und Röhrwangen, sowie aus den Teilorten Birkenhard und Höfen mit Barabein, Galmutshöfen, Herrlishöfen, Rappenhof und Rißhöfen.

Politik

Bürgermeister

Cai-Ullrich Fark wurde 2003 als Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen erstmals zum Bürgermeister von Warthausen gewählt. Er verließ die Grünen jedoch im Oktober 2008 und trat im Dezember 2008 der CDU bei. Vorausgegangen waren Meinungsunterschiede über die Zukunft der Hauptschule. [2]

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • FWG - 65,2% (+6,6) - 10 Sitze (+1)
  • CDU - 34,8% (-6,6) - 5 Sitze (-1)

Wirtschaft und Infrastruktur

Öchsle-Bahn
Das Öchsle bei Herrlishöfen

Verkehr

Warthausen liegt an der Württembergischen Südbahn UlmFriedrichshafen. Der ehemalige Bahnhof dient heute als Knopf-Museum. Seit 2001 gibt es wieder eine Haltestelle für Regionalzüge. Der Nahverkehr kann bis Ulm und Bad Schussenried mit dem Tarif des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes benutzt werden.

Über die vierspurige Bundesstraße 30 zum Autobahndreieck Neu-Ulm besteht ein Anschluss an das Autobahnnetz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Warthausen
Knopfmuseum im Bahnhof

In Warthausen beginnt der Öchsle-Radweg welcher streckenweise parallel zur Trasse des Öchsle nach Ochsenhausen führt.

Museen

  • Das Knopf-Museum im ehemaligen Bahnhofsgebäude eröffnete im Frühjahr 1999.
  • Das "Öchsle", eine Schmalspur-Museumseisenbahn, fährt an Wochenenden auf der Strecke Warthausen-Ochsenhausen.

Bauwerke

Das Schloss Warthausen (16. Jahrhundert) wurde von zahlreichen Persönlichkeiten der Geschichte bewohnt, unter anderem Graf Anton Heinrich Friedrich von Stadion, Christoph Martin Wieland, Johann Heinrich Tischbein der Ältere, Sophie von La Roche, Freiherr Friedrich August Karl von Koenig. Seit 1985 ist Schloss und Gut im Privatbesitz von Franz Freiherr von Ulm-Erbach.

Die Brauerei Warthausen (Gründung: 1632 Schließung: 1970) war als Bierlieferant für bis zu 400 Gaststätten in ganz Süddeutschland bekannt und wurde gerne als Ausflugsziel ausgewählt. Heute ist im Brauereigebäude ein Pflegeheim untergebracht.



Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

1928/29 Aufstellung des Flugweltrekordes für die Strecke Berlin – Moskau mit anschließendem Flug um die Welt in eineinviertel Jahren

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Julius Steiner (* 1924 in Stuttgart; † 1997 in Friedberg) nutzte das Bestechungsgeld, das er für seine Enthaltung beim Misstrauensvotum gegen Willy Brandt erhalten hatte, um sein in Warthausen-Oberhöfen erbautes Einfamilienhaus zu finanzieren (vgl. auch Steiner-Wienand-Affäre).


Literatur

  • Johann Daniel Georg von Memminger: Beschreibung des Oberamts Biberach. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1837 (Volltext bei Wikisource)

Fußnoten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Schwäbische Zeitung vom 16. Dezember 2008, Seite 3 sowie Schwäbische Zeitung vom 30. Oktober 2008 (online, abgerufen am 16. Dezember 2008)

Weblinks


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