Barbara Esser

Barbara Esser, geborene Kunz, (* 17. Februar 1902 in Marpingen; † 2. Juni 1952 in Berlin-Wittenau) war eine deutsche Handwerkerin und Politikerin (KPD).

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Barbara Esser wurde 1902 als Barbara Kunz geboren. Den Nachnamen Esser nahm sie in den 1920er Jahren nach der Eheschließung mit dem KPD-Funktionär Esser an. In ihrer Jugend erlernte sie den Beruf der Buchbinderin. Danach lebte und arbeitete sie in Essen.

In den frühen 1920er Jahren trat Esser in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein. Fortan engagierte sie sich vor allem in der kommunistischen Frauenbewegung. Im Januar 1929 wurde sie zur Ausbildung als Agitatorin von der Leitung des KPD-Bezirks Ruhrgebiet nach Moskau geschickt.[1] Im September 1930 kandidierte Esser erfolgreich für den Berliner Reichstag, dem sie bis zum Juli 1932 als Abgeordnete der KPD für den Wahlkreis 17 (Westfalen-Nord) angehörte. Daneben war sie zeitweise Abgeordnete im Rheinischen Provinziallandtag. Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten war Esser zeitweise in Haft.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweis

  1. Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien: Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien, 1960, S. 131.

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Esser — ist der Familienname folgender Personen: Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z B Barbara Es …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Es — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Marpingen — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Deutsche Juniorenmeisterschaft (Badminton) — Deutsche Juniorenmeisterschaften im Badminton werden seit der Saison 1952/1953 ausgetragen, in der DDR erst seit 1961. 1998 wurden die bis dahin als U 18 Meisterschaft ausgetragenen Titelkämpfe zur U 19 Meisterschaft geändert. Seit der Saison… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Olympiasieger im Kanusport/Medaillengewinnerinnen — Dies ist die Übersicht der weiblichen olympischen Medaillengewinner im Kanusport seit 1948. Siehe auch: Liste der Olympiasieger im Kanusport/Medaillengewinner | Liste der Olympiasieger Inhaltsverzeichnis 1 Medaillengewinner (aktuelles Programm) 1 …   Deutsch Wikipedia

  • Dom zu Mainz — Der Mainzer Dom von Südwesten. Blick auf den Westturm mit der barocken Haube des Franz Michael Neumann. Links die beiden Treppentürmchen, die den Chor einrahmen. Zwischen den Türmen das Reiterstandbild des Heiligen Martin …   Deutsch Wikipedia

  • Irene Rozema — Irene Pepinghege (* 11. August 1941 in Zaandam, Niederlande als Irene Rozema) ist eine ehemalige deutsche Kanutin. Als talentierte junge Paddlerin war sie wegen besserer Trainingsbedingungen aus Holland nach Bochum gezogen und erhielt nach Heirat …   Deutsch Wikipedia

  • Pepinghege — Irene Pepinghege (* 11. August 1941 in Zaandam, Niederlande als Irene Rozema) ist eine ehemalige deutsche Kanutin. Als talentierte junge Paddlerin war sie wegen besserer Trainingsbedingungen aus Holland nach Bochum gezogen und erhielt nach Heirat …   Deutsch Wikipedia

  • Programmation neuro-linguistique — Pour les articles homonymes, voir PNL. Les techniques issues de la modélisation sont variées. Leurs usages coordonnés et intégrés permettent d explorer le « vécu subjectif », objet de la PNL …   Wikipédia en Français

  • Liste der Darsteller des deutschsprachigen Films — Diese Liste beinhaltet bekannte Darsteller des deutschsprachigen Films, unabhängig von ihrer Herkunft. Die meisten der folgenden Schauspieler waren in mehr als einem der aufgeführten Zeitabschnitte aktiv. Eingeordnet sind sie dort, wo sie ihre… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”